Das Klima-Labor von ntv

Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? Funktioniert Klimaschutz auch ohne Job-Abbau und wütende Bevölkerung? Das "Klima-Labor" ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, Lösungen und Behauptungen der unterschiedlichsten Akteure auf Herz und Nieren prüfen. Ist Deutschland ein Strombettler? Rechnen wir uns die Energiewende schön? Vernichten erneuerbare Energien Arbeitsplätze oder schaffen sie welche? Warum wählen Städte wie Gartz die AfD - und gleichzeitig einen jungen Windkraft-Bürgermeister? Das Klima-Labor von ntv: Jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert, Spaß macht und aufräumt - ohne Streit, in ausführlichen Gesprächen mit führenden Köpfen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, RSS-Feed Ihr habt eine Frage an uns? Schreibt eine E-Mail an klimalabor@ntv.de Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

  1. ETS-Zoff der Industriebosse: "Der RWE-Chef rief an und sagte: Wir müssen den Emissionshandel retten!" | Peter Liese (MEP | EVP)

    5 DAYS AGO

    ETS-Zoff der Industriebosse: "Der RWE-Chef rief an und sagte: Wir müssen den Emissionshandel retten!" | Peter Liese (MEP | EVP)

    Im Oktober torpediert Evonik offen das Herz des europäischen Klimaschutzes: Der europäische Emissionshandel ist "volkswirtschaftlicher Irrsinn" und müsse abgeschafft werden. CO2-Preise für schmutzige Technologien? Nein, danke. Zu teuer. Zur Rettung eilen ausgerechnet andere Industriegiganten: "Heidelberg Materials möchte europaweit klimaneutrale Zementwerke bauen", sagt der Europaparlamentarier Peter Liese (EVP) im Podcast. "Durch diese Diskussion ging der Aktienkurs von denen in den Keller." Liese zufolge erhielt Evonik "richtig Druck aus der Wirtschaft". Inzwischen zeichnet sich ein Kompromiss ab. Die Ausgabe der CO2-Zertifikate wird reformiert, denn offensichtlich ist: Es knirscht. Ein zentrales Problem bleibt jedoch von der Reform unberührt. Der Emissionshandel spült viele Milliarden Euro in die europäischen Kassen, um Unternehmen und Haushalte zu entlasten. Das Geld wird in vielen Staaten jedoch zweckentfremdet. Gast: Peter Liese. Er vertritt seit 1994 die Region Südwestfalen im Europäischen Parlament. Der CDU-Politiker war viele Jahre lang Verhandlungsführer der EVP-Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Klima und Lebensmittelsicherheit. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    49 min
  2. "Politik muss klar sagen: Diese Krise kann der Staat nicht auffangen"| Andreas Löschel (Ruhr-Universität Bochum)

    16 APR

    "Politik muss klar sagen: Diese Krise kann der Staat nicht auffangen"| Andreas Löschel (Ruhr-Universität Bochum)

    Vier Jahre nach der Energiekrise wird Deutschland erneut von einem Preisschock heimgesucht. Auf der Suche nach Antworten wiederholt die Politik ihre Fehler der Vergangenheit: "Man muss gezielt entlasten", sagt der Ökonom Andreas Löschel im Podcast. "Direktzahlungen an besonders betroffene Haushalte scheitern an fehlenden IBANs? Dann sollte die Politik diesen Kanal flottmachen." Und bis dahin? Muss sie der Bevölkerung reinen Wein einschenken: "Dieser Kostenschock steckt im System", sagt Löschel. "Den wird man nicht so einfach wegbekommen. Das sollte man klar kommunizieren. Dann können alle Menschen selbst überlegen, wie sie mit dieser Krise umgehen." Gast: Andreas Löschel ist Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt-/Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2011 ist er zudem Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess "Energie der Zukunft" der Bundesregierung. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    16 min
  3. LNG-Paradoxon:  Die Welt sagt Tschüss zur Brückentechnologie| Ira Joseph (Columbia-Universität)

