Füüf Frage - ei Gschicht

Simon Keller

Manche Menschen erleben einschneidende Wendepunkte in ihrem Leben oder setzen sich leidenschaftlich für ihre Sache ein. Was sie verbindet, sind ihre Geschichten. Die werden hier erzählt. Dazu lassen fünf zufällig gewählte Fragen manchmal tiefer blicken, als den Gefragten lieb ist. Der Podcast über Menschen und ihre Geschichten, gefragt von Simon Keller.

  1. Apr 12

    Yves Aeschbacher - Als Matrose geboren und in die Pflege berufen

    Mit seinen Eltern tuckerte er als kleiner Knirps im Betonboot auf dem Mittelmeer herum. Aus diesem Grund zieht es Yves Aeschbacher noch heute mindestens einmal pro Jahr ans Meer. Mittlerweile ist der gelernte Pflegefachmann mit seiner Familie in Burgdorf sesshaft. «Das ist tatsächlich die längste sesshafte Phase in meinem Leben», sinniert der 46-Jährige im Gespräch vor sich hin. Auch wenn er mittlerweile nicht mehr am Bett die Menschen pflegt, ist er dem Gesundheitswesen und der Pflege immer treu geblieben. «Egal ob am Bett oder nun hinter dem Computer. Die Abwechslung war für mich im Pflegeberuf immer das Faszinierende.» Sein Wissen aus der Praxis verknüpft er nun bei der Beratung von Gesundheitsunternehmen mit seinen Erkenntnissen aus der digitalen Daten- und Informatikwelt. Aus dieser Verknüpfung entstanden auch zwei eigene Unternehmen. Eines davon ist immer noch sein "Brötchen-Job", wie Yves es nennt. Daneben steht er immer wieder in Turnhallen und fiebert mit "seinen" Zauberinnen des Unihockeyclubs Wizards Bern-Burgdorf mit und hofft auf Siege in der obersten Schweizer Unihockeyliga. «Die Tochter fing damit an und ich bin - wie so oft - einfach reingerutscht.» Er sei absolut der Vereinstyp und neben dem Unihockey ist er deshalb auch noch im Kino-Gourmet-Verein "Filmfrass" aktiv. «Essen und Kino miteinander verbinden, was gibt es Besseres», so seine rhetorische Frage. Warum er einen Einbrecher eher mit dem Unihockeyball in die Flucht schlagen will und wie er auf die Frage, ob Männer oder Frauen untreuer sind, antwortet, das hört ihr in dieser Folge.

    1h 18m
  2. 09/21/2025

    Christoph "Libi" Leibundgut - Eine Kurve veränderte sein Leben

    Es ist Mittwoch der 24. April 2013 kurz vor sieben Uhr am Abend als sich auf der Beatenbergstrasse in einer Kurve unterhalb des Luegibrüggli das Leben für Christoph "Libi" Leibundgut auf einen Schlag veränderte. Sein Freund Michi prallte auf der Feierabendausfahrt mit seinem Rennvelo frontal in ein entgegenkommendes Motorrad, Libi selber fuhr in die beiden hinein und landete etliche Meter weiter unten auf dem Asphalt und überlebt den Unfall schwer verletzt. «Der Polizist sagte mir, dass ich eine Hechtrolle über alles drüber machte. Ich antwortete ihm darauf, dass ich die Hechtrolle gar nicht könne.» Für Michi und den Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät. Michi starb noch auf der Unfallstelle, der Motorradfahrer wenig später im Spital. «Ich war die ganze Zeit über bei Bewusstsein und realisierte relativ schnell, dass Michi und ich nie mehr zusammen auf eine Ausfahrt gehen werden», sagt Libi. Trotz diesem verheerenden Unfall war es Libis Ziel, so schnell wie möglich wieder velofahren zu können. «Noch wichtiger war mir, dass ich wieder Ski fahren kann später. Aber das Velofahren war ebenfalls mein Ziel vor Augen, das ich brauchte für die Rehabilitation.» Schliesslich war da noch die "Marmotte". Ein Rennen in den Französischen Alpen, welches eigentlich im Sommer 2013 geplant war. Wann Libi dieses Rennen nachholte, warum Michi trotzdem immer dabei ist beim "gümele" und was es mit der Farbe orange auf sich hat, dies erzählt Libi in dieser Folge von füüf Frage ei Gschicht.

    1h 9m

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Manche Menschen erleben einschneidende Wendepunkte in ihrem Leben oder setzen sich leidenschaftlich für ihre Sache ein. Was sie verbindet, sind ihre Geschichten. Die werden hier erzählt. Dazu lassen fünf zufällig gewählte Fragen manchmal tiefer blicken, als den Gefragten lieb ist. Der Podcast über Menschen und ihre Geschichten, gefragt von Simon Keller.

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