Kinderwunschlosglücklich - Mutmachergeschichten für ungewollt Kinderlose -

Susanne

Ungewollt kinderlos zu sein schmerzt und man fühlt sich häufig allein. Das soll sich jetzt ändern, denn ab sofort gibt es alle zwei Wochen den neuen Podcast "Kinderwunschlosglücklich". Hier lernt ihr Menschen kennen, die ungewollt kinderlos sind und euch erzählen, wie sie trotzdem glücklich und erfüllt leben, Hoffnung gefunden und Frieden mit ihrem Körper geschlossen haben. Das Leben bietet noch so viel mehr, wenn wir uns den Raum geben und den Mut finden, über unsere ungewollte Kinderlosigkeit zu sprechen. Dieses Tabuthema gehört in die Welt! Schreibt mir auf Insta: kinderwunschlosgluecklich

  1. 17h ago

    #147 Freundschaften im Kinderwunsch - was wurde aus Antonia?

    Aus der Frage: "Was wurde eigentlich aus Antonias letztem Versuch mit Granozyte?" entstand diese tolle Folge zu Freundschaften und darüber, dass Nähe weh tun kann und hilflos macht. Wie überstehen Freundschaften fünf Jahre Kinderwunsch, wiederholte Fehlgeburten, Rückzug und all die Situationen, in denen niemand so richtig weiß, was er sagen soll? Nach fünf Jahren hat sie ihren Kinderwunsch losgelassen. Hinter ihr liegen eine Eileiterschwangerschaft, mehrere Fehlgeburten, Kinderwunschbehandlungen und eine Punktion mit 27 Eizellen. Beim letzten Versuch verliert sie ihr Kind in der 13. Schwangerschaftswoche. Ihre Gynäkologin rät ihr schließlich klar, aufzuhören. „Den Kinderwunsch kann man nicht abschließen. Er ist einfach da. Man kann nur lernen, ihn zu verarbeiten.“ Antonia hat eine Erkenntnis geprägt: Warum es ihr nämlich manchmal leichter fällt, mit weniger nahestehenden Menschen über ihre Verluste zu sprechen als mit den besten Freundinnen. Warum sie sich von Schwangeren und Freundinnen mit Kindern zurückgezogen hat. Und warum eine kurzfristig abgesagte Verabredung manchmal einfach Selbstschutz ist. Es geht aber auch um die Hilflosigkeit der Freunde: Was sagt man nach einer Fehlgeburt? Was hilft – und was tut trotz guter Absicht weh? Eine Liebeserklärung an ihre Freundinnen, die verdammt viel richtig machen und die Suche nach dem Absender einer mysteriösen Karte... Die vorherige Folge mit Antonia und ihrem Versuch mit Granocyte findet ihr hier: kostenlos hier hören. Kontakt zu mir oder den Gästen: www.kinderwunschlosgluecklich.de

  2. Oct 20

    #146 Wer bin ich ohne Kind? - Sarahs Suche

    Wer bin ich, wenn ich keine Mutter werde? 30 Jahre lang war für Sarah selbstverständlich: Irgendwann werde ich Kinder haben. Sie liebt Kinder, machte schon ihr Praktikum im Kindergarten und wurde schließlich Erzieherin. Mutter zu werden gehörte fest zu ihrem Bild von sich selbst und ihrer Zukunft. Dann kam alles anders. 2020 wird sie zum ersten Mal schwanger und erleidet eine Fehlgeburt. Später folgen die Diagnosen Endometriose und Adenomyose. 2023 wird sie erneut schwanger – dieses Mal ist es eine Eileiterschwangerschaft, die sie in Lebensgefahr bringt. Mit den Verlusten beginnt auch eine tiefe Identitätskrise: Wer bin ich ohne Kinder? Sie erlebt Scham, Schuld und das Gefühl, unvollständig zu sein. Während es bei anderen scheinbar einfach funktioniert, sucht sie bei sich selbst nach Beweisen dafür, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Besonders schwierig wird ihr Verhältnis zum eigenen Körper: Ausgerechnet dieser Körper scheint ihr das zu verwehren, was sie sich so sehr wünscht. Zeitweise empfindet sie ihn nicht mehr als Freund, sondern als Feind. In dieser Folge sprechen wir darüber, was ungewollte Kinderlosigkeit mit der eigenen Identität als Frau machen kann. Über Scham und Selbstwert – und über die Frage, was passiert, wenn ein Lebensentwurf zerbricht, den man jahrzehntelang für selbstverständlich gehalten hat. Kontakt zu Sarah und ihren WhatsApp-Kanal: https://www.kinderlos-gluecklich.de/ https://www.kinderlos-gluecklich.de/whatsapp-community Kontakt zu mir: https://kinderwunschlosgluecklich.de/

