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Lennart Schneider

Wenn du beruflich mit Abos zu tun hast, dann bist du hier richtig. In diesem Podcast spreche ich mit den klügsten Köpfen aus der Subscription Economy, damit du von ihnen lernen kannst, wie man Kunden gewinnt und lange glücklich hält. Zu Gast sind Expert*innen aus weltweit führenden Abo-Unternehmen wie Adobe, die ZEIT, Blinkist, Hubspot, Babbel, Figma, die Süddeutsche Zeitung, Freeletics und vielen weiteren. Ich bin Lennart Schneider und nehme dich mit auf meine Lernreise durch die Welt der Abos. Mehr Tipps und Inspiration findest du unter 👉 www.subscribe-now.de

  1. Handelsblatt und Pricing (Bonusfolge)

    4. MÄRZ ·  BONUS

    Handelsblatt und Pricing (Bonusfolge)

    Die heutige Episode ist eine Bonusfolge und stammt aus dem Podcast "Pricing Friends" von Sebastian Voigt. Wie baut man ein Medienhaus vom Abo-Modell zur Plattform um? Wie steuert man Pricing, wenn Journalismus, Events, Communities und B2B-Geschäft zusammenwachsen? In dieser Folge von Pricing Friends spricht Sebastian Voigt mit Wiebke Meeder, CMO der Handelsblatt Media Group, über Subscription-Modelle, Preislogiken und den Umbau eines Medienhauses zur Wirtschaftsplattform. Das Handelsblatt setzt auf klar differenzierte Angebote statt eines einheitlichen Abos. Drei Digitalprodukte erfüllen unterschiedliche Funktionen: Standard treibt Volumen, Premium stabilisiert über das E-Paper den Bestandswert, Business adressiert Tiefe und B2B-Nutzung. Kurzfristige 1-Euro-Trials spielen eine untergeordnete Rolle. Stattdessen dominieren rabattierte 12-Monats-Abos mit 30 bis 40 Prozent Nachlass, um den Subscription Lifetime Value zu erhöhen und Nutzer früh zu filtern. Preisdifferenzierung erfolgt datenbasiert nach Nutzung, Endgerät und Abschlusswahrscheinlichkeit. Vertrauen markiert dabei die Grenze jeder Dynamik. Parallel diversifiziert die Handelsblatt Media Group ihr Geschäftsmodell. Rund die Hälfte der Erlöse stammt aus Events, Memberships und New Business. Communities wie der KI-Circle sowie geplante CMO- und CFO-Formate verbinden Inhalte, Netzwerke und Veranstaltungen. Im B2B-Geschäft wird Account-Sharing aktiv adressiert, um Lizenzmodelle sauber zu monetarisieren. Perspektivisch sieht Meeder Potenzial in daten- und analysebasierten Lizenzmodellen, da generative KI die Archivfunktion des offenen Netzes schwächt und verlässliche historische Daten an Wert gewinnen. Wiebke Meeder ist Chief Marketing Officer der Handelsblatt Media Group und verantwortet Marketing und Vertrieb für Handelsblatt und WirtschaftsWoche. Zuvor war sie unter anderem bei der Süddeutschen Zeitung, beim SPIEGEL und bei Amazon tätig und arbeitete dort an digitalen Abo- und Publisher-Modellen. Ihr Fokus liegt auf Subscription-Wachstum und der Weiterentwicklung journalistischer Geschäftsmodelle. Dr. Sebastian Voigt ist Partner und Co-CEO bei hy und verantwortlich für die Pricing & Sales Business Unit. Sebastian studierte Wirtschaftsinformatik und promovierte an der TU Darmstadt zu Monetarisierungsstrategien von digitalen Marktplätzen. Seit etwa 20 Jahren entwickelt er profitable digitale Geschäftsmodelle. Er arbeitete u.a. als Director bei der Unternehmensberatung Simon-Kucher, leitete die Projektteams der Investmentholding von Axel Springer und nahm operative Führungspositionen innerhalb von Bertelsmann und ProSiebenSat1 ein. Im "Pricing Friends" Podcast spricht er jede Woche mit inspirierenden Unternehmer:innen und Pricing-Vordenker:innen.

