Identität (und) Leben

Cord Neubersch

Was Angst, Trauma, Depression, Schicksalsschläge und Belastungen im Leben über Symptome mitteilen oder der Weg zur gesunden Autonomie. Der Fachpodcast von und mit Cord Neubersch, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut. Wer sind wir? Was macht uns aus? Wieso wiederholen sich bestimmte Dinge? Was ist Identität? Was macht mich aus? Wofür stehen Symptome? Dieser Podcast soll jeden ansprechen und dabei unterstützen, die eigene Identität (an) zu erkennen und die damit verbundene Autonomie zu leben. Das soll helfen, die Herausforderungen, die sich uns im Leben stellen, konstruktiv zu betrachten und zu nutzen, um seinen Platz im Kreislauf des Lebens zu finden. "Und im ewigen Kreis Dreht sich unser Leben Dem Gesetz der Natur Sind wir geweiht Wir sind alle Teil dieses Universums Und das Leben ein ewiger Kreis." (Zitat aus "Der König der Löwen") Weitere Infos über den Podcast und über die Angebote von Cord Neubersch unter: www.cordneubersch.de

  1. 4d ago

    173 Wenn es gefährlich wird: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit

    Folge 173: „Wenn es gefährlich wird“: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit In der vierten Folge meiner Minireihe über Suizidgedanken und Sterbewünsche geht es um eine der schwierigsten Fragen überhaupt: Wann wird aus einem Suizidgedanken eine akute Gefahr? Nicht jeder Mensch mit Suizidgedanken befindet sich automatisch in unmittelbarer Lebensgefahr. Gleichzeitig können sich suizidale Krisen innerhalb kurzer Zeit verändern und zuspitzen. Deshalb geht es in dieser Folge nicht um einfache Checklisten oder vermeintlich sichere Risikoscores, sondern um die Frage: Was passiert bei diesem Menschen gerade jetzt? Ihr erfahrt unter anderem: Warum sich Suizidalität häufig dynamisch verändert und eine Einschätzung immer nur eine Momentaufnahme sein kann. Warum Risikofaktoren wichtig sind, aber keine zuverlässige Vorhersage darüber erlauben, ob ein Mensch einen Suizidversuch unternehmen wird. Welche Bedeutung Handlungsdruck, Distanzierungsfähigkeit und Absprachefähigkeit bei der Einschätzung einer akuten Krise haben. Warum ein bloßes „Versprich mir, dass du nichts machst“ keine ausreichende Sicherheitsmaßnahme darstellt. Welche Rolle frühere Krisen, Hoffnungslosigkeit, Substanzkonsum, psychische Verengung und starke innere Unruhe spielen können. Warum auch Schutzfaktoren individuell verstanden werden müssen und Kinder, Familie oder Partnerschaft allein keine Garantie darstellen. Was ein Safety Plan leisten kann und warum es in einer Krise manchmal zunächst darum geht, Zeit zu gewinnen. Wann eine ambulante Behandlung trotz Suizidgedanken möglich und sinnvoll sein kann. Wann eine stationäre Behandlung mehr Sicherheit bieten kann. Und warum Schutz und Selbstbestimmung keine einfachen Gegensätze sein müssen. Ein zentraler Gedanke dieser Folge ist: Suizidgedanken sind ernst, aber akute Suizidgefahr ist mehr als das bloße Vorhandensein eines Gedankens. Es geht darum, genau hinzuschauen: Wie stark und dynamisch sind die Gedanken? Wie groß ist der Handlungsdruck? Kann sich der Mensch noch davon distanzieren? Kann er Hilfe annehmen? Welche Schutzfaktoren gibt es? Und reicht das, was ambulant an Sicherheit hergestellt werden kann? Dabei bleibt ein schwieriges Spannungsfeld: So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Schutz wie notwendig. Die Reihe besteht aus fünf Folgen: 1. „Ich will nicht mehr“: Suizidgedanken verstehen, ohne davor wegzulaufen 2. „Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben“ 3. „Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?“ 4. „Wenn es gefährlich wird“: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit 5. „Wenn die Krise vorbei ist“: Wie Menschen nach Suizidalität wieder ins Leben finden Im Anschluss folgt eine Sonderfolge: „Ich möchte selbst entscheiden, wann ich sterbe“: Sterbehilfe zwischen Autonomie und Schutz Wichtiger HinweisBei akuter Suizidgefahr wendet euch bitte an den Notruf 112 oder eine psychiatrische Notfallambulanz. Die TelefonSeelsorge ist unter 0800 1110111, 0800 1110222 und 116 123 erreichbar. Hashtags#Suizidprävention #Suizidgedanken #Sterbewunsch #Suizidalität #PsychischeGesundheit #Psychotherapie #Psychologie #Depression #Trauma #PTBS #Krise #SafetyPlan #Krisenintervention #MentalHealth #IdentitätUndLeben

