adsdiesdas - Social Media Ads Podcast | Facebook, Instagram, TikTok & mehr

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adsdiesdas – der Podcast für alle, die Werbung machen, aber dabei ganz leise schreien. Meta down? Tracking kaputt? Launch versemmelt? We feel you. Daniel & Julian reden über Social Media, Ads, Performance Marketing + all den anderen Zirkus zwischen Funnels, Kundenbriefings und „kann das noch jemand freigeben pls“. Wenn du Social Media machst und innerlich kündigen willst, bist du hier genau richtig. Jeden adsdienstag (theoretisch). Abonniere, damit dein Algorithmus wenigstens EINMAL was Gutes tut.

  1. Oct 7

    #156 - 5 Meta Ads Mythen, die du endlich beerdigen musst

    In Folge 156 treffen sich Daniel, Matthias und Julian zur großen Performance-Marketing-Abrechnung. Gemeinsam nehmen die drei fünf hartnäckige Mythen auseinander, die in der Marketing-Bubble fälschlicherweise als Fakten gehandelt werden. Warum die bloße Masse an Creatives euer Konto nicht rettet, wieso ein hoher ROAS oft eine Wachstumsbremse ist und weshalb der klassische TOFU-MOFU-BOFU-Funnel ausgedient hat. Die 5 Mythen im Überblick Mythos 1: „Wir brauchen einfach mehr Creatives!“ Blinde Masse allein rettet keinen Account. Viel wichtiger als Hunderte ungerichtete Formate (wie z. B. reine Straßeninterviews) ist die richtige Botschaft sowie das Verständnis der Zielgruppen-Einwände. Mythos 2: „Ein möglichst hoher ROAS ist das ultimative Ziel!“ Wer nur auf einen hohen ROAS schielt, drosselt sein Wachstum und traut sich nicht, Skalierungsbudget in die Hand zu nehmen. Entscheidend sind echter Cashflow, CM3/Deckungsbeitrag und der Customer Lifetime Value (LTV) – inklusive sauberem Neukunden- und Bestandskunden-Split. Mythos 3: „Hook Rate und CTR entscheiden über den Erfolg!“ Soft-Metriken wie Hook Rate oder Click-Through-Rate bezahlen eure Miete nicht. Sie dienen allenfalls der Ursachenforschung, ersetzen aber niemals harte Conversions und echten Umsatz. Mythos 4: „Meta Ads eignen sich nur als Retargeting-Kanal!“ Aus Angst vor Budgetverlust auf den stärksten Neukunden-Magneten zu verzichten, ist fahrlässig. Bestandskunden reaktiviert man viel günstiger über E-Mail, WhatsApp oder Organic – Meta ist für die Neukundengewinnung da. Mythos 5: „Der klassische TOFU-MOFU-BOFU-Funnel funktioniert immer noch!“ Der Algorithmus steuert die Ausspielung längst selbst. Ein künstlich und technisch verschachtelter Funnel ist veraltet – Nutzer brauchen zur richtigen Zeit die passende Botschaft, keinen starren Stufenplan über Wochen. Wem muss man wo folgen? 🎣 Julians Tipp: Walker Richardson (auf TikTok) Steht mitten in der Natur (oft im Wasser mit Angel) und gibt extrem sympathische, empathische Sales-Tipps und zeigt Cold Calls. 📱 Matthias' Tipp: Matthias Bromann / Claudi Rowy Macht unterhaltsame Selbstgespräche und Sketche, wie z. B. fiktive Entwicklungs-Meetings zur Produktplanung großer Tech-Konzerne. 🤬 Daniels Tipp: Stiepe SC (@stiepe_ auf Instagram / Stiepe SC auf TikTok) Zieht das Format „Drei Arten von Menschen, die sich zu besonders fühlen“ gnadenlos überspitzt durch und regt sich köstlich darüber auf.

  2. Aug 18

    #154 - Warum das Gold für deine Meta Ads im Internet liegt (und nicht in deinem Kopf)

