Landy und Leute

Rainer Schuler

In diesem Podcast geht es um interessante Menschen, die sich bewusst für (ältere) Fahrzeuge der Marke Land Rover entschieden haben und denen auch die Begriffe Offroad, Freiheit und Abenteuer etwas sagen. In erster Linie kommen dabei Leute zu Wort, die uns ihre Geschichten und Abenteuer auch an einem Lagerfeuer erzählen würden, um uns damit zum Staunen und/oder Lachen zu bringen. Auch wenn wir uns darüber einig sind, dass im Landy oft schon der Weg das Ziel ist, möchte ich dafür sorgen, dass z.B. bei langen Anreisen die Zeit verfliegt, wenn wir dabei spannende Stories und interessante Lebensgeschichten hören dürfen. Es wird so zu sagen ein Campfire Talk to go.

  1. 6d ago

    081 Klaus & Nicki Ackermann, machen sich vom Acker, man.

    Moin, Grüezi, Grüß Gott, liebe Reisefreaks, die Land Radde begrüßt euch zu einer neuen Folge Landy & Leute, dort wo ihr ihn jetzt gestreamt habt. Und ich, Rainer Schuler, bin euer Laberfeuer Host. Heute ist einiges anders, und deshalb erkläre ich euch das lieber gleich. Wir sitzen nicht am Lagerfeuer, sondern auf einem Balkon, bei untergehender Sonne und nach einem fantastischen georgischen Abendessen. Und wir sind nicht zu zweit oder zu dritt, sondern zu viert. Meine Frau Petra ist mit dabei, und unsere Gastgeber sind Klaus und Nicky Ackermann. Klaus und ich kennen uns seit über 20 Jahren. Im ersten Satz habe ich ihn noch als ehemaligen Kollegen vorgestellt, und er hat mich prompt korrigiert: Ich war sein Chef. Daraus ist über die Jahre eine echte Freundschaft geworden, und genau so klingt diese Folge auch. Klaus und Nicky sind vor Kurzem von einer Reise zurückgekommen, die eigentlich nicht in eine einzige Folge passt. 20 Monate, 26 Länder, rund 55.000 Kilometer, im echten Zick-Zack-Kurs über den Balkan und die Türkei, durch Iran, Irak und die Arabische Halbinsel bis in den Oman, rauf in den Kaukasus und nach Russland und über Griechenland, Italien und Tunesien wieder zurück. Unterwegs waren sie in einem Mercedes 609 D Kastenwagen, 35 Jahre alt, 4 Liter Hubraum und 90 PS. Ja, ich weiß, das ist kein Landy. Aber wer Zwillingsreifen an der Hinterachse als Vierradantrieb verkauft, hat sich einen Platz in diesem Podcast redlich verdient. Zwei ehrliche Hinweise vorab. Erstens: Es war schon das eine oder andere Gläschen Wein im Spiel, und bei den Ackermanns geht es sowieso immer etwas lebhaft zu, im allerbesten Sinne. Es wird also durcheinander geredet, korrigiert, ergänzt und viel gelacht. Zweitens: An drei Stellen hört ihr für etwa zehn Sekunden ein Piepsen. Das ist kein Wecker, sondern ein LKW, der im Hinterhof rangiert. Ich wollte die Stimmung auf dem Balkon nicht jedes Mal unterbrechen. Rückblickend nicht meine klügste Idee, aber so ist das eben bei Aufnahmen mitten im echten Leben. Dranbleiben lohnt sich trotzdem. • Warum werden die beiden kurz nach der iranischen Grenze von einem fremden Auto ausgebremst, und wieso sitzen sie danach vier Tage bei einer wildfremden Familie mit am Tisch? • Ist es eine gute Idee, im Ramadan im Oman früh schlafen gehen zu wollen, wenn neben dem Bus einige platte Hüpfburgen herumliegen? • Und wie kommt ein Differenzial, das mitten in Tiflis den Geist aufgibt, ausgerechnet in Jerewan an einen Mercedes-Mann, der in Sindelfingen gelernt hat? Das werden euch die beiden gleich selbst erzählen. Mein Getränketipp für heute: ein Glas georgischer Saperavi. Die Georgier sagen schließlich, sie hätten als erste Menschen überhaupt Wein gemacht. Wer es kräftiger mag, greift zum Chacha, dem georgischen Tresterbrand. Dann heißt es heute aber nicht Cha-Cha-Cha, sondern Cheers and Rock’n’Roll. Was mir von diesem Abend am meisten hängen bleibt, ist nicht die Anzahl der Länder, sondern die Großzügigkeit, die den beiden unterwegs begegnet ist. Im Iran haben sie 500 Dollar gewechselt und sind nach vier Wochen mit mehr als der Hälfte wieder ausgereist, weil sie es schlicht nicht geschafft haben, ihr Geld auszugeben. Datteln, die nachts um elf an die Tür gebracht werden, Diesel von LKW-Fahrern, die kein Geld dafür wollen, Wasser für zwei verschwitzte Radler in Bagdad. Klaus hat es auf den Punkt gebracht: Diese Großzügigkeit möchte er mit nach Hause bringen. Ich finde, das ist ein ziemlich gutes Souvenir. Besser jedenfalls als ein Wimpel am Heck. Und die Geschichte von den gut bewachten Grenzen, an denen auf beiden Seiten vor den „Bösen“ drüben gewarnt wird. Am Ende ist das nur eine kleine gestrichelte Linie auf der Landkarte, und die höchsten Grenzen stehen meistens im Kopf. Vielleicht ist das Motto der beiden deshalb gar nicht so verkehrt: „Unsere Religion ist Rock’n’Roll, und wir sind Menschen von dieser Erde.

