EMOTIONSKOMPASS - Emotionale Selbstregulation, Nervensystem & innere Sicherheit

Betty Ebner

Hello & Welcome im Podcast EMOTIONSKOMPASS. Dein Podcast für emotionale Selbstregulation, Nervensystemarbeit & innere Sicherheit. Ich bin Betty und bin deine achtsame Begleitung wenn es um die Themen ganzheitliches Denken, Nervensystem-Magie, Regulation, emotionale Intelligenz, Entwicklungstrauma und Mamasein geht. Dieser Podcast ist mein absolutes Herzensprojekt und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Menschen auf dem Gebiet der persönlichen Weiterentwicklung an die Hand zu nehmen und zu begleiten. Ich freue mich, dich mit diesem Podcast auf deinem Weg in die Persönlichkeitsentwicklung unterstützen zu dürfen und kann es kaum erwarten, dich in meinen Coachings oder über Instagram kennenzulernen! Meine Website: https://bettyebner.com Folge mir gerne auf Instagram: https://www.instagram.com/bettyebner/ Lass gerne eine Bewertung da (eine schriftliche bei Apple oder eine Sternebewertung bei Spotify), schick mir einen Screenshot per Mail an ,,hello@bettyebner.com'' und du bekommst ein kleines Special von mir! See you soon, Betty

  1. 2d ago

    #181 Stress als Flex – Wenn Beschäftigtsein deinen Wert bestimmt

    Wann haben wir eigentlich angefangen, Stress mit Erfolg und Erschöpfung mit Stärke zu verwechseln? Wir leben in einer Gesellschaft, in der es fast schon als Auszeichnung gilt, ständig beschäftigt zu sein, alles alleine zu schaffen und niemals eine Pause zu brauchen. Wer viel leistet, scheint wichtig zu sein. Wer immer für andere da ist, gilt als besonders selbstlos. Und wer ständig über die eigenen Grenzen geht, wird für seine Belastbarkeit bewundert. Doch was, wenn wir irgendwann anfangen, unseren eigenen Wert daran zu messen, wie viel wir leisten, wie viel wir aushalten und wie wenig wir selbst brauchen? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Stress manchmal zum Statussymbol wird, wie gesellschaftliche Erwartungen und frühe Erfahrungen unseren Selbstwert prägen und weshalb es uns selbst dann schwerfallen kann, zur Ruhe zu kommen, wenn wir eigentlich völlig erschöpft sind. Wir schauen auch auf das Mamasein: Warum wird es so häufig bewundert, wenn Mütter alles alleine schaffen? Warum vergleichen wir manchmal, wer weniger schläft, mehr leistet oder weniger Unterstützung braucht? Und warum fällt es uns mitunter schwer, anderen Mamas die Entlastung zu gönnen, die uns selbst vielleicht gefehlt hat? Denn Stress ist kein Flex. Alles alleine schaffen zu müssen, ist kein Flex. Immer für alle da zu sein und die eigenen Bedürfnisse zu übersehen, ist kein Flex. Und sich selbst aufzugeben, um zu beweisen, wie viel man leisten kann, ist kein Maßstab für Stärke oder gute Mutterschaft. Du bekommst in dieser Folge psychologische Hintergründe, Einblicke in die Rolle unseres Nervensystems und Reflexionsfragen, die dir helfen können, deinen eigenen Umgang mit Leistung, Stress und Selbstwert zu hinterfragen. Vielleicht dürfen wir lernen, ehrgeizig zu sein, ohne uns ständig beweisen zu müssen. Pausen zu machen, ohne sie uns erst zu verdienen. Und anderen Menschen Unterstützung zu gönnen, ohne unsere eigene Leistung dadurch infrage zu stellen. ✨ NEU: Mein Nervensystem-Journal Wenn du dich selbst, deine Stressmuster und die Bedürfnisse deines Nervensystems besser kennenlernen möchtest, möchte ich dir auch mein neues Nervensystem-Journal ans Herz legen. Es lädt dich dazu ein, dir bewusst Zeit für dich und deine innere Welt zu nehmen – nicht als weiteres To-do, das du perfekt erledigen musst, sondern als Raum für dich selbst. Hier findest du mein Journal: 👉 https://shop.autorenwelt.de/products/nervensystem-journal-von-betty-ebner Mehr über mich und meine Arbeit findest du auf www.bettyebner.com. Vielleicht ist es in einer Welt, in der ständig mehr von uns verlangt wird, ein ziemlich mutiger Schritt, irgendwann zu sagen: Ich muss nicht immer mehr leisten, um genug zu sein. 🤍