    Schluss mit dem planlosen Bauchgefühl-Brainstorming!In dieser Folge klären wir auf, warum klassische Ideen-Meetings in und Marketingteams oft reine Ressourcenverschwendung sind. Wir zeigen dir, wie du echte Market Research betreibst, warum du und dein Team zu Detektiven werden müsst und wie du die ungefilterte Sprache deiner Kunden nutzt, um hochkonvertierende Meta Ads zu bauen, die wirklich skalieren. Die Themen: Das Gold liegt im Internet: Warum dein eigenes Bauchgefühl nicht deine Zielgruppe ist. Verabschiede dich von unstrukturierten Meetings und lerne, wie du Reddit, Foren und Co. als unerschöpfliche Quelle für deine stärksten Headlines nutzt.Vom Markt zum Produkt (nicht andersrum!): Warum sich kein Mensch für deine biozertifizierten USPs oder rein technischen Features interessiert. Lerne, wie du den echten Schmerz deiner Kunden (z. B. die Scham beim Nagelpilz oder der durchdrehende Hund beim Staubsaugen) in den Fokus rückst, um den Klick zu erzwingen.Die Detektiv-Arbeit deiner Designer: Warum erstklassige Creatives heute echte Recherchearbeit erfordern. Lass dich nicht länger von Kunden oder Produktmanagern briefen – die Zielgruppe gibt dir den exakten Fahrplan für deine Visuals vor.Guidelines & persönliche Meinung als Umsatzkiller: „Das gefällt mir nicht!“ – der Satz, der Accounts killt. Warum zu strikte Brand-Vorgaben und der persönliche Geschmack des Brand-Inhabers oft die Skalierung verhindern und wie du dich davon befreist.Der 1-Sterne-Hack bei der Konkurrenz: Wie du die Schwachstellen deiner Mitbewerber über 1- bis 3-Sterne-Bewertungen analysierst und diese echten Frustrationen direkt in unschlagbare Einwandbehandlungs-Ads verwandelst. Unsere Empfehlungen aus der Folge (Wem du folgen musst): Daniel empfiehlt: Josh / @psychologyofads auf Instagram (Werbepsychologie & Awareness-Level auf den Punkt gebracht).Julian empfiehlt: @einfach_d0m_ auf TikTok (Herausragendes Beispiel für organischen Reichweitenaufbau durch humorvollen Content).Matthias empfiehlt: Den YouTube-Kanal Blue Horizon / @bluehorizon_exploration (Spannende Atlantiküberquerung – Abseits vom Marketing, aber Balsam für die Seele).

  3. Aug 11

    #153 - Der ewige Streit um Iteration vs. Variation bei Meta Ads

    Schluss mit dem wirkungslosen Farb- und Headline-Spielkram! In dieser Folge klären wir auf, warum kleine Anpassungen (Iterationen) dein Budget verbrennen und nur radikal unterschiedliche visuelle Ansätze (Variationen) deinen Account skalieren. Die Themen: Iteration vs. Variation: Finger weg vom bloßen Hintergrundfarbe-Tauschen. Nur große visuelle Änderungen bringen große Performance-Sprünge.Die KI ist deine erste Zielgruppe: Der Meta-Algorithmus analysiert deine Creatives visuell. Er braucht echte, unterschiedliche Bildsignale (Variationen), statt kosmetischer Textänderungen (Iterationen), um neue Zielgruppen zu erschließen.Das Nagelpilz-Beispiel (Hooks): Wie man für dieselbe Botschaft drei völlig verschiedene Einstiege dreht – vom wimmernden Mann bis zu den Socken im Bett. Mehr visuelle Köder fürs Aufmerksamkeitsmeer.Die "Winning-Creative"-Lüge: Die blinde Jagd nach dem einen Wunder-Creative ist gefährlich. Jede Ad braucht ihren Platz im Media Mix (z.B. Einwandbehandlung im Remarketing).Struktur schlägt Chaos: Niemals aktive Ads anpassen (Never change a running system). Neue Testings immer sauber in duplizierten Anzeigengruppen aufsetzen. Wem muss man wo folgen? Jan Böhmermann („Bömi brutzelt“) (ZDF Mediathek / YouTube) – Erstklassiges, modernes Entertainment zum Abschalten.Gregor Kura (@rogerg_kura) (Instagram) – Standup-Comedy und herrlich ehrliche Reels über den Wahnsinn des Vaterseins.Alexander Van der Bellen (TikTok / Instagram) – Österreichs Bundespräsident, der mit herrlich nahbarem Content (und schulfreien Appellen) begeistert.

