Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund

Im Berner Podcast «Gesprächsstoff» von «Bund» und Berner Zeitung geht es um Geschichten, die unser Publikum bewegen. Wir nehmen ein Berner Topthema der Woche auf - lesen Eure Kommentare zum Thema, nehmen sie auf, ordnen sie ein und entwickeln sie weiter. «Gesprächsstoff» kommt alle 14 Tage, jeweils zum Ende der Woche - moderiert von Sibylle Hartmann.

  1. 4d ago

    Immer mehr Autismus-Diagnosen: Sonderschulen im Kanton Bern sind am Anschlag

    Immer mehr Schulkinder im Kanton Bern brauchen besondere Bildung und Betreuung. Diagnosen aus dem Autismus-Spektrum haben in den letzten Jahren massiv zugenommen. Fachleute schätzen, dass heute rund eines von 80 Kindern von einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) betroffen ist. Zwischen 2022 und 2025 wurden im Kanton Bern allein 150 neue Sonderschulklassen eröffnet. Und diese platzen aus allen Nähten. Die Kosten für die Sonderschulung sind regelrecht explodiert und von 218 auf 375 Millionen Franken gestiegen. Wie konnte es dazu kommen, dass die Sonderschulen so am Anschlag sind? Warum gibt es plötzlich so viele Diagnosen im Autismus-Spektrum? Wann ist es sinnvoll, ein Kind mit besonderen Bedürfnissen in der Regelschule integrativ zu fördern, und wann ist eine Sonderschule der richtige Ort? Und was wird zurzeit auf politischer Ebene unternommen, um die Sonderschulung im Kanton Bern zu entlasten? In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» berichtet Marco Zysset, Redaktor aus dem Ressort Thun Oberland, über seine Recherche zu den Sonderschulen im Kanton Bern. Er hat unter anderem die Nathalie-Stiftung an ihrem Hauptstandort in Gümligen besucht und mit der Bildungsforscherin Caroline Sahli Lozano von der PH Bern über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur integrativen Schule – im Vergleich zur separativen – gesprochen. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gast: Marco Zysset Redaktionelle Mitarbeit: Jessica King Artikel zu den Sonderschulen im Kanton Bern Sonderschulen im Kanton Bern: Kostenexplosion und Platznot: Ein Schulsystem gerät ans LimitSonderschulen im Kanton Bern: «Keine Chance auf einen selbstständigen Alltag»: Die Diagnose Autismus überfordert das Bildungs­system 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen Gefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass. https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  2. Oct 23

