Neustart

Wir alle sind jeden Tag viele Stunden im Internet, manchmal, ohne es zu merken. Künstliche Intelligenz wird immer schlauer, soziale Netzwerke immer ätzender und Smartwatches wissen mehr über unsere Gesundheit als der Hausarzt. Aber mal ganz ehrlich: Wie gut verstehen wir die digitale Welt wirklich? Darum geht es in „Neustart“ dem Digitalpodcast der ZEIT. Jeden Donnerstag besprechen die Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding, was gerade in der Digitalwelt passiert, und was das für die Offline-Welt bedeutet. Mit anderen Expertinnen aus der Redaktion reden sie über alles – von großen Konzernen zu kleinen Apps. Auch, aber nicht nur für Nerds.

  1. 19 HR AGO

    Digitale Gewalt: Warum es so schwer ist, gegen Deepfakes vorzugehen

    Mehr als 90 Prozent aller täuschend echt aussehenden Videos im Netz zeigen pornografische Inhalte – etwa 99 Prozent davon Frauen. Was tun gegen diese Deepfakes und die digitale Gewalt, die vor allem Frauen erfahren? Auf diese Frage will die Politik in dieser Woche eine Antwort finden – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat dafür einen Gesetzesentwurf angekündigt.  Das Thema digitale Gewalt ist wieder ganz oben auf der Tagesordnung gelandet, seit die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes öffentlich schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben hatte. Fernandes beschuldigt Ulmen, in ihrem Namen mit anderen Männern gechattet und vermeintliche Nacktfotos und Videos von ihr mit ihnen geteilt zu haben. Darüber hatte der Spiegel zuerst berichtet. Christian Ulmen lässt die Vorwürfe über seinen Anwalt bestreiten.  Seit Jahren kämpft Fernandes gegen gefälschte Pornobilder im Internet, sogenannte Deepfakes. Ein Gericht in Spanien bestätigte der ZEIT am Freitag, dass ein Vorverfahren gegen Ulmen geführt werde, nachdem Fernandes Anzeige erstattet hatte. Schon zuvor hatten die massenhafte Verbreitung von sexualisierten KI-Bildern, die Elon Musks Chatbot Grok generierte, und der Fall einer jungen Studentin, die gegen sexualisierte KI-Nacktbilder Anzeige erstattete, Aufmerksamkeit für das Thema digitale Gewalt geschaffen, das in Deutschland laut einer Studie viele Frauen betrifft.  Wie kann man sich gegen sexualisierte Deepfakes im Netz wehren? Was genau soll sich nun ändern? Welchen Schutz gibt es – und welche Rolle spielen Männer in der Debatte um Gewalt gegen Frauen im Netz? ZEIT-Volontär David Will und Lisa Hegemann, Ressortleiterin Digital der ZEIT, besprechen die juristischen und gesellschaftlichen Dimensionen digitaler Gewalt mit Neustart-Host Meike Laaff.  Im Rabbit Hole der Woche erzählt Lisa Hegemann von ihrer Recherche zum Thema Emojis und wie sie verschiedenen Generationen dabei helfen, sich misszuverstehen.  Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de.  Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    45 min
  2. 12 MAR

