Track17 - Der Musikpodcast

Christopher Hunold & Melanie Loeper

Die besten aktuellen Platten, Features über alles zum Thema Musik, Interviews und eine Playlist mit den besten neuen Songs on top. Christopher Hunold spricht in den Reviews mit Melanie Loeper und in den Features mit Gäst*innen über das, was auf den Plattenteller gehört oder was die Musikwelt oder uns gerade bewegt. Denn: Wer ist in den Stunden der größten Niederlagen dabei? Wer hört zu, wenn sonst niemand da ist? Wer sorgt für die großen wie kleinen Momente? Eben. Nur Musik. Und genau darüber muss gesprochen werden. In Track17 treffen wir uns regelmäßig, um als helfende Hand im Release-Dschungel Empfehlungen zu geben, präsentieren Interviews oder sprechen mit Gäst*innen in Features über alles, was die Musikwelt hergibt. Auf der Playlist "Track17 - Playlist zum Podcast" gibt's die 17 Songs des Monats direkt zum Nachhören dazu. Ob Labelliebling, Outsider-Zeug, zufällige Plattenladen-Eroberung oder König des YouTube-Algorithmus. Track 17 – der Musik-Podcast Regelmäßig ergänzte Spotify-Playlist mit Songs aus den Folgen: spoti.fi/2G5xdUG

  1. 4d ago

    #77 | Man/Woman/Chainsaw, Nia Archives, Darlynn, Fred Again, Julia Holter

    Alle Links in den Shownotes. Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören? Ihr Name stammt aus einem Horror-Sachbuch, ihre Musik aus allen uns bekannten Jahrzehnten, ihre EInflüsse aus allem, was nichts mit dem Vintage-Art-Rock zu tun hat, den MAN/WOMAN/CHAINSAW für uns spielen. Was kann der Hype? NIA ARCHIVES treibt mit ihrem neuen Album das auf die Spitze, was die urbritischen Kellergrenres Garage, Jungle und Drum n' Bass eigentlich schon immer, und gar nicht so heimlich, mit in ihrer DNA trugen: Pop sein dürfen. Ist das jetzt dennoch mehr Olivia Rodrigo als Metalheadz und ist das gut? DARLYNN haben, geht es nach Christopher, das Album des Monats mitgebracht. Es ist eine einzige Feier queerer Liebe und spielt mit trockenem Chicago-House, early 2010s Bass-Musik, Soul, Disco und Techno auf eine so smoothe und gekonnte Art. Ein körperliches, positives, mitreißendes Album. Deshalb stellen wir hier gar nicht erst die Frage, ob man das hören soll: Hören. Die Nahbarkeit, das Mitnehmen, das tagebuchige. Was locker und nonchalant wirkt, ist Teil des Konzeptes FRED AGAIN. Aber muss das bedeuten, dass die Musik deshalb untergeht? Das Verbindende des Mixtapes, an dessen Entstehung er per Livestream Millionen Menschen hat teilhaben lassen, stellt Fragen. Melanie antwortet. Und ist mehr als zufrieden. Ausgerechnet JULIA HOLTER, die Art-Pop-Künstlerin, die sich musikalisch in wenigen Jahren oft dramatisch veränderte, hält jetzt inne und überarbeitet einen Song ihrer letzten Platte, um daraus eine neue aufzunehmen. Wie passen ausufernde Improvisationen als Statement dazu? Und wo steht sie jetzt? Dazu empfehlen wir zwölf weitere Releases von Jungle, Frances Cheng, New German Cinema, Ceremony, Lord Of The Isles uvm. Platten: Man/Woman/Chainsaw - Cannonball (Fiction) Nia Archives - Emotional Junglist (Universal) Darlynn - Dyke Den (Dark Entries) Fred again.. & LATIN MAFIA – 9 months & 50 hours Julia Holter - Materia (Domino) Songs für die Playlist: Man/Woman/Chainsaw - Nosedive Oen Sujet - Second Service New German Cinema - Being Dead Main Phase - Sunpetal Ceremony - Death Destruction Mayhem Nia Archives - There Goes Ma Head Darlynn - Make Yr Move Frances Chang - I Can Feel The Waves Lavurn - Playback Jungle - Move Like You Do Djrum - I Wander (III) Fred again… & Latin Mafia - benjy chord Julia Holter - The Laugh Is In The Eyes Fundido - Get A Grip Lord Of The Isles - Venus Flux Open Mike Eagle & Kenny Segal - Science Fiction/Fantasy Initiate - Numb the Pain Setlist: – [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Arctic Monkeys 00er-Phase und die Reevaluation des alten Mainstreams – [00:13:26] Man/Woman/Chainsaw - Cannonball – [00:32:39] Playlist Part 1: Oen Sujet, New German Cinema, Main Phase, Ceremony – [00:37:41] Nia Archives – Emotional Junglist – [00:52:50] Darlynn – Dyke Den – [01:03:10] Playlist Part 2: Frances Chang, Lavurn, Jungle, Djrum – [01:09:51] Fred again.. & LATIN MAFIA – 9 months & 50 hours – [01:25:36] Julia Holter - Materia – [01:35:52] Playlist Part 3: Fundido, Lord Of The Isles, Open Mike, Initiate – Jetzt auf Spotify abonnieren.