  2. Sep 16

    080 Panos Meyer, Hartnäckigkeit entfernt alles was dem Ziel im Weg ist

    Moin, grüß Gott und hallo liebe #Rallye-Fans, #Digitalpioniere und #Wüstenabenteurer, heute ist ein ganz besonderer Tag, denn ich begrüße euch zur 80. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Ich bin's wieder euer Rainer Schuler, alias die Land Radde. 80 Folgen, wow, das hätte ich mir 2019 nicht träumen lassen, als ich morgens beim Spazierengehen meinen Lieblings-Podcast hörte. Das Ziel ist im Weg, gehostet von Andreas Loff, war nicht nur mein Lieblingspodcast, sondern irgendwie auch mein Vorbild für Landy & Leute. Dort erzählte ein Gast von einer Rallye quer durch Sibirien, der Trans-Sibiria, und seiner Teilnahme mit einem Defender. Das ist eine der gefährlichsten Rallyes auf dem Planeten, und er hatte von Tuten und Blasen keine Ahnung. Diese Geschichte hat mich seitdem begleitet, und ich habe mir geschworen, diesen Mann eines Tages selbst an mein Mikro zu holen. Heute ist es endlich so weit. Zu meinem kleinen Jubiläum sitzt mir Panos Meyer gegenüber, Geschäftsführer der weltweiten Digitalagentur JAKALA, früher ein sehr bekannter Blogger und Podcaster, und nach wie vor ein Getriebener, wenn es um Abenteuer auf vier Rädern geht. Wie man mitten in der mongolischen Wüste, mit Mut und Haltung, ein havariertes Auto trotzdem wieder ans Laufen bringt, warum man sich mit einem kaputten, 40 Jahre alten Youngtimer trotzdem auf die Dakar Classic wagt, und wie aus einem Blogger, Podcaster und Rallyefahrer am Ende ein Geschäftsführer wurde, der über 3800 Menschen weltweit mitverantwortet, das wird er uns gleich selbst erzählen. Also Leute, kocht euch jetzt einen Kaffee, so wie Panos ihn mitten in der Wüste gekocht hat, wenn wieder mal alles schiefging, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo, denn wenn heute einer weiß, wie man auch dann noch die Ruhe bewahrt, wenn nichts mehr geht, dann er. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit dieser Jubiläumsfolge, der 80., und mit Panos Meyer und seinem Leben zwischen Rallyepisten und Digitalagentur. Was für ein Tag. 80 Folgen, ein Traum-Gast, der schon seit 2019 auf meiner Wunschliste stand, und dann erzählt er mir auch noch, dass sich der Kreis auf ganz wundersame Weise schließt. Der Mechaniker von der Porsche-Crew, der Panos 2008 mitten in der Nacht heimlich die kaputte Kardanwelle gerettet hat, damit die Rallye weitergehen konnte, verdient heute noch unseren Respekt. Und genau diese Story setzt sich Jahre später fort, denn ein anderes Crew-Mitglied von damals hat Panos die G-Klasse für die Dakar Classic aufgebaut. Als sich die beiden wiedererkannt haben, ist es mir beim Zuhören selbst kalt den Rücken runtergelaufen. Manchmal schreibt das Leben eben die besten Geschichten selbst. Und auch beruflich hat mich unser Gespräch bestätigt. Bei JAKALA geht es genau wie bei mir in Calw am Ende nicht um das nächste Tool, sondern um Menschen, die zusammenarbeiten müssen, und um eine klare Struktur, bevor man über KI spricht. Genau das versuche ich meinen Kunden aus Handwerk und Mittelstand auch jeden Tag zu vermitteln. Und weil heute Jubiläum ist, möchte ich mich ganz besonders bei euch allen bedanken, die seit der ersten Folge oder erst seit kurzem am Laberfeuer sitzen, meine Beiträge in Social Media kommentieren und teilen und mir mit euren Nachrichten immer wieder Mut machen, weiterzumachen. Ohne euch gäbe es diese 80 Folgen nicht. Wer mehr über mich erfahren möchte, schaut auf meiner Homepage www.LandyundLeute.com oder bei Insta, Facebook und LinkedIn vorbei. Schreibt mir gerne auf hallo@landyundleute.com, wenn ihr auch mal bei mir zu Gast sein wollt. Jetzt wünsche ich euch allzeit gute Fahrt, immer eine Handbreit Luft unterm Differenzial, und seid gewiss: Manchmal ist der direkte Weg nicht der schnellste, manchmal sind Umwege die bessere Wahl. Und im schlimmsten Fall lässt sich auch der Umweg noch in Etappen unterteilen. Auf zu den nächsten 80 Folgen. 😉 Vielen Dank eure Land Radde