    49 Min.
  2. MILES: Wie überzeugt man die Deutschen, ein Auto zu abonnieren?

    21. JAN.

    MILES: Wie überzeugt man die Deutschen, ein Auto zu abonnieren?

    Die Deutschen haben eine sehr innige Beziehung zu ihren Autos. Für viele stehen Sie für Freiheit, sie sind ein Statussymbol und manche geben ihrem Auto sogar einen Namen. Aber ein Auto ist natürlich auch extrem teuer - in der Anschaffung und im Unterhalt für Steuer, Reparaturen, Versicherung. Und wenn man es nicht mehr braucht, muss man sich um den Verkauf kümmern und verliert dabei oft einen großen Teil des Werts. Wäre es da nicht schlauer, das Auto zu abonnieren? Statt dem eigenen Auto in der Einfahrt, holt man sich im Sommer ein Cabrio, im Winter einen SUV und wenn man es gerade nicht braucht, gibt man es zurück? Und das alles ohne nervigen Papierkram und unerwartete Kosten? An dieser Vision arbeiten gerade viele Anbieter, darunter Finn, Sixt und MILES Mobility. In der neuen Folge von Subscribe Now verrät uns Jonas Inacker, Head of Subscription bei MILES, wie er die Deutschen davon überzeugen möchte, dass man ein Auto nicht besitzen muss, um sich frei zu fühlen. Ich fand das Gespräch aus vielen Gründen faszinierend, u. a. weil es das bisher teuerste Abo ist, über das wir hier im Podcast sprechen. Da stellt sich natürlich noch mehr als sonst die Frage, wie man die Vorteile so kommuniziert, dass die monatlichen Kosten trotzdem zum No-Brainer werden. Außerdem erklärt Jonas, wie sie ihre extrem hohe Markenbekanntheit durch die Autos auf der Straße nutzen, um das Abo zu bekannt zu machen und wie sie dadurch extrem niedrige Customer Acquisition Costs bei einem so hochpreisigen Produkt erzielen. Und nicht zuletzt, habe ich endlich die Antwort auf die Frage bekomme, wie MILES dazu steht, dass sich viele Menschen einen Spaß daraus machen, an ihren Autos das E abzukratzen, sodass die Flotte oft mit dem Branding “MILFS” durch die Straßen fährt. Ist das smartes Branding, das sie in Kauf nehmen, oder nur ärgerliche Sachbeschädigung? [Anzeige] Where revenue takes flight: Frisbii bringt Ruhe in Dein Abo-Business: Subscriptions, Abrechnung, Payments und KPIs – klar gebündelt, jederzeit im Blick. 👉 Mehr über Frisbii erfahren Zum Newsletter für Abo-Profis⁠ ⁠Zur Subscription Tour München