    12 APR

    LNG-Paradoxon: Die Welt sagt Tschüss zur Brückentechnologie| Ira Joseph (Columbia-Universität)

    Erdgas ist die Brückentechnologie. Der saubere Brennstoff für den Übergang zu den erneuerbaren Energien. Das ist die Erzählung. Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine erlebt der Gasmarkt jedoch einen weiteren Preisschock. Amerikanische LNG-Unternehmen profitieren, doch selbst sie sagen: Das ist nicht gut für die Branche. Ira Joseph stimmt im Podcast zu. Der US-Amerikaner ist ein führender Experte für die globalen Gasmärkte und beschäftigt sich mit der Frage, wie der Iran-Krieg den Gasmarkt verändert. Seine Theorie ist bekannt als LNG-Paradoxon: Der Krieg im Iran wird zu einem größeren LNG-Angebot führen, weil die hohen Preise neue Anbieter und Geldgeber anlocken. Die Nachfrage wird sinken, weil Länder, die bisher LNG importiert haben, sich nach Alternativen umschauen. Gast: Ira Joseph, Global Fellow am Zentrum für globale Energiepolitik der Columbia-Universität in New York. Der US-Amerikaner war zuvor Abteilungsleiter für Erdgas und LNG beim börsennotierten Finanzdienstleister S&P Global. Erstmals hat er sich Ende der 1980er-Jahre mit der Öl- und Gasindustrie beschäftigt als Reporter für die Rohstoffzeitschriften "Petroleum Intelligence Weekly" und "World Gas Intelligence". Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    12 min
  4. Darum hat Großbritannien die zweithöchsten Strompreise | Jan Rosenow (Universität Oxford)

    9 APR

    Darum hat Großbritannien die zweithöchsten Strompreise | Jan Rosenow (Universität Oxford)

    Vor 25 Jahren hat Großbritannien die niedrigsten Strompreise der EU. Die Politik verspricht: Die Energiewende wird das Vereinigte Königreich reicher und sicherer machen. Bisher macht sie Strom vor allem teurer. Er kostet inzwischen so viel wie in Deutschland. Auch in Großbritannien wurden viele Fehler gemacht. "Der Ausbau von Windkraft an Land wurde vor etwa 15 Jahren praktisch abgedreht", sagt Jan Rosenow von der Universität Oxford im Podcast. "Den Solarausbau hat die damalige Regierung auch verschlafen, weil sie die Einspeisevergütung nicht zahlen wollte." Stattdessen wurde voll auf teure Windparks in der Nordsee gesetzt. Und Gaskraftwerke. Dann kam der Ukraine-Krieg, jetzt der Iran. Kein Lichtblick? Doch. Inzwischen boomt Solar selbst auf der verregneten Insel. E-Mobilität auch: "Das ist für viele Haushalte die Einstiegsdroge in die Elektrifizierung." Gast: Jan Rosenow, Professor für Energie- und Klimapolitik an der Universität Oxford und Leiter des "Energy Programme". Außerdem ist er Jackson Senior Research Fellow am Oriel College in Oxford und darüber hinaus Senior Associate am Cambridge Institute for Sustainability Leadership der Universität Cambridge. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    42 min
  5. "Deutlich weniger Windräder sparen 50 Milliarden Euro, erzeugen aber nicht weniger Strom" | Tim Meyerjürgens (Tennet Germany)

    2 APR

    "Deutlich weniger Windräder sparen 50 Milliarden Euro, erzeugen aber nicht weniger Strom" | Tim Meyerjürgens (Tennet Germany)