    Menschen, die für KI arbeiten? Die Geschichte hinter einem Bluff

    Vor wenigen Wochen ging die Plattform RentAHuman viral: Menschen sollten sich dort anbieten können, um von autonomen KI-Agenten für Aufgaben angeheuert zu werden – Knöpfe drücken, laufen, Menschen auf der Straße ansprechen. "AI needs your body", heißt es auf der Website. Die Geschichte vom Menschen als ausführendem Diener der allmächtigen künstlichen Intelligenz (KI) erzählte sich fast von selbst – und wurde von zahlreichen Medien aufgegriffen. Doch sie ist wohl falsch – und die Plattform vermutlich ein Betrug. "Neustart"-Host Henrik Oerding spricht in dieser Folge mit ZEIT-Cybersicherheitsexpertin Eva Wolfangel, die gemeinsam mit dem Informatiker Christopher Helm die Daten der Plattform ausgewertet hat. Wolfangel und Oerding gehen der Frage nach, was die Redakteurin von Anfang an skeptisch gemacht hat, was die Datenanalyse über die angeblichen KI-Aufträge verraten hat und wer hinter der Seite steckt. Sie diskutieren, ob durch den Hype um RentAHuman realer Schaden entstanden ist – und was eine aktuelle Studie über die tatsächlichen Gefahren autonomer KI-Agenten sagt. Darüber – und wie man sich künftig gegen solche viralen KI-Hypes wappnen kann – geht es in dieser Folge. Im Rabbithole sprechen Eva Wolfangel und Henrik Oerding über bahn.bet: eine Website, auf der man auf Bahnverspätungen wetten kann. Zwar nicht mit echtem Geld, aber auf echte Verspätungen. Zum Weiterlesen: - DIE ZEIT: Die perfekte KI-Geschichte, nur leider nicht wahr - DIE ZEIT: Würden Sie sich von einer KI anheuern lassen? - Natalie Shapira et al.: "Agents of Chaos" - DIE ZEIT: "Wir Österreicher leiden ja auch unter der Deutschen Bahn" - Heise: KI-Agent entwickelt Eigenleben beim Training Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de. Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    40 min
  3. 5 MAR

    Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg

    Ende vergangener Woche eskalierte der Streit zwischen dem Pentagon und der KI-Firma Anthropic: Die US-Regierung wollte die künstliche Intelligenz des Konzerns für alle legalen Zwecke beim Militär einsetzen können. Doch das Unternehmen hinter dem Chatbot Claude widersetzte sich dem Willen des US-Verteidigungsministeriums und bestand auf einigen Sicherheitsregeln für den Einsatz seiner KI beim US-Militär – zum Beispiel für autonome Waffensysteme. Dafür straften US-Präsident Donald Trump und sein Kriegsminister Pete Hegseth das Unternehmen mit aller Härte ab: Bundesbehörden müssen aufhören, Anthropics KI zu nutzen – ebenso wie Unternehmen, die mit dem Pentagon zusammenarbeiten. Gleichzeitig verkündete Anthropics Konkurrent OpenAI, dass man einen Deal mit dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen habe – für genau die Zwecke, für die Anthropic dort künftig nicht mehr zum Einsatz kommen soll. Und nach Darstellung von OpenAI-Chef Sam Altman mit der Möglichkeit, genau die Nutzungsschranken einzuziehen, an denen die Verhandlungen zwischen dem Pentagon und Anthropic gescheitert sind. In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart erklärt Digital-Ressortleiter Jakob von Lindern im Gespräch mit Moderatorin Meike Laaff, was dahintersteht, was von der Positionierung von OpenAI zu halten ist – und warum er den KI-Krieg erst am Anfang sieht. Außerdem Thema in der Neustart-Rubrik "Arbeitsspeicher": Wie die Telekom mithilfe von Elon Musks Satelliteninternetdienst Starlink weiße Flecken in der Mobilfunkabdeckung schließen will – auch in Deutschland. Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de. Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    35 min
  4. 26 FEB