    Zum 10. Todestag von Mr. Mokka: Erinnerungen an Pädu Anliker

    «Als Pädu Anliker im März 1997 die deutsche Band H-Blockx buchte, wusste kein Mensch, wie das abgehen wird. Aber die waren damals bereits richtig gross, so wie Jule X heute. Der Club war stopfevoll, Stillhalten war keine Option, man musste fast mitspringen. Beim zweiten Song tropfte es bereits von der Decke. Vor dem Konzert latschte ein Mann am Bildrand vorbei, grosser Bauch, Locken: Pädu Anliker mit einem Stop-F/A-18-T-Shirt – stilecht, wie er war.» Marco Zysset, 48, Redaktor Ressort Thun Oberland «Ein ikonisches Bild, das wir gerne immer mal wieder anschauen. Kuno Lauener spielt irgendetwas auf seiner Gitarre, Pädu schaut in die Kamera und dahinter mein Redaktionskollege Marco Zysset und ich mit Sonnenbrille wie Bodyguards. Ich trug die Sonnenbrille von Kuno.» Mick Gurtner, 52, Co-Ressort-Leiter Thun/Oberland «Pädu Anliker hat uns sechs Tage vor seinem Tod zum Abendessen ins Mokka eingeladen. Der Anlass war der Thunpreis, den er in diesem Jahr zugesprochen erhielt. Er war so gut aufgelegt an diesem Abend, was ja nicht immer der Fall war. Es war so ein warmer, herzlicher Abend. Da war eine Energie im Raum, die ich nie mehr vergessen werde. Es ‹hudlet› mich noch heute, wenn ich daran zurückdenke». Barbara Donski, 56, Redaktorin Ressort Thun Oberland «Nach dem offiziellen Anlass im Rathaus zum Thunpreis 2016 habe ich im Mokka dem Element-of-Crime-Sänger Sven Regener die Laudatio, die er auf den kurz vor der Feier verstorbenen Pädu Anliker gehalten hat, abgeknöpft. Er hat sie mir in die Hand gedrückt und gesagt: «Ihr seid einfach schon coole Leute, ihr hier in Thun›.» Stefan Geissbühler, 56, Mitglied der Chefredaktion «Pädu hat einen selten ziehen lassen, ohne ein Geschenk oder ein Give-away mitzugeben – weder zum Bestechen noch weil er irgendwelche Erwartungen hatte. Etwa mit der CD von Adrian Weyermann, einem Schweizer Poprock-Singer-Songwriter, der in den Nullerjahren bekannt war, hatte er mir etwas sehr Cooles geschenkt. Ich höre sie teilweise heute noch.» Gabriel Berger, 42, Redaktor Ressort Thun Oberland «Pädu Anliker stand nach den Konzerten nicht selten auch noch selber hinter dem Merchstand, wo wir uns Band-Shirts kauften, wenn das Taschengeld nach dem Konzerteintritt noch reichte. Dieses Shirt stammt von der Thuner Punkband Tight Finks, die x-Mal im Mokka gespielt hat und auch diesen Samstag am 40-Jahr-Jubiläum des Clubs auftreten wird. Dank Pädu Anliker habe ich unzählige Ska- und Punkbands kennen gelernt, denen wir quer durch die Schweiz an die Konzerte nachgereist sind.» Sibylle Hartmann, 43, Podcastproduzentin Tamedia Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gäste: Gabriel Berger, Barbara Donski, Stefan Geissbühler, Mik Gurtner, Ane Hebeisen und Marco Zysset Artikel zu Pädu Anliker  Todestag einer KultfigurErinnerungen an den schillerndsten Thuner: Vor zehn Jahren starb Pädu AnlikerBerner Veranstalter im Interview MC Anliker und «Mühli»-Pesche sind Legenden. Ihre Nachfolger sagen, wie sie neue Wege gehen«Anliker war ein Original, das soll so bleiben»Bestürzung über den Tod von «Mr. Mokka»        3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen Gefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass. https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  3. Oct 16

