Was jetzt?

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

  1. Spezial "Der Wahlkreis": Was ist nur mit unseren Eliten los?

    9 HR AGO

    Spezial "Der Wahlkreis": Was ist nur mit unseren Eliten los?

    Seit Beginn seiner Präsidentschaft wird US-Präsident Donald Trump von den CEOs amerikanischer Großunternehmen umgarnt. Früher waren diese oft verlässliche Unterstützer der Demokraten, doch heute imponiert vielen der Gedanke an einen Chef, der “durchregiert" und selbst die Regeln macht, statt sich nur an sie zu halten. Auch in Deutschland wackeln Angehörige der bürgerlichen Elite. Sie liebäugeln offen mit der autoritären Versuchung durch die AfD. So dachte der Verband der Familienunternehmer zwischenzeitlich sogar laut darüber nach, Gesprächskanäle zu den Rechten zu öffnen. In einer neuen Ausgabe von “Was Jetzt? - Der Wahlkreis” sprechen Robert Pausch, Paul Middelhoff und Lisa Caspari über die Eliten in Deutschland und den USA. Warum driften viele nach rechts? Studien zeigen, dass es politisch libertäre und rechtskonservative Bewegungen immer gegeben hat. So zeigt das “politische Unternehmertum” Silvio Berlusconis in Italien durchaus Parallelen zum Aufstieg Donald Trumps in den USA. Wohin der moralische Verfall der Eliten im Extremfall führen kann, demonstrieren gerade die Epstein-Akten. Was sie über das Netzwerk und die Selbstsicherheit der Elite aussagen und wie sich ein Besuch im Ort der Superreichen anfühlt, ist außerdem Thema in dieser Wahlkreis Ausgabe. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists   Shownotes Elitenforscher Michael Hartmann über seine (enge) Definition der deutschen Elite Biebricher et al. “Oben-rechts” NYT-Essay über Epstein Roberts Interview mit Bijan Djir-Sarai Peter Thiel im Interview mit Ross Douthat Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    1h 6m
  2. 15 HR AGO

    Trumps "epischer Zorn", Netanjahus "Löwengebrüll" – und Chameneis Tod

    "Operation epischer Zorn", nennen die USA den Angriff auf den Iran, die israelische Armee spricht von der Operation "Löwengebrüll": Am Samstagmorgen begannen israelische und US-amerikanische Streitkräfte ihre Angriffe gegen den Iran mit einem koordinierten Schlag mit Marschflugkörpern und Drohnen. Der Staatschef des Iran, Ajatollah Chamenei, wurde dabei getötet; das hat inzwischen auch die iranische Führung bestätigt. Über die jüngsten Entwicklungen spricht Mathias Peer in den Nachrichten von Was jetzt?. Während US-Vizepräsident JD Vance noch am Vortag versicherte, die USA würden sich keinesfalls in einen langen Krieg verwickeln lassen, setzt Donald Trump nun auf direkte Konfrontation – er rief die iranische Bevölkerung offen dazu auf, "die Regierung zu übernehmen". Welche Ziele verfolgt Trump mit diesem Krieg? Das beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, im Podcast. Israels Verteidigungsminister rechtfertigte die Angriffe als notwendigen "Präventivschlag" zur Sicherung des israelischen Staates. Als die Angriffe auf den Iran begannen, weckten Sirenen die rund zehn Millionen Einwohner in Israel. Die Reaktion des Iran sowie seiner Verbündeten – der Hisbollah im Libanon und der Huthis im Jemen – folgte prompt mit anhaltendem Beschuss auf israelisches Territorium. Politikredakteur Jan Roß erklärt im Podcast, was Israel mit diesem Krieg gegen den Iran bezweckt und welche Ziele Israel im Libanon verfolgt. Und sonst so? Das Auge isst bei Hummeln mit. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Liveblog: Angriffe auf den Iran: Israel greift Regimeführung an – Chamenei laut Außenminister am Leben US-Angriff auf den Iran: Was wir über den Angriff auf den Iran wissen US-Militärschläge gegen den Iran: Die "gewaltige Wut" wurde monatelang geplant Donald Trump und Iran: Er geht sein bislang größtes Risiko ein Angriff auf den Iran: Hier wurde der Iran angegriffen Angriff auf den Iran: Riskant, aber richtig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    15 min
  3. Update: USA und Israel greifen den Iran an