  3. Sep 2

    079 AI-Claudia meets Rainer mit AI

    Hallo liebe Freunde und Fans vom Podcast Landy und Leute, ich bin es wieder Rainer und ich habe heute ein Experiment mit euch vor, denn ich habe mir Claudia ins Studio geholt. Hallo Claudia. Claudia Hallo Rainer, hallo an alle Zuhörer und Zuhörerinnen. Ich freue mich sehr, heute bei Landy und Leute zu Gast sein zu dürfen. Ich Du musst zugeben, ich bin ein bisschen nervös. Das ist ja mein allererstes Mal in dieser Rolle. Was genau ist denn heute mit mir geplant, Rainer? Rainer Ja, du kennst ja mittlerweile schon meinen Podcast. Du hilfst mir auch immer bei der ein oder anderen Formulierung im Intro und im Outro und somit habe ich dir schon mehrfach Transkripte zum Füttern gegeben, damit du einfach siehst, was im Podcast besprochen wurde. Somit weißt du auch in etwa den Ablauf. Ja, wir müssen es heute ein bisschen andersherum machen, weil ich glaube, meine Zuhörer und Zuhörerinnen gespannt darauf warten, dass vielleicht jemand anderes hier mal die Führung übernimmt, weil das ist das eigentliche Experiment heute. Claudia, wie würdest du denn einen solchen Podcast mit mir als Gast starten? Claudia Oh, OK, du gibst mir also tatsächlich das Ruder. Also, ich würde sagen, ganz klassisch. Guten Tag, Rainer. Schön, dass du heute bei uns bist. Erzähl doch mal, was war denn der Auslöser dafür, dass du dich von deinem Arbeitgeber Bertrandt getrennt hast beziehungsweise wie kam es zu diesem Aufhebungsvertrag? Rainer Ja, da war die die Automobilkrise war da schon der Auslöser und ja, dadurch hat man mir 'n Angebot gemacht, weil ich ja schon 'n bisschen älter bin, ob ich nicht, na ja, für Jüngere Platz machen will und so weiter. Hört sich jetzt vielleicht ein bisschen einfach an, war es aber für mich dann letztendlich doch nicht. Claudia Magst du das noch mal genauer erzählen, Rainer, was daran für dich nicht einfach war? War es eher die Entscheidung selbst, die dir schwergefallen ist oder eher das Gefühl, das dahinter steckte, irgendwie aufs Abstellgleis geschoben zu werden, obwohl es offiziell als freiwilliges Angebot verpackt war? Rainer Ja, so ungefähr. Also ich hatte mir in 2324 ein einjähriges Sabbatical angespart, hab das dann auch genommen, war also ein Jahr lang auf Reisen und ja, in der Zeit ist halt aufgefallen, dass ich, dass der Laden auch ohne mich läuft, ja, so ganz einfach und deshalb ist auch mein Arbeitgeber auf die Idee gekommen, mich zu fragen, ob ich denn Interesse hätte, einfach nicht mehr aus dem Sabbatical zurückzukommen. Claudia Ah, das ist ja fast ironisch, Du nimmst dir eine Auszeit, um mal rauszukommen und am Ende wird genau diese Auszeit zum Beweis, dass es ohne dich weitergeht. Wie hat sich das für dich angefühlt, als du das gemerkt hast, eher verletzend oder gab's da auch schon einen Moment von: 'Ach, eigentlich ist das doch ganz interessant?'? Rainer Ja genau, beides, ne? Also ich war natürlich erst 'n bisschen enttäuscht, weil ich natürlich einfach nicht wusste, was jetzt da auf mich zukommt, auch wie der Aufhebungsvertrag aussehen sollte und so weiter. dann irgendwann habe ich ihn unterschrieben, diesen Auflösungsvertrag und mir auch schon mal überlegt, was ich denn machen könnte. Claudia Und da kommen wir ja auch schon zu dem spannenden Teil, Rainer. Was hast du dir denn in dem Moment überlegt? War da direkt diese Idee mit KI und Automatisierung schon im Kopf oder hat sich das erst später entwickelt, als du gemerkt hast, wo deine neue Reise hingehen könnte? Rainer Ja, ich ich glaub, wir sind jetzt hier so 'n bisschen zu sehr noch im Rede und Antwort im Fragen und Beantworten Modus. Ich würd gerne mit dir noch 'ne weitere Sache und letztendlich auch für unsere Zuhörer interessante Sache durchgehen, um es vielleicht noch ein bisschen spannender, lebendiger zu machen, dieses Gespräch. Dazu würd ich gerne mit dir einen Craft Prompt durchgehen. Claudia Ah ja, genau, der Moment ist da. Lass hören, Rainer, ich bin gespannt, wie ihr mich jetzt auf ein anderes Level heben wollt. Rainer Genau, also ein Craftprompt, ja

