Veränderungsstabil

Holger Heinze

"Veränderungsstabil" ist ein Podcast für Führungskräfte, Organisations- und Personalentwickler*innen sowie Unternehmer*innen, die in einer volatilen, unsicheren und komplexen Welt erfolgreich und gesund bleiben wollen. Holger bringt komplexe Zusammenhänge unterhaltsam und umsetzbar auf den Punkt. Ob mit Gästen oder in Soloepisoden, ich höre mir einfach gerne die endlosen Beispiele aus dem echten Leben an, die mir zeigen: Ich bin nicht allein, andere haben die selben Herausforderungen und es gibt Hoffnung - jenseits von Systemtheorie und naivem Trendgehopse." - Petra Mustermann Neue Folgen erscheinen wöchentlich auf Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify und Amazon. Weitere Infos unter: https://www.odonovan.de/veraenderungsstabil

  1. 10h ago

    Ep. 138: Raus aus der Bubble (Talk mit Dominique Trott)

    Hinweis vorab: Leider sind die letzten Minuten dieser Podcastfolge technisch verloren gegangen. Betroffen ist ausschließlich unsere Verabschiedung. Der eigentliche Inhalt des Gesprächs ist vollständig erhalten. Du verpasst also nichts von den Themen, Gedanken und Erkenntnissen dieser Episode. --------------------------------------------------------- In dieser Folge spreche ich mit Dominique Trott über ein Thema, das weit über Organisationen hinausgeht und trotzdem jeden Unternehmensalltag prägt: unsere Bubbles. Wir alle bewegen uns in Lebenswelten, in denen Menschen ähnlich denken wie wir. Das gibt Sicherheit, Orientierung und das Gefühl, verstanden zu werden. Gleichzeitig entstehen genau dort die Grenzen, an denen Zusammenarbeit, Innovation und gesellschaftlicher Zusammenhalt schwieriger werden. Dominique hat mit ihrem Buch Raus aus der Bubble einen Gedanken aufgegriffen, der mich sofort beschäftigt hat: Wenn wir nur noch mit Menschen sprechen, die unsere Sicht bestätigen, verlieren wir die Fähigkeit, andere Perspektiven wirklich zu verstehen. Wir sprechen darüber, warum Bubbles in Unternehmen genauso entstehen wie in der Gesellschaft. Warum Vertrieb und Produktion, Führungskräfte und Mitarbeitende oder unterschiedliche Fachbereiche oft dieselben Mechanismen erleben wie politische Lager oder soziale Gruppen. Und warum es so schwer ist, die eigene Perspektive überhaupt als eine Perspektive zu erkennen. Besonders spannend fand ich die Frage, wie wir wieder echte Dialoge führen können. Nicht, indem wir andere überzeugen wollen. Sondern indem wir erst einmal neugierig werden. Denn genau dort beginnt für mich Veränderung. Wir sprechen über aktives Zuhören, Perspektivwechsel, Konstruktivismus und darüber, warum echte Begegnung oft dort entsteht, wo wir bereit sind, unsere eigenen Annahmen infrage zu stellen. Für mich bleibt am Ende vor allem eine Erkenntnis: Gesellschaftlicher Zusammenhalt und gute Zusammenarbeit entstehen nicht dadurch, dass alle einer Meinung sind. Sie entstehen dadurch, dass wir den Menschen hinter der Meinung wieder sehen. Und genau das wird in einer immer stärker polarisierten Welt zu einer der wichtigsten Fähigkeiten überhaupt. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Dominique Trott: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dominiquetrott/ Homepage: https://futureworkconsulting.de/ Buch: Raus aus der Bubble --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Bücher: https://shop.haufe.de/

    Ep. 138: Raus aus der Bubble (Talk mit Dominique Trott)
  2. Jul 20

    Ep. 137: Toxizität beginnt dort, wo Führung wegschaut (Talk mit Simone Schweitzer)

