TSP-Talk

Thomas Seidl

TSP-Talk – Der Podcast über Fotografie, Bildsprache und visuelles Storytelling. Warum berühren uns manche Bilder sofort, während andere vergessen werden? Thomas Seidl spricht mit Fotograf:innen, Künstler:innen und Kreativen über Streetfotografie, Dokumentarfotografie, Reportagefotografie, Bildgestaltung und kreative Prozesse. Im Mittelpunkt stehen starke Bilder, fotografische Haltung, Fotokultur und die Geschichten hinter der Kamera. Für alle, die Fotografie nicht nur machen, sondern bewusst verstehen möchten.

  1. vor 2 Tagen

    Fotografie auf Herzensebene | Andreas Bender über Vertrauen, Energie und den Mut, sich zu zeigen – EP#083

    Was macht ein Porträt lebendig? Ist es das Licht, die Technik oder die Verbindung zwischen den Menschen vor und hinter der Kamera?In dieser Episode von TSP-Talk ist der Wetzlarer Fotograf Andreas Bender zu Gast. Er erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg aus der Welt von Bank, Web und IT in die selbstständige Business-, People- und Hochzeitsfotografie. Ausgangspunkt war ein technisch unvollkommenes, emotional jedoch unersetzliches Foto seiner neugeborenen Zwillinge. Es zeigte ihm, welchen Wert ein Bild haben kann, wenn ein Moment nicht wiederholbar ist.Wir sprechen über analoge Fotografie, Diafilm und die Mamiya RZ67, über 1.400 Mitarbeiterporträts, einen außergewöhnlich teuren Filmwechsel im Hubschrauber und darüber, warum Hochzeiten zu den anspruchsvollsten Lehrmeistern der Menschenfotografie gehören.Im Mittelpunkt steht die Beziehung zum Menschen. Andreas erklärt, warum ein Vorgespräch, Zeit, Empathie und gegenseitiges Vertrauen für ihn wichtiger sind als starre Posen. Außerdem beschreibt er seine persönliche Sicht auf energetische Fotografie: wie er Energie in Menschen, Räumen und Bildern wahrnimmt, welche Erfahrungen im Wald seine Perspektive veränderten und warum er heute offener zu seiner spirituellen Seite steht.Ein persönliches Gespräch über Fotografie als Erinnerung, Vertrauen vor der Kamera, berufliche Veränderung, Energiearbeit und den Mut, den eigenen Weg sichtbar zu machen.Kapitel:00:00 Bilder, die mehr als Oberfläche zeigen01:05 Andreas Bender und Fotografie auf Herzensebene03:46 Das wichtigste Bild seines Lebens05:57 Analoge Fotografie, Diafilm und Mittelformat16:49 Vom Webmanager in der Bank zum Fotografen23:11 1.400 Mitarbeiterporträts und Lernen durch Praxis24:20 Der teuerste Filmwechsel seines Lebens26:19 Der Schritt in die fotografische Selbstständigkeit32:41 Hochzeitsfotografie als Lehrmeister34:26 Warum die Chemie mit Menschen stimmen muss40:42 Vertrauen und Empathie vor der Kamera44:53 Was energetische Fotografie für Andreas bedeutet49:41 Energie in Menschen, Räumen und Bildern53:46 Offene und ehrliche Menschenfotografie56:06 Der Fotograf als untrennbares Gesamtpaket58:51 Die erste ungewöhnliche Erfahrung im Wald01:02:36 Der Weihnachtsbaum als Wendepunkt01:08:49 Naturwesen und positive Energie im Shooting01:09:52 Spiritualität offen sichtbar machen01:17:47 Was Andreas unter Channeling versteht01:19:32 Die persönliche Bedeutung des Erdhüters01:22:18 Vom Zuhören und der Beziehung zu Dingen01:24:10 Herzmauern, Glaubenssätze und der Weg aus der Angst01:26:40 Wo ihr Andreas und seine Arbeiten findetLinks zu Andreas Bender:Homepage:https://andreas-bender.deEnergien der Welt:https://energien-der-welt.comHochzeitsfotografie:https://hochzeitsfotograf-andreas-bender.deInstagram:https://www.instagram.com/andreas_bender_businessfotos/Instagram „Energien der Welt“:https://www.instagram.com/energien_der_welt/Das Bild für das Episodencover wurde von Andreas Bender zur Verfügung gestellt.————————————————————————————————📩 Fragen oder Feedback?Schickt mir gerne eine Audionachricht:https://www.speakpipe.com/TSP_TALKSchreib mir gerne:tse-photography@gmx.de📸 Folge mir auf Instagram:Fotografie:https://www.instagram.com/tsephotolifeTSP-Talk:https://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/📸 Homepage:https://thomasseidl-photography.smugmug.com🎧 Alle Folgen & mehr Infos:https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G

    Fotografie auf Herzensebene | Andreas Bender über Vertrauen, Energie und den Mut, sich zu zeigen – EP#083
  2. 6. Sept.

