Alan Frei Podcast

Alan Frei

Ein Podcast über Unternehmertum, Selbstoptimierung und Minimalismus, der dir unter anderem hilft, Schritt für Schritt dein eigenes Unternehmen zu gründen.

  1. 3d ago

    Das Leben automatisieren: Wie viel Alltag nimmt uns KI ab? – Carlo Camenzind | Alan Frei Podcast

    Fast 15 Jahre lang war er Teil eines Schweizer Grosskonzerns. Dann gründete er innerhalb eines Jahres drei Firmen, und einer der Auslöser war ein sehr persönlicher. In dieser Folge Alan Frei Podcast sprechen wir mit Carlo Camenzind, Co-Founder von ELVIDA. Carlo begann mit einer Informatik-Lehre bei Roche Diagnostics und arbeitete sich in fast zehn Jahren bis zum Customer Segment Lead hoch. 2024 folgte ein Venture-Finance-Programm an der University of Oxford und danach die Gründung von City Mates, LoomLabs und zuletzt ELVIDA, einer KI-App, die private Administration und Post automatisiert. ELVIDA sortiert Dokumente automatisch in 13 Lebensbereiche, erkennt Fristen wie Kündigungen oder Fälligkeiten und ist inzwischen mit dem digitalen Briefkasten der Post (ePost) verbunden. Carlo erzählt, dass die Automatisierung auch aus einem persönlichen Grund entstand: Er wollte seiner Verlobten, bei der MS diagnostiziert wurde, den Alltag erleichtern. Wir sprechen darüber, wie aus diesem Anliegen ein Produkt wurde, wie das Team Werbung gemacht hat und ob ELVIDA eher ein B2B- oder ein B2C-Case ist. Dazu geht es um den Sprung aus der Konzernkarriere und darum, wie man drei Firmen gleichzeitig am Laufen hält. Weitere Themen der Folge: Vom Informatik-Lehrling zum Senior-Manager: 15 Jahre bei einem Schweizer GrosskonzernAus einem persönlichen Anliegen ein Produkt machen: wie ELVIDA entstandWerbung für eine KI-App: was funktioniert, B2B oder B2C?Drei Firmen in einem Jahr: City Mates, LoomLabs und ELVIDA gleichzeitig aufbauenBootstrapping statt Investoren: Wachstum über eigene KI-Projekte finanzierenUnternehmertum von unterwegs: ein Startup als digitaler Nomade führen Eine Folge über den Mut, die sichere Konzernkarriere hinter sich zu lassen, und über ein Produkt, das aus einem ganz persönlichen Anliegen entstanden ist. 🎧 Jetzt reinhören & keine Folge mehr verpassen: 👉 www.alanfrei.com/newsletter 💌

    Das Leben automatisieren: Wie viel Alltag nimmt uns KI ab? – Carlo Camenzind | Alan Frei Podcast
  2. Oct 20

    Podcast Club Wasserdicht – Ep. 16: KI-Sicherheitskrise, Energie-Zukunft & Bilaterale III

