Ostkinder 80/82

Alex, Danny

Alex und Danny. Wir haben eine Ostalgie, die wir selbst nicht erlebt haben und nur aus Erzählungen kennen. Der Osten prägt, aber wie? Ob Schulgarten, Softeis oder SERO - sie gehörten zu unserem Alltag. Wir sind Beide knapp vor der Wende und dem World Wide Web geboren, in einem neuen Deutschland aufgewachsen und im Westen gelandet. Wir stellen regelmäßig die Frage, wie der Osten unseren Blickwinkel auf die Welt von heute ausrichtet. Dabei schlagen wir eine Brücke von Kleinigkeiten im früheren Alltag auf das große Ganze von heute und morgen. Nicht selten wird es kurios und fördert Überraschendes zutage. Denn Alex ist ein Fischkopp und Danny eine Thüringer Bratwurst. Ostkinder 80/82 - ein Podcast über drüben.

  1. Aug 27

    62 - Anleitung für eine ostdeutsche Identität – Sonderfolge

    Eigentlich wollten wir zwei normale Folgen aufnehmen. Dann saßen wir beim Essen und merkten: Wir müssen erst noch über etwas anderes reden. Alex war beim Deutschlandfunk eingeladen, um mit Anne Rabe und Justus Geilhufe über die neue Ost-West-Debatte vor den Landtagswahlen zu sprechen. Danach war er nicht unzufrieden, aber auch nicht fertig. Manche Gedanken blieben zu allgemein, für andere fehlten die Beispiele, und zur eigentlichen Frage nach ostdeutscher Identität kam die Runde kaum noch. Also reden wir weiter. Unvorbereitet, ausführlich und mit allen Umwegen, die entstehen, wenn zwei Menschen nicht ihre fertigen Takes vortragen, sondern miteinander denken. Wir sprechen über „Jammerossis“ und „Jammerwessis“, Geber und Nehmer, die Angst vor einer AfD-Regierung und die Frage, warum „Alles wird gut“ womöglich der wirksamere Wahlkampfsatz ist als die nächste Wutrede. Es geht um CSDs in Thüringen, Social-Media-Empörung, konkrete Folgen von Politik – und darum, warum man plötzlich für fünf Bundesländer Auskunft geben soll, nur weil man dort geboren wurde. Und irgendwann, ganz Ostkinder, kommen wir tatsächlich bei der Identität an: bei Simson, NVA-Suppe, Kettwurst, Bayern, Köln und Erinnerungen, die im Osten selten einfach nur Erinnerungen sein dürfen. Unser vorläufiges Rezept: nicht die eine ostdeutsche Identität, sondern viele. Mit Geschichte, aber ohne Dauerdiagnose. Mit Stolz, aber ohne Ausgrenzung. Und bitte mit mehr Humor. Am Ende landen wir beim thüringischen Schweigen, kölscher Gesprächigkeit und Wegebier in Rostock.

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Alex und Danny. Wir haben eine Ostalgie, die wir selbst nicht erlebt haben und nur aus Erzählungen kennen. Der Osten prägt, aber wie? Ob Schulgarten, Softeis oder SERO - sie gehörten zu unserem Alltag. Wir sind Beide knapp vor der Wende und dem World Wide Web geboren, in einem neuen Deutschland aufgewachsen und im Westen gelandet. Wir stellen regelmäßig die Frage, wie der Osten unseren Blickwinkel auf die Welt von heute ausrichtet. Dabei schlagen wir eine Brücke von Kleinigkeiten im früheren Alltag auf das große Ganze von heute und morgen. Nicht selten wird es kurios und fördert Überraschendes zutage. Denn Alex ist ein Fischkopp und Danny eine Thüringer Bratwurst. Ostkinder 80/82 - ein Podcast über drüben.

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