Nur eine Frage

„Können Maschinen denken?“, „Ist Demokratie die beste Staatsform?“, „Ist Armut erblich?“. Oder: „Existiere ich wirklich?“ Das sind einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, und auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. In dem Podcast „Nur eine Frage“ stellen wir diese vermeintlich simplen „Kinderfragen“ – der bestmöglichen Expertin, dem bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden konnten. Wir haken so lange nach, bis wir eine definitive Antwort bekommen, am besten in Form eines klaren „Ja“ oder „Nein“.

  1. 1 day ago

    Wird die Welt konservativer, Steffen Mau?

    Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können.    Steffen Mau ist Soziologe, Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und seit Oktober 2025 Direktor der Abteilung Ungleichheit, Transformation und Konflikt am Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft. 2021 erhielt er den Leibniz-Preis, die höchstdotierte Forschungsauszeichnung Deutschlands. Kaum jemand hat die Frage, wie sich unsere Werte und Konflikte verändern, so gründlich vermessen wie er. Einer seiner Bestseller, »Triggerpunkte« (2023), wertet repräsentative Befragungen aus 30 Jahren aus, mit dem überraschenden Ergebnis: Das Bild der Polarisierung ist falsch und die vermeintlich gespaltene Gesellschaft nur ein Mythos. Er berät die Bundesregierung, und der von ihm mitgeprägte Begriff »Veränderungserschöpfung« ist in den Sprachgebrauch der Politik und in Regierungsklausuren übergegangen. In seinem Buch »Sortiermaschinen« (2021) beschreibt er, wie sich die Welt abschottet und sich eine Veränderung manifestiert hat. Aktuell forscht er erneut an dem Thema.     Im Gespräch mit Jochen Wegner in der neuen Folge von »Nur eine Frage« beantwortet Mau die Frage »Wird die Welt konservativer?« global betrachtet und angesichts der Stärke autoritärer Regime mit einem »Ja«. Auf der Ebene von Werten und politischen Einstellungen sehe es anders aus. Inwiefern dort weiterhin ein Liberalisierungstrend auszumachen sei, auch wenn er ins Stocken geraten ist, erklärt Mau im Podcast.     Mau betont, die Gesellschaften seien liberaler, als der öffentliche Diskurs es vermuten lässt. Er spricht darüber, warum das verbreitete Bild der Polarisierung »vom Kopf auf die Füße« gestellt werden müsse, weil Polarisierung politisch erzeugt und dadurch der Eindruck einer stark gespaltenen Gesellschaft verstärkt werde.     Im Gespräch geht es um »eine politische und soziokulturelle Erschöpfung des liberalen Modells«, das schwindende Vertrauen in staatliche Institutionen, um soziale Unsicherheit, die »eingequetschte Mittelschicht« und die Reproduktion bestehender Klassenstrukturen durch das dreigliedrige Bildungssystem. Mau spricht über den Einfluss von sozialen Medien und rechten Influencern auf die politische Sozialisation von Jugendlichen und vor allem jungen Männern und zeigt, wie sich dadurch eine kulturelle Liberalisierung verlangsamt.     Mit Blick in die Zukunft erwartet Mau eine multipolare Welt, in der die Dominanz des Westens abnimmt. Er sagt: »Die Vorstellung, dass sich die Welt westernisiert oder die Demokratie globalisiert, wird sich so schnell nicht realisieren lassen.«     Die Folge wurde am 24. August 2026 aufgenommen. Das heißt, kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.    Moderation: Jochen Wegner  Redaktion: Sophie Hübner  Visuelle Produktion: Michael Pfister    Videoproduktion: Lucie Liu, Nele Vogel, Iona Young Kamera, Schnitt und Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle    Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

  2. 4 Sept

    Ist die deutsche Einheit gelungen, Steffen Mau?