  4. Aug 19

    078 Martina & Tobias Baumeler, Immer weiter,- ins Kino

    Moin, Grüezi, Grüß Gott und hallo liebe Fernweh-Freunde, Kinofans und Wüstenabenteurer, die Land Radde begrüßt euch zur 78. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Und ich, Rainer Schuler, schüre unser gemeinsames Laberfeuer. Heute geht's weiter mit Martina und Tobias Baumeler, die ihr aus Folge 73 schon kennt. Zwei Jahre und drei Monate waren die beiden mit ihrer OLGA einem Land Rover 300 TDI durch 44 Länder unterwegs. Und heute tauchen wir noch tiefer ein: in die härtesten Stunden dieser Reise und in das große Projekt, das danach daraus entstanden ist. Wie es dazu kam, dass Martina und Tobias in Äthiopien versehentlich für Unterstützer einer neu formierten Rebellengruppe gehalten und tagelang lang festgehalten wurden, mit stundenlangen Verhören vom Geheimdienst und nachts auf dem nackten Steinboden liegen mussten, was passiert, wenn mitten in der Rub al-Khali, der größten Sandwüste der Welt, nach 600 Kilometer die Kardanwelle bricht und man sich die letzten 400 Kilometer mit Zweiradantrieb durch den Sand kämpfen muss, und wie aus 170 Stunden Rohmaterial, das nie fürs Kino gedacht war, in zweieinhalb Jahren ein waschechter Kinofilm wurde, der ab dem 3. September 2026 in den Schweizer Kinos anläuft, Das erzählen uns Martina und Tobias gleich selbst. Also Leute, schnappt euch heute mal Popcorn und Bier, so wie es sich für einen Kinofilm gehört, macht's euch am Laberfeuer bequem und genießt den CampfireTalktogo, denn diese Folge hat es wieder in sich. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit der 78. Folge und mit Teil 2 der Geschichte von Martina, Tobias und ihrer Landy-Lady OLGA.