  3. Oct 6

    #145 Wenn Männer schweigen - Franziska Ferber

    Was passiert mit Männern bei unerfülltem Kinderwunsch? Wie erleben sie Kinderwunschbehandlung, Abschied und ungewollte Kinderlosigkeit? Und was können wir tun, wenn wir als Paar völlig unterschiedlich trauern? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Kinderwunschcoach Franziska Ferber von www.kindersehnsucht.de. - Hinweis: wir haben diese Folge aufgenommen, bevor die Folge mit Luisa und der konkreten Frage veröffentlicht wurde. Daher sind wir allgemein geblieben., Franziska hat einen Rundum-Überblick für euch. Denn während Frauen den Kinderwunsch durch Zyklus, Hormone, Untersuchungen und Behandlungen häufig sehr körperlich erleben, stehen Männer oft daneben. Sie trösten, machen Mut, übernehmen die Rolle des „Starken“ und funktionieren. Doch was passiert mit ihrer eigenen Trauer? Franziska warnt vor einem Wort ganz besonders: Schuld. Wenn die Kinderwunschdiagnostik eine Ursache bei einem der Partner findet, wird aus „Bei mir wurde etwas festgestellt“ schnell: Ich bin schuld. Ich habe versagt. Ich bin nicht gut genug. Und damit können sich viele Türen für ein gemeinsames Gespräch schließen. Wir sprechen darüber, warum Männer anders mit ungewollter Kinderlosigkeit umgehen können, warum nicht jeder über seine Gefühle sprechen muss – und warum wir vom Partner nicht verlangen können, den gleichen Weg der Verarbeitung zu gehen wie wir selbst. Und Franziska hat sehr konkrete Tipps für Paare. Wenn ihr über den Kinderwunsch nicht mehr miteinander sprechen könnt, dann sprecht über eure Zukunft: Wie wollen wir in einem Jahr leben? Wie in fünf Jahren? Was macht uns gemeinsam Freude? Und welche Dinge, die wir eigentlich mit unseren Kindern erleben wollten, können wir trotzdem in unser Leben holen? Es geht um Eigenverantwortung und Grenzen, um alte Rollenbilder und das Leistungsprinzip, um Männer, die lieber mit sich selbst ausmachen, was sie beschäftigt – und um Frauen, die lernen müssen, dass sie die Trauerarbeit ihres Partners nicht übernehmen können. Und um einen Gedanken, den Franziska allen mitgibt, die sich ein glückliches Leben ohne eigenes Kind noch überhaupt nicht vorstellen können: Fangt an. Auch wenn ihr noch nicht bereit seid. Und unbedingt bis zum Schluss hören: In den Outtakes lassen wir euch einen privaten Blick hinter die Kulissen werfen. 😉