  2. Sep 25

    172 Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?

    Folge 172: „Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?“ In der dritten Folge meiner Minireihe über Suizidgedanken und Sterbewünsche geht es um eine Situation, die viele Menschen überfordert und verunsichert: Wie reagiere ich richtig, wenn mir jemand von Suizidgedanken erzählt? Viele haben Angst, etwas Falsches zu sagen. Doch häufig braucht es zunächst etwas anderes: Zuhören. Aushalten. Nachfragen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Angehörige, Freunde und auch professionelle Helfer mit Suizidgedanken umgehen können, ohne sie zu dramatisieren oder kleinzureden. Ihr erfahrt unter anderem: Warum man einen Menschen direkt nach Suizidgedanken fragen darf und warum dadurch nach aktuellem Forschungsstand keine Suizidalität ausgelöst wird. Warum Sätze wie „Du hast doch so viel“, „Denk an deine Kinder“ oder „Andere haben es schlimmer“ gut gemeint sein können, aber manchmal zusätzliche Scham oder Schuld erzeugen. Weshalb es oft hilfreicher ist zu fragen: „Was ist gerade so unerträglich geworden?“ Warum die Frage „Was müsste aufhören, damit du wieder leben könntest?“ einen wichtigen Zugang zum psychischen Schmerz ermöglichen kann. Warum Suizidalität häufig von Ambivalenz geprägt ist und ein Mensch gleichzeitig nicht mehr leben wollen und dennoch an Teilen seines Lebens festhalten kann. Welche Fragen helfen können, um herauszufinden, ob jemand sich aktuell noch sicher fühlt. Wann Zuhören allein nicht mehr reicht und professionelle oder notfallmäßige Hilfe notwendig wird. Was ein Safety Plan ist und warum er mehr bedeutet als ein bloßes: „Versprich mir, dass du nichts machst.“ Warum Angehörige niemals das Gefühl bekommen sollten, allein für das Überleben eines anderen Menschen verantwortlich zu sein. Ein wichtiger Gedanke dieser Folge ist: Wenn ein Mensch sagt „Ich möchte nicht mehr leben“, müssen wir nicht sofort wissen, wie wir sein Leben reparieren. Vielleicht beginnt Hilfe zunächst viel einfacher: „Ich bin da. Erzähl mir, was gerade passiert.“ Denn Suizidprävention bedeutet nicht immer, einen Menschen mit Argumenten vom Leben überzeugen zu müssen. Manchmal bedeutet sie zuerst, einen Raum zu schaffen, in dem jemand ehrlich sagen darf, wie schlecht es ihm wirklich geht. Die Reihe besteht aus fünf Folgen: 1. „Ich will nicht mehr“: Suizidgedanken verstehen, ohne davor wegzulaufen 2. „Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben“ 3. „Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?“ 4. „Wenn es gefährlich wird“: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit 5. „Wenn die Krise vorbei ist“: Wie Menschen nach Suizidalität wieder ins Leben finden Im Anschluss folgt eine Sonderfolge: „Ich möchte selbst entscheiden, wann ich sterbe“: Sterbehilfe zwischen Autonomie und Schutz Wichtiger HinweisBei akuter Suizidgefahr wendet euch bitte an den Notruf 112 oder eine psychiatrische Notfallambulanz. Die TelefonSeelsorge ist unter 0800 1110111, 0800 1110222 und 116 123 erreichbar. Hashtags#Suizidprävention #Suizidgedanken #Sterbewunsch #Suizidalität #PsychischeGesundheit #Psychotherapie #Psychologie #Depression #Trauma #PTBS #Krise #Angehörige #SafetyPlan #Hoffnung #Lebensmutnintervention #MentalHealth #IdentitätUndLeben