  5. Aug 5

    077 Ben Boeckels, crazy Ben verwirklicht eure Träume

    Moin, grüß Gott, Grüezi und hallo liebe Offroad-Freunde, Rennsport-Fans und Erlebnis-Suchende, ich begrüße euch zur 77. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Ich bin's wieder euer Rainer Schuler, alias die Land Radde. Heute habe ich einen echten Vollblut-Unternehmer und ehemaligen Rennfahrer bei mir zu Gast, Ben Boeckels, den viele nur als Crazy Ben kennen. Mit gerade mal 15 Jahren war er Europas jüngster Tourenwagenfahrer und kreuzte dabei schon die Wege von Sebastian Vettel und Michael Schumachers engem Vertrauten Peter Kaiser. Doch statt Profi-Rennfahrer zu werden, entschied sich Ben fürs Familienunternehmen Boeckels Nutzfahrzeug GmbH in Willich, das sein Großvater vor fast 70 Jahren gegründet hat. Heute ist er Gründer von Explorise. Und wenn man die HP öffnet knallt einem der Claim für diese Multi-Experiance Unternehmen entgegen: Für diejenigen, die gemeinsam Großes erleben wollen. Ben organisiert Overland-Expeditionen rund um den Globus und sein Basislager ist in Niederkrüchten-Overhetfeld, denn dort ist seine Erlebnis-Scheune mit der weltgrößten Carrera-Bahn mit Deckenlift. Wie Ben auf seiner ersten Reise mit seinem Defender gleich bis zum Polarkreis fuhr und dabei nachts im Wald mit dem Auto auf der Seite lag, obwohl er selber ins Bett gehörte, warum ausgerechnet dieser Ort ihn Jahre später zu seinem Heiratsantrag zurückführte, und wie aus ein paar E-Mails in der Mittagspause ein ganzes Unternehmen für Offroad-Umbauten und Weltexpeditionen entstehen konnte, das wird er uns gleich selbst erzählen. Also Leute, holt euch heute mal einen Whisky, und zwar pur, ganz ohne Eis oder Wasser, so wie Ben ihn gerne in seiner Scheune serviert, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo, denn manchmal ist pur einfach am ehrlichsten. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit der 77. Folge und mit Ben Boeckels und seiner Reise vom Rennfahrer zum Erlebnis-Unternehmer. OUTRO – Folge 77: Ben Boeckels So ihr lieben Abenteurer und Lebensgeschichten-Sammler da draußen, das war's mal wieder für heute. Bens Geschichte hat mich richtig gepackt, vom Kartfahren über die Rennstrecke und Verantwortung im Familienunternehmen und letztendlich zu seinem ganz eigenen Weg mit Explorise. Diese Geschichten bzw. Ereignisse, die ihn immer wieder zu harten Entscheidungen zwangen, bleiben im Gedächtnis ja ggf. sogar im Herzen. Ben hat es so schön gesagt, man bezahlt nicht für eine Reise, man verwandelt sein Kapital in Geschichten und Erlebnisse. Und dieser japanische Gedanke, dass etwas Zerbrochenes durch die Reparatur sogar wertvoller wird, passt doch perfekt zu unseren Landys mit ihren Beulen, Kratzern und dem andauernden Reparieren und Revidieren. Als jemand, der gerade selbst als Unternehmensberater neu durchstartet, kann ich Bens Mut, den sicheren Job im Familienunternehmen für seine eigene Vision aufzugeben, nur bewundern. Genau diesen Mut zum eigenen Weg predige ich auch in meiner Beratungsarbeit. Und wie professionell und mit viel Herzblut er in das Ganze eingestiegen ist zeigt ja wohl die Tatsache, dass er sich und seine Unternehmung nach DIN / Iso 21 101 zertifizieren lassen hat. Ein super Qualitätsmerkmal und echtes USP. Schaut gerne auch bei Ben vorbei, auf Insta findet ihr ihn gleich unter zwei Kanälen, einmal als Boeckels Overland, mit oe nicht ö, für die Umbauten und Offroad-Themen, und einmal für sein aktuelles Projekt Explorise incl. Erlebnis-Scheune. Ihr findet alles in den Shownotes.