    Die Nordsee ist das Kraftwerk Europas. Theoretisch, jedenfalls. Sie hat ein hervorragendes Windangebot, einen guten Baugrund und ist relativ flach. Doch bisher kocht jeder Anrainer sein eigenes Offshore-Süppchen und verzettelt sich. Deutschland plant etwa zu viele Windräder. Sie nehmen einander den Wind weg und laufen nur ein Viertel der Zeit. "Das ist ineffizient", sagt Tim Meyerjürgens im Podcast. Der Ingenieur leitet Tennet Germany. Deutschlands größter Übertragungsnetzbetreiber ist für den Anschluss der Nordsee-Windparks verantwortlich. Meyerjürgens macht einen überraschenden Vorschlag: Weniger ist mehr. Weniger Turbinen erzeugen nicht weniger Strom. Erst recht nicht, wenn die Windparks europäisch vernetzt werden. Dann können sie dem Tennet-Chef zufolge rund um die Uhr laufen: "Wir beuten eine Sturmfront erst in Großbritannien aus und übetragen den Strom nach Deutschland und tags darauf machen wir es umgekehrt."" Gast: Tim Meyerjürgens, CEO von Tennet Germany Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    39 min
  6. "Die Solaranlage lohnt sich inzwischen immer - auch ohne Einspeisevergütung" | Peter Knuth (BDSH)

    26 MAR

    "Die Solaranlage lohnt sich inzwischen immer - auch ohne Einspeisevergütung" | Peter Knuth (BDSH)

    Der große Solar-Boom in deutschen Eigenheimen ist vorbei. Gut so, sagt das Solarhandwerk. Denn nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde auf deutschen Dächern viel Schindluder getrieben. "Es wurden viele Anlagen verkauft", sagt Peter Knuth vom Bundesverband des Solarhandwerks. Bei Montage und Installation folgte das böse Erwachen. "Letztlich kann jeder Mensch Module aufs Dach schrauben, der sich hinauf traut. Die neuen Unternehmen haben Kunden mit unseriösen Anzeigen überschüttet." Nach vier Jahren Preiskampf stehen viele Handwerksbetriebe vor einer unsicheren Zukunft. Die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen hat damit nichts zu tun. "Solartechnik ist inzwischen so günstig, dass man alle Flächen wirtschaftlich nutzen kann - in Süd- und Norddeutschland", sagt Knuth. Das gilt nicht für die grüne Gas- oder Ölheizung: "Dieses Pferd ist tot geritten." Gast: Peter Knuth, Vorsitzender des Bundesverbands des Solarhandwerks (BDSH) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    31 min
  7. Ingenieure lehnen SMR ab: "Minireaktoren sind technisch gesehen zu klein, ineffizient und teuer" | Leonhard Gandhi (Fraunhofer ISE)

    22 MAR

    Ingenieure lehnen SMR ab: "Minireaktoren sind technisch gesehen zu klein, ineffizient und teuer" | Leonhard Gandhi (Fraunhofer ISE)

    Ursula von der Leyen lechzt nach modernen Mini-Atomreaktoren. Markus Söder auch. Die USA ohnehin. Die Politik möchte etliche Milliarden Euro und Dollar in SMR investieren. Tatsache bleibt: Auch nach jahrzehntelanger Forschung sind effiziente Minireaktoren nur Wunschtraum, keine Realität. "Das hat technische Gründe", sagt Leonhard Gandhi vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) im "Klima-Labor" von ntv. "Kleine Reaktoren brennen Kernbrennstoff schlechter ab. Deswegen sind SMR per se deutlich teurer als große Anlagen." Die Branche weiß ihm zufolge um ihre Ineffizienz, aber "scheitert krachend" mit allen Alternativen. Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    13 min

About

Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? Funktioniert Klimaschutz auch ohne Job-Abbau und wütende Bevölkerung? Das "Klima-Labor" ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, Lösungen und Behauptungen der unterschiedlichsten Akteure auf Herz und Nieren prüfen. Ist Deutschland ein Strombettler? Rechnen wir uns die Energiewende schön? Vernichten erneuerbare Energien Arbeitsplätze oder schaffen sie welche? Warum wählen Städte wie Gartz die AfD - und gleichzeitig einen jungen Windkraft-Bürgermeister? Das Klima-Labor von ntv: Jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert, Spaß macht und aufräumt - ohne Streit, in ausführlichen Gesprächen mit führenden Köpfen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, RSS-Feed Ihr habt eine Frage an uns? Schreibt eine E-Mail an klimalabor@ntv.de Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

More From ntv

You Might Also Like