    Wenn Worte fehlen, bleiben Berührung und Bilder | Sabine Stelzer über Sterbebegleitung, Erinnerung & Fotografie – EP#082

    Was bleibt von einem gemeinsamen Moment, wenn Worte nicht mehr reichen? Vielleicht eine Berührung, ein Bild oder das sichere Gefühl, dass jemand da war. In dieser Episode ist Sabine Stelzer zum zweiten Mal zu Gast im TSP-Talk. Sabine arbeitet als Sterbebegleiterin, End-of-Life-Doula und Massagetherapeutin. Sie begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Zugehörige mit Zeit, Präsenz und achtsamer Berührung. Dieses zweite Gespräch knüpft an unsere erste gemeinsame Episode an, geht aber bewusst einen Schritt weiter. Wir sprechen darüber, wie Berührung zu einer Form nonverbaler Kommunikation werden kann und was Fotograf:innen aus der Sterbebegleitung über Nähe, Wahrnehmung, Zustimmung und das Aushalten stiller Momente lernen können. Wann wird eine Kamera zum selbstverständlichen Teil eines Raumes und wann wird sie zu viel? Wie entstehen würdevolle Bilder am Lebensende? Wer entscheidet darüber, was gezeigt werden darf? Und wo liegt die Grenze zwischen sensibler Bildgestaltung und einer Ästhetisierung des Sterbens? Sabine erklärt, warum Erinnerungen nicht erst mit dem fertigen Foto beginnen. Sie entstehen bereits beim gemeinsamen Kaffee, beim Betrachten alter Bilder, durch Musik, vertraute Gegenstände, persönliche Rituale und unausgesprochene Gesten. Dabei geht es nicht um das perfekte Porträt, sondern um Bilder, die Beziehungen, Nähe und gelebtes Leben sichtbar machen. Ein persönliches Gespräch über Sterbebegleitung, Erinnerungsfotografie, Bildethik, kreative Verantwortung und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment nicht sofort handeln zu müssen. Die erste Episode mit Sabine Stelzer:Sterbebegleitung & Fotografie: Würdevolle Erinnerungen am Lebensende – im Gespräch mit Sabine Stelzer - EP#067Episode auf Spotify anhören Kapitel:00:00 Wenn Worte fehlen, bleiben Berührung und Bilder00:46 Sabine Stelzer zum zweiten Mal im TSP-Talk02:25 Reaktionen auf die erste gemeinsame Episode04:25 Berührung als nonverbale Kommunikation07:54 Was Fotograf:innen von der Sterbebegleitung lernen können10:25 Zustimmung und fotografische Verantwortung12:39 Wann beginnt eine Erinnerung?15:39 Hände, Gegenstände und fotografische Details20:27 Persönliche Rituale des Abschieds23:27 Wie Kreative Rituale behutsam anregen können29:30 Würdige Bildsprache am Lebensende31:39 Wer entscheidet über die Würde im Bild?34:17 Verändert die Kamera den Abschied?36:43 Sensible Bildgestaltung oder Ästhetisierung?40:30 Die persönlichen Grenzen von Fotograf:innen41:41 Ruhe bewahren und Stille aushalten45:11 Wenn Menschen nur aus Höflichkeit mitmachen48:22 Selbstfürsorge nach emotionalen Begleitungen53:53 Was den Menschen am Ende bleibt59:08 Wie Sterbebegleitung den fotografischen Blick verändert01:00:42 Der wichtigste Gedanke dieser Episode01:01:15 Abschluss Sabine Stelzer:Homepage: https://www.sabinestelzer-wellnessoase.com/Instagram: https://www.instagram.com/sabinestelzerphotolife/ Das Foto für das Episodencover wurde von Thomas Seidl aufgenommen. ———————————————————————————————— 📩 Fragen oder Feedback?Schickt mir gerne eine Audionachricht:https://www.speakpipe.com/TSP_TALK Schreib mir gerne: tse-photography@gmx.de 📸 Folge mir auf Instagram:https://www.instagram.com/tsephotolifehttps://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/ 📸 Homepage:https://thomasseidl-photography.smugmug.com 🎧 Alle Folgen & mehr Infos:https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G

    Wenn Worte fehlen, bleiben Berührung und Bilder | Sabine Stelzer über Sterbebegleitung, Erinnerung & Fotografie – EP#082
  3. 30. Aug.