  2. Oct 14

    #180 ZUGEHÖRIGKEIT - Warum wir uns selbst verlieren, um dazuzugehören

    Wir alle wollen dazugehören. Wir möchten uns verbunden fühlen, angenommen werden und wissen, dass wir einen Platz haben, an dem wir willkommen sind. Doch was passiert, wenn wir irgendwann lernen, dass wir nur dazugehören dürfen, solange wir bestimmte Erwartungen erfüllen, uns anpassen oder Teile von uns verstecken? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Zugehörigkeit ein so tief verankertes menschliches Grundbedürfnis ist und welche Rolle unser Nervensystem dabei spielt. Wir schauen uns an, wie frühe Erfahrungen, soziale Ablehnung und unsere Beziehungsgeschichte beeinflussen können, was wir heute glauben tun oder sein zu müssen, um von anderen angenommen zu werden. Warum fällt es uns manchmal so schwer, Nein zu sagen? Warum übernehmen wir Verantwortung für die Gefühle anderer? Warum versuchen wir, es allen recht zu machen, und fühlen uns am Ende trotzdem nicht wirklich gesehen? Du erfährst, worin der Unterschied zwischen Dazupassen und echter Zugehörigkeit liegt, warum People-Pleasing häufig ein Versuch ist, Verbindung zu sichern, und wie du Schritt für Schritt lernen kannst, authentischer zu sein, Grenzen zu setzen und Beziehungen zu gestalten, in denen du dich nicht ständig beweisen musst. Denn vielleicht geht es gar nicht darum, endlich überall hineinzupassen. Sondern darum, Menschen und Räume zu finden, in denen du aufhören darfst, Teile von dir zu verstecken. ✨ Du möchtest noch tiefer in deine Beziehungsmuster, Prägungen und die Dynamiken deines Nervensystems eintauchen? Auf meiner Website findest du weitere Impulse und Angebote, die dich dabei unterstützen können, dich selbst besser zu verstehen und gesündere Beziehungen zu gestalten. 👉 www.bettyebner.com Denn echte Zugehörigkeit beginnt vielleicht dort, wo du nicht mehr jemand anderes sein musst, um bleiben zu dürfen.

  3. Oct 5

    #179 Zwischen Nähe und Distanz - wie Bindungsdynamiken wirken können

    Warum braucht ein Mensch gerade dann mehr Nähe, wenn der andere am liebsten Abstand hätte? Und warum scheint genau das Bedürfnis des einen immer wieder die größte Unsicherheit des anderen auszulösen? In dieser Folge schauen wir uns die Dynamik zwischen dem ambivalenten und dem vermeidenden Bindungstyp genauer an. Zwei Menschen, die sich beide nach Verbindung sehnen können – deren Nervensysteme aber ganz unterschiedliche Strategien entwickelt haben, um mit Unsicherheit in Beziehungen umzugehen. Während der eine versucht, Sicherheit durch mehr Nähe, Rückversicherung und Kontakt herzustellen, braucht der andere häufig mehr Raum, Autonomie und weniger emotionale Intensität. So kann ein Kreislauf entstehen, in dem einer immer stärker nach Verbindung sucht, während der andere sich immer weiter zurückzieht – und am Ende beide das Gefühl haben, vom anderen nicht verstanden oder geliebt zu werden. Wir sprechen darüber, wo diese Bindungsmuster ihren Ursprung haben können, warum wir das Verhalten unseres Partners so schnell auf die Beziehungsebene ziehen und was beide Seiten konkret tun können, um aus dieser Dynamik auszusteigen. Denn die Lösung besteht weder darin, weniger Bedürfnisse zu haben, noch darin, plötzlich permanent Nähe aushalten zu müssen. Es geht darum, neue Erfahrungen von Sicherheit zu machen: Distanz erleben zu können, ohne sofort Verlust zu erwarten – und Nähe zulassen zu können, ohne sich selbst darin zu verlieren. ✨ **Wenn du noch tiefer in eure Beziehungsdynamiken eintauchen möchtest:** In meinem Beziehungs-Workshop beschäftigen wir uns noch intensiver damit, wie unsere Prägungen und Beziehungsmuster unsere Partnerschaft beeinflussen und wie ihr neue, gesündere Dynamiken entwickeln könnt. 👉 **Zum Beziehungs-Workshop:** https://www.bettyebner.com/beziehungs-workshop Denn sichere Bindung bedeutet nicht, dass wir nie Angst vor Nähe oder Verlust haben. Sie bedeutet, dass wir lernen, weder uns selbst noch den anderen verlassen zu müssen, wenn diese Angst auftaucht.