    #77 | Man/Woman/Chainsaw, Nia Archives, Darlynn, Fred Again, Julia Holter
  2. Aug 28

    #76 | Gichard, Batu & Donato Dozzy, Four Tet, Widowspeak, Hot Chip

    Alle Links in den Shownotes. Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören? Das schottische Duo Gichard mag die Welt genauso wenig verstehen wie wir, nutzt aber vernebelten Lo-Fi-Post-Punk und wirre wie absurde, dabei trotzdem einschlagende Texte, damit wir uns dabei nicht so alleine fühlen. Eine der Platten des Jahres. Sagt zumindest Christopher. Melanie feiert ein anderes Duo. Batu und Donato Dozzy kommen für ihr erstes gemeinsames Album voll von rhythmisch vertracktem Techno zusammen. Kieran Hebden aka Four Tet zerstört derweil unsere Bildschirme und Musik-Apps mit seinem „Windings“-Projekt, das die Frage aufwirft, ob er das Alias extra gewählt hat, um in Ruhe wieder zu seinem alten Sound zurückzukehren. Die Band Widowspeak schaut auch zurück und wir machen mit. 20 Jahre zurück, um genau zu sein, denn „The Warning“ von Hot Chip kommt zum 20. Geburtstag, neben zwei anderen Hot-Chip-Platten, noch mal heraus. Und ja, wir müssen über „Boy From School“ reden. Wie gut ist das gealtert und wie sah die Musikwelt 2006 aus? Platten: Gichard - Chins For Lefty Batu & Donato Dozzy - Exhale Four Tet - TEXT059 Widowspeak - Roses Hot Chip - The Warning/Made In The Dark/One Life Stand Songs für die Playlist: Gichard - Your Private Hell Der Assistent - Ultramarin Emer - Time Test (feat. Ugnė Uma) INVT - Salsa Swing Acid Arab - Ma7boubi Batu & Donato Dozzy - Swarm Four Tet - Track 02 Kahn - Giallo Worldpeace DMT - Bigger Than Jesus The Alchemist - Gutter Pain Luke Alessi - What Is Cool? Widowspeak - Roses Hot Chip - Boy From School Cosey Müller - Neue Ungemütlichkeit Scarlett O’Malley - Listo, Listo, Listo! Office Dog - Front Row Seat The Foreign Resort - Endurance

    #76 | Gichard, Batu & Donato Dozzy, Four Tet, Widowspeak, Hot Chip
  3. Jun 26

    #75 | Boards of Canada, DJ Seinfeld, Anadolu & Marie Klock, Loose Fit , Beatrice M