  3. Sep 17

    171 Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben

    Folge 171: „Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben“ Was meint ein Mensch eigentlich, wenn er sagt: „Ich will nicht mehr“? In der zweiten Folge meiner Minireihe über Suizidgedanken und Sterbewünsche geht es um einen der wichtigsten und zugleich häufig missverstandenen Aspekte von Suizidalität: Den Wunsch, dass etwas aufhört ohne dass damit zwangsläufig der Wunsch verbunden sein muss, wirklich tot zu sein. Viele Menschen in schweren psychischen Krisen erleben einen Zustand, in dem sie keinen Ausweg mehr sehen. Der innere Schmerz wird so groß, die Hoffnung so klein und das eigene Leben so belastend, dass der Tod irgendwann wie die einzige noch vorstellbare Möglichkeit erscheinen kann. Doch häufig steckt hinter dem Satz „Ich möchte sterben“ gleichzeitig noch etwas anderes: „Ich möchte nur nicht mehr so weiterleben.“ In dieser Folge sprechen wir darüber, warum genau diese Unterscheidung so wichtig ist. Ihr erfahrt unter anderem: - Warum Suizidgedanken häufig von starker Ambivalenz geprägt sind. - Was psychischer Schmerz mit dem Wunsch zu sterben zu tun haben kann. - Warum Hoffnungslosigkeit dazu führt, dass Menschen alternative Lösungen irgendwann nicht mehr erkennen können. - Welche Rolle Depressionen, Trauma, Einsamkeit, Scham und das Gefühl von Ausweglosigkeit spielen können. - Warum ein Mensch gleichzeitig sterben wollen und dennoch an Teilen seines Lebens festhalten kann. - Weshalb der Wunsch nach Ruhe, Erlösung oder einem Ende des Leidens nicht automatisch mit einem eindeutigen Todeswunsch gleichzusetzen ist. - Warum es so wichtig ist, nicht nur zu fragen: „Willst du sterben?“, sondern auch: „Was müsste aufhören, damit du wieder leben könntest?“ - Und warum Beziehung, Verständnis und echtes Zuhören manchmal wieder Möglichkeiten sichtbar machen können, die in einer Krise vollkommen verschwunden scheinen. Mir ist bei diesem Thema besonders wichtig, Suizidgedanken weder kleinzureden noch jeden Sterbewunsch sofort ausschließlich als Gefahr zu betrachten. Denn bevor wir einem Menschen helfen können, müssen wir zunächst verstehen, was sein Sterbewunsch für ihn bedeutet. Manchmal ist der Wunsch zu sterben vor allem der verzweifelte Versuch, einen Zustand zu beenden, der sich nicht mehr aushaltbar anfühlt. Und genau dort kann eine entscheidende Frage entstehen: Was müsste sich verändern, damit nicht das Leben enden muss – sondern das Leiden? Die Reihe besteht aus fünf Folgen: 1. „Ich will nicht mehr“: Suizidgedanken verstehen, ohne davor wegzulaufen 2. „Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben“ 3. „Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?“ 4. „Wenn es gefährlich wird“: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit 5. „Wenn die Krise vorbei ist“: Wie Menschen nach Suizidalität wieder ins Leben finden Im Anschluss folgt eine Sonderfolge: „Ich möchte selbst entscheiden, wann ich sterbe“: Sterbehilfe zwischen Autonomie und Schutz Wichtiger HinweisBei akuter Suizidgefahr wendet euch bitte an den Notruf 112 oder eine psychiatrische Notfallambulanz. Die TelefonSeelsorge ist unter 0800 1110111, 0800 1110222 und 116 123 erreichbar. Hashtags#Suizidprävention #Suizidgedanken #Sterbewunsch #Suizidalität #PsychischeGesundheit #Depression #Trauma #PTBS #Psychotherapie #Psychologie #Hoffnung #Lebensmut #Krise #Krisenintervention #MentalHealth #IdentitätUndLeben