  6. Jul 22

    076 Karin Pink & André Deubel, Landy-Liebe auf den ersten Blick

    Moin, Grüezi, Grüß Gott und hallo ihr #Fernweh-Geplagten, #Defender-Verliebten und #Oldtimer-Herzen da draußen. Hier ist wieder eure Land Radde, und ich, Rainer Schuler, hole euch für die 76. Folge von Landy & Leute ans Laberfeuer. Heute wird es gleich doppelt spannend, denn ich habe zwei Gäste auf einmal, aufgenommen direkt auf einem DLRC-Landy-Treffen hoch überm Linachtal im Schwarzwald. Meine Petra hatte die zwei schon entdeckt und mir zugeraunt: „Der blaue Bus da vorne, das sind besondere Leute." Sie hatte mal wieder recht. Karin Pink und André Deubel, sie aus dem Taunus, er seit Jahrzehnten in Australien zu Hause, haben aus zwei Welten und einer großen Portion Reiselust etwas ganz Eigenes gemacht. Nur so viel vorweg: Aufgenommen haben wir am Abreise-Sonntag. Deshalb rollt der eine oder andere Defender vom Feld, ihr hört es. Habt bitte ein wenig Nachsicht, echter wird Landy-Atmosphäre nicht. Warum aus einem ausrangierten, kugelsicheren Sparkassen-Bus ein echtes Familienmitglied namens Mobi wurde, und weshalb genau dieser Bus eines Tages spurlos verschwand, warum für André ausgerechnet ein Defender der erste und bislang einzige fabrikneue Wagen seines Lebens sein musste, und wie die beiden heute ihre Gäste im eigenen Defender durch Australien führen, von den Blue Mountains bis ins rote Herz des Outbacks, das erzählen sie euch gleich selbst. Also Leute, holt euch jetzt noch schnell ein eiskaltes Bundaberg Ginger Beer aus dem Kühlschrank, das australische Original in der bauchigen Flasche, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo,- denn der feurige Ingwer heizt uns zwar ein, aber weil wir am Vormittag aufgenommen haben, war alkoholfrei genau passend. In diesem Sinne, viel Vergnügen mit der 76. Folge und mit Karin, André und ihrer Liebe zum Land down under und den Land Lover Tours. Mich haben diese zwei mit ihrer Reiselust und ihrer herzlichen, gastgeberischen Art regelrecht angesteckt. Zwei Welten, der Taunus und Australien, ein Oldtimer-Bus und drei klassische Defender, und dazwischen zwei Menschen, die einen bei sich zu Hause sofort das Gefühl geben, ein alter Freund zu sein. Kein Wunder, dass ich am liebsten gleich meinen Rucksack gepackt hätte. Was mich als Berater besonders beeindruckt: Karin hat eine sehr sichere und erfolgreiche Karriere als Architektin und Projektmanagerin für eine große Bank hinter sich gelassen, um mit André aus einer gemeinsamen Leidenschaft ein Geschäft zu machen. Genau diesen Mut, das Vertraute loszulassen und aus Herzblut etwas Eigenes aufzubauen, erlebe ich in meiner Beratungsarbeit immer öfters. Und dass daraus mit Landlover Tours ganz ohne großen Werbe-Zirkus schon die ersten ausgebuchten Reisen geworden sind, spricht doch Bände. Und was mir die beiden dabei besonders ans Herz gelegt haben: Hinter Land Lover Tours steckt keine nüchterne Geschäftsidee, sondern schlicht ihre tiefe Liebe zum Land Australien und der Wunsch, genau diese Leidenschaft mit anderen zu teilen. Der Name ist eben Programm, Karin und André sind echte Land-Lover. Wer also schon immer davon geträumt hat, Australien im Defender zu erleben, ohne das eigene Auto über die Weltmeere zu verschiffen, der ist bei den beiden goldrichtig aufgehoben. Kleine Gruppen, jeder fährt seinen eigenen Landy, dazu Dachzelt, Lagerfeuer am Strand, Kängurus quasi vor der Tür und sogar eine Welcome-to-Country- Zeremonie der Aboriginal Community zum Auftakt. Mehr Insights ins Land geht kaum. Ihr findet Karin und André unter landlovertours.com sowie bei Instagram als Landlover Tours. Und wer schon länger mit dem Gedanken spielt, einmal selbst down under im Defender loszurollen, der schreibt die zwei dort einfach direkt an, sie beißen nicht. #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #Defender, #DefenderTd5, #DefenderTd4, #LandRoverDefender #Australia, #Outback, #Downunder, #BlueMountains, #LandloverTours #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII #AdventureTravel, #Calw