    In dieser Folge spreche ich mit Simone Schweitzer über ein Thema, das in Unternehmen gerade inflationär verwendet wird und trotzdem oft missverstanden wird: Toxizität. Denn nicht jede schwierige Person ist toxisch. Und nicht jeder Konflikt vergiftet gleich ein ganzes Team. Die entscheidende Frage ist: Wann wird Verhalten so schädlich, dass es andere ansteckt und ein ganzes System krank macht? Wir sprechen darüber, woran Führungskräfte toxische Muster erkennen können und warum Wegschauen oft die eigentliche Ursache dafür ist, dass sie sich ausbreiten. Denn toxisches Verhalten entsteht selten über Nacht. Es wird geduldet, entschuldigt oder einfach nicht angesprochen. Ein Gedanke aus dem Gespräch ist mir besonders hängen geblieben: Nicht die Konfrontation ist toxisch. Sondern das Dulden von Verhalten, das Teams langfristig vergiftet. Wir schauen uns an, warum manche Konflikte immer wieder dieselbe Schleife drehen, weshalb ganze Teams anfangen zu schweigen und woran du erkennst, dass nicht mehr nur ein einzelner Mensch betroffen ist, sondern bereits das gesamte System leidet. Außerdem sprechen wir über die Rolle von Führung. Warum viele Führungskräfte viel zu lange hoffen, dass sich Probleme von allein lösen. Warum Konflikte nicht verschwinden, wenn man sie ignoriert. Und weshalb Klarheit manchmal die größte Form von Wertschätzung ist. Für mich bleibt aus dem Gespräch vor allem eine Erkenntnis: Toxische Kulturen entstehen nicht nur durch einzelne Menschen. Sie entstehen auch dann, wenn niemand den Mut hat, das Gift zu stoppen. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Simone Schweitzer: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Homepage: https://simoneschweitzer.com/ Podcast: https://moment-noch.podigee.io/ --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Bücher: https://shop.haufe.de/

    Ep. 137: Toxizität beginnt dort, wo Führung wegschaut (Talk mit Simone Schweitzer)
  3. Jul 13

    Ep. 136: Wer Hierarchien abschafft, bekommt Schattenhierarchien (Talk mit Dr. Matthias Wegner)

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Matthias Wegner über Führung, Zusammenarbeit und die Frage, warum so viele Organisationen gerade Hierarchien abbauen und dabei oft mehr Probleme schaffen, als sie lösen. Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist ein Gedanke, der sich durch Matthias' Arbeit zieht: Führung bedeutet nicht, Menschen zu steuern. Führung bedeutet, die Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen wirksam werden können. Wir sprechen über sein Buch Zeitlos verwurzelt und darüber, warum er Führungskräfte eher als Gärtner versteht. Nicht als diejenigen, die an Menschen ziehen, sondern als diejenigen, die für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen. Ein zentrales Thema ist dabei die Frage, was passiert, wenn Organisationen Hierarchieebenen entfernen. Auf den ersten Blick klingt das modern und effizient. In der Praxis entstehen jedoch oft neue Probleme. Verantwortung wird unsichtbar. Koordination verschwindet nicht, sondern verlagert sich. Und die verbleibenden Menschen müssen plötzlich Aufgaben übernehmen, für die vorher andere zuständig waren. Wir sprechen darüber, warum kleine Teams oft besser funktionieren als große. Warum klare Rollen wichtiger sind als flache Hierarchien. Und weshalb viele Unternehmen nicht an zu viel Führung leiden, sondern an zu wenig Klarheit. Besonders spannend fand ich Matthias' Gedanken zu Vertrauen, Selbstwirksamkeit und Zuhören. Denn echte Führung entsteht nicht durch Titel oder Organigramme. Sie entsteht durch Beziehungen, Klarheit und die Fähigkeit, Menschen Orientierung zu geben. Für mich bleibt aus dem Gespräch vor allem eine Erkenntnis: Organisationen werden nicht besser, weil man Hierarchien entfernt. Sie werden besser, wenn Menschen verstehen, wofür sie Verantwortung tragen, wie sie zusammenarbeiten und wohin sie gemeinsam wollen. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Dr. Matthias Wegner: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthias-leo-wegner/ Homepage: https://levara.info/ Bücher: https://levara.info/book/ Blog: https://levara.info/blog/the-flattening-game.html --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Bücher: https://shop.haufe.de/

    Ep. 136: Wer Hierarchien abschafft, bekommt Schattenhierarchien (Talk mit Dr. Matthias Wegner)
  4. Jul 6

    Ep. 135: Was passiert, wenn Feedback plötzlich Rassismus heißt?