  4. Jul 30

    169 Vater-Kind-Kur (Teil 2 von 2)

    Folge 169: Vater-Kind-Kur: Hätte ich das doch früher gemacht (Teil 2 von 2) In dieser zweiten und abschließenden Folge meiner kleinen Podcast-Reihe über die Vater-Kind-Kur geht es um das, was während einer solchen Vorsorge- und Präventionsmaßnahme im Inneren eines Menschen geschieht. Gemeinsam mit Martin Schulz, Allgemeinarzt der Fachklinik Thomas Morus auf Norderney, spreche ich darüber, warum eine Vater-Kind-Kur weit mehr ist als eine Auszeit vom Alltag. Wir räumen mit alten Vorurteilen auf, sprechen über Scham, gesellschaftliche Erwartungen an Männer und darüber, weshalb Prävention häufig unterschätzt wird, obwohl sie oft genau der richtige Zeitpunkt ist, um gesundheitliche Entwicklungen frühzeitig positiv zu beeinflussen. Im Gespräch erfahrt ihr unter anderem: - Warum der Begriff "Kur" dem eigentlichen Charakter einer Vorsorgemaßnahme oft nicht gerecht wird. - Weshalb Prävention so viel mehr bedeutet, als Krankheiten zu verhindern. - Warum viele Männer Schwierigkeiten haben, sich selbst Hilfe zu erlauben. - Warum Selbstfürsorge kein Egoismus ist. - Wie wichtig persönliche Ziele für eine erfolgreiche Vorsorgemaßnahme sind. - Warum der Austausch mit anderen Vätern so wertvoll sein kann. - Weshalb viele Teilnehmer am Ende sagen: "Hätte ich das doch schon viel früher gemacht." - Warum Prävention nicht erst dann beginnen sollte, wenn bereits eine schwere Erkrankung entstanden ist. - Welche besondere Bedeutung die reine Vater-Kind-Maßnahme auf Norderney für viele Männer hat. Außerdem sprechen wir darüber, wie sich der Blick auf Gesundheit in den letzten Jahren verändert hat und warum Begriffe wie Selbstfürsorge, Achtsamkeit und psychische Gesundheit heute glücklicherweise immer selbstverständlicher geworden sind. Ich hoffe sehr, dass diese Folge Mut macht. Mut, die eigene Gesundheit ernst zu nehmen und Unterstützung anzunehmen. Das Gespräch mit Martin Schulz zeigt eindrucksvoll, dass Prävention keine Schwäche ist. Sondern Verantwortung für sich selbst und damit letztlich auch für die Menschen, die wir lieben. Weiterführende InformationenGesundheit für Vater und KinderFachklinik Thomas Morus Informationen zu den speziellen Vater-Kind-Präventionsmaßnahmen: https://caritas-norderney.de/gesundheit-fuer-vater-und-kinder/ Müttergenesungswerk – Vater-Kind-Kur Grundlegende Informationen über Voraussetzungen, Ablauf und Leistungen: https://www.muettergenesungswerk.de/kur-fuer-mich/vater-kind-kur Wichtiger HinweisDas Gespräch in dieser Folge spiegelt persönliche Erfahrungen sowie die fachliche Einschätzung von Martin Schulz aus seiner langjährigen Tätigkeit in der Fachklinik Thomas Morus auf Norderney wider. Die Inhalte ersetzen keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Beratung. Ob eine Vater-Kind-Kur oder eine andere Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme sinnvoll ist, sollte immer gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sowie einer anerkannten Beratungsstelle besprochen werden. Hashtags#VaterKindKur #MutterKindKur #ElternKindKur #Prävention #Selbstfürsorge #MentaleGesundheit #PsychischeGesundheit #Männergesundheit #Vatersein #Vaterrolle #BurnoutPrävention #Stressbewältigung #Resilienz #Gesundheitsvorsorge #Psychosomatik #Norderney #FachklinikThomasMorus #Müttergenesungswerk #Kurberatung #KurBeantragen #Familie #Elternschaft #Nordsee #IdentitätUndLeben #MartinSchulz

