NZZ Weekend

NZZ am Sonntag

NZZ Weekend ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Chefredaktor und Host Beat Balzli spricht mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur darüber, wie und warum sie wurden, wer sie heute sind. Es geht um ihre Herkunft, Weltbilder, Leidenschaften, Niederlagen, Erfolge und aktuelle Herausforderungen. Es geht um das Menschsein im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Mit dabei im Host-Team sind Autorin Nicole Althaus und Feuilletonchef Peer Teuwsen.

  1. 11 hr ago

    Fleiss, Fehler und Familie: Ringier-CEO Marc Walder über Hundevideos, die KI-Könige und die Zukunft des Sonntagblicks

    Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli trifft Marc Walder, seit 2012 CEO des Ringier-Konzerns, zum Gespräch über Longevity, künstliche Intelligenz und die Zukunft der Medienbranche. Walder erzählt von seinem strengen Morgenritual, seinen Supplements gegen das Altern und wie ihn sein 60. Geburtstag zur Reflexion über die eigene Endlichkeit brachte. Im Zentrum steht die Disruption der Medienökonomie durch KI: Walder rechnet vor, wie stark der Traffic durch Large Language Models bereits eingebrochen ist, nennt das Training der KI-Modelle mit fremden Inhalten den «grössten Diebstahl der Geschichte» und erklärt, warum eine Kooperation mit Google trotzdem «alternativlos» ist. Ausserdem spricht er über seine Sorge vor dem branchenweiten Stellenabbau durch KI, seine umstrittene Rolle während der Corona-Pandemie und die «Corona-Leaks» um seinen Kontakt zum Sprecher von Alain Berset. Sehr persönlich wird es, wenn Walder über seinen Vater, den Architekten, seinen Schulabbruch zugunsten der Tenniskarriere und sein enges Verhältnis zu Verleger Michael Ringier spricht. Zum Schluss verrät er, warum der Sonntagsblick in seiner heutigen Form verschwindet – aber nicht eingestellt wird – und was er beruflich und privat noch erreichen will. Gast: Marc Walder, CEO Ringier Host: Beat Balzli Produktion: Tonya Rupp Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast

    Fleiss, Fehler und Familie: Ringier-CEO Marc Walder über Hundevideos, die KI-Könige und die Zukunft des Sonntagblicks
  2. 7 Aug

    Winterblues, Windräder und Wunschdenken: Axpo-Chef Christoph Brand über AKW, die Solar-Illusion und ein Horrorszenario

    Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli spricht in dieser Folge mit Christoph Brand, seit sechs Jahren CEO der Axpo, dem grössten Energieunternehmen der Schweiz. Brand erzählt, wie ihn die Aufregung um sein Millionengehalt getroffen hat, weshalb ihm ein Schweizer Chefredaktor gestanden haben soll, bewusst irreführend über ihn berichtet zu haben – und warum er trotzdem daran festhält, dass Leistung und Lohn zusammengehören sollten. Im Zentrum steht die Frage, wie real die Gefahr einer Strommangellage im kommenden Winter ist, warum Sonnenenergie die «Winterflaute» nicht lösen kann und weshalb Brand auf eine Kombination aus neuen Windparks und einer Laufzeitverlängerung der bestehenden Kernkraftwerke setzt. Er erklärt das sogenannte «Missing-Money-Problem» der Energiebranche, kritisiert die zunehmende Polarisierung energiepolitischer Debatten und rechnet vor, wie viel ein Bauer mit einer einzigen Windturbine auf seinem Land verdienen kann. Dazu: Warum sich Brand mit über 55 nicht als Auslaufmodell fühlt, was ihn an seinem gescheiterten Sunrise-Orange-Deal noch heute beschäftigt, wie seine Frau ihn regelmässig auf den Boden zurückholt – und weshalb er das Saxofonspiel aus seiner Jazzschulzeit in Bern schon lange vernachlässigt. Gast: Christoph Brand, CEO Axpo Host: Beat Balzli Produktion: Danielle Basler und Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast

    Winterblues, Windräder und Wunschdenken: Axpo-Chef Christoph Brand über AKW, die Solar-Illusion und ein Horrorszenario
  3. 24 Jul

    Wiederholung: Robo-Mobbing: EPFL-Professor Marcel Salathé über die Frage, ob uns die KI dumm und arbeitslos macht