    Das richtet Social Media im Gehirn an

    In Deutschland scheint derzeit alles auf ein Social-Media-Verbot für alle unter 14 Jahren zuzusteuern. Das wollen zumindest die Regierungsparteien SPD und CDU. In den USA läuft derweil ein Prozess, der klären soll, ob Instagram und YouTube so süchtig machen, dass sie Jugendliche gefährden. Es ist ein Thema, zu dem praktisch jeder eine Meinung hat. Aber: Was weiß eigentlich die Hirnforschung über die Verführungskraft sozialer Medien und wie man ihr entkommt? Digitalredakteurin Eva Wolfangel hat sich gemeinsam mit Jan Schwenkenbecher, Gesundheitsredakteur bei der ZEIT, tief in die Forschung zu den Auswirkungen sozialer Medien auf das Gehirn eingegraben. Bei Neustart erzählt Wolfangel von ihren Erkenntnissen – von unschuldigem Dopamin über Reifungsprozesse im Hirn bis Ende 20 bis hin zur Verheißung des zweiten Marshmallows. Gemeinsam mit Host Meike Laaff diskutiert sie, ob Verbote die richtige Idee sind, um den Problemen beizukommen, die soziale Netzwerke verursachen. Und sie hat sogar eine mögliche Erklärung dabei, warum manche Menschen stark und andere kaum auf die Verführungen sozialer Medien anspringen. Im Rabbithole der Woche berichtet Eva Wolfangel von ihrem Versuch, sich über die Plattform RentAHuman von einem KI-Agenten anheuern zu lassen. Im Arbeitsspeicher geht es um die Datenanalyse-Software Palantir, die die SPD nun auf Bundesebene verhindern will. Und um eine Meta-Sicherheitsforscherin, der der KI-Agent OpenClaw das E-Mail-Postfach leerräumte. Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de. Im ZEIT‑Podcast Neustart ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.   Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    43 min
  5. 19 FEB

    KI nimmt uns die Arbeit ab. Und vielleicht sogar weg

    Programmieren lernen galt lange als Jobgarantie – doch mit Tools wie Claude Code oder OpenAI Codex scheint das nicht mehr so sicher zu sein. Künstliche Intelligenz (KI) kann nicht nur Code vervollständigen, sondern auch ganze Websites bauen oder Apps programmieren. Immer mehr Software kommt von Claude Code. Funktioniert das auch für Leute, die selbst nicht programmieren können?  Digitalredakteur Henrik Oerding hat es mit Claude Code ausprobiert und seine eigene Homepage von einer KI entwickeln lassen. Gemeinsam mit Neustart-Host Meike Laaff spricht er darüber, wie gut das wirklich funktioniert, wo KI beim Programmieren an Grenzen stößt – und warum er am Ende trotzdem einen Profi-Programmierer um Rat gefragt hat.  Was heißt der Erfolg von KI-Agenten für Softwareentwicklerinnen, aber auch für alle anderen Wissensberufe – erleben wir gerade wirklich einen massiven Umbruch, wie ein zuletzt im Netz stark verbreiteter Essay befindet? Darüber diskutieren die beiden Hosts, ebenso wie über die Frage, warum viele Softwareunternehmen gerade ins Straucheln geraten. Im Rabbithole erzählt Henrik Oerding von Clair Obscur: Expedition 33, einem vielfach preisgekrönten Spiel, das für ihn der Beweis ist, dass KI keine Spieledesigner ersetzen kann. Im Arbeitsspeicher geht es um die wieder aufgeflammte Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder. Außerdem sprechen die Hosts über OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger, der nun bei OpenAI anheuert. Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de. Im ZEIT‑Podcast „Neustart“ ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    33 min
  6. 12 FEB

    Als Ärzte ihm nicht weiterhelfen konnten, fragte er ChatGPT

    Wenn der Facharzttermin erst in mehreren Monaten ist, wenn die Ärztin einfach keine Lösungen findet – dann einfach mal ChatGPT fragen? Für viele Menschen ist das längst das neue Googeln, auch in Gesundheitsfragen. Aber ist das wirklich eine gute Idee?    ZEIT-Redakteurin Eva Wolfangel hat einen Mann getroffen, der sagt: Bei ChatGPT fand er die Hilfe, die er bei seinen Ärzten vergeblich suchte. Er litt unter Schmerzen und schwerem Schwindel, auf den sich Ärzte keinen Reim machen konnten. Darum versuchte er irgendwann verzweifelt, im Dialog mit ChatGPT Antworten zu finden. Und bekam tatsächlich irgendwann vom Chatbot einen Tipp, der ihm half.  In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart zeichnet Eva Wolfangel den Fall nach und ordnet im Gespräch mit Moderatorin Meike Laaff ein, was andere Patientinnen und Patienten von ihm lernen können.  Im „Rabbithole der Woche“ erzählt Eva Wolfangel, wie sie den KI-Agenten eines Kollegen reinzulegen versuchte. Außerdem geht es um Altersüberprüfungen auf der Plattform Discord und um die AOK Bayern, die versehentlich tausende elektronische Patientenakten löschte.  Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de.    Im ZEIT-Podcast Neustart ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.     Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    38 min
  7. 5 FEB