  5. Jul 23

    168 Vater-Kind-Kur (Teil 1 von 2)

    Folge 168: Vater-Kind-Kur: Drei Wochen, die etwas in mir verändert haben (Teil 1 von 2) Eine Vater-Kind-Kur ist kein Urlaub. Aber sie darf erholsam sein, guttun und vielleicht sogar eine neue Richtung im eigenen Leben sichtbar machen. In dieser sehr persönlichen Folge erzähle ich von meiner dreiwöchigen Vater-Kind-Kur mit zwei meiner Kinder in der Fachklinik Thomas Morus auf Norderney. Viele Väter funktionieren über Jahre hinweg. Sie arbeiten, übernehmen Verantwortung, organisieren den Familienalltag und versuchen, für alle anderen stabil zu bleiben. Die eigene Erschöpfung wird dabei häufig übergangen oder kleingeredet. Doch man muss nicht erst vollständig zusammenbrechen, bevor man Unterstützung annehmen darf. Ich erkläre in dieser Folge ausführlich: - Was ist eine Vater-Kind-Kur überhaupt? - Für wen kommt sie infrage? - Welche Beschwerden und Belastungen können eine Kur begründen - Wie wird eine Vater-Kind-Kur beantragt? - Wer hilft bei der Antragstellung? - Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? - Muss man dafür Urlaub nehmen? - Wie läuft die Anreise nach Norderney ab? - Wie sieht ein typischer Tag in der Klinik aus? - Wie werden die Kinder während der Therapien betreut? - Welche medizinischen und therapeutischen Angebote gibt es? - Was geschieht nach der Kur? - Und wie kann es gelingen, etwas von den Erfahrungen in den Alltag mitzunehmen? Außerdem erzähle ich davon, was Norderney persönlich mit mir gemacht hat. Diese Folge richtet sich an erschöpfte Väter, Mütter, Eltern, Partnerinnen und Partner sowie an alle Menschen, die überlegen, ob eine stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme für sie oder ihre Familie sinnvoll sein könnte. Weiterführende InformationenFachklinik Thomas Morus auf Norderney Informationen zur Klinik, zur Unterbringung und zu den Angeboten: https://caritas-norderney.de/fachklinik-thomas-morus/ Müttergenesungswerk – Vater-Kind-Kur Grundlegende Informationen zur Vater-Kind-Kur und zum Weg in die Maßnahme: https://www.muettergenesungswerk.de/kur-fuer-mich/vater-kind-kur Kostenlose Kurberatung des Müttergenesungswerks Suche nach einer Beratungsstelle in der Nähe. Die Beratungsstellen unterstützen unter anderem beim Antrag, bei der Klinikwahl und gegebenenfalls bei einem Widerspruch: https://www.muettergenesungswerk.de/kur-fuer-mich/beratung Wichtiger HinweisMeine Schilderungen beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen während meiner Vater-Kind-Kur. Voraussetzungen, medizinische Indikationen, Kostenübernahmen, Altersgrenzen und konkrete Abläufe können sich je nach Klinik, Krankenkasse und individueller Situation unterscheiden. Bitte lasst euch deshalb persönlich von eurer Krankenkasse, eurer behandelnden Ärztin oder eurem behandelnden Arzt sowie einer anerkannten Kurberatungsstelle beraten. Hashtags#VaterKindKur #MutterKindKur #ElternKindKur #Norderney #FachklinikThomasMorus #Müttergenesungswerk #KurBeantragen #Kurberatung #Erschöpfung #Burnout #Stressbewältigung #Vaterrolle #Vatersein #Familie #Elternschaft #Selbstfürsorge #Psychosomatik #PsychischeGesundheit #MentaleGesundheit #Vorsorge #Rehabilitation #Nordsee #Gesundheit #Auszeit #Achtsamkeit #IdentitätUndLeben