    Sexuelle Gewalt: Berner Besetzerszene scheitert mit Selbstjustiz

    Auf einem Wagenplatz in der Berner Besetzerszene ist es offenbar zu einem sexuellen Übergriff gekommen. Anstatt zur Polizei zu gehen, hat das linksautonome Kollektiv daraufhin im Sommer 2025 versucht, den Fall intern aufzuarbeiten – nach dem Konzept der sogenannten transformativen Gerechtigkeit. Der mutmassliche Täter soll jedoch rückfällig geworden sein und eine Vergewaltigung begangen haben. Er wurde vom Wagenplatz ausgeschlossen und tauchte offenbar in Deutschland unter. Das Kollektiv hat ihn daraufhin mit seinem Rufnamen öffentlich an den Pranger gestellt. Warum hat man sich auf dem Wagenplatz zu diesem Vorgehen entschieden und den mutmasslichen Täter in Schutz genommen? Was versteht man eigentlich genau unter einem transformativen Aufarbeitungsprozess und wo bleibt dabei der Opferschutz? Und warum werden über 80 Prozent der Vergewaltigungen nicht der Polizei angezeigt? In einer neuen Folge vom Podcast «Gesprächsstoff» erzählen die beiden Redaktoren Kaspar Keller und Simon Wälti aus dem Ressort Bern von ihrer Recherche. Von einem Umfeld, das nebst Polizei und Staat auch kritisch gegenüber Fachstellen und Medien ist. Von einigen lokalen und nationalen Politikerinnen und Politikern, die sich gegen sexuelle Gewalt an Frauen einsetzen, sich aber auf Anfrage der Redaktion nicht zum Fall geäussert haben. Und von den vielen offenen Fragen zu Opfer- und Täterschutz bei der transformativen Gerechtigkeit. In dieser Podcastfolge zu Wort kommt auch Ineke Pruin. Sie ist Professorin am Institut für Strafrecht und Kriminologie an der Universität in Bern und Expertin für Restorative Justice im Strafverfahren und für Fragen des Opferrechts. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gäste: Kaspar Keller und Simon Wälti Artikel zum Fall Vorfälle auf Berner Wagenplatz: Ein linkes Kollektiv wollte sexuelle Gewalt aufarbeiten. «Solche Prozesse gehören in Fachhände», sagt die ExpertinBerner Besetzerszene: Sexuelle Gewalt auf dem Wagen­platz: Wurde der mut­massliche Täter geschützt? 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen Gefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass. https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  4. Oct 9

    «Gault Millau»: Das sind die besten Restaurants im Kanton Bern

    Der Chefkoch vom Hotel Victoria-Jungfrau, der nur auf den Tisch bringt, was er im Umkreis von 50 Kilometern findet, wird zum «Green Chef of the Year» gekürt. Ein 30-Jähriger holt sich in Grindelwald den Titel «Aufsteiger des Jahres». Ein altbekannter Berner, der eben erst ein neues Lokal eröffnet hat, heimst schon wieder 17 Punkte ein. Und mit dem Côte d’Orée in Prêles schafft erstmals ein Campingplatz-Restaurant den Einzug in den Gastroführer. Am Montag war es wieder so weit; der Gastroführer «Gault Millau» 2027 ist herausgekommen. Im Kanton Bern holten mehrere Küchenbrigaden zum ersten Mal die begehrten Punkte. Im Oberland dagegen fielen gleich zehn Gastrobetriebe heraus. Im ganzen Kanton gibt es 2027 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt noch 94 Punkte-Restaurants.  Aber wie schafft man es eigentlich, die begehrten «Gault-Millau»-Punkte zu holen? Ist diese Auszeichnung ein Erfolgsgarant oder kann sie auch zur Bürde werden? Wie steht es um die Gourmetküche in den aktuell wirtschaftlich unsicheren Zeiten? Und was sagt die Vergabe über den Zustand der Gastronomie im Kanton Bern aus? In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» spricht Kaspar Keller, freier Journalist und Gastroszenen-Kenner, über die neuste Ausgabe des Gastroführers «Gault Millau». «Auch in der Berner Punkte-Küche kocht man nur mit Wasser, respektive mit Belper Knolle», sagt Keller. Er erklärt, warum die meisten ausgezeichneten Berner Restaurants auf Lokalität setzen und wieso man ebenso schnell aufsteigen wie wieder aus dem Gastroführer rausfallen kann. Artikel zum neuen «Gault-Millau» Gastroführer «Gault Millau» 2027: Der Kanton Bern verliert zehn Punkte-RestaurantsAufsteiger des Jahres: «Ich bin gerne jeden Tag in der Küche»Von der Steinhalle ins Myle: Sternekoch Markus Arnold: «Ich will jeden Tag 5:0 gewinnen» 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen Gefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass. https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  5. Oct 2 ·  Bonus