    Von unternehmerischer Aufbruchstimmung in Usbekistan zu weniger Touristen in Dubai & von der Film-Premiere am Zurich Film Festival zum ersten eigenen Produkt: in dieser Folge von Club Wasserdicht melden sich Alan Frei, Marc P. Bernegger, Adrian Locher und Tobias Reichmuth mit dem grossen Rückblick auf die letzten Wochen zurück und mit den grossen Fragen von morgen: KI-Hacks, Energie und die Zukunft der Börse. Ausserdem geht es diesmal ganz konkret um die Frage, woher das Geld für Start-ups in Zukunft kommt: von der Crowd, von lokalen Investor:innen oder von grossen Venture Funds? Und: Sicherheitslücken durch KI: wie sind wir sicherer im Netz unterwegs, wo sind Herausforderungen und wird die Zukunft dadurch wieder analoger? Zudem: Rückblick: Adrian in Usbekistan, wo das Unternehmertum floriert, Marc in Dubai mit weniger Touristen, Tobias im Engadin zwischen Fundings und LongevityTokenisierung: Retail-Kunden haben starke Meinungen, sind sie die Investor*innen der Zukunft? Und: Wenn Aktien tokenisiert und handelbar sind, braucht es dann in Zukunft noch Börsen?Alans Curling Film "Long Shot": die grosse Premiere am ZFF mit über 700 Personen, was jetzt mit dem Film passiert, ob er bald in die Schweizer Kinos kommt, und der Launch des ersten eigenen Produkts, des Travel BackpacksAI-Hacks: warum die Einfallstore oft doch Menschen sind, warum Technologie skaliert und Kriminalität auch, und wie man sich schütztKI-Szene: Muse von Meta, der neue KI-Agent, der in der Startphase schneller wuchs als ChatGPT, aber bisher nur in den USA und Kanada verfügbar istEnergie: hohe Energiekosten, Energy Abundance als Endziel, steigt der Verbrauch mit dem Wohlstand, und Windpark vs. Atomkraftwerk, wie sieht es in der Schweiz aus?Bilaterale III: die Einschätzung der vier 🎙️ Mit dabei: Alan Frei, Marc P. Bernegger, Adrian Locher & Tobias Reichmuth 🎧 Jetzt reinhören & NL abonnieren, um keine Folge mehr zu verpassen: 👉 www.alanfrei.com/newsletter 💌

    Podcast Club Wasserdicht – Ep. 16: KI-Sicherheitskrise, Energie-Zukunft & Bilaterale III
  3. Oct 13

    Von 163 Filialen zur Müller-Übernahme: Der Absturz von Franz Carl Weber | Podcast historische Schweizer Unternehmer*innen

    Er kam als Pfarrerssohn aus Franken nach Zürich und eröffnete 1881 mit 15'000 Franken einen Spielzeugladen an der noch unfertigen Bahnhofstrasse, wo kaum Laufkundschaft vorbeikam. Hundert Jahre später führte sein Unternehmen 163 Läden in fünf Ländern, darunter das legendäre FAO Schwarz an der Fifth Avenue in New York. In dieser Folge des Podcasts Historische Schweizer Unternehmer*innen sprechen wir über Franz Carl Weber (1855–1948), den Gründer einer der bekanntesten Spielzeugmarken der Schweiz. Nach dem frühen Tod seines Vaters wuchs er in Franken in einfachen Verhältnissen auf, machte eine kaufmännische Lehre in einer Nürnberger Spielwaren-Exportfirma und blieb auf dem Weg in die Türkei wegen politischer Unruhen in Zürich hängen. Mit seinem Bruder Konrad eröffnete er das erste Geschäft und musste nebenbei für andere die Buchhaltung machen, um über die Runden zu kommen. Den Durchbruch brachte 1891 der erste bebilderte Versandkatalog: Der Jahresumsatz stieg bis 1895 auf 100'000 Franken. Über drei Generationen wuchs aus dem Familienbetrieb eine internationale Gruppe, mit Filialen in der ganzen Schweiz, Katalogen mit Titelbildern von Künstlern wie Carigiet, Piatti und Leupin und einem partizipativen Führungsstil. 1974 folgte die Übernahme von FAO Schwarz in den USA. Doch dann kippte es: Die Expansion ins Ausland scheiterte, eine Nachfolge fehlte, und 1984 ging das Unternehmen an Denner. Es folgten Besitzerwechsel und Insolvenzen, 2016 der Verlust des Stammhauses an der Bahnhofstrasse nach 126 Jahren und schliesslich der Verkauf an die Drogeriekette Müller. Wir sprechen darüber, wie man mit wenig Kapital in einer noch unfertigen Stadtlage ein Geschäft aufbaut, warum ein Katalog das Spielzeuggeschäft veränderte und woran ein hundertjähriges Familienunternehmen am Ende scheitert: an Ölkrisen, dem Online-Handel, Nachfolgeproblemen und dem Alleingang im Ausland. Eine Geschichte, recherchiert von Karl Amereller, über den Aufstieg einer Zürcher Spielzeugmarke zum internationalen Konzern, und darüber, wie ein Familienunternehmen nach hundert Jahren ohne Nachfolge und mit zu grossen Plänen aus der Hand gleitet. 🎧 Jetzt reinhören & keine Folge mehr verpassen: 👉 alanfrei.com/newsletter 💌

