Patchwork Geschichten

Katharina Grünewald & Oliver Panzau

Der Podcast für Trennungseltern und Patchworkfamilien mit wahren Situationen aus der Praxis. Ein Fall pro Episode immer aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, um die Bedürfnisse und Emotionen der Familienmitglieder zu verstehen und daraus eine Hilfestellung für euer Familienleben anzubieten. Für einen friedlichen und verständnisvollen Familienalltag nach der Trennung. Denn Familie ist, was wir daraus machen!

  1. Sep 3

    Wenn wir euch nach 100 Folgen nur 10 Dinge über Patchwork sagen dürften …

    Wenn wir euch nach 100 Folgen Patchwork Geschichten nur zehn Dinge über Patchwork mitgeben dürften – welche wären es? In dieser Jubiläumsfolge sprechen wir über die Erkenntnisse, die Familien wirklich helfen können: über Kinder und Loyalität, Stiefelternrollen, Ex-Partner, Paarbeziehung, Erziehung, Zugehörigkeit und die Frage, wann Patchwork eigentlich „gelungen“ ist. Normalerweise nehmen wir uns in unseren Folgen eine konkrete Patchwork-Geschichte vor. Zur 100. Folge machen wir es anders: Wir schauen zurück auf die vielen Geschichten, Fragen und Konflikte, die uns in den vergangenen Jahren begegnet sind – und auf die Muster, die sich dabei immer wieder zeigen. Warum braucht Patchwork meistens viel länger, als wir uns wünschen? Muss ich die Kinder meines Partners lieben? Wie viel darf eine Stiefmutter oder ein Stiefvater eigentlich entscheiden? Warum geraten Kinder zwischen die Welten ihrer Eltern? Welche Rolle darf der Ex-Partner im neuen Familiensystem noch spielen? Und warum steckt hinter erstaunlich vielen Konflikten eigentlich die Frage: „Habe ich hier überhaupt einen sicheren Platz?“ Wir sprechen darüber, warum Gleichbehandlung nicht automatisch gerecht ist, weshalb zwei Haushalte nicht dieselben Regeln brauchen und warum eine gute Patchworkfamilie nicht daran zu erkennen ist, dass irgendwann alle immer glücklich miteinander sind. Eine Folge über das, was Patchwork kompliziert macht – aber auch über das, was entlasten kann. Und natürlich ist die 100. Folge auch ein kleiner Blick nach vorn: Wir wollen Patchwork-Geschichten weiterentwickeln, euch stärker einbeziehen und neue Räume für Austausch schaffen. Danke, dass ihr uns zuhört, eure Geschichten mit uns teilt und diesen Podcast mit uns bis zur Folge 100 gebracht habt.

  2. Aug 20

    099 Urlaub in der Patchworkfamilie – warum am Ende nicht alle glücklich nach Hause fahren

    „Ich habe mich das ganze Jahr auf diesen Urlaub gefreut – und kam trauriger zurück, als ich losgefahren bin.“ Sandra fährt mit ihrem Partner Torben und seinen beiden Kindern zum ersten Mal für zwei Wochen in den gemeinsamen Sommerurlaub. Sie hofft auf Nähe, gemeinsame Erinnerungen und das Gefühl, als Familie zusammenzuwachsen. Doch je länger der Urlaub dauert, desto unsichtbarer fühlt sie sich. Während Torben versucht, seinen Kindern eine möglichst schöne Zeit zu ermöglichen, verliert Sandra immer mehr das Gefühl, überhaupt noch als Partnerin vorzukommen. Als sie ihre Traurigkeit schließlich anspricht, wird deutlich: Sie waren gemeinsam im Urlaub – und haben trotzdem zwei völlig unterschiedliche Ferien erlebt. In dieser Folge sprechen wir darüber, • warum Urlaub in Patchworkfamilien oft zum Brennglas für unausgesprochene Erwartungen wird • wie schnell Familienzeit entsteht, in der die Paarbeziehung keinen Platz mehr findet • weshalb Trennungseltern im Urlaub manchmal versuchen, besonders viel nachzuholen oder auszugleichen • warum Mitbestimmung der Kinder nicht bedeuten muss, dass sie den gesamten Urlaub bestimmen • welche unterschiedlichen Bedürfnisse Bonuseltern, Eltern und Kinder mitbringen • und was Familien vor Urlaub, Weihnachten oder anderen intensiven gemeinsamen Zeiten miteinander klären sollten Es geht nicht darum, einen perfekten Urlaub zu planen. Es geht darum, Erwartungen, Bedürfnisse und Verantwortlichkeiten frühzeitig sichtbar zu machen, damit aus gemeinsamer Zeit nicht stille Enttäuschung wird. Eine Folge über fehlende Paarzeit, gut gemeinte Entscheidungen, unterschiedliche Wahrnehmungen und die Frage, wie Urlaub in der Patchworkfamilie sich für alle Beteiligten wirklich gemeinsam anfühlen kann.

  3. Jul 23

    098 Warum bestimmt seine Ex noch unser Leben?

    Sie liebt ihn. Er liebt sie. Und trotzdem fühlt es sich nach fast vier Jahren so an, als würde seine alte Familie immer noch über ihr gemeinsames Leben bestimmen. Nadine ist seit fast vier Jahren mit Martin zusammen. Die Liebe ist tief, die Verbindung stark – und doch steht zwischen ihnen ein Familiensystem, das nie wirklich neu sortiert wurde. Martin lebt durch das Nestmodell weiterhin regelmäßig in der ehemaligen Familienwohnung mit seinen drei Kindern, während Nadine sich nach einem gemeinsamen Zuhause, Verbindlichkeit und einem echten Wir sehnt. Auf den ersten Blick geht es um Martins Ex-Frau, das Nestmodell und die Frage, warum eine neue Lösung so schwer möglich ist. Doch darunter liegt ein viel tieferes Thema: Wie kommt Nadine aus der Ohnmacht heraus, wenn sie auf eine Veränderung wartet, die sie selbst nicht erzwingen kann? In dieser Folge sprechen wir darüber: • warum ein Nestmodell für neue Partner emotional so belastend werden kann • weshalb Nadine sich immer stärker in einer Warteschleife erlebt • warum Martin nicht nur eine organisatorische, sondern auch eine innere Klärung braucht • wie aus Liebe, Verständnis und Geduld irgendwann Ohnmacht werden kann • warum Selbstfürsorge nicht bedeutet, die Beziehung aufzugeben • und wie Nadine wieder handlungsfähig werden kann, ohne Martin, Kerstin oder das ganze System retten zu müssen Eine Folge über Patchwork, Nestmodell, Ex-Partner, Liebe, Grenzen, Ohnmacht und die Frage, wie man sich selbst nicht verliert, während man auf ein gemeinsames Leben hofft.

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Der Podcast für Trennungseltern und Patchworkfamilien mit wahren Situationen aus der Praxis. Ein Fall pro Episode immer aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, um die Bedürfnisse und Emotionen der Familienmitglieder zu verstehen und daraus eine Hilfestellung für euer Familienleben anzubieten. Für einen friedlichen und verständnisvollen Familienalltag nach der Trennung. Denn Familie ist, was wir daraus machen!

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