    Alle Links in den Shownotes. Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören? Wieso ist ausgerechnet diese unscheinbar wirkende Downbeat- und Mystery-Musik des Duos Boards of Canada in den letzten Wochen für so viel Gewese verantwortlich gewesen und hatte DJ Seinfeld eigentlich eine andere Chance als die Flucht nach vorne, um den LoFi-Fluch loszuwerden? Und wieso soll ein Erdbeben Auslöser für den pluckernden Spieluhren-Chanson von Anadol und Marie Klock gewesen sein? Darf Dubstep dank Beatrice M wieder vor die Tür? Fragen über Fragen. Zum Glück haben wir die Antworten in der neuen Ausgabe des Track17-Musikpodcasts. Die ersten 15 Minuten geht es um Grönemeyer, einen ausgetauschten Sasha, silberne Fußbälle und Tornetze in Rostock. Danach starten wir mit den Besprechungen. Platten: Boards of Canada - Inferno DJ Seinfeld - If This Is It Anadol & Marie Klock - Manivelles Loose Fit - Bittersweet Excess Beatrice M - Sinking Songs für die Playlist: Boards of Canada - Father and Son Martyn - Phantom Jazz Gichard - Posthumous Hologramm Anadol & Marie Klock - Rentrer A La Maison Kalia Vandever - Waiting / Murmuray Truthpaste - Never Gonna Give Beatrice M - so, jadore (als Ersatz) Shed - Double Scoop Tujiko Noriko - Kikoeru Pon DJ Seinfeld - Quakin’ Loose Fit - Bittersweet Excess Architectural - Psychedelic Dancefloor Visions Sub Basics - Rolling Thunder DJ Sofa - Coming In Clark - Relentless Opponent Fabiano do Nascimento & Vittor Santos Orquestra - Tema em Harmônicos Vince Staples - Blackberry Marmelade

    #75 | Boards of Canada, DJ Seinfeld, Anadolu & Marie Klock, Loose Fit , Beatrice M
  4. May 21

    Feature 52 | Musikbiopics - Wieso sind sie so erfolgreich?

    Michael, Rocket Man, Springsteen, Bohemian Rhapsody und und und. Musik-Biopics sind das erfolgreichste Paint-By-Numbers-Marketingtool des Musikmainstreams und des aktuellen Kinos.Kanonisierte Künstler:innen, die ihre eigene glattgeschliffene Held:innengeschichte erzählen dürfen und Wahrheit damit allzuoft einfach überschreiben. Aktuellestes Beispiel ist der Clusterfuck namens "Michael", der so fragwürdig wie erfolgreich ist. Das alles ergibt Sinn. IPs are everything. Und wo, wenn nicht bei den größten aller Namen, können Zuschauer*innen garantiert werden? Wieso authentisch sein, wenn ohnehin nur ein Gefühl verkauft wird. Warum boomen Musik-Biopics mehr denn je? Wer ist wirklich dafür verantwortlich? Wieso lohnt ein Blick auf die Labels und Rechteinhaber dahinter? Waren die Filme schon immer so formelhaft oder erwarten wir einfach zu viel? Welche Ausnahmen gibt es und wie kann ein guter Film über die Kraft von Musik wirklich aussehen? Und will Michael Jackson return in Avengers Doomsday? Das sind nur ein paar der Fragen, die Christopher zusammen mit Christian Eichler vom Filmpodcast CUTS heute beantworten will. Dieses Feature von Track17 ist eine Crossover-Folge mit "CUTS - Der kritische Filmpodcast" und ist in ähnlicher Form auch in dessen Feed verfügbar. Für die volle Experience hört ihr am besten beide Folgen. Zu wem würdet ihr euch ein Biopic wünschen? Welches lohnt sich? Schreibt uns in die Kommentare.

