zeb Sound of Finance

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Exklusives Finanzdienstleistungs-Know-how von zeb auch als Podcast verfügbar. Unsere Podcasts behandeln Themen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Groß- und Privatbanken sowie von Regionalbanken, Versicherungen und Finanzintermediären. Wir sprechen über Managementthemen, Preismodelle oder künstliche Intelligenz, also alles rund um den Finanzdienstleistungssektor. In Gesprächen teilen unsere Experten ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu aktuellen Studien, Projekten und Trends. Die Podcasts sind auf Deutsch oder Englisch. Exclusive financial services know-how from zeb consulting also available as podcast. Our podcasts cover topics along the entire value chain of large and private banks as well as regional banks, insurance companies and financial intermediaries. We talk about management topics, pricing models or artificial intelligence, in other words, everything related to the financial services sector. In conversations, our experts share their knowledge, experience and assessments of current studies, projects and trends. The podcasts are in German or English.

  1. Sep 24

    Wer braucht noch eine Bank? Regionalbanken im Zeitalter von KI-Agenten

    In dieser Folge von Sound of Finance geht es um eine Frage, die für Regionalbanken strategisch entscheidend werden könnte: Was passiert, wenn künstliche Intelligenz nicht mehr nur unterstützt, sondern selbst vergleicht, empfiehlt und verhandelt? zeb.Berater:innen Simon Mühlon und Angelika Schumann sprechen darüber mit Prof. Dr. Niklas Kühl, Professor für Wirtschaftsinformatik und humanzentrische Künstliche Intelligenz an der Universität Bayreuth. Im Zentrum steht die Frage, wie KI-Agenten die Beziehung zwischen Bank und Kund:innen verändern – und ob Regionalbanken künftig Gefahr laufen, zur austauschbaren Produktfabrik zu werden. Die Episode zeigt: Der technologische Wandel verschiebt nicht nur Prozesse, sondern auch Machtverhältnisse an der Kundenschnittstelle. Wenn persönliche KI-Agenten Konditionen vergleichen oder Entscheidungen vorbereiten, müssen Banken neu definieren, worin ihr Mehrwert liegt. Gleichzeitig gewinnt der Mensch nicht an Bedeutung, weil KI unwichtig wäre, sondern weil Vertrauen, kritische Reflexion und Verantwortung gerade im KI-Zeitalter knapper werden. Kapitelpunkte • 00:07 Einführung: Regionalbanken im Zeitalter von KI-Agenten • 01:20 Vorstellung Prof. Dr. Niklas Kühl und seine aktuelle KI-Perspektive • 02:43 Warum 2026 anders ist: Frontier-Modelle, Souveränität und Regulierung • 04:20 Gedankenexperiment: Eine Regionalbank auf der grünen Wiese • 06:29 Wer besitzt künftig die Kundenschnittstelle – Bank, Berater:in oder Agent? • 09:47 Wird die Bank zur Produktfabrik? • 12:40 Regionale Nähe als Wettbewerbsvorteil oder romantischer Restbestand? • 15:12 Wann darf KI selbst handeln – und wo braucht es menschliche Kontrolle? • 20:16 Human in the Loop, Automation Bias und Rubber-Stamping • 24:43 Warum Verifikation zur zentralen Fähigkeit wird • 30:01 Junior Gap, Future Skills und Arbeitsmarkt im KI-Zeitalter • 34:01 Regionalbank 2030: Was bleibt menschlich, was wird automatisiert? • 39:54 Was für Regionalbanken künftig knapper wird: menschliche Kompetenz 1. KI-Agenten können die Kundenschnittstelle im Banking grundlegend verändern, weil sie künftig nicht nur informieren, sondern im Auftrag von Kund:innen vergleichen und verhandeln könnten. 2. Regionalbanken müssen ihre Stärke neu begründen: nicht über reine Konditionen, sondern über Vertrauen, regionale Nähe, Beziehungskompetenz und effiziente KI-gestützte Prozesse im Hintergrund. 3. „Human in the Loop“ reicht nicht als Beruhigungsformel. Entscheidend ist, ob Menschen tatsächlich kontrollieren, kritisch reflektieren und KI-Ergebnisse fachlich einordnen können. Jetzt reinhören und erfahren, welche Rolle Regionalbanken im KI-Zeitalter spielen können – und warum menschliche Kompetenz dabei nicht weniger, sondern wichtiger wird.

    Wer braucht noch eine Bank? Regionalbanken im Zeitalter von KI-Agenten
  2. Jul 30

    Mobile Investing im Umbruch: Wie ETFs, Neobroker und neue Preislogiken den Markt für Banken verändern

