Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast

Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Sonja Riegel

Merci, Chérie ist der Eurovision Song Contest Podcast aus Wien und Frankfurt. Es diskutieren Marco Schreuder, Sonja Riegel und Alkis Vlassakakis mit Gästen über den größten Musikwettbewerb der Erde. Kein Thema wird verschont, jede Ecke ausgeleuchtet, Glamour befürwortet, Inhalte analysiert und Trash hochgelebt. Nicht nur für ESC Nerds.

  1. Aug 11

    08.26 Only Love Exists - Mit Delta Goodrem

    Zwei Monate nach ihrem vierten Platz beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien ist Delta Goodrem zu Gast bei Merci, Chérie – über Freundlichkeit als Haltung, das Klavier als ihre erste Sprache und ihr neues Album PURE. Außerdem: Eurovision Asia nimmt Fahrt auf, die ersten Songs aus Bhutan sind da, und in Deutschland und Österreich laufen bereits die Vorbereitungen für 2027. Delta Goodrem vertrat Australien beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien mit der Ballade Eclipse und erreichte den vierten Platz. Im Gespräch blickt sie auf einen Bewerb zurück, der im Vorfeld politisch stark umkämpft war – und den sie trotzdem als Erfahrung von Zusammenhalt beschreibt. Sie erzählt, warum das Klavier seit ihrer Kindheit ihre musikalische Muttersprache ist, welche biografische Bedeutung ihre Bühnen-Inszenierung hatte, und wie ihre Mentorin Olivia Newton-John sowie Céline Dion sie durch den Abend in Wien begleitet haben. Das vollständige Interview, das Marco für DER STANDARD geführt hat, gibt es hier nachzulesen:  „Für mich beginnt alles mit Freundlichkeit" – Delta Goodrem im Interview Im Herbst erscheint Delta Goodrems achtes Studioalbum PURE, im März 2027 kommt sie für ein Konzert in die Wiener Arena zurück. Alle Infos und Tickets zur PURE World Tour:  deltagoodrem.com Auf Deltas Playlist ist vom ESC 2026 immer noch Bangaranga, Viva Moldova! und Crossroads. In ihrer letzten Minute vor ihrem Auftritt trank sie ein Schluck Wasser und hat alle angelächelt. Ihr Lieblingssong aus der ESC-Geschichte? Long Live Love von Olivia Newton-John und Ne partez pas sans moi von Céline Dion. Die EBU bewirbt Eurovision Asia zunehmend auch in Europa: Die Songs der Vorausscheidung aus Bhutan werden wie beim „normalen" Song Contest veröffentlicht, der Vorentscheid findet am 11. August statt – und wird live gestreamt. Alle Neuigkeiten zu Eurovision Asia:  eurovision.com Songs und Livestream zum Vorentscheid in Bhutan:  Your Complete Guide to Rhythm of Bhutan In Österreich wird es 2027 keinen Vorentscheid geben – Peter Schreiber und Cesár Sampson suchen bereits nach neuen Songs. In Deutschland sucht der SWR für den deutschen Vorentscheid professionelle Acts, bewertet diesmal von einem Team aus Musikexpert:innen statt Agenturen. Infos zur Bewerbung für den deutschen Vorentscheid:  SWR: Musik-Acts für den Eurovision Song Contest 2027 gesucht Zum Bewerbungsformular:  Formular In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss  erzählt Marco von Grüßen aus Australien beim ESC: Zum Video dazu. Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon GraserMerci Chérie Online:www.MerciCherie.atFacebook: MerciCheriePodcastInstagram: mercicherie.atTikTok: @merci_cherie_podcastbluesky: @mercicherie.at Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.

