20 episodi

Der Digitalpodcast von ZEIT ONLINE. “Wird das was?“ – diese Frage stellen wir sterblichen Nutzerinnen und Nutzer uns oft bei Digitalprojekten. Braucht irgendwer wirklich Blockchain? Wird sich das „Smart Home“ nach all den Jahren doch noch durchsetzen? Und wie intelligent ist eigentlich die so genannte künstliche Intelligenz, von der jetzt alle reden? Über solche Fragen sprechen Redakteurinnen und Redakteure von ZEIT ONLINE mit führenden Expertinnen und Experten.

Der Podcast wird produziert von Pool Artists.

Wird das was? ZEIT ONLINE

    • Tecnologia

Der Digitalpodcast von ZEIT ONLINE. “Wird das was?“ – diese Frage stellen wir sterblichen Nutzerinnen und Nutzer uns oft bei Digitalprojekten. Braucht irgendwer wirklich Blockchain? Wird sich das „Smart Home“ nach all den Jahren doch noch durchsetzen? Und wie intelligent ist eigentlich die so genannte künstliche Intelligenz, von der jetzt alle reden? Über solche Fragen sprechen Redakteurinnen und Redakteure von ZEIT ONLINE mit führenden Expertinnen und Experten.

Der Podcast wird produziert von Pool Artists.

    Was soll das eigentlich mit diesen Podcasts?

    Was soll das eigentlich mit diesen Podcasts?

    Nicht nur bei ZEIT ONLINE, überall werden derzeit eifrig Podcasts entwickelt, gestartet und ja: auch gehört. Nun ist eigentlich gar nicht so viel Neues daran, in Mikrofone reinzusprechen und die Aufzeichnung später zu veröffentlichen. Was ist also wirklich das Neue daran – und der Grund dafür, dass diese Produktionen derzeit so viel Anklang finden?

    Ann-Kathrin Büüsker kennt beides: Sie ist beim Deutschlandfunk nicht nur Moderatorin der Frühsendung "Informationen am Morgen" im Deutschlandfunk, sondern ist auch eine der Hosts von "Der Tag", dem täglichen Podcast des Senders. Sie verrät, warum gerade Letzteres so einen großen Reiz für sie hat, woran man gute Podcasterinnen erkennt und bricht eine Lanze für das, was oft als "Laberpodcast" geschmäht wird.

    • 53 min
    Können wir Huawei vertrauen?

    Können wir Huawei vertrauen?

    Ist es vorausschauend und pragmatisch, den chinesischen Technikausrüster an deutschen 5G-Netzen mitbauen zu lassen – oder vollkommen verantwortungslos, weil es die IT-Sicherheit unserer Mobilfunknetze gefährdet?

    Über diese Frage wurde 2019 in Deutschland viel gestritten – und noch immer ringt die Regierungskoalition um eine gemeinsame Position. Weil es eben nicht nur darum geht, wer besonders schnell und günstig die Hardware für den neuen Mobilfunkstandard zur Verfügung stellen kann – sondern auch um deutsche Handelsbeziehungen zu China und inwiefern man die USA verärgern möchte, die sich in dieser Frage aktiv in europäische Entscheidungen einzumischen versucht.

    "Huawei ist ein besonderer Akteur in diesem Markt", sagt Janka Oertel in einer neuen Folge des ZEIT-ONLINE-Digitalpodcasts "Wird das was?". Sie ist Sinologin und Direktorin für das Asien-Programm am European Council on Foreign Relations. Sie sieht Belege dafür, dass im Zusammenhang mit dem chinesischen Hardwarehersteller staatliches Handeln nicht immer von Unternehmenshandeln zu trennen ist und sagt, es sei "eine Illusion", dass auf private Unternehmen in China kein staatlicher Einfluss ausgeübt werde. Gerade die Frage von Vertrauen in Hersteller spiele bei 5G-Netzen aber eine immer größere Rolle. Zum einen, weil sie als Infrastruktur der Zukunft an Bedeutung gewinne. Aber auch, weil 5-G-Netze technisch immer stärker auf Software basierten und damit eine langfristige und viel engere Verbindung zu den Ausrüstern von Netzwerktechnologien entsteht, als das bislang bei Mobilfunknetzen der Fall war. "Die Hersteller", sagt Oertel, "bekommen jetzt eine ganz andere Rolle im System."

    Die Folge mit Janka Oertel haben wir vor Weihnachten aufgezeichnet.

    Sie erreichen uns per Mail unter wirddaswas@zeit.de.

    • 48 min
    Digital konsumieren, blöd fühlen, aber trotzdem weitershoppen?

    Digital konsumieren, blöd fühlen, aber trotzdem weitershoppen?

    Viele schämen sich, online Geschenke, Essen oder Taxis zu ordern. Und tun es trotzdem. Das ist rational, verdrängt aber das Problem, sagt der Philosoph Ludger Heidbrink.

    Flugscham ist spätestens seit diesem Jahr ein fester Begriff bei allen, die peinlich berührt zugeben müssen, dass sie trotz der Klimakrise schon wieder in den Flieger steigen. Viele Menschen plagt aber auch Digitalscham: dieses zerknirschte Gefühl, die Weihnachtsgeschenke doch schon wieder bei Amazon bestellt zu haben, obwohl man doch um die Berichte über die Arbeitsbedingungen in den Logistikzentren weiß.

    Oder aber, weil man erneut Essen, Taxi oder andere Dienstleistungen im Internet geordert hat – obwohl die damit verbundenen Probleme von Arbeitnehmerrechten bis zur Nachhaltigkeit auch hier auf der Hand liegen. Warum aber tun wir es trotzdem? Wie berechtigt sind die Schamgefühle – und was bringen sie überhaupt?