  4. Sep 22

    #144 Luisa lässt los - ihr Mann ist noch nicht so weit

    „Ach, vier Wochen später bin ich schwanger.“ Davon war Luisa überzeugt, als sie und ihr Mann 2020 in ihre Kinderwunschreise starteten. Sie hatten geheiratet, wollten eine Familie gründen – und kannten schließlich sogar Freunde, bei denen eine Kinderwunschbehandlung funktioniert hatte. Also: ICSI machen, schwanger werden, fertig. Heute sagt Louisa: „Ich war total blauäugig.“ Es folgen Punktionen, Transfers, Medikamente, Untersuchungen und immer neue Hoffnungen. Beim ersten Transfer schaut Louisa auf die Zellen und denkt: „Das ist jetzt mein Kind.“ Doch sie wird nicht schwanger. Mit jedem Versuch wird die Belastung größer. Luisa kämpft mit Überstimulation, Wassereinlagerungen, Schüttelfrost, Knochenschmerzen und Erschöpfung. Und irgendwann kommt der Moment, in dem sie sich fragt: „WTF – was tue ich mir hier eigentlich an?“ Denn während beide ein Kind wollen, trägt vor allem sie die körperliche Last. Sie fährt 14- oder 15-mal jeweils anderthalb Stunden zur Klinik. Als schließlich auch die Behandlung in einer neuen Klinik keine Hoffnung bringt, ist für Luisa auch körperlich irgendwann klar: Meine Grenze ist erreicht. Doch genau dort beginnt ein Teil dieser Geschichte, über den wir beim unerfüllten Kinderwunsch viel zu selten sprechen. Denn während Luisa langsam trauert, verarbeitet und beginnt, sich ein erfülltes Leben ohne eigenes Kind vorzustellen, hält ihr Mann noch immer am Bild des gemeinsamen Kindes fest. Sie verabschieden sich – aber nicht im gleichen Tempo. Ihr Mann zieht sich zurück, spricht weder mit Luisa noch mit Freunden über das, was in ihm passiert. Ihr Mann stellt plötzlich alles infrage: den Hof, ihre Ehe, ihre gemeinsame Zukunft. Und trotzdem erkennt sie: Endlich spricht er. Und jetzt? Wir einigen uns, dass diese Folge eine Fortsetzung braucht, die genau an dem Punkt ansetzt. Ich möchte mit einer Expertin darüber sprechen, warum manche Männer nach dem Ende einer Kinderwunschbehandlung erst anfangen zu trauern, warum ihnen häufig die Worte dafür fehlen – und wie Paare verhindern können, sich beim Abschied voneinander zu entfernen.

  5. Aug 11

    #141 Der letzte Versuch - Stephanie prüft PID

    Stephanie war bereits in Folge #111 von Kinderwunschlosglücklich zu Gast (Link siehe unten). Damals sagte sie einen Satz, der vielen Zuhörer:innen im Gedächtnis geblieben ist: „Ich möchte nicht die Happy End -Geschichte sein, falls es klappt!" Heute ist sie wieder da. Und sie erzählt eine Geschichte, die sie selbst nie erzählen wollte. Nach sechs Jahren Kinderwunschbehandlung, mehreren Fehlgeburten, biochemischen Schwangerschaften, einer leeren Fruchthülle und unzähligen Hoffnungen und Enttäuschungen wurde Stephanie schwanger. Doch diese Folge soll eben keine klassische Happy-End-Geschichte sein. Denn Stephanie erzählt offen, dass eine Schwangerschaft den Schmerz der vergangenen Jahre nicht einfach auslöscht. Sie spricht darüber, wie ihre Beziehung beinahe an der Kinderwunschzeit zerbrochen wäre, wie unterschiedlich sie und ihr Partner getrauert haben und warum sie rückblickend sagen kann: Es war ein sch*** Weg - denn der Preis war zu hoch. Besonders eindrücklich beschreibt sie den Moment, als ihr Partner innerlich bereits Abschied vom Kinderwunsch genommen hatte, während ihr Körper eine nicht intakte Schwangerschaft noch nicht loslassen konnte. Zwei Menschen, die gleichzeitig in völlig unterschiedlichen Phasen des Abschieds feststeckten. Als schließlich der letzte Versuch doch noch stattfand und der Schwangerschaftstest positiv war, war Stephanies erste Reaktion: „Es ist noch immer nicht vorbei.“ Stephanie erzählt außerdem von der außergewöhnlichen Begleitung durch ihre Kinderwunschärztin und gibt euch einen Überblick über die Möglichkeit einer Präimplantationsdiagnostik (PID) nach wiederholten Fehlgeburten. Bitte sagt Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch nicht, sie seien "schwanger geworden, weil sie losgelassen haben". Dieser Satz verletzt bis heute. Denn ihre Schwangerschaft ist nicht die Belohnung für sechs Jahre Leid. Der Weg bleibt schmerzhaft. Und genau deshalb möchte Stephanie, dass ihre Geschichte vollständig erzählt wird. Folge 111 mit Stephanie: hier klicken Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung und wenn du sie mit Menschen teilst, die sich mehr Aufklärung und Sichtbarkeit rund um unerfüllten Kinderwunsch, wünschen.