    Der Wert des Wartens | Danilo Adam über Streetfotografie und den eigenen Blick - EP#81

    Was passiert, wenn Fotografie kein weiteres Ziel im Kalender ist, sondern ein bewusster Gegenpol zum durchgetakteten Alltag? In dieser Episode spricht Thomas Seidl mit Danilo Adam über Streetfotografie, Sportfotografie und die Suche nach einer eigenen Bildsprache. Danilo erzählt, warum er sich mit 40 Jahren seine erste Kamera kaufte, wie ihn das Klicken der Spiegelreflexkamera seiner Eltern bis heute begleitet und weshalb Fotografie für ihn vor allem bedeutet, wieder nach draußen zu gehen, genauer hinzusehen und dem eigenen Gefühl zu vertrauen. Im Mittelpunkt steht das Warten als aktive Form der Aufmerksamkeit. Danilo läuft den Motiven nicht hinterher. Er beobachtet Licht, Menschen und Situationen, bis ein Moment zu ihm kommt. Dabei entstehen ruhige, teils schwere Bilder, die nicht jedem gefallen müssen. Entscheidend ist, dass sie etwas auslösen, Fragen stellen oder Betrachtende für einen Augenblick aus dem gewohnten Bilderfluss herausholen. Thomas und Danilo sprechen außerdem über Selbstkritik, die Befreiung von Likes und Reichweite, Bewegungsunschärfe in der Straßenfotografie, schnelle Entscheidungen beim Volleyball, den Unterschied zwischen dem besten Bild und dem Lieblingsbild sowie die besondere Wirkung eines Prints. Auch die Fotogruppe mit Anja Grothe und Maria, gegenseitiges Feedback und Danilos London-Kalender spielen eine wichtige Rolle. Ein persönliches Gespräch über Geduld, fotografische Freiheit, Erinnerung, Vergänglichkeit und den Mut, Bilder zu machen, die der eigenen Wahrnehmung entsprechen. Kapitel00:00 Fotografie als Gegenpol zum Alltag03:48 Vom IT-Berater zum Fotografen07:27 Die erste eigene Kamera mit 4009:32 Das Klicken der Kindheit13:32 Bilder als Träger von Erinnerungen18:40 Warum Fotografie keine Pflicht werden darf20:38 Freiheit von Likes und Leistungsdruck22:39 Die Suche nach der eigenen Bildsprache28:58 Wann ein Moment zum Bild wird32:19 Verpasste Augenblicke loslassen34:02 Warum Bilder stören dürfen38:39 Selbstkritik und Vertrauen in die eigene Sicht40:51 Schwere Themen fotografisch begleiten45:46 Fotografie, Trauer und Erinnerung57:26 Streetfotografie als Schule der Geduld01:01:24 Warten als aktive Aufmerksamkeit01:09:04 Action und stille Momente im Sport01:14:13 Bildauswahl, Abstand und Bearbeitung01:17:37 Lieblingsbild oder bestes Bild?01:19:27 Warum ein Print dem Bild Raum gibt01:24:55 Die Fotogruppe als Antrieb01:28:37 Fotografie fühlen und der eigenen Sicht vertrauen Danilo AdamHomepage / Fotocommunity:https://www.fotocommunity.de/fotograf/danilo-adam/2471308Instagram: @danilo._.adamhttps://www.instagram.com/danilo._.adam/ Das Bild des Episodencovers wurde von Danilo Adam zur Verfügung gestellt. ————————————————————————————————📩 Fragen oder Feedback?Schickt mir gerne eine Audionachricht:https://www.speakpipe.com/TSP_TALKSchreib mir gerne: tse-photography@gmx.de 📸 Folge mir auf Instagram:https://www.instagram.com/tsephotolifehttps://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/

    Der Wert des Wartens | Danilo Adam über Streetfotografie und den eigenen Blick - EP#81
  4. 23. Aug.