    Reportage: Ein Herz wechselt den Körper

    Diese Folge wurde am 22. Mai 2026 zum ersten Mal publiziert. Im Mai 2022 hat die Schweizer Stimmbevölkerung der erweiterten Widerspruchslösung zugestimmt. Das heisst: wir alle sind Organspenderinnen und Organspender, ausser wir halten in einem Online-Register das Gegenteil fest. Doch dieses Register gibt es auch vier Jahre nach der Abstimmung noch nicht. Doch was bedeutet es, den Entscheid der Organspende für eine andere Person zu fällen? Wie haben sich die Transplantationszahlen und Wartezeiten seit der Abstimmung entwickelt? Wie funktioniert so eine Transplantation überhaupt? Und wie fühlt es sich an, wenn ein fremdes Herz in der eigenen Brust schlägt? Alle Seiten einer Herztransplantation In einer Spezialfolge vom Podcast «Gesprächsstoff» sprechen Moderatorin Sibylle Hartmann und Kaspar Keller, freier Journalist, mit einer Mutter, dessen zweijährige Tochter zur Organspenderin wurde und vier Menschen das Leben rettete. Herzchirurginnen und -chirurgen des Inselspitals gewähren einen exklusiven Einblick in eine Herztransplantation – von der Entnahme in einem anderen Spital über die Fahrt mit Blaulicht in die Insel bis zum Herzschlag beim Empfänger. Und ein 27-jähriger Berner, der vor drei Jahren ein neues Herz erhalten hat, erzählt, wie sich sein Alltag seither entwickelt hat. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann und Kaspar Keller Drei Artikel zur Widerspruchslösung Die Organspende: «Es war ein riesen Glücksgefühl, dass Aliena diesen Kindern ein neues Leben schenken konnte»Die Transplantation: Sie halten Herzen in ihren Händen: Ein Tag im Leben eines TransplantationsteamsDas fremde Herz: Neues Organ, neue Probleme: Was nach der Transplantation kommt 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen Gefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass. https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  6. Sep 23 ·  Bonus

    Live-Talk über Femizide: Warum häusliche Gewalt die ganze Gesellschaft betrifft

    Jede zweite Woche wird in der Schweiz eine Frau aufgrund ihres Geschlechts getötet. Unter den Tätern sind Partner, Väter, Brüder. Gleichzeitig rückt die Polizei immer häufiger wegen häuslicher Gewalt aus. Warum ist heute der gefährlichste Ort für Frauen ihr Zuhause? Darüber haben am Dienstagabend die ehemalige Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die Berner Stadträtin und Gewaltbetroffene Dominique Hodel und der Gewaltberater Christoph Jäggi am «Bund»-im-Gespräch im Bierhübeli diskutiert. Simonetta Sommaruga hat als Studentin in einem Frauenhaus gearbeitet, was sie bis heute prägt. Seit den Anfängen ihrer politischen Karriere setzt sie sich für Gleichberechtigung ein. Sie sagt: «Gleichstellung verhindert Gewalt.» Wie schwierig es ist, aus einer toxischen Beziehung auszubrechen, weiss die Berner SP-Stadträtin Dominique Hodel. Sie war jahrelang in einer Gewaltspirale gefangen. «Ich habe jeweils behauptet, mich selbst verletzt zu haben», sagt sie. Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen schlagen oder sogar umbringen? Christoph Jäggi berät seit 15 Jahren Täter. Er kennt die Wege aus der Gewalt. Die Prävention beginne bereits in der Kindheit bei der Sozialisierung der Buben und junger Männer, sagt er. Moderation: Mirjam Comtesse und Simone Klemenz Gäste: Simonetta Sommaruga, Dominique Hodel, Christoph Jäggo 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen Gefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass. https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  7. Sep 18

    Bio oder billig? Welches Fleisch wollen wir uns noch leisten?