    08.26 Only Love Exists - Mit Delta Goodrem
  2. Jul 28

    08.25 Barock, Bombast, Bangaranga: Der ESC als Hofspektakel - Mit Raphael Reis Medeiros de Campos & Irving Wolther

    Was haben prunkvolle Fürstenhochzeiten, die Ballette Ludwigs XIV. und der Eurovision Song Contest miteinander zu tun? Erstaunlich viel, meint der brasilianische Forscher Raphael Reis Medeiros de Campos. Bei der Eurovision International Conference in Wien gewann er mit seiner ebenso originellen wie überzeugenden These den Science Slam: Der ESC lasse sich als eine moderne Form des barocken Hofspektakels betrachten. Zu Gast Dr. Eurovision Irving Wolther und Raphael Reis Medeiros de Campos. Ausgerichtet wird der Science Slam im Rahmen der Konferenz "Eurovisions", die "Dr. Eurovision" Irving Wolther seit 2018 gemeinsam mit Kolleg:innen jährlich am jeweiligen ESC-Austragungsort veranstaltet - heuer bereits zum neunten Mal, in Wien. 2027 steht die zehnte Jubiläumsausgabe an. Mehr zur Konferenz und wie man selbst mit einem Beitrag dabei sein kann, gibt's unter phonos.de/dreurovision und eurovisions.eu. Reis Medeiros de Campos' These im Kern: In der Barockzeit dienten aufwendig inszenierte Opern und Feste als politisches Werkzeug - zur Verherrlichung von Herrscherhäusern, zur sozialen Kohäsion des Adels und zur Zurschaustellung von Reichtum und Macht. Genau diese Mechanismen erkennt er auch beim Eurovision Song Contest wieder: von der Idee einer gemeinsamen "Europäischheit" über die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den "Big Five" und kleineren Teilnahmeländern bis zum nationalen Branding, wenn etwa Aserbaidschan mit der futuristischen Baku Crystal Hall ein Bild von Modernität vermitteln wollte. Auch bei der reinen Bühneninszenierung findet er Parallelen: Wasser- und Feuerwerkseffekte, aufwendige Kostüme und die Dramaturgie eines ganzen Song-Contest-Zyklus - von den Pre-Partys über die Halbfinali bis zum großen Finale - erinnern ihn an mehrtägige barocke Hochzeitsfeierlichkeiten mit Prozessionen, Bällen und Festspielen. Irving Wolther ordnet das Ganze wissenschaftshistorisch ein: Musik sei seit jeher ein Machtinstrument gewesen - von den barocken Hofkomponisten in Abhängigkeit ihrer adeligen Gönner bis zur heutigen Sorge, handgemachte Musik könnte im KI-Zeitalter bald zum Luxusgut werden. Reis Medeiros de Campos' komplette Präsentation gibt's zum Nachschauen: Baroque Spectacles and the Eurovision Song Contest Musik in dieser Episode (lizenzfrei verwendet): Jean-Baptiste Lully – Le bourgeois gentilhomme (Suite), XI. Marche pour la cérémonie des Turcs, performed by Advent Chamber Orchestra (Quelle: Musopen) Georg Friedrich Händel – Alcina HWV 34, performed by The London Baroque Orchestra (Quelle: Musopen) Claudio Monteverdi – L'Orfeo, DVD-Teaser von Les Arts Florissants (YouTube, Creative-Commons-Lizenz) Danach ziehen sich Alkis und Marco zurück und sprechen über die Neuigkeiten aus Sanremo: Die Rai hat einen eigenen ESC-Abend beim Festival 2027 bestätigt - inklusive einer neuen "Performance Night" und einigen Verschiebungen im gewohnten Ablauf. Alle Infos zum Festival gibt's auf der offiziellen Rai-Seite. Zum Abschluss reist Alkis in der kleinen Song Contest Geschichte zurück zu einem berühmten Opernsänger, der beim Eurovision Song Contest auftrat - und mit diesem Auftritt eine bis heute gültige Regeländerung auslöste. Ein Vorgeschmack gibt's hier. Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon GraserMerci Chérie Online:www.MerciCherie.atFacebook: MerciCheriePodcastInstagram: mercicherie.atTikTok: @merci_cherie_podcastbluesky: @mercicherie.at Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.