    1 DAY AGO

    Update: USA und Israel greifen den Iran an

    In den frühen Morgenstunden haben das israelische und das US-Militär Ziele im Iran bombardiert. Nach Verhandlungen unter der Woche über das iranische Atomprogramm hatte es noch Signale der Entspannung zwischen beiden Ländern gegeben. Vermittler Oman berichtete sogar von Fortschritten und erklärte, Teheran habe zugesichert, kein atombombenfähiges Material anzuhäufen. US-Präsident Donald Trump bestätigte in einer Videoansprache die amerikanische Beteiligung und begründete den Angriff mit der "Verteidigung der amerikanischen Bevölkerung". Er kündigte an, das iranische Raketenprogramm zerstören zu wollen. Gemeinsam mit Israel hat die US-Luftwaffe mehrere iranische Ziele angegriffen. Nach Informationen einer Reuters-Quelle sollen dabei neben Militäranlagen auch Wohnhäuser hochrangiger Mitglieder der Regierung und des Sicherheitsapparats getroffen worden sein. Übereinstimmende Medienberichte legen zudem nahe, dass auch der Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei und Präsident Massud Peseschkian im Fokus der Angriffe standen. Aus mehreren iranischen Städten wurden Explosionen gemeldet, in Teheran verließen viele Menschen die Stadt. Der Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Israel und auf weitere US-Stützpunkte in der Golfregion. Aus Katar, Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden Alarm, Explosionen und Abfangversuche gemeldet. In Israel gilt der Ausnahmezustand. Außerdem wurde der Luftraum über Israel, dem Iran und weiteren Teilen der Region gesperrt. Was bisher über das Ausmaß bekannt ist – und was das für das Regime in Teheran bedeutet –, besprechen wir mit Omid Rezaee, Experte für den Iran und Autor für DIE ZEIT. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    7 min
  4. 1 DAY AGO

    Cem Özdemir holt auf

    Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeichnet sich ein enges Rennen zwischen den Grünen und der CDU ab. Jüngste Umfragen zeigen zuletzt Zugewinne für die Grünen. Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir distanzierte sich im Wahlkampf von seiner Partei. Stattdessen zeigte er sich unter anderem mit dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der vor einigen Jahren aus der gemeinsamen Partei ausgetreten war. Für Cem Özdemir stehen landespolitische Themen sowie seine persönliche Erfahrung in Bundes- und Landespolitik im Mittelpunkt seines Wahlkampfs. CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hingegen hatte lange einen deutlichen Vorsprung in den Umfragen. Zuletzt wurde jedoch ein älterer Fernsehauftritt diskutiert, in dem er sich zu einer minderjährigen Schülerin äußerte. Welche Rolle diese Debatte in aktuellen Umfrageergebnissen spielt, ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel im Podcast ein. Die Wohnungsnot in Deutschland bleibt angespannt. In vielen Städten übersteigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum weiterhin deutlich das Angebot. Besonders betroffen sind Familien sowie Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen. In den 1950er-Jahren setzte die Bundesregierung unter Kanzler Konrad Adenauer auf umfangreiche staatliche Bauprogramme und schuf damit innerhalb weniger Jahre großen zusätzlichen Wohnraum – zeitweise wurde jede Minute eine Wohnung fertiggestellt. Heute wird erneut über beschleunigten Neubau diskutiert. Konkrete Schritte bleiben jedoch umstritten. Catarina Lobenstein, Redakteurin im Ressort Dossier der DIE ZEIT, analysiert, warum die Wohnungsfrage heute zur Bewährungsprobe für die Demokratie wird. Anders als die Adenauer-CDU damals fehle es der aktuellen Politik an der Bereitschaft, das Problem zur Chefsache zu machen.   Und sonst so? KI enthüllt geheimen Namen   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge:  Landtagswahl: Grüne und CDU in neuer Umfrage in Baden-Württemberg fast gleichauf Cem Özdemir: Schafft er es doch noch? Angsträume in Kommunen: So retten wir die Städte TV-Triell zur Wahl in Baden-Württemberg: "Herr Hagel würde das heute nicht mehr so formulieren" Wohnungsnot: Wie man ein Wohnwunder schafft – und wie nicht Wohnkrise in Deutschland: Mehr als ein Drittel wohnt an Orten mit unbezahlbarem Wohnraum Mietpreise in Deutschland: So teuer sind die Mieten in Ihrer Stadt im Deutschland-Vergleich Interaktiver Rechner: Mieten oder Kaufen? Der endgültige Rechner Immoscout24: Findet man auf Immoscout24 überhaupt noch gut eine Wohnung? Konrad Adenauer: Ära ohne Adenauer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13 min
  5. 2 DAYS AGO