    1 Std. 6 Min.
  3. Wie Weiterempfehlungen zum Wachstumstreiber werden

    15.12.2025

    Wie Weiterempfehlungen zum Wachstumstreiber werden

    Seit Jahren kämpfen viele Unternehmen mit der gleichen Herausforderung: Steigende Customer Acquisition Costs machen es immer schwieriger, neue Abonnenten zu wirtschaftlichen Preisen zu gewinnen. Dafür gibt es viele Gründe, z. B. wird Paid Social immer teurer, SEO wird spätestens seit der Verbreitung von LLMs für manche schwieriger und die Algorithmen von TikTok, Meta und Co entscheiden darüber, wer auf Social Media welche Inhalte sieht. Dabei gibt es aber einen Wachstumshebel, der euch unabhängiger machen kann - und der trotzdem oft noch übersehen wird: Eure eigenen Nutzer. Zufriedene Fans empfehlen euch jetzt schon weiter und wenn man es richtig macht, kann das zu einem relevanten Akquisekanal werden. Davon ist zumindest mein heutiger Gast überzeugt und hat dafür ziemlich gute Argumente. Stefan Bader ist CEO und Mitgründer von Cello. Das Münchner Unternehmen hat eine Software für Weiterempfehlungen gebaut, die von einigen der erfolgreichsten Tech-Unternehmen genutzt wird, wie zum Beispiel Miro, Typeform oder sogar Riverside, dem Podcast-Programm in dem ich immer meine Episoden aufnehme. Ich selbst habe Cello entdeckt, weil sie seit kurzem auch stärker im B2C-Bereich aktiv sind und unter anderem die Weiterempfehlungen der App Neotaste managen. Im Interview lernt ihr, wie man ein Weiterempfehlungsprogramm so aufbaut, dass es zu einem nachhaltigen Wachstumsmotor wird. Am Anfang ist das Gespräch noch ein bisschen High Level Strategisch, aber spätestens ab der zweiten Hälfte erfahrt ihr ganz praktische Tipps, wie man die Calls to Action, die Belohnungen und die ganze User Journey gestaltet, um die Conversions zu optimieren. Cello-Ausprobieren (wenn ihr diesen Link verwendet und Cello-Kunde werdet, spart ihr 1.000 € und ich bekomme eine Provision. Ihr könnt damit also meine Arbeit unterstützen.) [Anzeige] Diese Episode wird unterstützt von Frisbii. Mit den neuen KI-gestützten Revenue Insights findest du heraus, welche Preiserhöhung euch den maximalen Umsatz bringt. ⁠Mehr erfahren Subscription Tour München am 24. Februar: Programm und Tickets Zum Newsletter für Abo-Profis

    1 Std. 2 Min.
  4. DIE ZEIT: SEO in Zeiten von KI

    07.11.2025

    DIE ZEIT: SEO in Zeiten von KI

    Wie verkauft man noch Abos, wenn eine der wichtigsten Traffic-Quellen zurückgeht? Spätestens seit Google bei vielen Suchanfragen direkt eine KI Antwort präsentiert, höre ich immer wieder Schreckensszenarien von Websites, deren Such-Traffic quasi über Nacht massiv einbricht und deren Geschäftsmodell damit in ziemliche Schwierigkeiten gerät. Manche sprechen auch schon von Google Zero, also einem neuen Internet, in dem Google gar keine Klicks mehr zu anderen bringt. Als Antwort wird dann oft angepriesen: SEO sei tot, aber man muss jetzt GEO machen - Generative Engine Optimization. Man muss also dafür sorgen, dass die eigene Marke in den Suchergebnissen möglichst oft genannt wird und Nutzer einen Grund bekommen, weiter auf die Quelle zu klicken. Da stellen sich natürlich viele Fragen: Wie verkauft man Abos, wenn immer weniger Nutzer auf die Website kommen? Wie gravierend ist das Problem überhaupt? Wie kann man beeinflussen, was die KI crawlt und wie die Ergebnisse präsentiert werden? Und da ich - wie gesagt - SEO nicht verstehe, habe ich einen Menschen gefragt, der es richtig gut versteht. Meinen früheren Kollegen Olaf Seydel. Er ist Head of Engagement & Growth bei der ZEIT und verrät uns heute, was er von GEO hält und wie man sich in Zeiten von KI-Suchergebnissen zukunftssicher aufstellt. [Anzeige] Diese Episode wird unterstützt von conversario. Dein professionelles Tool für erfolgreiches Community Management. Behalte Team-Workflows, Eskalationen und Antwortvorschläge zuverlässig im Blick. Jetzt testen: ⁠⁠https://www.conversar.io/de/subscribe-now⁠⁠.  Mehr Tipps für Abo-Manager*innen bekommst du im ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠kostenlosen Newsletter

    57 Min.

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4,8
von 5
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