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  3. Jul 14

    08.24 Queen & King der ESC-Parodie - Mit Dalibor Petko

    Dalibor Petko ist ein Phänomen: Der kroatische TV-Moderator und Entertainer geht seit einigen Jahren mit seinen Eurovision-Parodien auf TikTok und Instagram viral – Millionen Klicks, tausende Fans, und in der Eurovision-Community wird er eifrig geteilt. Wir haben den Therapeuten der Post-Eurovision-Depression getroffen. Außerdem erinnern wir uns an Bonnie Tyler und verraten, was Freddie Mercury mit dem Song Contest zu tun hat. Dalibor Petko hat viele parodiert: Ob er als Delta Goodrem im Glitzerkleid am Klavier steht, mit seiner Mama "Biti zdrava" klatscht, ob Nemo begeistert auf seine Version von "The Code" reagiert, oder ob manche ESC-Künstler:innen sich Sorgen machen, weil er sie noch nicht parodiert hat: Dalibor Petko gehört zum Eurovision Song Contest mittlerweile einfach dazu. Marco hat ihn für diese Episode getroffen. Dalibor Petko auf Instagram und TikTok, sowie seine TV-Show Dalibor Petko Show auf YouTube. Außerdem erinnern Marco und Simon an eine ganz große der Popgeschichte, die uns verlassen hat: Bonnie Tyler, geboren als Gaynor Hopkins in Wales, gestorben am 8. Juli 2026. „Total Eclipse of the Heart", „Holding Out for a Hero", zwei Grammy-Nominierungen, ein Auftritt beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö – und eine Stimme, die eigentlich ein Unfall war und zum größten Markenzeichen wurde. Mehr über Bonnie Tyler auf bonnietyler.com. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco, dass Eurovision schon parodiert wird, seit er zur europäischen Fernsehkultur gehört. Von einem spanischen Kinofilm aus dem Jahr 1969 über Monty Python und einen legendären Auftritt von Freddie Mercury bis zu Hape Kerkeling und den spanischen Comedians Martes y Trece. Links zu den Videos: Un, dos, tres… al escondite inglés (1969)Monty Python: Europolice Song ContestKenny Everett & Freddie Mercury: British Eurovision Violence ContestHape Kerkeling als Florian WurstbuschHape Kerkeling: SiegerMartes y Trece: Chorravisión   Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon GraserMerci Chérie Online:www.MerciCherie.atFacebook: MerciCheriePodcastInstagram: mercicherie.atTikTok: @merci_cherie_podcastbluesky: @mercicherie.at Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.

    08.24 Queen & King der ESC-Parodie - Mit Dalibor Petko
  4. Jun 16

    08.22 United by Football - Eurovision trifft Fußball

    Der ESC ist gerade erst vorüber, wird die Fußball-WM 2026 angepfiffen. Marco und Alkis haben sich gefragt: Wie viele Berührungspunkte gibt es eigentlich zwischen Fußball und Eurovision? Die Antwort: erstaunlich viele. In dieser Episode spielen die beiden ein volles Match — mit erster Halbzeit, Halbzeitpause, zweiter Halbzeit, Verlängerung und Elfmeterschießen. Im ersten Block geht es um die Arenen: Das Parken Stadion in Kopenhagen war 2001 Schauplatz des bis heute größten ESC aller Zeiten — mit 38.000 Zuschauer:innen. Die Düsseldorf Arena empfing 2011 für eine Nacht 36.000 ESC-Fans. In der ersten Halbzeit: ESC-Songs, die zu Fußballhymnen wurden. Von Volare, dem wohl erfolgreichsten ESC-Song aller Zeiten, der als „Finale – oh ho" in jedem Stadion der Welt erklingt, über die Darmstadt 98-Version von Ein bisschen Frieden bis zu Hold Me Now von Johnny Logan — seit Jahrzehnten Hymne der FC Bohemians Dublin. Johnny Logan hat Sonja persönlich erzählt, wie es dazu kam. In der Halbzeitpause: die Liierten. Edurne und David de Gea, Eleni Foureira und Alberto Botía, Noa Kirel und Daniel Peretz — und Sarah Engels und Julian Engels, bekannt als Julian Felix Büscher, der nach der Heirat den Nachnamen seiner Frau annahm. Auffällig: Erschreckend viele ESC-Partner:innen stehen zwischen den Pfosten. In der zweiten Halbzeit: Fußballer:innen beim ESC. Von Julio Iglesias, der einst Torwart bei Real Madrid war, über Nicky Byrne (Westlife), der professionell Fußball spielte, bis zu Marcus & Martinus, die noch heute beim norwegischen Drittligisten Strindheim TF kicken — und beim ESC 2024 für Schweden antraten. In der Verlängerung: ESC-Acts, die Fußballhymnen geschrieben haben. Udo Jürgens allein kommt auf drei WM-Hymnen — darunter Buenos Días Argentina für die deutsche Nationalmannschaft 1978, woraufhin Österreich bekanntlich 3:2 gewann. Dazu Gianni Morandi, Dschinghis Khan, die Buranovskiye Babushki, Chanel, Serhat für die Türkei 2026 und – gleich zwei mal – Gerard Joling. Im Elfmeterschießen: Zlatan Ibrahimović als ESC-Gastgeber in Malmö 2013, Ragnar Klavan als estnischer Punktesprecher in Liverpool 2023, Ruslana als Kulturbotschafterin bei der EURO 2012 — und Laura Pausini und Robbie Williams mit dem offiziellen WM-Song 2026. Außerdem: Marco und Alkis diskutieren den Rücktritt des TRM-Generaldirektors Vlad Țurcanu in Moldau — nach einem Juryergebnis, das laut EBU-Regelwerk völlig korrekt war. Was ist eigentlich die Aufgabe einer ESC-Jury? In der Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis über einen Beitrag über ein Spiel mit einem kleineren Ball: Ping Pong. Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon GraserMerci Chérie Online:www.MerciCherie.atFacebook: MerciCheriePodcastInstagram: mercicherie.atTikTok: @merci_cherie_podcastbluesky: @mercicherie.at Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.