    Der Soziologe Steffen Mau erklärt, was man bei der Wiedervereinigung hätte besser machen können und warum der Osten politisch so anders tickt.    Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können.  Ist die deutsche Einheit gelungen? Wenn es um diese Frage geht, gibt es wohl kaum jemanden, der sie besser beantworten kann als unser Gast in der neuen Folge von »Nur eine Frage«.  Steffen Mau ist Soziologe, Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und seit Oktober 2025 Direktor der Abteilung »Ungleichheit, Transformation und Konflikt« am Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft. 2021 erhielt er den Leibniz-Preis, die höchstdotierte Forschungsauszeichnung Deutschlands. Seine Bücher über die deutsche Einheit sind Bestseller: 2019 »Lütten Klein – Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft«, 2023 »Triggerpunkte« und 2024 »Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt«. Er kennt die deutsche Einheit nicht nur als Forscher, sondern aus eigener Erfahrung. Geboren wurde er 1968 in Rostock, hat 21 Jahre in der DDR gelebt, war Facharbeiter für Schiffselektronik und Funker bei der Nationalen Volksarmee. Den Tag des Mauerfalls erlebte er beim Wachdienst in seiner Kaserne.  Für Steffen Mau ist die Antwort auf diese Frage nicht einfach zu finden. Die Einheit sei politisch-rechtlich gestaltet worden, in Ostdeutschland habe sich eine Demokratie entwickelt, »natürlich mit Rissen, Brüchen und politischen Unwuchten«. Trotzdem gebe es Dinge, die nicht gelungen seien. Er kommt daher zu der Antwort: Jein. Oder einem vorsichtigen Ja – mit großen Schmerzen.  Wenn man geglaubt habe, die Einheit sei dann vollendet, wenn es keine grundlegenden Unterschiede mehr gäbe – »weder sozialstrukturell noch im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung, noch bei Mentalitäts- und Kulturfragen« –, dann sei das eine falsche Erwartung gewesen, so Mau. »Die Unterschiede zwischen Ost und West sind ossifiziert«, sagt er und erklärt, was er damit genau meint.    Mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 6. September spricht Mau über die politische Kultur und das Parteiensystem in Ostdeutschland sowie die Ursachen des Erfolgs der AfD und des Rechtsextremismus. Es geht um gesellschaftlichen Unmut, Transformationserfahrungen, wirtschaftliche Unsicherheit und das autoritäre Erbe der DDR. Zugleich betont Mau, dass der Rechtsruck kein ausschließlich ostdeutsches Phänomen ist. Er spricht über die Gründe für die Unterrepräsentation von Ostdeutschen in Spitzenpositionen – was man dagegen hätte tun können und jetzt tun sollte –, über die ökonomische Bilanz der deutschen Einheit, warum er Begriffen wie »Jammer-Ossis« skeptisch gegenübersteht und welche Entwicklungen er für die Zukunft erwartet.    Moderation: Jochen Wegner  Redaktion: Sophie Hübner  Visuelle Produktion: Michael Pfister    Videoproduktion: Lucie Liu, Nele Vogel, Iona Young Kamera, Schnitt und Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle    Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

  3. 26 Aug

    Is the Age of Enlightenment Over, Francis Fukuyama?

    Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama erklärt, warum die liberale Demokratie unter Druck steht – und warum er trotzdem nicht die Hoffnung aufgibt.  Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können.  Francis Fukuyama ist einer der bedeutendsten politischen Theoretiker unserer Zeit. Im Sommer 1989, wenige Monate vor dem Fall der Berliner Mauer, veröffentlichte er den Essay The End of History? und wurde schlagartig berühmt. Darin argumentierte er, dass der Niedergang des Kommunismus das Ende des großen ideologischen Kampfes der Menschheit markiere und sich die westliche liberale Demokratie als endgültige Regierungsform durchsetzen werde. Das darauffolgende Buch wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Seitdem hat Fukuyama zahlreiche Bücher und Analysen geschrieben, über Geschichte und die Ursprünge politischer Ordnung, Vertrauen und Identität, Biotechnologie und die Krise des Liberalismus. Er hat amerikanische Regierungen beraten, den Johan-Skytte-Preis erhalten und lehrt an der Stanford University. Sein neues Buch Der letzte Mensch erschien im Juni 2026 in Deutschland.  Doch wie steht es um die liberale Demokratie – als ein Kind der Aufklärung – heute? Wie viel ist von den Ideen und Idealen der Aufklärung noch übrig? In der neuen Folge von Nur eine Frage wollen wir von Francis Fukuyama wissen: Ist das Zeitalter der Aufklärung vorbei?  Fukuyamas Antwort lautet: »Nein. Das Zeitalter der Aufklärung ist keineswegs vorbei. Es steht unter Druck, aber es ist definitiv nicht vorbei.«  Im Podcast beschreibt er zunächst die historischen Hintergründe des Zeitalters der Aufklärung, wie die wissenschaftliche Methode religiöses Dogma ablöste und die liberale Demokratie als eines der Ergebnisse der Aufklärung hervorging.   Seit 2008 sei ein weltweiter Rücklauf der Demokratie zu beobachten, erklärt Fukuyama. Besonders beunruhigend finde er den Aufstieg illiberaler Parteien innerhalb etablierter Demokratien. Vor allem die Entwicklung in den USA seit 2016 unter Donald Trump sei dabei die bedeutendste Veränderung.   Eine Erklärung für diese gegenwärtigen Entwicklungen liefere für Fukuyama Friedrich Nietzsches Konzept des »letzten Menschen« – eine Figur, die in Wohlstand und Sicherheit lebt, aber kein höheres Streben mehr kennt. Er erklärt, warum er sich diesem Konzept bereits in seinem ersten Buch Das Ende der Geschichte (1992) widmete und es in seinem neuen Buch Der letzte Mensch (2026) wieder aufgreift.   Im Gespräch legt Fukuyama außerdem dar, wie die Coronapandemie seiner Ansicht nach das Vertrauen in Gesundheitsbehörden und Wissenschaft erschüttert hat und warum er glaubt, dass China mit seinem politischen Modell keine überlegene Alternative zur liberalen Demokratie entwickelt habe. Er beschreibt seine Sorge in Bezug auf agentische KI und die Versuchung, Maschinen immer mehr Entscheidungsbefugnis zu übertragen und beantwortet die Frage, ob Deutschland mit der sozialen Marktwirtschaft ein Vorbild für andere Länder sein könnte.   Trotz allem bleibt Fukuyama optimistisch. Das Zeitalter der Aufklärung sei nicht vorbei, und wir müssten hart daran arbeiten, dass dieses Licht nicht erlischt, so Fukuyama. Er plädiert dafür, die Hoffnung nicht aufzugeben und die harte Arbeit demokratischer Politik zu leisten, denn nur durch demokratisches Engagement ließen sich illiberale Trends umkehren.    Redaktion: Sophie Hübner 
 Visuelle Produktion: Michael Pfister    Videoproduktion: Nele Vogel, Iona Young Kamera, Schnitt und Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle    Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

  4. 26 Aug

    KI-Übersetzung: Ist das Zeitalter der Aufklärung vorbei, Francis Fukuyama?

    Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama erklärt, warum die liberale Demokratie unter Druck steht – und warum er trotzdem nicht die Hoffnung aufgibt.  Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können. Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Francis Fukuyama ist einer der bedeutendsten politischen Theoretiker unserer Zeit. Im Sommer 1989, wenige Monate vor dem Fall der Berliner Mauer, veröffentlichte er den Essay The End of History? und wurde schlagartig berühmt. Darin argumentierte er, dass der Niedergang des Kommunismus das Ende des großen ideologischen Kampfes der Menschheit markiere und sich die westliche liberale Demokratie als endgültige Regierungsform durchsetzen werde. Das darauffolgende Buch wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Seitdem hat Fukuyama zahlreiche Bücher und Analysen geschrieben, über Geschichte und die Ursprünge politischer Ordnung, Vertrauen und Identität, Biotechnologie und die Krise des Liberalismus. Er hat amerikanische Regierungen beraten, den Johan-Skytte-Preis erhalten und lehrt an der Stanford University. Sein neues Buch Der letzte Mensch erschien im Juni 2026 in Deutschland. Doch wie steht es um die liberale Demokratie – als ein Kind der Aufklärung – heute? Wie viel ist von den Ideen und Idealen der Aufklärung noch übrig? In der neuen Folge von Nur eine Frage wollen wir von Francis Fukuyama wissen: Ist das Zeitalter der Aufklärung vorbei? Fukuyamas Antwort lautet: »Nein. Das Zeitalter der Aufklärung ist keineswegs vorbei. Es steht unter Druck, aber es ist definitiv nicht vorbei.« Im Podcast beschreibt er zunächst die historischen Hintergründe des Zeitalters der Aufklärung, wie die wissenschaftliche Methode religiöses Dogma ablöste und die liberale Demokratie als eines der Ergebnisse der Aufklärung hervorging. Seit 2008 sei ein weltweiter Rücklauf der Demokratie zu beobachten, erklärt Fukuyama. Besonders beunruhigend finde er den Aufstieg illiberaler Parteien innerhalb etablierter Demokratien. Vor allem die Entwicklung in den USA seit 2016 unter Donald Trump sei dabei die bedeutendste Veränderung. Eine Erklärung für diese gegenwärtigen Entwicklungen liefere für Fukuyama Friedrich Nietzsches Konzept des »letzten Menschen« – eine Figur, die in Wohlstand und Sicherheit lebt, aber kein höheres Streben mehr kennt. Er erklärt, warum er sich diesem Konzept bereits in seinem ersten Buch Das Ende der Geschichte (1992) widmete und es in seinem neuen Buch Der letzte Mensch (2026) wieder aufgreift. Im Gespräch legt Fukuyama außerdem dar, wie die Coronapandemie seiner Ansicht nach das Vertrauen in Gesundheitsbehörden und Wissenschaft erschüttert hat und warum er glaubt, dass China mit seinem politischen Modell keine überlegene Alternative zur liberalen Demokratie entwickelt habe. Er beschreibt seine Sorge in Bezug auf agentische KI und die Versuchung, Maschinen immer mehr Entscheidungsbefugnis zu übertragen und beantwortet die Frage, ob Deutschland mit der sozialen Marktwirtschaft ein Vorbild für andere Länder sein könnte. Trotz allem bleibt Fukuyama optimistisch. Das Zeitalter der Aufklärung sei nicht vorbei, und wir müssten hart daran arbeiten, dass dieses Licht nicht erlischt, so Fukuyama. Er plädiert dafür, die Hoffnung nicht aufzugeben und die harte Arbeit demokratischer Politik zu leisten, denn nur durch demokratisches Engagement ließen sich illiberale Trends umkehren. Moderation: Jochen Wegner  Redaktion: Sophie Hübner  
Visuelle Produktion: Michael Pfister    Produktion: ifbbw, Pool Artists  Videoproduktion: Nele Vogel, Iona Young Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

  5. 12 Aug

    Does the World Need Borders, Kwame Anthony Appiah?