  6. Jun 25

    167 Wie Narzissmus entsteht

    🎙️ Folge 167 Wie Narzissmus entsteht: Trauma, Scham und das falsche Selbst Minireihe: Wenn Liebe Kontrolle wird – Narzissmus, Trauma und Beziehung (Teil 5) Wie entsteht Narzissmus eigentlich? Ist Narzissmus die Folge einer schwierigen Kindheit? Von Trauma? Von Verwöhnung? Von emotionaler Vernachlässigung oder werden Menschen einfach so? Sobald wir beginnen, nach den Ursachen zu fragen, entsteht schnell ein Missverständnis: Wenn wir verstehen, warum ein Mensch geworden ist, wie er heute ist, entschuldigen wir damit sein Verhalten? Dabei betrachten wir Narzissmus nicht als moralisches Urteil, sondern aus entwicklungspsychologischer, bindungstheoretischer, neurobiologischer und psychotherapeutischer Perspektive. Ich spreche unter anderem darüber, - warum Persönlichkeit niemals durch einen einzigen Auslöser entsteht - welche Rolle Temperament, Bindung, Erziehung und Lebenserfahrungen für unsere Persönlichkeitsentwicklung spielen - weshalb sich unser Gehirn in Beziehungen entwickelt und wie frühe Erfahrungen unser Nervensystem prägen - warum ein stabiler Selbstwert nicht angeboren ist, sondern in sicheren Beziehungen wächst - weshalb Scham häufig das eigentliche Zentrum narzisstischer Schutzmechanismen bildet - was Donald Winnicott mit dem „wahren Selbst“ und dem „falschen Selbst“ meinte - warum Trauma allein Narzissmus nicht erklärt - weshalb manche Menschen eher Depressionen oder Angststörungen entwickeln und andere narzisstische Schutzstrategien - welche Unterschiede zwischen grandiosem und vulnerabelm Narzissmus bestehen - wie ICD-10, ICD-11 und DSM-5 die narzisstische Persönlichkeitsstörung beschreiben und warum sich die moderne Diagnostik zunehmend von starren Schubladen verabschiedet - und warum Verstehen niemals bedeutet, Verantwortung aufzugeben. Außerdem geht es um eine der vielleicht wichtigsten Fragen psychotherapeutischer Arbeit: Wie können wir Mitgefühl für die Geschichte eines Menschen entwickeln, ohne dabei das Leid der Menschen aus dem Blick zu verlieren, die durch sein Verhalten verletzt wurden? Links zu den Folgen von Identität und Leben, die in der Folge genannt werden: 🎧 Folge 6 – „Der Lebenszyklus der Menschen“: Sie handelt über die Bedeutung früher Bindungserfahrungen und die Entwicklung unserer Persönlichkeit. 🎧 Folge 78 – „Die Beziehung zu mir“: Sie handelt über Selbstwert, Bindung und die Beziehung zu uns selbst. 🎧 Folge 56 – „Persönlichkeitsstörungen (ICD-Diagnosen F60–F69)“: Diese Folge kann als grundlegende Einführung in die verschiedenen Persönlichkeitsstörungen und ihre diagnostische Einordnung angesehen werden. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Narzissmus #NarzisstischePersönlichkeitsstörung #Persönlichkeitsstörung #Trauma #kPTBS #Bindung #Bindungstheorie #Selbstwert #Scham #PsychologiePodcast #Psychotherapie #Psychologie #Beziehungen #Gaslighting #TraumaBonding #CoAbhängigkeit #Selbstfürsorge #Persönlichkeitsentwicklung #MentalHealth #Andersschlau #CordNeubersch