    Wenn Bilder bleiben | Thomas Steiner über Print, Reportage und fotografische Wertschätzung - EP#080

    Wann ist eine Fotografie wirklich fertig? Für den Fotografen Thomas Steiner ist die Antwort klar: wenn sie gedruckt vor ihm liegt. In dieser Episode von TSP-Talk sprechen wir darüber, wie sich Bilder verändern, sobald sie den Bildschirm verlassen und als Print, Bildband oder Ausstellung im Raum sichtbar werden. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „EMotions“ im Kulturhaus Fronfeste in Roding. Thomas erzählt von seinen Fotografien zur Fußball-Europameisterschaft 2024, bei denen nicht das Spiel, sondern Fans, Begegnungen, unterschiedliche Nationalitäten und gemeinschaftliche Momente im Mittelpunkt stehen. Dabei wird Fußballfotografie zur Menschenfotografie und möglicherweise sogar zur Sozialreportage. Wir sprechen über die Wirkung gedruckter Bilder, das Kuratieren fotografischer Serien und die schwierige Kunst, Bilder auszusortieren. Thomas erklärt, warum er Arbeitsabzüge auf einem Tisch verteilt, seine Fotografien bewusst liegen und reifen lässt und weshalb das vermeintlich beste Einzelbild nicht immer in eine zusammenhängende Geschichte gehört. Außerdem geht es um authentische Menschen- und Tierfotografie. Thomas berichtet von einem People-Shooting, bei dem ihm der Zugang zu den Bildern fehlte, und erklärt, warum ihn Hunde und Pferde durch ihre unmittelbare und ungestellte Art faszinieren. Seine aktuellen Hundeserien erzählen deshalb nicht nur von Tieren, sondern von der besonderen Beziehung zwischen Mensch, Tier und urbanem Raum. Zum Abschluss sprechen wir über Street- und Reportagefotografie, Respekt gegenüber den fotografierten Menschen sowie über Thomas’ Langzeitprojekte zu Klimawandel, Aufforstung und Landwirtschaft. Eine Episode über Prints, fotografische Geschichten und Bilder, die bleiben. In dieser Episode erfährst du: Warum ein Print für Thomas Steiner das eigentliche fertige Bild istWie gedruckte Arbeitsabzüge bei der Auswahl von Bildserien helfenWas die Ausstellung in Roding mit ihm und seinen Bildern gemacht hatWie aus Fußballfotografie eine Sozialreportage entstehen kannWas Tiere über Authentizität und fotografische Beobachtung lehrenWarum Respekt wichtiger ist als das perfekte StreetfotoWie fotografische Langzeitprojekte Struktur und Motivation schaffenKapitel:00:00 Wenn aus Bildern Begegnungen werden00:56 Wiedersehen mit Thomas Steiner02:38 Stolz und Nervosität in Roding04:47 Die EM 2024 aus Sicht der Fans08:58 Warum der Print das fertige Bild ist13:54 Bildserien auf dem Tisch kuratieren17:42 Die schwierige Auswahl für Roding19:30 Wenn Fotografien reifen müssen22:40 Fußballfotografie als Sozialreportage27:41 Was Tiere über Authentizität lehren28:25 Ein People-Shooting als Wendepunkt35:13 Hunde, Menschen und neue Perspektiven37:41 Geschichten zwischen Mensch und Tier46:36 Streetfotografie und Begegnungen48:22 Bruce Gilden und die Kraft großer Porträts55:07 Kommunikation und Konfrontation58:53 Respekt vor dem fotografierten Menschen01:00:49 Klimawald, Aufforstung und Landwirtschaft01:05:03 Warum fotografische Projekte wichtig sind01:06:10 Habt Spaß an der Fotografie Mehr über Thomas Steiner:Instagram: https://www.instagram.com/thofo_to/ Das Bild des Episodencovers wurde von Thomas Steiner zur Verfügung gestellt. ————————————————————————————————📩 Fragen oder Feedback?Schickt mir gerne eine Audionachricht: https://www.speakpipe.com/TSP_TALK Schreib mir gerne: tse-photography@gmx.de 📸 Folge mir auf Instagram:https://www.instagram.com/tsephotolifehttps://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/ 📸 Homepage:https://thomasseidl-photography.smugmug.com 🎧 Alle Folgen & mehr Infos:https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G

    Wenn Bilder bleiben | Thomas Steiner über Print, Reportage und fotografische Wertschätzung - EP#080
  5. 9. Aug.