    Der Philosoph Kwame Anthony Appiah erklärt, was Grenzen genau schützen, warum sie ethische Regeln brauchen und wie ihre Zukunft aussehen könnte.  Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können.  In dieser Folge von »Nur eine Frage« stellen wir Kwame Anthony Appiah die Frage: »Braucht die Welt Grenzen?« Aufgezeichnet wurde das Gespräch nur drei Tage, nachdem rund 60.000 Menschen an einem einzigen Tag von Marokko in die spanische Enklave Ceuta migriert waren. Ein Rekord, der Europa einmal mehr vor die Frage stellte, wofür seine Grenzen eigentlich da sind.  Kwame Anthony Appiah ist einer der einflussreichsten Philosophen der Gegenwart. Geboren in London, aufgewachsen im ghanaischen Kumasi, ausgebildet in Cambridge, lehrt er heute Philosophie und Recht an der New York University. Als Sohn eines ghanaischen Vaters und einer britischen Mutter hat er sein ganzes Leben lang genau jene Grenzen überschritten, über die er nachdenkt – zwischen Nationen, Kulturen und Identitäten. Sein Buch Cosmopolitanism, prägte eine Denktradition, The Lies That Bind vor allem die Debatte über Identität. Appiah wurde von Barack Obama mit der National Humanities Medal ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung der USA im Bereich der Geisteswissenschaften. Er ist Präsident der American Academy of Arts and Letters und beantwortet in seiner Kolumne The Ethicist im New York Times Magazine seit mehr als zehn Jahren moralische Fragen des alltäglichen Lebens.  Im Podcast beantwortet Appiah die Frage mit einem Ja. »Wenn wir davon ausgehen, dass wir Staaten brauchen, einzelne Nationen, dann brauchen diese auch Grenzen. Staaten müssen nun mal regeln können, wer dazugehört und wer nicht.«  Appiah erklärt, warum er kein Fan eines »Superstaates« ist: Die Welt brauche Grenzen, nicht weil Abschottung gut wäre, sondern weil eigenständige Staaten ein Gegengewicht gegen die Konzentration von Macht bilden. Bei einem Weltstaat sei zwar Steuerflucht schwieriger, und manche internationalen Probleme ließen sich leichter lösen, aber wenn ein solcher Staat scheitern würde, gäbe es kaum eine oppositionelle Kraft, die ihn korrigieren könnte. Die Konzentration zu großer Macht an einem Ort berge immer die Gefahr ihres Missbrauchs, so Appiah.  Er führt aus, dass Grenzen außerdem dezentrale Entscheidungen ermöglichten. Ein Vorteil föderalistisch organisierter Staaten sei zum Beispiel, dass politische Experimente möglich seien. Als Beispiel nennt er die Gesundheitsreform in den USA, später als Obamacare bekannt geworden, die zuerst in Massachusetts getestet und daraufhin auf nationaler Ebene übernommen wurde.  Gleichzeitig bedeute die Notwendigkeit von Landesgrenzen nicht, dass diese schwer zu überwinden sein müssten oder keine Verantwortung gegenüber den Menschen außerhalb dieser Grenzen bestünde. »Staaten haben das Recht, ihre Grenzen zu kontrollieren. Aber dieses Recht hat ethische Grenzen«, sagt Appiah.  Er hofft auf eine Zukunft, in der Grenzen weniger angstbesetzte Orte sind und Menschen sich vor allem aus Neugier über sie hinwegbewegen. Appiah beantwortet die Frage, ob es in Zukunft mehr oder weniger Grenzen geben wird und wie diese aussehen könnten. Er spricht über Migration, Zugehörigkeit, gemeinsames Vergessen und Identität, auch seine eigene – und darüber, warum man seine Identität mit einer gewissen Lockerheit tragen sollte.   Redaktion: Sophie Hübner, Tobias Oellig Videoproduktion: Nele Vogel, Iona Young Visuelle Produktion: Michael Pfister Kamera, Schnitt & Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

    Does the World Need Borders, Kwame Anthony Appiah?
  6. 12 Aug

    KI-Übersetzung: Braucht die Welt Grenzen, Kwame Anthony Appiah?