  4. Jul 21

    #152 - Die große Lüge vom "Winning Creative" und was du wirklich tun solltest

    In dieser Folge räumen Daniel, Julian und Matthias mit dem Mythos der „Winning Creatives“ auf. Sie erklären, warum Werbekonten niemals von einer einzigen Anzeige abhängig gemacht werden sollten und warum der wahre Hebel im Performance-Marketing ein durchdachter Media-Mix ist. Die wichtigsten Takeaways: Media-Mix statt Winning Creative: Es geht nicht darum, die eine magische Anzeige zu finden. Marken brauchen eine „Mannschaft von Creatives“, die verschiedene Aufgaben im Werbekonto übernehmen. Die Möbius-Schleife: Der lineare Funnel ist tot. Nutzer steigen an völlig unterschiedlichen Punkten (Awareness-Stufen) in die Customer Journey ein – der Media-Mix muss wie eine Rennstrecke all diese Punkte abdecken. Ads nicht voreilig abschalten: Wenn die Gesamtperformance einer Kampagne gut ist, sollten einzelne (scheinbar teure) Ads nicht abgeschaltet werden, da sie oft den ersten Kontaktpunkt bilden und den Rest des Funnels füttern. Headline bestimmt Format, nicht umgekehrt: Blind 100 Formate pro Woche (z. B. willkürliche Straßeninterviews) zu testen, bringt nichts. Jede Ad braucht eine auf Marktrecherche basierende Hypothese – und die Headline gibt dann das Format vor. Rubrik: Wem muss man wo folgen? Matthias empfiehlt: Baltic Search auf YouTube. Ein Dokumentarfilm über eine Crew, die mit einem Segelboot den rauen Nordatlantik überquert. Julian empfiehlt: Hanor Sing auf TikTok. Ein Account für Sales-Coaching, der echte, lange Verkaufsgespräche abspielt und seine eigenen Taktiken detailliert analysiert. Daniel empfiehlt: Interflo_Speedy (TikTok/Instagram). Ein Getränkelieferant aus Tirol, der aufgrund seines starken Dialekts völlig unverständlich, aber extrem sympathisch und unterhaltsam ist.

  5. Jul 1

    #151 - Umsatz-Killer Kommentarspalte | Interview mit Markus Danninger, Co-Founder von replient.ai

    In dieser Folge haben Daniel und Matthias den Co-Founder von replient.ai, Markus Danninger, zu Gast. Markus gibt tiefe Einblicke, wie sein KI-Tool das Social Media Community Management für E-Commerce- und B2B-Brands automatisiert und auf Performance trimmt. Die wichtigsten Themen der Folge: Die Kommentarspalte ist das digitale Schaufenster: Kommentare unter Ads werden oft vernachlässigt, wirken aber im Grunde wie Kundenrezensionen. Werden Einwände oder Fragen (z.B. "Kann ich auf Rechnung zahlen?") nicht schnell beantwortet, springen kaufbereite User ab und wertvolles Werbebudget verpufft. Aus der Not geboren: Das Tool entstand aus einem eigenen Pain Point in Markus' Performance-Marketing-Agentur. Weil am Wochenende niemand Kommentare moderierte, brach regelmäßig die Ad-Performance ein. Wie das KI-Tool funktioniert: Die KI analysiert vergangene Interaktionen, verinnerlicht den "Tone of Voice" der Brand und macht bei neuen Kommentaren automatisch drei passende Antwortvorschläge. Die Beantwortung dauert so im Schnitt nur noch drei Sekunden. Umsatztreiber & Support-Entlastung: Durch clevere Automatisierungen lassen sich Spam-Bots sperren, Lieferfragen ("Wo bleibt mein Paket?") proaktiv per Direktnachricht (DM) klären und begeisterte Kunden automatisiert zu einer positiven Trustpilot-Bewertung navigieren. Das Gold in den Kommentaren: Die Sprache der Zielgruppe aus der Kommentarspalte liefert die besten und authentischsten Text-Ideen (Angles) für neue Werbeanzeigen. Blick in die Zukunft: replient.ai will nicht zum überladenen Ticketing-System werden, sondern konzentriert sich voll auf "Conversational Commerce", also darauf, Nutzer in den DMs im 1-zu-1-Chat automatisiert bis zum Kaufabschluss zu führen. "Wem muss man wo folgen?" Markus empfiehlt: Gary Vaynerchuk (Gary Vee). Für Markus ist er der "GOAT", wenn es um das Verständnis für User und Plattformen geht. Gary steht für das "Long Game": Man muss der Community erst unzählig oft reinen Mehrwert bieten ("give, give, give"), bevor man überhaupt an einen Verkauf ("Sale") denken darf. Matthias empfiehlt: Josivaldo Santos. Ein "Groove Perfektionist" und Schlagzeuger auf Instagram mit 1,2 Millionen Followern. Er nimmt normale Lieder, zerlegt sie komplett und spielt sie technisch extrem anspruchsvoll. Daniel empfiehlt: Timo Hannemann. Ein Creator, der perfektes Storytelling betreibt und einen extrem lockeren Umgang mit Content-Erstellung pflegt. Er nimmt seine Follower mit auf seine Journey, redet entspannt über Instagram sowie Marketing und inspiriert dazu, sich beim Posten einfach mal weniger Gedanken zu machen ("darauf zu scheißen").

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