    Hundefotografie als Beziehung – Nadine Grove über Vertrauen, Körpersprache & Bilder, die bleiben - EP#079

    In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit der Fine-Art-Hundefotografin Nadine Grove aus Münster über Hundefotografie als Beziehung vor der Kamera. Es geht um die Frage, wie Bilder entstehen, die nicht nur zeigen, wie ein Hund aussieht, sondern wer dieser Hund für seine Menschen ist. Nadine spricht über Vertrauen, Körpersprache, Safe Space, das Wohl des Hundes und darüber, warum gute Fotografie oft lange vor dem ersten Auslösen beginnt. Wir sprechen über ihren Weg in die Fotografie, ihre Hündin Inji als Lehrerin, manuelles Arbeiten, Licht, Weißabgleich, Augen als Schlüssel zur Bildwirkung und darüber, wie Fine-Art-Hundefotografie zwischen technischer Präzision, künstlerischer Bearbeitung und echter Beziehung entsteht. Ein besonderer Teil der Episode widmet sich Regenbogen-Shootings, also Erinnerungsbildern von Hunden am Ende ihres Lebens. Nadine erzählt, warum diese Shootings nicht nur traurig sind, sondern auch voller Nähe, Dankbarkeit und Lebensfreude sein können. Eine Episode für alle, die sich für Hundefotografie, Portraitfotografie, Bildsprache, Vertrauen vor der Kamera, emotionale Bilder und fotografische Haltung interessieren. Kapitel: 00:00 Beziehung vor der Kamera 04:02 Vertrauen und Augenhöhe 07:11 Der Weg zur Kamera 10:31 Manuelles Lernen und Technik 16:16 Inji als Lehrerin 24:43 Was Beziehung im Bild ist 29:01 Das Shooting beginnt vorher 32:48 Wenn das Fotografieren startet 37:35 Hund bestimmt die Grenzen 43:04 Körpersprache richtig lesen 46:32 Safe Space für Menschen 49:36 Charakter des Hundes im Bild 54:34 Authentizität und Fine Art 59:27 Augen als Blickfang 01:04:06 Outdoor oder Studio? 01:07:02 Regenbogen-Shooting feiern 01:13:19 Schmerz in Erinnerung verwandeln 01:17:43 Bilder, die bleiben 01:22:02 Emotion schlägt Perfektion 01:25:59 Storytelling mit Unschärfe 01:31:06 Was People-Fotograf:innen von Hundefotografie lernen können 01:37:11 Geplante Echtheit 01:38:56 Warum Hundebilder berühren 01:40:38 Respekt vor dem Wesen 01:42:04 Genauer hinschauen lernen 01:44:13 Inji im Arm 01:46:13 Nicht auf den perfekten Moment warten Mehr über Nadine Grove: Homepage: https://www.nadinegrovefotografie.de Instagram: https://www.instagram.com/nadine_grove_fotografie/ Hinweis zum Episodencover: Das Bild für das Episodencover wurde von Nadine Grove zur Verfügung gestellt. ———————————————————————————————— 📩 Fragen oder Feedback? Schickt mir gerne eine Audionachricht: https://www.speakpipe.com/TSP_TALK Schreib mir gerne: tse-photography@gmx.de 📸 Folge mir auf Instagram: https://www.instagram.com/tsephotolife https://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/ 📸 Homepage: https://thomasseidl-photography.smugmug.com 🎧 Alle Folgen & mehr Infos: https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G

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  6. 2. Aug.