  4. Sep 16

    #177 „Ich kann mich nicht beruhigen / regulieren“ - – der größte Mythos über Nervensystemregulation

    „Ich kann mich einfach nicht regulieren.“ Vielleicht ist genau dieser Gedanke schon Teil des Problems. 🫠 Denn einer der größten Mythen in der ganzen Regulationsbubble ist für mich: Regulation bedeutet, dass ich mich beruhigen muss. Dass mein Herz langsamer schlagen, meine Anspannung verschwinden und ich mich nach einer Atemübung wieder ruhig und entspannt fühlen sollte. Aber dein Nervensystem ist nicht dafür gemacht, ständig ruhig zu sein. Es soll dich aktivieren können. Es soll Energie mobilisieren, dich wütend, aufgeregt, wach und handlungsfähig machen – und Regulation bedeutet nicht, diese Zustände möglichst schnell wieder loszuwerden. Es geht vielmehr um Flexibilität: Zustände durchlaufen, zwischen ihnen wechseln und nach Belastung wieder zurückfinden zu können. In dieser Podcastfolge sprechen wir deshalb darüber, warum „Ich muss mich jetzt regulieren“ sogar zusätzlichen Stress erzeugen kann, warum nicht jede Aktivierung Dysregulation ist und weshalb du manchmal keine Atemübung brauchst, sondern Bewegung, Verbindung, Unterstützung – oder schlicht weniger Belastung. ✨ Wenn du dein Nervensystem wirklich verstehen und Regulation fernab von „Du musst dich einfach beruhigen“ lernen möchtest: Stress Academy: https://www.bettyebner.com/stressacademy-anmeldung Mit dem Code PODCAST sparst du 20 % auf deine Anmeldung. ❤️

  5. Sep 8

    #176 - Warum du als Mama so schnell an deine Grenzen kommst, obwohl du es eigentlich anders machen willst

    Du weißt eigentlich ganz genau, wie du dein Kind begleiten möchtest – und trotzdem verlierst du manchmal die Nerven. Warum? Gerade als Mama sammeln wir unglaublich viel Wissen darüber, wie wir ruhig bleiben, Gefühle begleiten, Grenzen setzen und unsere Kinder bindungs- und bedürfnisorientiert begleiten können. Und dann gibt es diese Momente, in denen all dieses Wissen plötzlich wie verschwunden ist. In dieser Folge schauen wir uns an, warum das oft viel weniger mit fehlendem Wissen oder mangelnder Selbstbeherrschung zu tun hat, als wir denken – und viel mehr mit Kapazität, Stress und unserem Nervensystem. Wir sprechen darüber, warum die berühmte „Kleinigkeit“ oft nur der letzte Tropfen ist, weshalb manche Situationen mit unseren Kindern uns besonders stark aktivieren und welche Rolle unsere eigenen Prägungen dabei spielen können. Außerdem geht es darum, warum nicht jeder Trigger automatisch ein Trauma ist, weshalb Schuld und Scham nach einem Ausraster unsere Belastung sogar noch verstärken können und warum Regulation nicht erst dann beginnen sollte, wenn wir bereits bei 110 % sind. Denn vielleicht müssen wir gar nicht lernen, uns noch besser zusammenzureißen. Vielleicht dürfen wir lernen, uns selbst früher zu bemerken. ❤️ 🎓 Nervensystemcoach Ausbildung: https://www.bettyebner.com/nervensystemcoach ✨ Stress Academy – Nervensystemregulation für deinen Alltag: https://www.bettyebner.com/stressacademy-anmeldung

  6. Jun 20

    #175 Gesunde Beziehungen auf Nervensystem-Ebene – Warum Liebe allein nicht reicht

    Warum geraten wir ausgerechnet mit den Menschen, die wir am meisten lieben, immer wieder in dieselben Konflikte? Warum fühlen wir uns manchmal zurückgewiesen, obwohl unser Gegenüber einfach nur erschöpft ist? Und warum reichen Liebe und gute Absichten alleine oft nicht aus, um eine Beziehung wirklich sicher und verbunden zu gestalten? In dieser Folge tauchen wir tief in die Welt des Nervensystems und der Beziehungen ein. Du erfährst, warum wir uns zwar mit dem Herzen verlieben, Beziehungen aber mit unserem autonomen Nervensystem führen. Wir sprechen über den berühmten Angreifer-Rückzieher-Teufelskreis, über emotionale Überforderung, Rückzug, Konflikte und darüber, warum wir das Verhalten unseres Partners so oft auf die Bindungsebene ziehen, obwohl es dort eigentlich gar nicht hingehört. Außerdem erfährst du, was Co-Regulation wirklich bedeutet, warum Sicherheit die Grundlage jeder gesunden Beziehung ist und wie ihr lernen könnt, auch in schwierigen Momenten wieder zurück in Verbindung zu finden. Natürlich bekommst du auch konkrete Werkzeuge für den Alltag, die euch helfen können, aus dem Überlebensmodus auszusteigen und mehr Verständnis füreinander zu entwickeln. Eine Folge für alle, die ihre Beziehung nicht nur verstehen, sondern auf einer tieferen Ebene verändern möchten. ❤️ 💚 Wenn du lernen möchtest, dein Nervensystem besser zu verstehen, alte Muster zu erkennen und mehr innere Sicherheit in deinen Beziehungen zu erleben, dann ist mein neuer Workshop "Der Beziehungs-Code: Warum Liebe im Nervensystem beginnt." genau das Richtige für dich. Mehr Informationen findest du hier: https://www.bettyebner.com/beziehungs-workshop

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