Y-Kollektiv – Der Podcast

Wir zeigen die Welt, wie wir sie erleben. Echt und nah. In der neuen Staffel "Y-Kollektiv – Der Podcast" spricht Host Annika Prigge mit den Y-Reporterinnen und Reporter über ihre Recherchen. In jeder Folge eine neue, spannende Geschichte. Tiefe, journalistische Recherchen, ganz persönlich erzählt. Zwischen Clubkultur und Politik, sozialem Engagement und Drogen, mentaler Gesundheit und Sex. Y-Kollektiv – Der junge Reportage-Podcast der ARD. Immer freitags alle 14 Tage eine neue Reportage. Alle Folgen könnt ihr auch auf ARD Sounds hören: https://1.ard.de/y_kollektiv_der_podcast Habt ihr Feedback und Kritik, dann schreibt uns gerne: y-podcast@ard.de oder auf Insta: https://www.instagram.com/y_kollektiv/ Redaktionsleitung Radio Bremen: Pamina Rosenthal, Jana Wagner Redaktionsleitung rbb: Romy Sickmüller Formatredaktion Y-Kollektiv: Julia Rehkopf Distribution: Stella Vespermann Cover-Design: Josephine Gotzes Sounddesign: Marcel Becker-Neu "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb in Zusammenarbeit mit dem SR.

  1. Sep 24

    Sekte oder Business? Mein Weg ins Network Marketing

    Traumurlaube und Arbeiten mit Freunden, sich easy finanzielle Freiheit aufbauen und selbst zum Verkäufer deiner Lieblingsprodukte werden: Auf Social Media werben Network-Marketing-Unternehmen intensiv um junge Menschen. Doch ist es wirklich so einfach? Susi dachte lange, sie lebt ihren Traum: Sie lernte neue Menschen kennen, wurde erfolgreich in einem Business, in dem sie Shakes, Vitaminpräparate und andere Nahrungsergänzungsmittel verkaufte, an die sie selbst glaubte, verdiente Geld und baute sich ein neues Leben auf. Doch dann kam alles anders. Heute ist sie raus aus dem Network Marketing und zahlt noch immer Schulden aus dieser Zeit ab. Einer, der diese Zeit miterlebt hat, ist Reporter Samuel Hummel. Er war damals Susis bester Freund und merkte, wie sehr das Business sie veränderte – bis er irgendwann kaum noch an sie herankam. Mehr als zehn Jahre später trifft er Susi gemeinsam mit Reporterin Melda Özsoy wieder. Bei ihrer Recherche stoßen die beiden auf Mechanismen, die auch aus sektenartigen Strukturen bekannt sind. Wie geraten junge Menschen in solche Netzwerke? Warum grenzen sie sich von ihrem alten Umfeld ab? Und wie schafft man den Ausstieg, wenn das Business irgendwann das ganze Leben bestimmt? Hinweis: In dieser Folge geht es auch um Themen wie Essstörungen und Substanzkonsum. Wenn euch diese Themen belasten, hört die Folge am besten nicht alleine. Hilfsangebote: – Essstörungen: Beratungstelefon der BZgA unter 0221 892031 (Mo bis Do 10 bis 22 Uhr, Fr bis So 10 bis 18 Uhr) oder online auf https://essstoerungen.bioeg.de/ – Sucht und Substanzkonsum: Sucht- und Drogen-Hotline unter 01806 313031 (24 Stunden erreichbar, kostenpflichtig aus dem Festnetz/Mobilfunk) – Sekten- und Netzwerkgrundlagen: Beratungsangebot der Evangelischen Zentrale für Weltanschauungsfragen (EZW) unter https://www.ezw-berlin.de/ Unser aktueller Podcast Tipp: "Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg" https://www.ardsounds.de/sendung/im-visier-verbrecherjagd-in-berlin-und-brandenburg/urn:ard:show:35c2ce5b4dc78575/ "Y-Kollektiv – Der Podcast" ist ein Podcast der ARD. Diese Episode ist eine Produktion vom rbb 2026. Reporterin/Reporter: Melda Özsoy, Samuel Hummel Host: Annika Prigge Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Benjamin Ihnow und Uli Hieber Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/

    Sekte oder Business? Mein Weg ins Network Marketing
  2. Sep 10

    "Niemand weiß, dass wir obdachlos sind": Mutter und Tochter ohne Zuhause

    Elena ist Mitte dreißig, Mutter einer kleinen Tochter und hat ihre Wohnung verloren. Heute leben die beiden in einer Notunterkunft. Y-Reporterin Johanna begleitet sie durch ihren Alltag ohne Geld und eigene Wohnung – und bei ihrem Versuch, wieder auf die Beine zu kommen. Mindestens 200.000 Frauen in Deutschland sind wohnungslos, doch viele bleiben unsichtbar. Sie kommen bei Bekannten oder in Notunterkünften unter und versuchen auf der Straße, möglichst nicht aufzufallen. Aus Scham, aber auch, weil es dort für Frauen besonders gefährlich ist. Auch Elena erzählt kaum jemandem, dass sie wohnungslos ist. Während einer psychischen Krise öffnet sie ihre Post nicht mehr, zahlt keine Miete, bis eines Morgens die Gerichtsvollzieherin vor der Tür steht und sie und ihre Tochter aus ihrer Wohnung fliegen. Y-Reporterin Johanna Sagmeister begleitet Elena durch ihren neuen Alltag zwischen Kita, Jobcenter und Notunterkunft. Aus der Wohnungslosigkeit herauszukommen ist schwer: Krankheit, Schulden, Bürokratie und Wohnungsmangel machen den Weg zurück zum Kraftakt. Elena will ihn trotzdem schaffen. Unser aktueller Podcast Tipp: "Wie geht’s? mit Robin Gosens": https://1.ard.de/Wie-gehts_Podcast "Y-Kollektiv – Der Podcast" ist ein Podcast der ARD. Diese Episode ist eine Produktion vom rbb 2026. Reporterin: Johanna Sagmeister Host: Annika Prigge Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Nikolaus Löwe und Mary Graf Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/