    Der Moment hinter der Funktion | Markus C. Hurek über Menschlichkeit, Vertrauen und Fotografie - EP#078

    Der Moment hinter der Funktion | Markus C. Hurek über Menschlichkeit, Vertrauen und Fotografie - EP#078 Wann wird aus einem Foto mehr als ein Bild? Wann entsteht aus einem Porträt eine Begegnung? Und was braucht es, damit ein Mensch vor der Kamera nicht zur Funktion, Rolle oder bloßen Oberfläche wird? In dieser Episode spreche ich mit Markus C. Hurek über Fotografie als Vertrauensraum. Markus ist Journalist, Fotograf und Ressortleiter Innenpolitik beim FOCUS-Magazin. Seine Bilder entstehen oft dort, wo Politik, Öffentlichkeit, Kultur und Geschichte aufeinandertreffen: im Bundestag, bei Wahlabenden, auf Bühnen, bei Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten und in genau jenen Momenten dazwischen. Wir sprechen über Schwarz-Weiß-Fotografie, natürliches Licht, Reduktion, JPEGs, Instagram als Schaufenster, den journalistischen Blick und die Frage, warum viele Technikdiskussionen manchmal an der eigentlichen Frage vorbeigehen: Was ist ein Bild? Ein besonderer Schwerpunkt ist Markus’ Arbeit mit Margot Friedländer und sein Buch „Margot Friedländer. Eine Stimme für das Leben“. Es geht um Nähe, Würde, Erinnerung, Verantwortung und darum, wie Fotografie Menschen emotional greifbar machen kann. Eine Folge über Fotografie, Menschlichkeit, Vertrauen, Bildsprache und den Moment hinter der Funktion. Kapitel:00:00 Cold Open: Der Moment hinter der Funktion00:44 Willkommen im TSP-Talk und Vorstellung von Markus C. Hurek03:48 Instagram, Mensch und Licht und der erste Zugang zu Markus’ Bildern06:38 Prominenz im Bild und die Frage, was ein gutes Porträt ausmacht11:43 Margot Friedländer, Tiefe im Bild und Menschlichkeit vor der Kamera15:35 Fotografieren ohne Zeit zu rauben17:46 Warum Markus selten klassische Shootings macht19:34 Vom Film, der Dunkelkammer und analoger Schwarz-Weiß-Fotografie22:02 Warum Schwarz-Weiß die Mode aus dem Bild nimmt24:18 Vom Technikinteresse zur Fotografie des Menschen29:40 Instagram als demokratisches Schaufenster für Fotografie32:50 Vorhandenes Licht, Vorbereitung und das Lesen von Räumen37:38 Reduktion, Festbrennweiten und Nähe zum Gegenüber39:52 Vertrauen vor der Kamera und warum Technik nicht stören darf44:02 Fotografie als Vertrauenssache und Verantwortung gegenüber Menschen48:30 Lampenfieber, Offenheit und Bilder im Miteinander52:12 Politik lesen lernen: Warum ein Handschlag nicht nur ein Handschlag ist56:19 Fotografie, Journalismus und echtes Interesse am Menschen58:37 Fotos, die man nie gemacht hat60:04 Die Kamera bewusst beiseite lassen63:22 Lernen durch digitale Fotografie und das eigene Archiv66:51 Warum Markus nur JPEG fotografiert69:37 Pixel, Korn, RAW und die eigentliche Frage: Was ist ein Bild?75:25 Warum man nie mit einer neuen Kamera zum Porträt gehen sollte77:29 Margot Friedländer: Eine Stimme für das Leben78:48 Die erste Begegnung mit Margot Friedländer79:45 Igor Levit, „Gegen das Schweigen“ und das Rückblende-Foto82:05 Wie aus Bildern ein Buch wurde86:16 Workshops, Porträtfotografie und die Begegnung zweier Menschen88:11 Die Lust am Sehen behalten89:38 Abschlussgedanken und Dank Links zu Markus C. Hurek:Homepage:https://mchurek.deInstagram:https://www.instagram.com/menschundlicht/?hl=de Hinweis:Das Bild des Episodencovers wurde von Markus C. Hurek zur Verfügung gestellt. ————————————————————————————————📩 Fragen oder Feedback?Schickt mir gerne eine Audionachricht:https://www.speakpipe.com/TSP_TALKSchreib mir gerne:tse-photography@gmx.de📸 Folge mir auf Instagram:https://www.instagram.com/tsephotolifehttps://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/📸 Homepage:https://thomasseidl-photography.smugmug.com🎧 Alle Folgen & mehr Infos:https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G

    Der Moment hinter der Funktion | Markus C. Hurek über Menschlichkeit, Vertrauen und Fotografie - EP#078
  7. 26. Juli

    Wie Bilder Räume verändern – Svenja Blum über Familienwände, Bildwirkung & Studio Blum - EP#077