    Warum die Pornosperre uns alle angeht

    Hier gibt es für Sie leider keinen Porno zu sehen: Seit Anfang Februar hat Pornhub den Zugang für Nutzer in Großbritannien gesperrt. Die britische Regierung verlangt seit dem vergangenen Sommer eine Altersverifikation für alle Nutzer – und die Plattform weigert sich, weiter mitzumachen.   Hinter der Vorgabe in Großbritannien steckt ein hehres Ziel: Das Land will Kinder im Netz besser vor unpassenden Inhalten schützen. Großbritannien geht damit einen ähnlichen Weg wie Frankreich und 23 US-Staaten. Doch dahinter steht mehr als die Frage, ob Pornos frei im Netz verfügbar sein sollten. Es geht nämlich auch darum, wie gläsern Nutzerinnen und Nutzer im Internet sein sollten.  Warum der Pornhub-Streit auch alle angeht, die keine Erotikinhalte im Netz sehen wollen, darüber spricht "Neustart"-Host Henrik Oerding mit David Will, Volontär bei der ZEIT. Die beiden diskutieren, was eine Altersüberprüfung für die Privatsphäre der Nutzer bedeutet – und weshalb sich die EU und Deutschland mit ähnlichen Plänen schwertun.   In der Kategorie Rabbithole spricht David Will über Moltbook – ein experimentelles Social Network für KI-Agenten, in dem diese angeblich allein unter sich miteinander sprechen. In der Rubrik Arbeitsspeicher geht es um Anthropics "Büchervernichtung" für KI-Training und Googles neues KI-Tool Genie 3, das 3D-Spiele per Prompt generiert – und die Gamingbranche in Unruhe versetzt.  Zum Weiterlesen und -schauen:  - "Avenue Q": The Internet is for porn - "The New York Times": The Children of Pornhub - "Bayerischer Rundfunk": Wild Wild Web – Der Pornhub Effekt - "The Washington Post": Inside an AI start-up’s plan to scan and dispose of millions of books - DIE ZEIT: Worüber reden künstliche Intelligenzen, wenn sie unter sich sind? Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de.  Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.  Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    36 min
  8. 29 JAN

    Warum die US-Behörde ICE auf eine Firma von Peter Thiel setzt

    Die US-Einwanderungsbehörde ICE steht seit Monaten in der Kritik. Spätestens seit der Erschießung der beiden US-Bürger, Renée Good und Alex Pretti, durch US-Beamte in Minnesota regt sich in den USA deutlicher Widerstand.   Die Aufgabe der Bundesbehörde ICE ist die Festnahme und Abschiebung von Migranten ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung. Dafür nutzt ICE auch verschiedene Software-Produkte und baut seinen digitalen Werkzeugkasten immer weiter aus. Besonders wichtig für die Behörde ist die Zusammenarbeit mit der Datenanalysefirma Palantir.     In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart spricht Host Meike Laaff mit Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Hegemann erklärt, wie genau das Unternehmen ICE bei der Arbeit unterstützt. Sie beleuchtet, welche anderen Technologie-Dienstleister für die US-Einwanderungsbehörde tätig sind und aus welchen Datenquellen sie sich bedient. Außerdem geht es um die Rolle, die Palantir für die Polizei in Deutschland spielt.   Weitere Themen im Podcast: Warum die partielle Lockerung der Internetsperren im Iran womöglich keine wirklich gute Nachricht ist und wie sich Frankreichs Behörden von US-Videokonferenzplattformen wie Zoom und Microsoft Teams verabschieden wollen. Im Rabbit Hole der Woche taucht Lisa Hegemann ab in die Untiefen des TikTok-Wellnesshypes namens House Burping – in Deutschland besser bekannt als: lüften.   Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de.   Im ZEIT-Podcast Neustart ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.    Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.   Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    31 min

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