    "Niemand weiß, dass wir obdachlos sind": Mutter und Tochter ohne Zuhause
  3. Aug 20

    Die Scham muss die Seite wechseln: Lisa holt sich ihr Leben zurück!

    Lisas Beziehung verändert sich schleichend. Ihr Partner beginnt, sie zu kontrollieren, wird beleidigend und irgendwann auch körperlich gewalttätig. Aber als sie sich schließlich trennt, hört die Gewalt nicht einfach auf: Gerichtsverfahren und die Folgen der Beziehung begleiten sie bis heute. Auch Sogol hat Partnerschaftsgewalt erlebt. Nach ihrer Trennung gründet sie eine Plattform mit einem KI-gestützten Hilfe-Chat, der Betroffene unterstützen soll. Y-Reporterin Nathalie Wiech trifft sie beide und fragt sich: Warum ist der Ausstieg aus einer Gewaltbeziehung so schwer? Und wie holt man sich danach Schritt für Schritt die Kontrolle über das eigene Leben und die eigene Geschichte zurück? Wenn du selbst von häuslicher Gewalt betroffen bist oder jemanden kennst, der Unterstützung braucht, findest du hier Hilfe: Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder aktuell erleben. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich, auf Wunsch anonym, barrierearm und rund um die Uhr erreichbar – telefonisch und online. Tel: 116 016 https://www.hilfetelefon.de Hier findest du freie Frauenhausplätze in deiner Nähe: https://www.frauenhaus-suche.de Für Kinder, die Zeugen und Betroffene der Gewalt sind, gibt es beim Kindernotdienst eine eigene Notrufnummer: 61 00 61. Bei "Nummer gegen Kummer" erhalten Kinder und Jugendliche kostenlose und anonyme Beratung – telefonisch und online, montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr. Tel: 116 111 https://www.nummergegenkummer.de Wenn du oder jemand anderes akut in Gefahr ist, wähle den Notruf 110. In medizinischen Notfällen erreichst du den Rettungsdienst unter 112. Unser Podcast Tipp: Lost Sheroes – Frauen, die in den Geschichtsbüchern fehlen https://1.ard.de/lost-sheroes Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/ Reporterin: Nathalie Wiech Host: Annika Prigge Redaktion: Leonie Klüssendorf Technische Produktion: Nikolaus Löwe und Eileen Dibowski "Y-Kollektiv – Der Podcast" ist ein Podcast der ARD. Diese Episode ist eine Produktion vom rbb 2026.

    Die Scham muss die Seite wechseln: Lisa holt sich ihr Leben zurück!
  4. Jul 30

    Schlimmer als Crack: Wie die Horror-Droge Flex Leben zerstört

    Hinweis: Diese Reportage ist eine Wiederholung vom 3.10.2025. Die einen haben noch nie von ihr gehört und die anderen gehen an ihr zu Grunde: Die Droge Flex wirkt stärker als Heroin und macht süchtiger als Kokain. Verbreitet hat sich Flex ausgerechnet in der deutschen Stadt, die bekannt ist für ihre angesehene Universität und märchenhafte Altstadt: Göttingen. Wieso ausgerechnet in Göttingen? Y-Kollektiv-Reporter Jim Laage reist für diese Folge in die niedersächsische Stadt, der Heimat der größten Flexszene Deutschlands, um herauszufinden, wie die Horror-Droge die Stadt und ihre Menschen verändert. Dabei trifft er nicht nur viele Menschen die wünschten, sie hätten Flex nie kennengelernt. Er besucht auch einen Ort an dem viele an Flex gestorben sind und kommt bei dieser Recherche schneller an seine Grenzen, als er je vermutet hätte. Reporter: Jim Laage Redaktion: Marie Hecht Technische Produktion: Eva Garthe Unser aktueller Podcast Tipp: "Spielabbruch – macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?" https://1.ard.de/ "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb. Diese Episode ist eine Produktion von Radio Bremen 2025. Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder www.instagram.com/y_kollektiv/ Wenn du selbst Unterstützung suchst oder dir Sorgen um jemanden machst, kannst du dich anonym und kostenlos an diese Anlaufstellen für Suchtfragen wenden: – BZgA Sucht & Drogen Hotline: 01806 313031 (Das Angebot ist kostenpflichtig: 0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz und aus dem Mobilfunknetz.) – digitale Suchtberatung DigiSucht: https://www.suchtberatung.digital – TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 – rund um die Uhr – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) – Beratungsstellensuche: https://www.suchthilfe.de – Caritas Suchtberatung: www.caritas.de/hilfeundberatung – Blaues Kreuz in Deutschland: https://www.blaues-kreuz.de

    Schlimmer als Crack: Wie die Horror-Droge Flex Leben zerstört

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