    Update: Warum der Konflikt zwischen Pakistan und den Taliban jetzt eskaliert

    Der Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan verschärft sich weiter. Nach gegenseitigen Angriffen hat Pakistan der Taliban-Regierung in Kabul den "offenen Krieg" erklärt. Verteidigungsminister Khawaja Asif schrieb auf der Onlineplattform X, die Geduld seines Landes sei am Ende. Der Konflikt war in der Nacht weiter eskaliert, nachdem die Taliban Angriffe auf mehrere pakistanische Provinzen begonnen hatten. Sie bezeichneten dies als Vergeltung für pakistanische Luftangriffe auf afghanische Grenzregionen. Pakistans Präsident Asif Ali Zardari kündigte ein umfassendes Vorgehen zum Schutz der territorialen Integrität an. Die Hintergründe und möglichen Folgen der Eskalation ordnet ZEIT-Autor Hasnain Kazim im Podcast ein.  Seit Wochen droht US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem Angriff, sollte das Land sein Atomprogramm nicht aufgeben. Berichten zufolge verdichten sich die Hinweise, dass ein möglicher Militärschlag unmittelbar bevorstehen könnte. Auch eine direkte oder indirekte Beteiligung Israels gilt als möglich. Die USA haben unterdessen Teile ihres Botschaftspersonals in Israel zur Ausreise aufgefordert. Als Grund werden Sicherheitsrisiken genannt. Nach Informationen der New York Times soll US-Botschafter Mike Huckabee in einer E-Mail eindringlich zur sofortigen Ausreise geraten haben. Außerdem im Update: Die EU-Kommission will das Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten trotz laufender Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof vorläufig anwenden. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, die vorläufige Anwendung solle Unternehmen in der EU ermöglichen, bereits vor dem formellen Inkrafttreten von neuen Zollregeln und Handelserleichterungen zu profitieren.    Und sonst so? Verschollener Abi-Aufsatz von Max Frisch wieder aufgetaucht   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp.   Weitere Links zur Folge:  Taliban: Kämpfe im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet dauern an Angriffe in Kabul: Pakistan erklärt Taliban-Regierung "offenen Krieg" Konflikt Afghanistan und Pakistan: Pakistan greift Ziele in Grenzregion zu Afghanistan an Verhandlungen in Istanbul: Pakistans Verteidigungsminister optimistisch für Frieden mit Taliban Afghanistan: Das bisschen Leben Vereinte Nationen: Suche nach Nachfolger für UN-Generalsekretär António Guterres startet Streit um Atomprogramm: Donald Trump setzt dem Iran Frist bis Anfang März Atomverhandlungen: Iran fordert von USA Verzicht auf "übertriebene Forderungen" Mittlerer Osten: US‑Druck auf den Iran – wie nah sind wir einem neuen Krieg? Atomverhandlungen in Genf: Atomverhandlungen zwischen Iran und USA beendet Israel: Warten auf den nächsten Knall Nahost: US-Botschafter löst mit Äußerung über israelische Ansprüche Kritik aus Europa und Lateinamerika: EU und Mercosur-Staaten unterzeichnen Handelsabkommen Handelsabkommen mit Südamerika: EU-Kommission kündigt vorläufige Anwendung von Mercosur-Abkommen an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    10 min
  6. 2 DAYS AGO