    Der Philosoph Kwame Anthony Appiah erklärt, was Grenzen genau schützen, warum sie ethische Regeln brauchen und wie ihre Zukunft aussehen könnte.  Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können. Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs.  In dieser Folge von »Nur eine Frage« stellen wir Kwame Anthony Appiah die Frage: »Braucht die Welt Grenzen?« Aufgezeichnet wurde das Gespräch nur drei Tage, nachdem rund 60.000 Menschen an einem einzigen Tag von Marokko in die spanische Enklave Ceuta migriert waren. Ein Rekord, der Europa einmal mehr vor die Frage stellte, wofür seine Grenzen eigentlich da sind.  Kwame Anthony Appiah ist einer der einflussreichsten Philosophen der Gegenwart. Geboren in London, aufgewachsen im ghanaischen Kumasi, ausgebildet in Cambridge, lehrt er heute Philosophie und Recht an der New York University. Als Sohn eines ghanaischen Vaters und einer britischen Mutter hat er sein ganzes Leben lang genau jene Grenzen überschritten, über die er nachdenkt – zwischen Nationen, Kulturen und Identitäten. Sein Buch Cosmopolitanism, prägte eine Denktradition, The Lies That Bind vor allem die Debatte über Identität. Appiah wurde von Barack Obama mit der National Humanities Medal ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung der USA im Bereich der Geisteswissenschaften. Er ist Präsident der American Academy of Arts and Letters und beantwortet in seiner Kolumne The Ethicist im New York Times Magazine seit mehr als zehn Jahren moralische Fragen des alltäglichen Lebens.  Im Podcast beantwortet Appiah die Frage mit einem Ja. »Wenn wir davon ausgehen, dass wir Staaten brauchen, einzelne Nationen, dann brauchen diese auch Grenzen. Staaten müssen nun mal regeln können, wer dazugehört und wer nicht.«  Appiah erklärt, warum er kein Fan eines »Superstaates« ist: Die Welt brauche Grenzen, nicht weil Abschottung gut wäre, sondern weil eigenständige Staaten ein Gegengewicht gegen die Konzentration von Macht bilden. Bei einem Weltstaat sei zwar Steuerflucht schwieriger, und manche internationalen Probleme ließen sich leichter lösen, aber wenn ein solcher Staat scheitern würde, gäbe es kaum eine oppositionelle Kraft, die ihn korrigieren könnte. Die Konzentration zu großer Macht an einem Ort berge immer die Gefahr ihres Missbrauchs, so Appiah.  Er führt aus, dass Grenzen außerdem dezentrale Entscheidungen ermöglichten. Ein Vorteil föderalistisch organisierter Staaten sei zum Beispiel, dass politische Experimente möglich seien. Als Beispiel nennt er die Gesundheitsreform in den USA, später als Obamacare bekannt geworden, die zuerst in Massachusetts getestet und daraufhin auf nationaler Ebene übernommen wurde.  Gleichzeitig bedeute die Notwendigkeit von Landesgrenzen nicht, dass diese schwer zu überwinden sein müssten oder keine Verantwortung gegenüber den Menschen außerhalb dieser Grenzen bestünde. »Staaten haben das Recht, ihre Grenzen zu kontrollieren. Aber dieses Recht hat ethische Grenzen«, sagt Appiah.  Er hofft auf eine Zukunft, in der Grenzen weniger angstbesetzte Orte sind und Menschen sich vor allem aus Neugier über sie hinwegbewegen. Appiah beantwortet die Frage, ob es in Zukunft mehr oder weniger Grenzen geben wird und wie diese aussehen könnten. Er spricht über Migration, Zugehörigkeit, gemeinsames Vergessen und Identität, auch seine eigene – und darüber, warum man seine Identität mit einer gewissen Lockerheit tragen sollte.   Redaktion: Sophie Hübner, Tobias Oellig Videoproduktion: Nele Vogel, Iona Young Visuelle Produktion: Michael Pfister Produktion: ifbbw, Pool Artists Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

    KI-Übersetzung: Braucht die Welt Grenzen, Kwame Anthony Appiah?
  7. 5 Aug

    Braucht Deutschland neue Atomkraftwerke, Anke Weidlich?