    Warum wirken manche Bilder in einem Raum sofort stimmig, während andere nur Dekoration bleiben? In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit Svenja Blum, Gründerin von Studio Blum, über Bildwirkung, Familienwände, Raumgestaltung und die Frage, wie Fotografie, Erinnerungen und persönliche Geschichten an Wänden sichtbar werden. Svenja verbindet Kommunikationsdesign, Kunstpädagogik und Literaturwissenschaft. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Bilder Räume prägen, warum unperfekte Fotos, Kinderzeichnungen, Notizen oder Erinnerungsstücke oft mehr erzählen als perfekte Prints und wie aus privaten Bildern eine persönliche Bildwelt entstehen kann. Ein besonderer Fokus liegt auf Familienwänden, Zugehörigkeit, fehlenden Fotos, Praxis- und Therapieräumen, Vertrauen, Farbe, Hängung und kreativer Selbstfürsorge. Diese Episode ist für alle, die Fotografie nicht nur aufnehmen, sondern bewusster sehen, drucken, hängen und im eigenen Raum leben möchten. Kapitel:00:00 Bilder als stille Kraft im Raum00:49 Willkommen bei TSP-Talk und Vorstellung von Svenja Blum03:41 Von Kommunikationsdesign, Kunstpädagogik und Literaturwissenschaft zu Studio Blum05:20 Warum Bilder mehr sind als Dekoration09:07 Studio Blum: Räume über Bilder übersetzen10:47 Vom ersten Gespräch zur fertigen Bildwand17:27 Stimmigkeit statt Trend und perfekte Wand28:44 Bildwirkung: Motiv, Farbe, Größe, Material und Rahmen30:07 Wenn Bilder miteinander sprechen32:27 Hängung als Erzählform zwischen Film, Literatur und Bildband37:17 Familienwände: Identität, Zugehörigkeit und persönliche Geschichten43:16 Erinnerungen ohne Foto: was bleibt, wenn Bilder fehlen46:11 Familie jenseits klassischer Porträtwände48:16 Persönliche Fotos, Kunstprints und Handyfotos im Raum50:36 Müssen Fotograf:innen vom späteren Lebensort des Bildes denken?54:19 Praxis-, Therapie- und Coachingräume als sensible Räume57:35 Vertrauen gestalten, ohne platte Botschaften60:33 Räume als Resonanzflächen und Bedeutungsräume62:51 Schwarzweiß, Farbe und Stimmung im Raum66:01 Größe, Abstand, Hängung und gestalterische Regeln67:48 Bestehende Räume bewusst optimieren73:16 Unterschiedliche Geschmäcker und gemeinsame Bildentscheidungen75:14 Familienkonflikte, Veränderung und bewusste Gestaltung77:16 Pädagogischer Blick und Vertrauen in Kreativität82:09 Wände lesen wie Texte83:51 Was Fotografie von Literatur lernen kann86:59 Wandgestaltung als kreative Selbstfürsorge88:26 Drei Fragen für die eigenen Räume92:55 Authentisch oder Fassade?94:26 Was Menschen nach dieser Folge anders sehen könnten95:40 Für wen Studio Blum passend ist96:36 Abschluss und Credits Links zu Svenja Blum:Homepage: https://studioblum.infoInstagram: https://www.instagram.com/studio_blum_walls/ Hinweis zum Episodencover:Das Bild für das Episodencover wurde von Svenja Blum zur Verfügung gestellt und von der Fotografin Lisa-Marie Kaspar erstellt. ———————————————————————————————— 📩 Fragen oder Feedback? Schickt mir gerne eine Audionachricht:https://www.speakpipe.com/TSP_TALK Schreib mir gerne: tse-photography@gmx.de 📸 Folge mir auf Instagram:https://www.instagram.com/tsephotolifehttps://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/ 📸 Homepage:https://thomasseidl-photography.smugmug.com 🎧 Alle Folgen & mehr Infos:https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G

    Wie Bilder Räume verändern – Svenja Blum über Familienwände, Bildwirkung & Studio Blum - EP#077
  8. 19. Juli

    Nähe, Natürlichkeit & Vertrauen in der Portraitfotografie – Anja Grothe über echte Menschenbilder - EP#076