    08.22 United by Football - Eurovision trifft Fußball
  5. Jun 2

    08.21 Das war der Eurovision Song Contest 2026. Das Fazit (Teil 2)

    Der ESC 2026 in Wien ist Geschichte – aber ausgesprochen haben wir uns noch nicht. In dieser zweiten Fazit-Folge tauchen Marco, Alkis und Simon Graser noch einmal tiefer ein: in die Ergebnisse beider Semifinals, in das Grand Final und in alles, was rund um die Wiener Ausgabe des Eurovision Song Contest noch zu sagen ist. Außerdem müssen wir mit Sonja noch einmal den Fall Sarah Engels besprechen. Im ersten Semifinale hätte das alte System – nur Televoting, ohne Jurys – Belgien und Schweden eliminiert. Israel dominierte die Televotes, Polen überraschte bei den Jurys. Im zweiten Semifinale sorgte das Aus der Schweiz für Diskussionen: Veronica Fusaro scheiterte, weil Albanien und Tschechien in der Kombiwertung dann die Nase vorne hatten. Bulgarien gewann das zweite Semi beim Publikum – aber nicht bei den Jurys. Australien und Dänemark, beide mit Top-Erwartungen ins Rennen gegangen, enttäuschten beim Televoting bereits im Halbfinale. Im Grand Final landeten UK, Österreich und Deutschland auf den letzten drei Plätzen. Frankreich schnitt mit 14 Televote-Punkten schwächer ab, als mancher prophezeit hatte (nur Simon und Marco nicht). Und Bulgarien feierte mit Dara und "Bangaranga" den ersten Sieg seiner Geschichte – ein Überraschungssieg, und gleichzeitig der erste Triumph für Songwriter-Legende Dimitris Kontopoulos, der damit nach zwei zweiten und zwei dritten Plätzen endlich ganz oben steht. Außerdem sprechen die drei über Moderation, Bühne und Licht in der Wiener Stadthalle – und lassen Kaleen hochleben, die als österreichische Dauerhacklerin des ESC 2026 eine besondere Rolle spielte. Und dann ist da noch die Sache mit Sarah Engels. Unser Interview mit der deutschen ESC-Teilnehmerin ging viral – mit Folgen, die wir so nicht erwartet hatten. Sonja Riegel und Marco berichten, was passiert ist: vom Interview im Medienzentrum über die Reaktion auf die veröffentlichten Clips bis zur Ausladung aus dem Pressegespräch nach dem Finale. Und warum am Ende alle Seiten nicht unbeschadet davongekommen sind. Hier der Text In eigener Sache von Sonja auf Bleistiftrocker.de: https://bleistiftrocker.de/in-eigener-sache-zur-kommunikation-rund-um-sarah-engels-beim-esc/ Marco hat übrigens einen neuen Podcast gestartet, und wir machen unbezahlte Werbung dafür. Rivalen. Schiele. Kokoschka entstand im Auftrag des Egon Schiele Museums und geht die eigenartige Rivalität zwischen den Malern Oskar Kokoschka und Egon Schiele auf die Spur. Marco und Nina Schedlmayer erzählen über das Leben der zwei Maler, das Wien um 1900 (Mythos und was war die soziale Realität) und wie wir heute auf nackte Frauenakte schauen. Und sie klären auf: Warum diese Rivalität? Und wer gewann das Duell? Überall, wo es Podcasts gibt und hier: https://egonschiele.transistor.fm. Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon GraserMerci Chérie Online:www.MerciCherie.atFacebook: MerciCheriePodcastInstagram: mercicherie.atTikTok: @merci_cherie_podcastbluesky: @mercicherie.at Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.

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