    In dieser Frag-Holgi-Folge geht es um eine Frage, die viele Führungskräfte irgendwann treffen wird: Was mache ich, wenn fachliche Kritik plötzlich als Diskriminierung wahrgenommen wird? Ausgangspunkt ist ein echter Fall. Ein Mitarbeiter gibt einem Kollegen sachliches und berechtigtes Feedback. Der reagiert jedoch nicht auf die Kritik selbst, sondern erhebt den Vorwurf, die Kritik sei nur wegen seines Migrationshintergrunds geäußert worden. Und genau hier wird es für Führungskräfte kompliziert. Denn wer vorschnell Partei ergreift, macht es meistens schlimmer. Wird die Kritik sofort verteidigt, fühlt sich der Diskriminierungsvorwurf nicht ernst genommen an. Wird der Vorwurf ungeprüft bestätigt, entsteht schnell eine Kultur, in der Menschen Angst vor ehrlichem Feedback bekommen. In dieser Folge zeige ich, warum beide Themen getrennt betrachtet werden müssen. Die fachliche Kritik ist das eine Thema. Die Frage nach möglicher Diskriminierung ein anderes. Beides verdient Aufmerksamkeit. Beides muss ernst genommen werden. Und beides darf nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir sprechen darüber, warum Menschen Kritik oft als persönlichen Angriff erleben, weshalb Diskriminierungsvorwürfe besondere Sensibilität erfordern und welche Rolle Führungskräfte dabei spielen, psychologische Sicherheit und Lernfähigkeit gleichzeitig zu schützen. Für mich zeigt dieser Fall etwas sehr Grundsätzliches: Führung bedeutet nicht, schnell zu entscheiden, wer Recht hat. Führung bedeutet, Spannungen auszuhalten, komplexe Situationen zu entwirren und dafür zu sorgen, dass sowohl Kritik als auch Respekt ihren Platz haben. Denn genau dort entscheidet sich, ob Teams lernen oder anfangen, gegeneinander zu arbeiten. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Bücher: Shop.Haufe

    Ep. 135: Was passiert, wenn Feedback plötzlich Rassismus heißt?
  5. Jun 29

    Ep. 134: Die faulen Deutschen? (Talk mit Guido Zander)

    In dieser Folge spreche ich mit Guido Zander über eine Debatte, die regelmäßig durch Politik, Medien und soziale Netzwerke gejagt wird: Sind die Deutschen wirklich zu faul geworden? Je tiefer wir in das Thema einsteigen, desto klarer wird: Viele der vermeintlich einfachen Antworten halten einer genaueren Betrachtung nicht stand. Wir sprechen über Teilzeit, Krankenstände, Fachkräftemangel und die immer wiederkehrende Forderung, die Menschen müssten einfach mehr arbeiten. Guido hat sich diese Thesen in seinem Buch Die faulen Deutschen? vorgenommen und sie anhand von Studien, Statistiken und praktischen Erfahrungen überprüft. Dabei zeigt sich ein Muster, das mir immer wieder begegnet: Wenn Probleme komplex werden, suchen wir nach einfachen Schuldigen. Dann sind plötzlich die Mitarbeitenden zu bequem, die Gen Z zu anspruchsvoll oder die Teilzeitquote schuld an allem. Die eigentlichen Ursachen geraten dabei oft aus dem Blick. Wir sprechen darüber, warum Produktivität nicht durch mehr Arbeitsstunden entsteht. Warum viele Unternehmen noch mit Denkmodellen arbeiten, die aus einer völlig anderen Zeit stammen. Und weshalb Flexibilität heute häufig wichtiger ist als reine Anwesenheit. Besonders spannend fand ich den Gedanken, dass die Leistungsfähigkeit von Organisationen viel stärker von den Rahmenbedingungen abhängt als von der angeblichen Arbeitsmoral einzelner Menschen. Denn wenn Unternehmen Krankenquoten zwischen fünf und zwanzig Prozent haben können, dann liegt die Erklärung vermutlich nicht bei den Mitarbeitenden. Sondern bei Führung, Kultur, Arbeitsbedingungen und der Art, wie Arbeit organisiert wird. Für mich ist diese Folge deshalb weit mehr als eine Diskussion über Arbeitszeit. Es ist eine Folge über Populismus in Organisationen. Über die Sehnsucht nach einfachen Antworten. Und über die Frage, warum wir so oft lieber nach Schuldigen suchen, statt die eigentlichen Ursachen zu bearbeiten. Am Ende bleibt für mich eine einfache Erkenntnis: Wenn die Lösung verdächtig einfach klingt, lohnt es sich meistens, noch einmal genauer hinzuschauen. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Guido Zander: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/guido-zander/ Homepage: https://www.ssz-beratung.de/ Buch: https://www.ssz-beratung.de/buecher/ --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Bücher: https://shop.haufe.de/