  7. Jun 18

    166 Kann ein narzisstischer Mensch sich verändern?

    🎙️ Folge 166 Kann ein narzisstischer Mensch sich verändern? Warum Liebe allein selten ausreicht Minireihe: Wenn Liebe Kontrolle wird – Narzissmus, Trauma und Beziehung (Teil 4) Kann ein narzisstischer Mensch sich verändern? Diese Frage stellen sich viele Menschen, die in einer narzisstisch geprägten Beziehung leben oder gelebt haben. Vielleicht ist es die Frage, die Betroffene am längsten begleitet. Denn hinter ihr steckt oft eine tiefe Hoffnung: Wenn ich nur geduldig genug bin. Wenn ich nur verständnisvoll genug bin. Wenn ich nur lange genug bleibe. Wenn ich nur die richtigen Worte finde. Dann wird sich etwas verändern. In dieser Folge von Identität und Leben geht es um die Frage, was Veränderung bei narzisstischen Mustern tatsächlich braucht und wo die Grenzen von Liebe, Verständnis und Unterstützung liegen. Ich spreche darüber, - warum Hoffnung Menschen oft über viele Jahre in schwierigen Beziehungen hält - weshalb Liebe Veränderung begleiten, aber nicht erzwingen kann - welche Rolle Scham, Selbstwert und Schutzmechanismen spielen - warum Einsicht allein noch keine Veränderung bedeutet - woran echte Veränderungsbereitschaft erkennbar ist - weshalb Therapie helfen kann, aber nur dann wirksam wird, wenn Menschen selbst Verantwortung übernehmen möchten - und warum viele Betroffene irgendwann erkennen müssen, dass sie nicht die Therapie eines anderen Menschen sind Außerdem geht es um die schwierige Balance zwischen Mitgefühl und Selbstschutz. Wie können wir die Verletzungen eines Menschen verstehen, ohne dabei unsere eigenen Grenzen zu verlieren? Wann wird Hoffnung zu einer Kraft, die trägt? Und wann wird sie zu einer Falle, die uns davon abhält, die Realität zu sehen? Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachpersonen gleichermaßen. Sie soll weder verurteilen noch entmutigen. Sie soll helfen, Veränderung realistischer einzuordnen und dabei den Blick wieder auf die wichtigste Person zurücklenken: auf dich selbst. Denn die entscheidende Frage lautet oft nicht: „Wird dieser Mensch sich verändern?“ Sondern: „Wie lange mache ich mein eigenes Leben davon abhängig?“ 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Narzissmus #Persönlichkeitsstörung #Trauma #kPTBS #PsychologiePodcast #Beziehungen #Selbstwert #TraumaBonding #Gaslighting #CoAbhängigkeit #Bindungstrauma #Selbstfürsorge #Persönlichkeitsentwicklung #MentalHealth #Psychotherapie #Psychologie #Andersschlau #CordNeubersch

  8. Jun 11

    165 Die verschiedenen Gesichter des Narzissmus

    🎙️ Folge 165 Die verschiedenen Gesichter des Narzissmus Warum Narzissmus nicht immer laut, dominant und selbstbewusst wirkt Minireihe: Wenn Liebe Kontrolle wird - Narzissmus, Trauma und Beziehung (Teil 3) Wenn wir das Wort Narzissmus hören, denken viele Menschen sofort an jemanden, der arrogant, dominant, selbstverliebt und kontrollierend wirkt. Doch die Realität ist deutlich komplexer. Narzissmus hat viele Gesichter. Manche Menschen wirken laut und überlegen. Andere wirken verletzt, empfindlich, missverstanden oder dauerhaft benachteiligt. Manche kontrollieren durch Dominanz. Andere durch Schuldgefühle, Selbstmitleid oder die Angst, sie im Stich zu lassen. In dieser Folge von Identität und Leben geht es um die verschiedenen Erscheinungsformen narzisstischer Dynamiken und darum, warum gerade die verdeckten Formen oft besonders schwer zu erkennen sind. Ich spreche darüber, - warum grandioser und vulnerabler Narzissmus unterschiedlich aussehen können - weshalb manche narzisstischen Menschen eher stark und andere eher verletzlich wirken - wie Selbstmitleid, Opferrollen und Schuldgefühle zu Formen von Beziehungskontrolle werden können - warum empathische Menschen häufig besonders stark auf solche Dynamiken reagieren - welche Rolle Selbstwertregulation bei narzisstischen Mustern spielt - und weshalb moderne Psychologie Narzissmus heute deutlich differenzierter betrachtet als früher Außerdem geht es um aktuelle wissenschaftliche Perspektiven aus DSM und ICD-11, um die Entstehung narzisstischer Muster sowie um die wichtige Frage: Wann hilft Verständnis und wann beginnt Selbstaufgabe? Diese Folge soll dabei helfen, Menschen besser zu verstehen, ohne problematisches Verhalten zu entschuldigen. Denn hinter narzisstischen Dynamiken stehen oft komplexe psychologische Prozesse. Gleichzeitig bleiben Verantwortung, Grenzen und Selbstschutz wichtige Bestandteile gesunder Beziehungen. Am Ende ist oft weniger entscheidend, welcher Narzissmus-Typ einem gegenübersteht. Entscheidender ist die Frage: Was passiert mit mir in dieser Beziehung? 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Narzissmus #VerdeckterNarzissmus #VulnerablerNarzissmus #GrandioserNarzissmus #PsychologiePodcast #Beziehungen #Trauma #kPTBS #Selbstwert #Gaslighting #TraumaBonding #Bindungstrauma #CoAbhängigkeit #MentalHealth #Persönlichkeitsentwicklung #Psychologie #Andersschlau #CordNeubersch

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