Beziehung zur eigenen Yogapraxis: Wenn wir über Beziehungen sprechen, denken wir meistens zuerst an die Beziehung zu anderen Menschen, an Partnerschaft, Freundschaft oder Familie. Vielleicht noch an die Beziehung zu uns selbst. Wir beginnen unsere neue Relationship Series trotzdem an einem anderen Punkt: bei der Beziehung zu unserer eigenen Praxis. Denn Yoga ist für uns weit mehr als Bewegung. Es ist eine Beziehung, die uns teilweise schon seit vielen Jahren begleitet. Eine Beziehung, die sich verändert, die mal intensiver und mal leiser wird, die wir manchmal verlieren und zu der wir immer wieder zurückkehren können. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir auch in Zeiten von Pilates, Gym Workouts und immer neuen Movement Trends immer wieder beim Yoga landen. Was uns die Praxis gibt, warum sie gerade in herausfordernden Zeiten zum Anker werden kann und weshalb es sich lohnt, diese Beziehung schon dann zu kultivieren, wenn das Leben gerade leicht ist. Wir sprechen darüber, wie sich unsere eigene Praxis über verschiedene Lebensphasen verändert hat, was passiert, wenn wir sie eine Zeit lang verlieren, und warum Yoga für uns auch eine Form ist, die Beziehung zu uns selbst zu pflegen. Und vielleicht ist genau das der Ausgangspunkt für alles Weitere. Denn die Art, wie wir mit uns selbst und unserer Praxis in Beziehung treten, wirkt sich auch darauf aus, wie wir unterrichten, arbeiten, lieben, Freundschaften führen und anderen Menschen begegnen. In den nächsten Folgen unserer Relationship Series schauen wir deshalb weiter: auf unsere Beziehung zum Unterrichten, zum eigenen Yoga-Business und zur Arbeit, auf Lehrer-Schüler-Beziehungen, Freundschaften und romantische Beziehungen und vielleicht auch auf die besondere Beziehung, die wir zu bestimmten Orten entwickeln. Denn am Ende besteht unser Leben aus Beziehungen. Die Frage ist nur: Wie gestalten wir sie?