    Sei es Poulet, Rind oder Schweinefleisch, in Form von Steak, Plätzli, oder Mostbröckli: Wir Schweizerinnen und Schweizer essen im Schnitt 50 Kilogramm Fleisch im Jahr. «Zu viel», sagen die Initiantinnen und Initianten der Ernährungsinitiative, über die wir am 27. September abstimmen. «Zu viel», sagt aber auch der Bundesrat. Essen ist politisch geworden. Wie viel und welches Fleisch können, wollen und dürfen wir uns also künftig noch leisten? Auf der Suche nach Antworten hat unser Redaktor Marius Aschwanden in der Zähringer-Migros in der Länggasse das Auswahlverfahren der Kundschaft in der Fleischabteilung studiert. Er hat sich eine der grössten Munimastereien in der Nähe von Burgdorf angeschaut, wo Bauer Tobias Steffen seine 320 Tiere innerhalb von acht Monaten auf 550 Kilogramm mästet. Und er hat die Biometzgerei «La Boulotte» im Berner Breiterainquartier besucht, wo erst das nächste Tier geschlachtet wird, wenn das vorherige komplett verkauft ist. In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» erzählt Aschwanden von seiner Recherche zu unserem Fleischkonsum im Vorfeld der Abstimmung über die Ernährungsinitiative. Etwa von Andreas, der ohne mit der Wimper zu zucken zu Migros-Budget-Fleisch greift. Was es mit Bauer Steffen macht, wenn ein Muni plötzlich anhänglich wird. Und warum die Theke in der Biometzgerei nicht immer ganz einfach zu füllen ist. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gast: Marius Aschwanden Artikle zu unserem Fleischkonsum Fleischland Schweiz: Von M-Budget bis Dry-Aged-Beef: Welches Fleisch wollen wir uns noch leisten?«Apropos» – der tägliche Podcast: «Hier wird es tricky»: Unser Experte erklärt, was die Ernährungs­initiative will – und wie realistisch das istPodcast «Politbüro»: Ernährungs­initiative: «Franziska Herrens Interessen sind auch sehr konservativ» – «Sie denkt nicht strategisch, das ist ihre grösste Schwäche» 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen Gefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass. https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  8. Sep 11

    Billigware aus China: Berner Boutique entpuppt sich als Fake-Shop

    «Modeberg Bern – inspiriert von der einzigartigen Kultur und Geschichte der schweizerischen Hauptstadt.»  Dieser Slogan klang für eine 30-jährige Leserin absolut seriös. Auch die Website machte auf sie einen professionellen Eindruck. Und das Geschäft dazu befindet sich ja in der Stadt Bern, wie sie dachte. So bestellte sie kürzlich online bei «Modeberg Bern» Qualitätskleider im Wert von 300 Franken. Drei Wochen später erhielt sie ein zerquetschtes Päckchen – voll mit Billigware aus China und einer nachträglich angenähten Etikette mit der Aufschrift «Modeberg Bern». Szene aus jungen, vermeintlich reichen Dropshippern im Netz Wie ist es möglich, dass immer mehr dubiose Onlineshops wie «Modeberg Bern» unbehelligt im Netz vorgaukeln können, ein lokales Geschäft zu sein? Ist es illegal, Billigware aus China zu liefern anstatt der versprochenen Qualitätskleidung? Was steckt genau hinter der sogenannten Dropshipping-Szene im Netz? Und wie kann man sich davor schützen? In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» erzählt Redaktor Andres Marti aus dem Ressort Bern über den Fall des vermeintlichen Berner Webshops. Er erklärt, was Dropshipping genau ist und was es mit dieser Szene von jungen Menschen im Netz, die damit reich geworden sind, auf sich hat. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gast: Andres Marti Artikel zu Dropshipping: Masche im Internet: Berner Boutique entpuppt sich als Fake-ShopFall von Dropshipping: «Berner» Onlineshop verkauft Billig­mode aus China – bis zu 400 Prozent teurerGoldgrube Onlinehandel? Für den Traum vom schnellen Geld hat Arad sogar die Lehre geschmissen 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen Gefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1’ Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass. https://info.tamedia.ch/gespraechsstoff Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

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