  6. Jul 28

    #140 Ehrenamtlich „Mama“ - Silke engagiert sich als aktive Patin

    Nach Jahren im Kinderwunsch und dem Abschied von der Vorstellung eines eigenen Kindes hat Silke einen ganz besonderen Weg gefunden, Kinder in ihr Leben zu lassen: Sie engagiert sich ehrenamtlich als Patin für ein Mädchen aus Berlin. In dieser Folge erzählt sie, wie sie über ein Plakat auf das Patenschaftsprogramm aufmerksam wurde, warum sie sich parallel zum letzten Kryoversuch bereits mit Alternativen beschäftigt hat. Silke berichtet offen von ihrer Trauer nach dem unerfüllten Kinderwunsch und von der Unterstützung, die sie auf ihrem Weg erhalten hat. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie eine Patenschaft entsteht, wie das Matching zwischen Familie und Paten abläuft und welche Rolle Vertrauen, Geduld und gegenseitiger Respekt auch mit den leiblichen Eltern dabei spielen. Heute verbringen Silke und ihr Mann jede Woche mehrere Stunden mit ihrem Patenkind. Einmal im Jahr gestalten sie gemeinsam ein Wünscheglas für die kommenden Monate. Dabei verschweigt Silke nicht die Herausforderungen: die anfängliche Nervosität, die Angst vor Zurückweisung oder Verlust, Loyalitätskonflikte gegenüber der Herkunftsfamilie und die Frage, ob man den Bedürfnissen eines Kindes wirklich gerecht wird. Besonders berührt hat mich ihr Blick auf die leiblichen Eltern (so wichtig!), die den Mut haben, Unterstützung zu suchen und anzunehmen und damit eine weitere Bezugsperson in das Leben ihrer Kinder zu lassen. Für Silke verdienen diese Familien großen Respekt. Wir sprechen außerdem darüber, warum eine Patenschaft kein Ersatz für ein eigenes Kind ist – und dennoch eine tiefe, bereichernde Beziehung entstehen kann. Darüber, wie sich ihr Verständnis für Elternschaft verändert hat und warum ihr Engagement ihr Leben auf eine Weise bereichert, die sie vorher nicht erwartet hätte. In dieser Folge erfährst du:• Wie eine ehrenamtliche Patenschaft funktioniert• Wie Familien und Patinnen zusammenfinden• Welche Voraussetzungen es für eine Patenschaft gibt• Wie Kinder in den Matching-Prozess einbezogen werden• Warum eine Patenschaft kein Kinderersatz ist Hilfreiche Links: ​AMSOC – Patenschaften in Berlin: https://www.amsoc-patenschaften.de​Känguru – hilft und begleitet (Diakonie Berlin): https://www.diakonie-portal.de/ehrenamt/kaenguru-hilft-und-begleitet​wellcome Berlin – praktische Hilfe für Familien: https://www.wellcome-online.de/hilfe-nach-der-geburt/deutschland/berlin/​Informationen zu Pflegefamilien und Adoption in Berlin: https://www.pflegekinder-berlin.de/vergleich-pflegefamilie-adoption/Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung und wenn du sie mit Menschen teilst, die nach neuen Wegen suchen, Kindern und Familien etwas von ihrer Zeit, Aufmerksamkeit und Fürsorge zu schenken.

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Ungewollt kinderlos zu sein schmerzt und man fühlt sich häufig allein. Das soll sich jetzt ändern, denn ab sofort gibt es alle zwei Wochen den neuen Podcast "Kinderwunschlosglücklich". Hier lernt ihr Menschen kennen, die ungewollt kinderlos sind und euch erzählen, wie sie trotzdem glücklich und erfüllt leben, Hoffnung gefunden und Frieden mit ihrem Körper geschlossen haben. Das Leben bietet noch so viel mehr, wenn wir uns den Raum geben und den Mut finden, über unsere ungewollte Kinderlosigkeit zu sprechen. Dieses Tabuthema gehört in die Welt! Schreibt mir auf Insta: kinderwunschlosgluecklich

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