    Von 163 Filialen zur Müller-Übernahme: Der Absturz von Franz Carl Weber | Podcast historische Schweizer Unternehmer*innen
  4. Oct 7

    Der grosse Haken am McDonald's-Franchise: 20 Jahre gebunden? – Martin Koller | Alan Frei Podcast

    Zwanzig Jahre lang arbeitete er in der IT- und Netzwerktechnik. Dann stieg er bei McDonald's ein, in ein System, das auf mindestens 20 Jahre ausgelegt ist und aus dem man nicht einfach wieder rauskommt. Warum er es trotzdem wieder tun würde und was du schon immer über das ganze Franchise-Business wissen wolltest, erfährst du in dieser Folge. In dieser Folge Alan Frei Podcast sprechen wir mit Martin Koller. Der gelernte Feinmechaniker und Fernmeldetechniker wagte den Schritt ins Franchise-Business von Mc Donald's. Über 25 Jahre lang führte er Restaurants. Und wir nehmen das Franchise-Business auseinander. Wie funktioniert Franchising überhaupt? Wer sorgt für Geld, Personal und Betrieb? Lohnt sich das? Wer ist in der Verantwortung?  Ein Franchise klingt nach dem Besten aus zwei Welten: eigenes Unternehmen mit bewährter Marke. Aber wie viel Unternehmer steckt wirklich drin, wenn Produkte, Abläufe und Auftritt vorgegeben sind? Martin erzählt, was es braucht, um überhaupt Franchisenehmer zu werden, was man damals persönlich investieren musste und was die Verpflichtung auf 20 Jahre bedeutet. Warum ist der Einstieg so viel leichter als der Ausstieg? Von 20 Franken Kundenumsatz: Wie viel bleibt am Ende tatsächlich? Warum gehört auch das Aufräumen zum Job und nicht nur der Verkauf? Dazu kommen sein grösster operativer Fehler und die Frage, ob das Loslassen nach rund 25 Jahren schwerer war als der Aufbau.  Und die Frage, die alles zusammenhält: Warum würde er es trotz allem wieder tun? Weitere Themen der Folge: So funktioniert Franchising: was Franchisegeber liefern und was Franchisenehmer leisten und riskierenWas es braucht, um Franchisenehmer zu werden: Voraussetzungen, Eigenkapital, Auswahl20 Jahre Verpflichtung: warum der Einstieg leichter ist als der AusstiegUnternehmer oder Systemausführer: wie viel Freiheit ein Franchisenehmer wirklich hatVon jedem Franken Umsatz: was nach Waren, Löhnen, Miete und Gebühren bleibtNeue Standorte, Nachfolge und Ausstieg: wie Wachstum im Franchise funktioniert und was nach 20 Jahren passiertWarum er es trotzdem wieder tun würde Eine Folge über die Franchise-Branche von innen, für alle, die selbst über ein Franchise nachdenken oder verstehen wollen, wie das System hinter einer der bekanntesten Marken der Welt funktioniert. 🎧 Jetzt reinhören & keine Folge mehr verpassen: 👉 alanfrei.com/newsletter 💌

    Der grosse Haken am McDonald's-Franchise: 20 Jahre gebunden? – Martin Koller | Alan Frei Podcast
  5. Oct 1

    Über 51 Fails vor dem Millionen-Exit – mit Charline Amereller | Alan Frei Podcast