    In der Corona-Zeit war er das Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung, jetzt gilt er als der KI-Versteher der Schweiz: Professor Marcel Salathé ist Epidemiologe und Co-Leiter des AI Centers an der EPFL in Lausanne. Salathé wollte ursprünglich Rockstar werden: Er spielte Keyboard in der Band Phébus und war Vorgruppe von Lenny Kravitz, ehe er eine wissenschaftliche Karriere einschlug. In der Corona-Zeit wurde er als Mitentwickler der SwissCovidApp zum Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung – und als «aktivistische Diva» beschimpft, weil ihm alles zu langsam ging. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli geht es um Medienpanik bezüglich der Künstlichen Intelligenz und Horrorszenarien als Geschäftsmodell, um Robo-Mobbing als attraktives Narrativ oder auch um Geoffrey Hintons Fehlprognose über Radiologen, die in Zukunft angeblich nicht mehr gebraucht würden. Salathé spricht über die Schuldenbremse als «Version 1.0 einer Software», die Schweiz als drohende digitale Kolonie und weshalb er ihr als KI-Standort nur die Note 4,5 gibt. Ausserdem: Warum seine Frau und er den gemeinsamen Kindern Social Media erst ab 16 erlauben, wie seine Frau als Winzerin KI-Tools nutzt, weshalb er täglich mindestens eine Stunde Baby Grand spielt – und was sein grösster Traum ist, den er unbedingt noch verwirklichen will. Gast: Marcel Salathé, Epidemiologie-Professor, Co-Leiter AI-Center an der EPF in Lausanne Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast

  4. 26 Jun

    Kleckern statt Klotzen – ESA-Chef Josef Aschbacher über Elon Musks Billionen-Wette und Europas Rückstand im Weltraum

    Mit dem Börsengang von SpaceX wird Elon Musk zum ersten Billionär der Geschichte – und der Kampf um den Weltraum bekommt eine neue Dimension. Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, spricht mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli über Musks Wette auf Rechenzentren im Orbit, die Risse zwischen Europa und den USA und die Frage, ob der alte Kontinent das nächste grosse Rennen im All verschläft. Aschbacher erzählt, wie er als Bauernsohn in einem Tiroler Bergdorf vom Mond träumte, sich mit zwölf Jahren gegen den eigenen Vater durchsetzte, um nicht den Hof übernehmen zu müssen und warum seine Bewerbung als Astronaut für die Astro-Mir-Mission einst scheiterte. Es geht um den ersten KI-Chip im Weltraum, den die ESA 2017 für 70 Dollar kaufte, um Europas Antwort auf Starlink namens Iris², um die geplante dauerhafte Mondsiedlung ab 2032 und um die Frage, warum Europa im Gegensatz zu den Amerikanern oft "kleckert statt klotzt". Aschbacher spricht über die wichtiger werdende Rolle der ESA im Bereich Verteidigung, die Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland im Weltraumgeschäft – und verrät seinen grössten Traum. Gast: Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast

  5. 5 Jun

    Robo-Mobbing und Medienpanik: EPFL-Professor Marcel Salathé über die Frage, ob uns die KI dumm und arbeitslos macht

    In der Corona-Zeit war er das Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung, jetzt gilt er als der KI-Versteher der Schweiz: Professor Marcel Salathé ist Epidemiologe und Co-Leiter des AI Centers an der EPFL in Lausanne. Salathé wollte ursprünglich Rockstar werden: Er spielte Keyboard in der Band Phébus und war Vorgruppe von Lenny Kravitz, ehe er eine wissenschaftliche Karriere einschlug. In der Corona-Zeit wurde er als Mitentwickler der SwissCovidApp zum Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung – und als «aktivistische Diva» beschimpft, weil ihm alles zu langsam ging. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli geht es um Medienpanik bezüglich der Künstlichen Intelligenz und Horrorszenarien als Geschäftsmodell, um Robo-Mobbing als attraktives Narrativ oder auch um Geoffrey Hintons Fehlprognose über Radiologen, die in Zukunft angeblich nicht mehr gebraucht würden. Salathé spricht über die Schuldenbremse als «Version 1.0 einer Software», die Schweiz als drohende digitale Kolonie und weshalb er ihr als KI-Standort nur die Note 4,5 gibt. Ausserdem: Warum seine Frau und er den gemeinsamen Kindern Social Media erst ab 16 erlauben, wie seine Frau als Winzerin KI-Tools nutzt, weshalb er täglich mindestens eine Stunde Baby Grand spielt – und was sein grösster Traum ist, den er unbedingt noch verwirklichen will. Gast: Marcel Salathé, Epidemiologie-Professor, Co-Leiter AI-Center an der EPF in Lausanne Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast

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NZZ Weekend ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Chefredaktor und Host Beat Balzli spricht mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur darüber, wie und warum sie wurden, wer sie heute sind. Es geht um ihre Herkunft, Weltbilder, Leidenschaften, Niederlagen, Erfolge und aktuelle Herausforderungen. Es geht um das Menschsein im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Mit dabei im Host-Team sind Autorin Nicole Althaus und Feuilletonchef Peer Teuwsen.

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