    Feature 52 | Musikbiopics - Wieso sind sie so erfolgreich?
  5. May 16

    #74 | Carla dal Forno, Treeboy & Arc, Seefeel, Lone, Makthaverskan

    Alle Links in den Shownotes. Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören? Carla dal Forno - Confessions Durch sie wurde vernebelter Leftfield-Pop mit minimalistischem Post-Punk- und Dub-Einschlag zu seinem eigenen Genre. Ihrem eigenen Genre. Und dann schreibt sie solch wunderschöne Sätze wie: »Sometimes I miss you when I am feeling bored.« . Treeboy & Arc - GOOSE Die neue britische Gitarrenmusik ist in der zweiten Reihe angekommen. Aber ist das wirklich schlimm und ist Innovation wichtiger als Hits? Seefeel - Sol.Hz Sie waren die erste "Gitarrenband", die in den 90ern zum Label WARP wanderte. Kaum jemand hat sich in so kurzer Zeit so radikal neu erfunden. Ruhen sie sich darauf jetzt aus und was kann das erneute Comeback? Lone - Hyperphantasia Seit anderthalb Dekaden ist der bunte, ravige House des Briten Sonnenscheimagnet. Auf dem neuen Album schraubt er jetzt kräftig an der Intensität und auch am Kitsch. Für wen ist das eigentlich? Makthaverskan - Glass Bones Worauf man sich verlassen kann? Alle vier bis fünf Jahre kommen die Schwed*innen von Makthaverskan mit jangly Post-Punkt und Dream Pop zurück, der weiß, wie das mit den Melodien funktioniert. Dazu empfehlen wir neue Musik von Loraine James, Untold, Gigi Girls, Upsammy & Valentina Magaletti, Polygonia uvm.
 Setlist: – [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: ESC-Songs und MJ Guider – [00:05:24] Carla dal Forno - Confession
 – [00:16:54] Playlist Part 1: Softcult, Loraine James, Nature Morte, Trex – [00:22:32] Treeboy & Arc - Goose – [00:36:39] Seefeel - Sol.Hz – [00:47:38] Playlist Part 2: Gigi Girls, Bound By Endogamy, Alix Perez, Fireground – [00:52:16] Lone - Hyperphantasia – [01:03:58] Makhtaverskan - Glass & Bones – [01:13:01] Playlist Part 3: Upsammy & Valentina Magaletti, Submarine, Polygonia, Untold – Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist:
 Carla dal Forno - Under The Covers Softcult - Pill To Swallow Loraine James - In A Rut Nature Morte - BLUE Trex - Wipe the Page Treeboy & Arc - Hangnail Seefeel - Ever No Way Gigi Girls - Baci al Sole Bound by Endogamy - Never Wake Up Again Alix Perez - Cape Reinga Fireground - Elisir Lone - Triton Makthaverskan - Glass and Bones Upsammy & Valentina Magaletti - Superimposed Submarine - Grounding Polygonia - Ceaseless Motion Untold - It’s Not My Fault but It Is My Problem

    #74 | Carla dal Forno, Treeboy & Arc, Seefeel, Lone, Makthaverskan
  6. Apr 18

    #73 | Die ersten Highlights 2026

    Track17 ist wieder da. Weil in den ersten Monaten so viel gute Musik veröffentlicht wurde, besprechen wir die ersten Highlights des Jahres in einem Abwasch und aufgeteilt nach Genres. Alles Elektronische: Roska - Green Apple 12” Shackleton - Euphoria Bound Xylitol - Blumenfantasie Carre - Hibiscus EP Placid Angles - Canada VA - Tempa Allstars 9 Servicio al Cliente - Alien Tropical Sub Basics - Zero Point Suzukie & Cash Kru - Far Away in the Distance Molecular - One Dub Nørbak - Chuva Gitarre: deathcrash - Somersaults VA - Help (2) Blackwater Holylight - Not Here Not Gone Dagmar Zuniga - in filth your mystery is kingdom / far smile peasant in yellow music PVA - No More Like This Bibi Club - Amaro Ellende - Zerfall Andere Musik: Laurel Halo - Midnight Zone Julinko - Naebula Delphine Dora - L'inéluctable pulsation du temps Diagonale Des Yeux - Madeleine Ben Vince - Street Druid Renatto Olivares - Aguas Raras YIN YIN - Yatta Julianna Barwick & Mary Lattimore - Tragic Magic Hip-Hop/Rap/R&B: Ms Ray - Melt Sassy 009 - Dreamer+ SY3 - Sleepwalker A$AP Rocky - Don’t Be Dumb Setlist: – [00:00:00] Was ist 2026 bislang für ein Musikjahr? – [00:13:07] Elektronisches: Shackleton, Placid Angles, Sub Basics uvm. – [00:30:04] Gitarre: deathcrash, PVA, Bibi Club uvm.
 – [00:40:38] Andere Musik: Laurel Halo, Renatto Olivares, Ben Vince uvm. – [00:51:53] Rap/RnB: Ms Ray, A$AP Rocky, Y3 uvm.
 Songs für die Playlist: - Shackleton - Contagious Illusion - Xylitol - Südwestwind - Placid Angles - We Cry With You - Sub Basics - Loon - D1 - Oni - Molecular - Cold Classic - Nørbak - Sonho - Servicio al Cliente - Suelta Por La Pampa - Suzukie - Illumination - deathcrash - NYC - PVA - Mate - Blackwater Holylight - Bodies - Laurel Halo - Twilight Zone - Ben Vince - Street Druid - Julianna Barwick & Mary Lattimore - Melted Moon - YIN YIN - In Search of Yang - Renatto Olivares - Trabajo del Tiempo

    #73 | Die ersten Highlights 2026

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