    Bevor Amorana zum Millionen-Exit wurde, gab es 51 andere Ideen, die alle gescheitert sind: von einer Uhren-Vermietungsplattform über einen Frozen Yoghurt Shop bis hin zu einer Taxi-App. In dieser Spezialfolge übernimmt wieder einmal Charline die Interview-Rolle und befragt Alan zu seinen grössten Startup-Fails (ein Wunsch, der direkt aus der Community kam).  Alan öffnet seinen alten Projektordner mit rund 50 Unterordnern und erzählt: es geht um Taxifee, den Versuch, direkt auf den Facebook-Hype aufzuspringen (Facebookapplications.ch und Facebook Home App), und um die Bildungsprojekte Schulenvergleich.ch und Schoolbeat.ch. Dazu kommen Fan-Favoriten wie Frojo Your Mojo, Rosa Karte, POW Dog und Top 100. Projekte, bei denen Alan im Nachhinein das Gefühl hat, zum Teil nah dran gewesen zu sein. Wir sprechen über den roten Faden durch 50 gescheiterte Ideen, darüber, welche "Karteileiche" ihm am meisten wehgetan hat, und was bei Amorana am Ende anders lief als bei allen Versuchen davor. Und weil Erfolg nach 50 Fails statistisch gesehen eigentlich ein Ausreisser ist & Charline auch mal gerne strenge Fragen stellt: Warum hat Alan trotzdem das Gefühl, dass es mit der Alan Frei Company auch wieder klappe könnte? Zum Schluss gibt's ein kleines Ranking: die teuerste, dümmste, lustigste und schmerzhafteste Fail-Idee – und die, die am knappsten am Erfolg vorbeigeschrammt ist. Eine sehr persönliche Folge über 51 Ideen, die nicht funktioniert haben und die eine, die es am Ende doch geschafft hat. 🎧 Jetzt reinhören & keine Folge mehr verpassen: 👉 alanfrei.com/newsletter 💌

    Über 51 Fails vor dem Millionen-Exit – mit Charline Amereller | Alan Frei Podcast
  6. Sep 23

    Wie ein Hardware-Startup erfolgreich wird – Claudio Ruiz (Steasy) | Alan Frei Podcast

    Diese Idee entstand nicht im Labor, sondern beim Anstehen an der Mikrowelle in der Mensa. Genervt von der Warterei entwickelten drei Studenten einen mobilen Mini-Steamer, der heute seit fast neun Jahren am Markt ist. In dieser Folge Alan Frei Podcast sprechen wir mit Claudio Ruiz, CEO & Co-Founder von Steasy, dem ersten mobilen Mini-Steamer der Schweiz. Doch wie entsteht aus einem Pain-Point ein Produkt? Claudio studierte Engineering Science an der ETH Zürich und Systemtechnik/Mechatronik an der ZHAW, sammelte praktische Erfahrung als Werkstatt-Praktikant und später als Projektingenieur bei F&P Personal Robotics – bevor er 2017 gemeinsam mit Reto Muhl und Johannes Hofer die ZHAW Startup Challenge gewann und daraus ein eigenes Hardware-Unternehmen aufbaute. Steasy ist ein akkubetriebener, app-gesteuerter Mini-Steamer, der vorgekochtes Essen in 15 Minuten aufwärmt. Nach einer erfolgreichen Finanzierungsrunde über 1,8 Millionen Franken ging Steasy in Serienproduktion, und kürzlich kam eine steckdosenbetriebene Version ohne Akku dazu. Wir sprechen darüber, wie man von der ersten chaotischen Idee zu einem physischen, zertifizierten Produkt kommt, was Hardware-Unternehmertum von Software-Startups unterscheidet, und was es braucht, ein physisches Produkt über fast neun Jahre am Leben zu halten und immer weiterzuentwickeln. Weitere Themen der Folge: Die Gründungsidee: wie Warten an der Mikrowelle zu einem eigenen Produkt wurdeVom Ingenieur und Robotertechniker zum Foodtech-GründerWie man ein physisches Produkt von der Idee bis zur Serienproduktion bringtFinanzierung eines Hardware-Startups: Zertifizierungen, Produktion, SkalierungWarum Hardware-Unternehmertum anders tickt als Software und mehr Geduld brauchtWas neun Jahre Produktentwicklung über Durchhaltevermögen lehren Eine Folge über die Kunst, aus einem alltäglichen Ärgernis ein marktreifes Produkt zu bauen, und es fast ein Jahrzehnt lang am Leben zu halten. 🎧 Jetzt reinhören: Alan Frei Podcast mit Claudio Ruiz

    Wie ein Hardware-Startup erfolgreich wird – Claudio Ruiz (Steasy) | Alan Frei Podcast

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