  7. Jul 8

    075 Urs Fischbach, Hier wird jeder zum Wilden Michel

    Servus und Moin zusammen, liebe #Campingplatz-Freunde, #Schwarzwald-Fans und Wild gebliebene! Ihr hört die 75. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute, und ich freu mich riesig, dass ihr wieder mit am Laberfeuer sitzt. Rainer, Rainer mit AI hier, alias die Land Radde. Heute bin ich mal wieder outdoor unterwegs, und zwar auf dem Bundestreffen des Deutschen Land Rover Clubs im Hochschwarzwald bei Furtwangen bzw. im Linachtal. Für mich als Schwarzwälder war das quasi ein Heimspiel, denn von Calw aus war es nur eine gute Stunde Anreise. Neben mir steht heute Urs Fischbach, gelernter Schmied, ehemalige Führungskraft in der Automobilbranche mit Stationen bis nach China, und seit 5 Jahren mit Haut und Haaren äh Dreadlocks Campingplatzbesitzer. Sein Hof, Zum Wilden Michel, trägt diesen Namen schon seit 220 Jahren, war ursprünglich ein Zeltplatz für Schullandheime und ist heute das Zuhause für 16 Menschen, mit eigener Kapelle, riesigem Tipi und gläsernen Bubbles unterm Sternenhimmel. Wie Urs aus einer Schmiede für Alu-Teile und einem Werk in China zum Campingplatzbesitzer im Schwarzwald wurde, warum er auf seinem Traumgrundstück auch gerne mal Bagger-Versenken gespielt hat, und wieso bei ihm quasi jedes Treffen dieser Welt stattfindet, vom Mofa-Treffen, über Bitcoin Camp bis zur Star Wars Convention, das wird er uns gleich selbst erzählen. Also Leute, holt euch jetzt noch schnell einen Jägermeister aus dem Kühlschrank, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo,- denn bei so viel Geweih und Hirschkopf an den Wänden vom Wilden Michel passt der Hörner-Whisky perfekt, und einen Meister der Wildnis haben wir mit Urs sowieso vor uns. In diesem Sinne wünsche ich euch, viel Vergnügen mit der 75. Folge und Urs Fischbach vom Wilden Michel. Für mich war es ein echtes Fest, mit Petra und den Leuten vom DLRC dieses Hippie-und Hardrock-Paradies zu genießen. Unser Lieblingsplatz war die Terrasse, wo wir bei der Hitze die Füße in den Brunnentrog hängen und dabei das ein oder andere Bierchen genießen konnten. Und als wir abends noch spät nach der Karte fragten, aber hörten, dass die Küche längst zu hat, kam einer von Urs’ Leuten kurzerhand mit einem gut 1m langen Brett um die Ecke, vollgepackt mit den Resten vom Rover-Schmaus-Buffet: Schinken, Leberwurst, Schwarzwurst, Landjäger, die volle Breitseite. Ausgerechnet für uns zwei Vegetarier, herrlich! Aber nach dem Motto lieber auf den Tisch als in die Tonne haben wir die Ehre mit Humor genommen und tapfer so viel verdrückt wie nur ging. Was mich an Urs und seiner 16-köpfigen Truppe so beeindruckt hat, ist, dass die wirklich alles selbst machen, von der Buchhaltung übers Marketing bis zur eigenen Wasserversorgung. Das ist für mich echter Unternehmergeist, quasi eine Familie, die sich ihren eigenen Betrieb geschaffen hat, ganz ohne Gastro-Ausbildung oder Blaupause. Übrigens durften wir vor Ort zudem noch einem Vortrag der Melanie Görz lauschen, die ja schon in Folge 74 bei mir zu Gast war, und die dort mit ganz viel Herzblut von ihrer Nordafrika-Reise erzählt hat. Und wer noch mehr Campingplatz-Vergleiche sucht, dem sei der ARD Camping-Check vom Friso Richter empfohlen, der in Folge 18 mein Gast war und im Frühjahr sowohl den Wilden Michel als auch den Schwarzwälder Hof in Seelbach besucht hat. Findet ihr in der ARD Mediathek. Und jetzt mal ehrlich: Ohne euch würde das Laberfeuer ziemlich einsam brennen. Danke an alle, die regelmäßig zuhören und meine Beiträge und Storys in Social Media kommentieren und teilen, das ist für mich Applaus pur und der Grund, warum ich immer wieder neue Gäste vors Mikro hole. Ein extra dickes Dankeschön geht an alle, die meinen Podcast auf ihrem Streamingdienst abonniert und mir dort ein paar Sterne dagelassen haben, das pusht mich jedes Mal aufs Neue. #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #DefenderTd5, #4x4Life, #LandRoverDefender, #DefenderTd4 #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII #Camping

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