    Ein langer Weg zum gleichen Lohn

    Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist 2025 unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt zum Equal-Pay-Day mitteilte, verdienten Frauen im Schnitt 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Männer erhielten 2025 durchschnittlich 27,05 Euro pro Stunde und damit 4,24 Euro mehr als Frauen. Rund zwei Drittel der Lohnlücke lassen sich laut Statistik durch strukturelle Unterschiede erklären, etwa durch die höhere Teilzeitquote bei Frauen. Sie arbeiteten im Schnitt knapp 28 Stunden pro Woche, Männer dagegen 34 Stunden. Wie die Gender-Pay-Lücke geschlossen werden kann und was die Politik dahingehend unternimmt, analysiert Dana Hajek, Redakteurin im Ressort Daten und Visualisierung der ZEIT.  Vor 50 Jahren rief die Unabhängigkeitsbewegung Polisario die Demokratische Arabische Republik Sahara (Dars) aus. Zuvor hatte Spanien im sogenannten Madrid-Abkommen die Aufteilung des Gebiets zwischen Marokko und Mauretanien besiegelt. Heute kontrolliert Marokko den Großteil des dünn besiedelten Territoriums, die Polisario lediglich einen kleineren Streifen im Osten und Süden. Der völkerrechtliche Status der Westsahara ist bis heute ungeklärt. Die USA und mehrere europäische Staaten unterstützen Marokkos Autonomieplan, auch der UN-Sicherheitsrat sprach sich zuletzt dafür aus. Welche Lösungsansätze es geben könnte, ordnet Marie-Antoinette N’gouan aus der Nachrichtenredaktion der ZEIT ein.   Und sonst so? Affenbaby Punch wird zum Internetstar   Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.   Weitere Links zur Folge:  Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern bleibt unverändert deutlich Weibliche Wut: Equal Pay, Gleichstellung, Vätermonate, bla, bla, bla Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland schrumpft Gender-Pay-Gap: Er macht das Gleiche – für 20.000 Euro mehr Statistisches Bundesamt: Fast die Hälfte berufstätiger Frauen arbeitet in Teilzeit Equal-Pay-Day: Gut verhandelt und doch abgestraft Koloniale Erinnerungskultur: Alles halb so schlimm? Nordafrika: Westsahara soll autonome Region im Staat Marokko werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 min
  7. 3 DAYS AGO

    Update: Hat das US-Justizministerium Akten zurückgehalten?