    Nicht nur fotografiert, sondern gesehen – Anja Grothe über Nähe, Vertrauen & echte Portraitfotografie In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit der Fotografin Anja Grothe aus Halle an der Saale über echte Menschenfotografie, authentische Portraits und die Frage, wie Bilder entstehen, in denen Menschen nicht nur abgebildet, sondern wirklich gesehen werden. Es geht um Nähe, Natürlichkeit, Vertrauen, Zwischenmomente, Schwarz-Weiß-Fotografie, zeitlose Portraits und um die Verantwortung, die Fotografierende tragen, wenn Menschen sich vor der Kamera öffnen. Anja erzählt von ihrem Weg in die Fotografie, von Halle als fotografischem Resonanzraum, von ihrer Haltung als Künstlerin und Dienstleisterin und von ihrem Herzensprojekt „Ich bin relevant“, das während der Corona-Zeit Menschen Gesicht und Stimme gegeben hat. Eine Episode für alle, die sich für Portraitfotografie, Peoplefotografie, kreative Prozesse, emotionale Bildsprache, fotografische Haltung und das Arbeiten mit Menschen interessieren. In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:• warum ein gutes Portrait mehr mit Begegnung als mit Perfektion zu tun hat• weshalb Vertrauen vor der Kamera Voraussetzung und Ergebnis zugleich ist• warum es laut Anja niemanden gibt, der „unfotogen“ ist• wie Natürlichkeit im Shooting entsteht• weshalb zeitlose Bilder weniger Kulisse und mehr Mensch brauchen• Schwarz-Weiß als Reduktion auf das Wesentliche• Fotografie als zweite Sprache• Verantwortung, Nähe und Menschlichkeit in der Portraitfotografie• das Projekt „Ich bin relevant“• Fotogruppen, Austausch und gemeinsames Wachsen durch Bilder Kapitelmarken:00:00 Cold Opener: Nicht nur fotografiert, sondern gesehen01:21 Begrüßung und Vorstellung von Anja Grothe05:08 Fotografie als Gefühl: wertschätzend, authentisch, nah06:16 Portraits als echte Begegnung12:06 Wann ist ein Portrait gelungen?14:07 Halle als fotografischer Resonanzraum18:18 Anjas Weg in die Fotografie22:37 Studium, Praxis und Lernen durch Fehler24:38 Das erste eigene Atelier28:10 Fotografie als zweite Sprache31:54 „Unfotogen“ gibt es nicht40:13 Vertrauen vor der Kamera47:06 Natürlichkeit und gestaltete Leichtigkeit51:56 Zeitlose Portraits jenseits von Trends57:59 Schwarz-Weiß als Reduktion auf das Wesentliche01:06:32 Ein emotionales Shooting zum Abschiednehmen01:08:15 Technik, Haltung und Reduktion01:14:23 Das Projekt „Ich bin relevant“01:24:01 Was passiert, wenn Menschen sichtbar werden?01:26:25 Zwischenmomente und echte Gesten01:28:42 Künstlerin und Dienstleisterin zugleich01:33:45 Fotogruppe, Austausch und Bildbesprechung01:41:50 Mut zur Portraitfotografie01:44:40 Wo ihr Anja Grothe findet01:46:33 Anjas Schlussgedanke: Mehr sehen, mehr fotografieren Links zu Anja Grothe:Homepage: https://www.anja-grothe-fotografie.de/Instagram: https://www.instagram.com/anja_grothe_fotografie/ Das Bild für das Episodencover wurde von Anja Grothe zur Verfügung gestellt. ————————————————————————————————📩 Fragen oder Feedback? Schickt mir gerne eine Audionachricht:https://www.speakpipe.com/TSP_TALK Schreib mir gerne: tse-photography@gmx.de 📸 Folge mir auf Instagram:https://www.instagram.com/tsephotolifehttps://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/ 📸 Homepage:https://thomasseidl-photography.smugmug.com 🎧 Alle Folgen & mehr Infos:https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G

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TSP-Talk – Der Podcast über Fotografie, Bildsprache und visuelles Storytelling. Warum berühren uns manche Bilder sofort, während andere vergessen werden? Thomas Seidl spricht mit Fotograf:innen, Künstler:innen und Kreativen über Streetfotografie, Dokumentarfotografie, Reportagefotografie, Bildgestaltung und kreative Prozesse. Im Mittelpunkt stehen starke Bilder, fotografische Haltung, Fotokultur und die Geschichten hinter der Kamera. Für alle, die Fotografie nicht nur machen, sondern bewusst verstehen möchten.

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