historycast - Was war, was wird?

Dr. Almut Finck und Dr. Heiner Wember

Was war, was wird? Der historycast des Verbandes der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e. V. In diesem Podcast werden Diskussionen der Geschichtswissenschaft spannend und anspruchsvoll aufbereitet. Die beiden radioerfahrenen Autor*innen des WDR-Geschichtsformats ZeitZeichen, Dr. Almut Finck und Dr. Heiner Wember, interviewen bekannte Wissenschaftler*innen, die ein Buch zu einem historischen Thema geschrieben haben, das aktuell diskutiert wird. Die Themen bilden zudem die Schulcurricula ab und berühren die großen Fragen unserer Zeit, um dem omnipräsenten Mediengewusel und Fakenews eine seriöse Perspektive gegenüberzustellen. Zu allen Podcasts wurden Unterrichtsmaterialien entwickelt. Diese stehen Ihnen hier kostenfrei zu Verfügung: www.historycast.de Das Projekt wird durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (1. und 2. Staffel), das Ministerium des Inneren (3. Staffel) und die Stiftung Orte der Demokratiegeschichte (4. Staffel) gefördert.

  1. Episode 1

    Philadelphia 1776: Liberty? Deutschlands Blick auf Amerikas Versprechen

    Am 4. Juli 1776 erklären die Vereinigten Staaten ihre Unabhängigkeit – und machen Freiheit, individuelle Rechte und die Zustimmung der Regierten zum Maßstab legitimer Politik. Mit diesem Anspruch beginnt ein politisches Experiment, das die moderne Demokratie bis heute prägt. Von Anfang an aber ist es voller Widersprüche: Die Erklärung galt keineswegs allen; versklavte Menschen, Indigene und Frauen blieben lange ausgeschlossen. In der ersten Folge der neuen, fünften historycast-Staffel „Über Grenzen. Transnationale Orte und Momente der Demokratiegeschichte“ spricht Almut Finck mit dem Historiker Volker Depkat über die revolutionären Ideen von Philadelphia, ihre Ambivalenzen und ihre Wirkung – auch in Deutschland. Die USA waren und sind, so Depkat, Projektionsfläche großer Hoffnungen und ebenso großer Enttäuschungen. Benjamin Franklin und George Washington galten früh als aufgeklärte, tatkräftige Musterbürger. Viele deutsche Reisende waren dann ernüchtert: Statt eines Volkes von Philosophen trafen sie auf eine Gesellschaft, die ihnen hemdsärmelig, großsprecherisch und materialistisch erschien. Für die 1848er Revolutionärin Mathilde Franziska Anneke wurde das Land der Freiheit zudem zum Ort bitterer Erfahrung: Sklaverei bestand fort, Frauen blieben von politischer Teilhabe ausgeschlossen. Zugleich konnte die Begeisterung für Amerika aber gerade in Deutschland außergewöhnliche Formen annehmen – etwa als Barack Obama hier in seiner zweiten Amtszeit weit populärer war als in den USA.

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Was war, was wird? Der historycast des Verbandes der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e. V. In diesem Podcast werden Diskussionen der Geschichtswissenschaft spannend und anspruchsvoll aufbereitet. Die beiden radioerfahrenen Autor*innen des WDR-Geschichtsformats ZeitZeichen, Dr. Almut Finck und Dr. Heiner Wember, interviewen bekannte Wissenschaftler*innen, die ein Buch zu einem historischen Thema geschrieben haben, das aktuell diskutiert wird. Die Themen bilden zudem die Schulcurricula ab und berühren die großen Fragen unserer Zeit, um dem omnipräsenten Mediengewusel und Fakenews eine seriöse Perspektive gegenüberzustellen. Zu allen Podcasts wurden Unterrichtsmaterialien entwickelt. Diese stehen Ihnen hier kostenfrei zu Verfügung: www.historycast.de Das Projekt wird durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (1. und 2. Staffel), das Ministerium des Inneren (3. Staffel) und die Stiftung Orte der Demokratiegeschichte (4. Staffel) gefördert.

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