    Im Fall Jeffrey Epstein soll die US-Regierung laut übereinstimmenden Medienberichten Ermittlungsakten im Zusammenhang mit Präsident Donald Trump bewusst zurückgehalten haben. Die Demokratische Partei wirft der Regierung einen Vertuschungsskandal vor. Das Justizministerium bestreitet, Dokumente gezielt zu verbergen. Sollte das wahr sein: Welche Konsequenzen hätte das für Donald Trump? Eine Prognose wagt die US-Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Das Ehepaar Clinton muss am Donnerstag und Freitag in der Epstein-Affäre vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses in Chappaqua im US-Bundesstaat New York aussagen. Die Befragung startet am Donnerstag mit der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton; der frühere US-Präsident Bill Clinton wird am Freitag vor den US-Kongress geladen. Es ist schon lange bekannt, dass die beiden mit dem 2019 gestorbenen Sexualstraftäter Epstein in Kontakt standen. Der ZEIT-Auslandsredakteur Jona Spreter berichtet im Podcast, was von den Aussagen der Clintons erwartet werden kann. Außerdem im Update: Der Epstein-Skandal hat auch Folgen für das Weltwirtschaftsforum: Børge Brende, der Präsident, tritt zurück. Zuvor war herausgekommen, dass er und Jeffrey Epstein engen Kontakt hatten. Brende begründete den Schritt in einer Mitteilung damit, dass das Forum ⁠seine Arbeit "ohne Ablenkungen" fortsetzen solle. Der ZEIT-Weltwirtschaftskorrespondent Uwe Jean Heuser ordnet ein.  Wegen internationaler Kritik an der politischen Ausrichtung der Berlinale hat am Donnerstag im Kanzleramt ein Krisengespräch über die Zukunft des Filmfestivals und die Frage, ob dieses weiter unter der Intendanz von Tricia Tuttle stehen soll, stattgefunden. Welche Rolle Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dabei gespielt hat, erklärt die ZEIT-Filmexpertin Katja Nicodemus. Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass die Bundesbehörde den Ausgang des Hauptsacheverfahrens abzuwarten hat. Die AfD hatte gegen die Einstufung geklagt. Fast überall in Deutschland werden am Freitag und Samstag Busse und Bahnen wegen des Ver.di-Streiks im Nahverkehr ausfallen. Die Deutsche Bahn wird nicht bestreikt, S-Bahnen, Fern- und Regionalzüge fahren also regulär. Und sonst so? “2to6” zum 62. Geburtstag am 26.02.2026   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Epstein-Akten: US-Regierung soll Vermerke zu Trump zurückgehalten haben Epstein-Akten: "Die wirre Veröffentlichung der Epstein-Files könnte kalkuliert sein" Bill und Hillary Clinton: Wenn schon Clinton, dann beide Clintons Børge Brende: Präsident des Weltwirtschaftsforums tritt wegen Epstein-Affäre zurück Berlinale-Chefin Tricia Tuttle: Ihr Verlust wäre eine Katastrophe Filmfestival: Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle bleibt zunächst im Amt Urteil im Eilverfahren: AfD darf vorerst nicht als gesichert rechtsextrem eingestuft werden Warnstreik im ÖPNV: Wann und wo fährt nichts mehr? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 min
  8. 3 DAYS AGO

    Deal oder Krieg? Der Iran und die USA verhandeln erneut

    In Genf verhandeln am Donnerstag Regierungsvertreter der USA und des Iran zum dritten Mal über das umstrittene iranische Atomprogramm. US-Präsident Donald Trump drohte dem iranischen Regime mit einem Angriff, sollten die Verhandlungen scheitern. Am Mittwoch zeigte sich der Iran vor den neuen Verhandlungen kompromissbereit. Vize-Außenminister Madschid Tacht-Rawanchi sagte staatlichen Medien zufolge, um ein Abkommen zu erzielen, sei die Regierung in Teheran willens, alle notwendigen Schritte zu unternehmen. Wie blickt die iranische Bevölkerung auf Trump und einen möglichen Militärschlag der USA? Dazu teilt der Auslandsreporter der ZEIT, Christian Vooren, seine Einschätzung. Am Mittwoch wurde im Haushaltsausschuss beschlossen, dass die Bundeswehr sogenannte Kamikazedrohnen für zunächst 540 Millionen Euro kaufen darf. Die Bundeswehr zieht in Erwägung, die Drohnen unter anderem von dem Berliner Rüstung-Start-up “Stark Defence” zu kaufen. An diesem ist der antidemokratische US-Unternehmer Peter Thiel als Investor beteiligt. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sowie Mitglieder des Verteidigungsausschusses im Bundestag hatten vor der Ausschusssitzung am Mittwoch Bedenken gegen Thiel geäußert. Der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, spricht im Podcast über die Kritik an den Drohnen und Peter Thiel. Und sonst so? Macht mein Handy mich blöd, ZEIT-Digitalredakteurin Eva Wolfangel?   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Offener Brief zur Lage im Iran: "Wir appelieren an Sie, weiteren Massakern vorzubeugen" USA und Iran: Deal oder Krieg? Eskalationsgefahr im Iran: Auswärtiges Amt warnt Bundesbürger in Nahost Rüstungs-Start-ups: Hört Deutschland den Schuss? Drohnen für die Bundeswehr: Boris Pistorius äußert Bedenken gegen Investor Peter Thiel Münchner Sicherheitskonferenz: Hier spricht die Rüstungsindustrie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13 min

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Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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