    Das Land diskutiert über einen Wiedereinstieg in die Kernkraft. Anke Weidlich erklärt, was gegen neue Atomkraftwerke spricht – und was die Alternativen sein könnten.   Im Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, auf die eine klare Antwort schwer zu finden ist. Er befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können – und versucht, eine klare Antwort zu bekommen.   Seit April 2023 produziert Deutschland keinen Atomstrom mehr. Doch die Debatte über einen Wiedereintritt ist zurück. Ursula von der Leyen nannte die Abkehr in Europa einen strategischen Fehler. Und mit den Small Modular Reactors (SMR) rückt eine neue Generation von Miniatomkraftwerken in den Fokus.  In dieser Folge von »Nur eine Frage« stellen wir Anke Weidlich die Frage: Braucht Deutschland neue Atomkraftwerke?   Anke Weidlich ist Professorin für Technologien der Energieverteilung an der Universität Freiburg. Sie forscht zu nachhaltigen Energiesystemen, Strommarktgestaltung, Smart Grids und Flexibilitätsnutzung. In der Lehre behandelt sie Grundlagen zum Betrieb des Stromsystems, Optimierung und Prognosen. Sie gehört der 2011 von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission zum Energiewende-Monitoring an. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit engagiert sich Weidlich in nationalen Forschungs- und Beratungsgremien zur Energie- und Klimapolitik, darunter in der Akademieninitiative Energiesysteme der Zukunft (ESYS).    Weidlichs Antwort lautet: nein. Im Podcast erklärt sie zunächst die technischen Grundlagen des Stromsystems: Warum die Frequenzhaltung im Netz so wichtig ist, wie rotierende Generatoren den Takt vorgeben, und warum man dafür kein Atomkraftwerk benötigt.   Ökonomisch wiegt für Weidlich ein weiterer Punkt: Kernkraftwerksneubauten seien in Europa und den USA sehr teuer und langwierig geworden. Sie erklärt außerdem, dass ein Grundlastkraftwerk, etwa ein Kernkraftwerk, am rentabelsten ist, wenn es möglichst gleichmäßig durchläuft. Das passe wiederum schlecht zu einem System, das auf variablen Erneuerbaren basiere. »Was wir brauchen, ist eine Technologie mit niedrigen Kapitalkosten, selbst wenn sie im Betrieb teuer ist, weil man sie nur in den Stunden benötigt, in denen wenig Erneuerbare vorhanden sind«, sagt Weidlich. Im Gespräch verweist sie auf die rasante Entwicklung der Erneuerbaren, erklärt, welche Rolle Batteriespeicher für eine zuverlässige Energieversorgung spielen und warum in vielen Bereichen die Lösung der Zukunft mit Wasserstoff zu tun habe.   Auch die viel diskutierten Small Modular Reactors sieht Weidlich skeptisch: Laut einer Studie wären etwa 3.000 SMRs nötig, um überhaupt Wettbewerblichkeit zu erreichen; kommerzielle Reaktoren gebe es aktuell aber noch nicht.  Mit Blick in die Zukunft rät Weidlich: »Fördert keine Technologie weiter, die keine Zukunft hat. Setzt stattdessen auf die, die Ausbaupotenzial haben. Man kann nicht in eine Welt zurück, die man mal hatte.«    Moderation: Jochen Wegner Redaktion: Jens Lubbadeh, Sophie Hübner Videoproduktion: Lucie Liu, Iona Young Visuelle Produktion: Michael Pfister Kamera, Schnitt & Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle   Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

    Braucht Deutschland neue Atomkraftwerke, Anke Weidlich?
  8. 22 Jul

    Machen Displays Kinder krank, Julia Brailovskaia?