    Wir sind "Virtuosen der Verantwortungsabwehr", sagt Ludger Heidbrink, Professor für praktische Philosophie an der Universität Kiel. Im Gespräch mit ZEIT ONLINE seziert er, warum es durchaus rational sein kann, online einzukaufen, mit welchen Tricks und Verrenkungen wir unser moralisches Gewissen trotzdem beruhigen und was besser wäre als ein Boykott digitaler Anbieter.

    Digital konsumieren, blöd fühlen und dann trotzdem weitershoppen – dazu komme es auch, wenn Konsumentinnen und Konsumenten eben nur das Gefühl der Scham hätten, aber ihre Schuld an den Zuständen und Auswirkungen, die ihnen da so unangenehm sind, nicht anerkennen würden. Anlass zur Resignation ist das aber nicht: Heidbrink betont, dass die Konsumentinnen und Konsumenten gerade im Digitalen stärker Einfluss auf die Geschäftspraktiken der Unternehmen nehmen können. Eine solche Rolle als demokratische Konsumentinnen und Konsumenten müsse allerdings noch gelernt werden.

    Sie erreichen uns per Mail unter wirddaswas@zeit.de. Die nächste Folge erscheint am 16. Januar.

    • 57 min
    Wie sehr beeinflusst uns Desinformation wirklich?

    Wie sehr beeinflusst uns Desinformation wirklich?

    Die Debatte über Fake-News im Netz sei teils hysterisch, sagt Publizistikprofessor Martin Emmer im Digitalpodcast. Dennoch könnte sie die Gesellschaft spalten.

    Spätestens seit dem amerikanischen Wahlkampf 2016 stehen Fake-News im Verdacht, Bürgerinnen und Bürger, Meinungen und politische Diskurse zu beeinflussen. Aber ist das so? Können uns falsche Informationen manipulieren? Und wo zieht man die Grenze zwischen einer Fake-News und einer überspitzten Meldung, die aber noch einen wahren Kern enthält? Welche Rolle spielen Messenger wie WhatsApp oder Signal bei der Verbreitung von Desinformation? Wie können wir Nutzerinnen und Nutzer der Fake-News-Falle entkommen? Kann man von jeder und jedem verlangen, ständig Fakten zu checken?

    Martin Emmer ist Professor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität in Berlin und Gründungsdirektor des vom Bundesforschungsministerium geförderten Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft. Er forscht unter anderem zu Hass im Netz und zu Propaganda in den sozialen Medien. Menschen läsen etwas und glaubten es dann einfach – das sei die klassische Vorstellung von Medienwirkung, sagt Emmer im ZEIT-ONLINE-Digitalpodcast Wird das was?. Die öffentliche Debatte sei in dieser Hinsicht sehr hysterisch. Tatsächlich lehnen wir Botschaften häufig ab, die nicht unserer Meinung entsprechen. Im Digitalpodcast erklärt Emmer, warum falsche Informationen in Messengern wie WhatsApp oder Signal ein Problem darstellen, wieso Plattformen nicht das Problem sind, man ihnen aber trotzdem nicht die Verantwortung überlassen sollte – und warum er nicht immer zu einem Faktencheck raten würde.

    • 44 min
    Was macht die Digitalisierung mit der Liebe?

    Was macht die Digitalisierung mit der Liebe?

    Dating-Apps wie Tinder, OK Cupid und Grindr haben die Art, wie sich Menschen kennenlernen können, drastisch verändert. Wandelt sich durch solche Datingportale aber auch die Art und Weise, wie wir intime Beziehungen angehen? Wandeln sich gar die Beziehungen selbst? Vermischen sich gesellschaftliche Schichten stärker? Wird die Liebe durch die Portale endgültig ökonomisiert – oder war sie das schon immer?

    Diese Fragen beantwortet Thorsten Peetz in einer neuen Folge des Digitalpodcasts. Er ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Soziologische Theorie der Universität Bremen. Eines der Projekte, das er dort leitet, heißt “Intime Bewertungen. Liebe im Zeitalter von Tinder”. Im Digitalpodcast erklärt Peetz, warum Onlinedating nicht oberflächlicher als das analoge Kennenlernen ist, weshalb der Zufall durch die Portale transformiert wird, welches emanzipatorische Potenzial hinter den Plattformen steckt, wieso die Ökonomisierung der Liebe kein neues Phänomen ist – und was es mit der Gründungsgeschichte einer Beziehung macht, wenn man den Lebenspartner auf dem Klo gewischt hat.

    • 1h 9 min
    Was können wir von Science Fiction über die Zukunft lernen?

    Was können wir von Science Fiction über die Zukunft lernen?

    Welche Rolle spielt Technologie in der Science Fiction? Wie verhalten sich in dem Genre Literatur und Film zueinander? Und wie genau werden in der Science Fiction eigentlich Welten und mögliche Zukünfte erfunden? All diese und ein paar mehr Fragen beantwortet der Schriftsteller, Sachbuchautor und Feuilletonist Dietmar Dath in der neuen Folge des Digitalpodcasts „Wird das was?“ von ZEIT ONLINE. Und weil Dath ziemlich viele Bücher erwähnt, auf unserer Webseite eine komplette Liste der Literatur, die in dem Interview auftaucht. Denn es gibt viel zu lesen, nicht nur, aber vor allem über die Zukunft.

    Link zur Literaturliste: https://www.zeit.de/digital/2019-11/dietmar-dath-science-fiction-zukunft-wird-das-was-digitalpodcast

    • 1h 4 min

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