    Mobile Investing zwischen ETF-Boom und Preisdruck: Wie Banken ihre Rolle neu definieren müssen Mobile Investing ist vom Nischenthema zum Massenmarkt geworden. Die Zahl der Depots steigt seit Jahren, ETFs entwickeln sich zunehmend zum Standardprodukt vieler Privatanleger, und mit einer neuen Generation von Selbstentscheidern verändern sich die Anforderungen an Banken grundlegend. Im Zentrum steht dabei nicht mehr die Frage, welche Produkte angeboten werden, sondern wie einfach, transparent und zuverlässig das Investitionserlebnis gestaltet ist. In dieser Episode von Sound of Finance spricht Clara Cardaun, Senior Consultant bei zeb, mit ihrem Kollegen und einem der Studienautoren George Stylianou, Manager, über die Ergebnisse einer aktuellen zeb-Studie zum Mobile Investing. Die Analyse zeigt einen Markt, der gleichzeitig wächst und unter zunehmendem Wettbewerbsdruck steht. Während Neobroker in den vergangenen Jahren mit einfachen Angeboten, attraktiven Preisen und intuitiven Apps Millionen von Kundinnen und Kunden für sich gewinnen konnten, suchen etablierte Banken nach Antworten auf die veränderten Erwartungen ihrer Zielgruppen. Besonders deutlich wird der Wandel am Erfolg von ETFs. Was einst als Produkt für eher erfahrene Investorinnen und Investoren galt, hat sich zum bevorzugten Instrument vieler Selbstentscheider entwickelt. Dahinter steckt mehr als ein kurzfristiger Trend: Anleger beschäftigen sich heute deutlich aktiver mit Vermögensaufbau und Altersvorsorge und treffen ihre Anlageentscheidungen zunehmend eigenständig über digitale Kanäle. ETFs profitieren dabei von ihrer Einfachheit, ihrer Transparenz und ihrer leichten Verständlichkeit. Die Studie zeigt zugleich, dass viele Banken die Prioritäten ihrer Kundinnen und Kunden immer noch unterschätzen. Für die Mehrheit der Selbstentscheider stehen niedrige Kosten, eine intuitive Nutzerführung sowie Sicherheit und Stabilität der Plattform deutlich höher im Kurs als eine maximale Produktbreite. Wer junge Anleger erreichen will, muss daher vor allem ein überzeugendes digitales Nutzungserlebnis schaffen. Spannend ist insbesondere die Entstehung eines neuen Wettbewerbssegments, das zeb als „Discount Plus“ beschreibt. Gemeint sind Angebote, die die Preislogik und Einfachheit von Neobrokern mit den traditionellen Stärken etablierter Banken verbinden – etwa Servicequalität, Betreuung und Vertrauen. Diese Entwicklung verändert die Marktstruktur nachhaltig und erhöht den Druck auf alle Anbieter, ihre strategische Positionierung zu schärfen. Für Banken ergibt sich daraus eine zentrale Frage: Wie lässt sich die nächste Generation von Kundinnen und Kunden gewinnen, ohne die eigenen Stärken aufzugeben? George Stylianou skizziert dazu drei strategische Leitplanken: eine konsequente Mobile Excellence, einfache und wettbewerbsfähige Preismodelle sowie ein Serviceerlebnis, das auch in kritischen Situationen Vertrauen schafft. Denn im Wettbewerb um das Depot geht es längst nicht mehr nur um Brokerage. Es geht um den Zugang zu den Privatkundinnen und Privatkunden von morgen. Jetzt reinhören und erfahren, warum die Zukunft des Privatkundengeschäfts zunehmend auf dem Smartphone entschieden wird.

    Mobile Investing im Umbruch: Wie ETFs, Neobroker und neue Preislogiken den Markt für Banken verändern
  3. Jul 16

    Warum Compliance zu 80 % Kommunikation ist.

    Compliance im Fintech: Enabler statt Geschäftsverhinderer Wie baut man Compliance in einem schnell wachsenden Fintech auf, ohne Innovation auszubremsen? In dieser Folge von Sound of Finance spricht Dr. Saskia Hohe, Partnerin im zeb, mit René Hofer, CRO und CCO bei Holvi. Gemeinsam diskutieren sie, wie eine risikoorientierte Compliance-Organisation entsteht, warum Kommunikation wichtiger ist als perfekte Frameworks und was etablierte Banken von Fintechs lernen können. Darum geht's in dieser Folge • Warum Compliance nicht mit dem perfekten Rahmenwerk beginnt, sondern mit dem Verständnis des Geschäftsmodells. • Wie Holvi Prioritäten entlang konkreter Risiken statt regulatorischer Idealbilder setzt. • Weshalb Akzeptanz im Unternehmen entscheidend für wirksame Compliance ist. • Warum der offene Dialog mit Aufsichtsbehörden ein Erfolgsfaktor sein kann. • Welche Herausforderungen durch AMLA, AMLR, FiDA und PSD3 auf Institute zukommen. • Was große Banken von Fintechs beim Thema Compliance lernen können. Drei zentrale Erkenntnisse: 1. Compliance sollte aus den tatsächlichen Risiken des Geschäftsmodells abgeleitet werden – nicht aus theoretischen Idealbildern. 2. Kulturarbeit ist keine einmalige Aufgabe. Vertrauen entsteht durch kontinuierlichen Austausch und frühe Einbindung aller Beteiligten. 3. Erfolgreiche Compliance braucht Empathie, Kommunikationsstärke und ein tiefes Verständnis für das eigene Geschäft.

    Warum Compliance zu 80 % Kommunikation ist.

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Exklusives Finanzdienstleistungs-Know-how von zeb auch als Podcast verfügbar. Unsere Podcasts behandeln Themen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Groß- und Privatbanken sowie von Regionalbanken, Versicherungen und Finanzintermediären. Wir sprechen über Managementthemen, Preismodelle oder künstliche Intelligenz, also alles rund um den Finanzdienstleistungssektor. In Gesprächen teilen unsere Experten ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu aktuellen Studien, Projekten und Trends. Die Podcasts sind auf Deutsch oder Englisch. Exclusive financial services know-how from zeb consulting also available as podcast. Our podcasts cover topics along the entire value chain of large and private banks as well as regional banks, insurance companies and financial intermediaries. We talk about management topics, pricing models or artificial intelligence, in other words, everything related to the financial services sector. In conversations, our experts share their knowledge, experience and assessments of current studies, projects and trends. The podcasts are in German or English.

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