    Social Media erst ab 14? Sollte Deutschland dem Beispiel Australiens folgen? Eine Psychologin erklärt, wie Social-Media-Sucht entsteht und was Eltern tun können.    Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können.     Jedes fünfte Kleinkind in Deutschland besitzt ein Tablet, 60 Prozent der Elfjährigen haben ein Smartphone, Jugendliche verbringen im Schnitt dreieinhalb Stunden täglich in den sozialen Medien. Die Weltgesundheitsorganisation vermutet bei jedem zehnten deutschen Jugendlichen ein suchtartiges Verhalten. Eine Frage, die fast jede Familie umtreibt.    In dieser Ausgabe von »Nur eine Frage« wollen wir wissen: Machen Displays Kinder krank? Unser Gast dieses Mal ist die Psychologin Julia Brailovskaia. Sie ist Professorin am Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum und eine der führenden deutschen Stimmen zum Thema. Im letzten Jahr hat sie als Erstautorin die maßgebliche Stellungnahme der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften, mitverfasst. Sie gehört zu den wenigen Forscherinnen, die kontrollierte Interventionsstudien durchführen – also versuchen, Ursache und Wirkung wirklich auseinanderzuhalten.    Für Brailovskaia ist die Antwort auf die Frage eher ein Ja als ein Nein. Denn absolute Gewissheit ist bei diesem Thema schwierig bis unmöglich zu erlangen, erklärt die Forscherin im N1F-Gespräch. Das Problem: Um wirklich eindeutig sagen zu können, dass Smartphones krank machen, müsste man zwei Versuchsgruppen über einen langen Zeitraum hinweg unter Laborbedingungen miteinander vergleichen. Die eine Gruppe würde Smartphones und soziale Medien nutzen, die andere nicht. Nur solch ein Experiment könnte die von vielen vermutete negative Wirkung der sozialen Medien auf die psychische Gesundheit einwandfrei belegen. Solch ein Experiment wäre aber ethisch nicht verantwortbar, schon gar nicht bei Kindern und Jugendlichen. Die Forscherin mahnt dennoch, trotz der Beweislücke, aktiv zu werden: »Es muss das Vorsorgeprinzip gelten. Auch wenn nicht genug Evidenz da ist, es aber Hinweise gibt, dann müssen wir handeln.«     Denn es gibt alarmierende Hinweise. Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich weltweit verschlechtert, wie Daten der OECD zeigen – und das schon vor der Covidpandemie. Der Sozialpsychologe Jonathan Haidt vermutet, dass diese Entwicklung nicht zufällig zeitlich mit dem Aufkommen der Smartphones zusammenfällt. Brailovskaia hat in vielen Studien untersucht, wie sich ein vorübergehender Verzicht oder auch nur eine Verminderung der Bildschirmzeit auf die Psyche auswirkt: »Sobald wir die Social-Media-Zeit etwa um 20 oder 30 Minuten pro Tag für zwei Wochen reduzieren, steigen die Werte der psychischen Gesundheit. Also: Depressivität reduziert sich, die Lebenszufriedenheit verbessert sich. Das sind die Studien, die uns wirklich kausale Aussagen ermöglichen.«    Es sei aber gar nicht so sehr die reine Bildschirmzeit, sondern vielmehr die emotionale Bindung an das Gerät, insbesondere an die sozialen Medien, die problematisch ist. »Wenn ich fünf Stunden irgendwohin fahre und das Navi läuft, habe ich es lange genutzt. Aber es macht mich nicht süchtig und schadet meiner psychischen Gesundheit nicht. Wenn ich diese fünf Stunden aber in den sozialen Medien war, weil sie für mich eine emotionale Bedeutung haben, hat das ganz andere Auswirkungen.« Die Forscherin plädiert daher für ein Verbot von sozialen Medien für Jugendliche unter 14 Jahren.     Moderation: Jochen Wegner Redaktion: Jens Lubbadeh, Sophie Hübner Videoproduktion: Nele Vogel, Iona Young Visuelle Produktion: Michael Pfister Kamera, Schnitt & Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle   Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter.  Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

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„Können Maschinen denken?“, „Ist Demokratie die beste Staatsform?“, „Ist Armut erblich?“. Oder: „Existiere ich wirklich?“ Das sind einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, und auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. In dem Podcast „Nur eine Frage“ stellen wir diese vermeintlich simplen „Kinderfragen“ – der bestmöglichen Expertin, dem bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden konnten. Wir haken so lange nach, bis wir eine definitive Antwort bekommen, am besten in Form eines klaren „Ja“ oder „Nein“.

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