    Ep. 134: Die faulen Deutschen? (Talk mit Guido Zander)
  6. Jun 22

    Säulen #10: Chris Argyris: Warum Organisationen immer wieder dieselben Fehler machen

    In dieser Folge von Veränderungsstabil geht es um einen Denker, dessen Arbeit unser Verständnis von Lernen in Organisationen grundlegend verändert hat: Chris Argyris. Wir reden ständig darüber, dass Unternehmen lernen müssen. Nach Projekten gibt es Retrospektiven. Nach Fehlern Lessons Learned. Nach Krisen werden Prozesse angepasst. Und trotzdem passieren oft dieselben Probleme immer wieder. Warum? Argyris zeigt, dass die Ursache häufig nicht mangelndes Wissen ist. Das eigentliche Problem sind die Routinen und Annahmen, die niemand hinterfragt. Wir korrigieren Fehler innerhalb des bestehenden Systems, ohne die Regeln zu überprüfen, die diese Fehler überhaupt erst erzeugen. Ich nehme dich mit in die Welt von Single-Loop- und Double-Loop-Learning und erkläre, warum echte Lernfähigkeit weit mehr ist als bessere Prozesse oder zusätzliche Trainings. Es geht um die Fähigkeit, die eigenen Denkmodelle, Überzeugungen und Verhaltensmuster kritisch zu hinterfragen. Wir sprechen darüber: Warum intelligente Organisationen oft besonders schlecht lernenWeshalb Abwehrmechanismen Veränderungen verhindernWas hinter den Begriffen „Espoused Theory“ und „Theory in Use“ stecktWarum psychologische Sicherheit für Lernen unverzichtbar istWeshalb viele Retrospektiven folgenlos bleibenUnd wie Führungskräfte echte Lernfähigkeit fördern können Außerdem zeige ich, warum Veränderung fast immer mit einer unangenehmen Erkenntnis beginnt: der Einsicht, dass die bisherige Logik vielleicht selbst Teil des Problems ist. Für mich ist Chris Argyris einer der wichtigsten Vordenker, wenn es darum geht zu verstehen, warum Organisationen an ihren eigenen Routinen festhalten und wie sie lernen können, diese zu durchbrechen. Eine Folge für alle, die nicht nur Symptome bekämpfen, sondern die Ursachen verstehen wollen. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Bücher: https://shop.haufe.de/

    Säulen #10: Chris Argyris: Warum Organisationen immer wieder dieselben Fehler machen
  7. Jun 15

    Ep. 133: Stunden verkaufen war gestern (Talk mit Christoph Burchartz)

    In dieser Folge spreche ich mit Christoph Burchartz über eine Frage, die gerade viele Agenturen, Beratungen und Dienstleister beschäftigt: Was passiert, wenn das Geschäftsmodell auf Stunden basiert, die plötzlich niemand mehr braucht? Christoph hat seine Agentur durch eine der schwierigsten Phasen der Branche geführt. Nach dem Corona-Boom kamen Auftragsrückgänge, Budgetstopps und die Erkenntnis, dass das alte Modell nicht mehr funktioniert. Stunden verkaufen. Menschen auslasten. Mehr Umsatz durch mehr Köpfe. Für ihn war klar: So geht es nicht weiter. Wir sprechen darüber, warum klassische Time-and-Material-Modelle an ihre Grenzen stoßen. Warum Zeiterfassung oft Misstrauen statt Wertschöpfung produziert. Und weshalb viele Unternehmen immer noch Aufwand mit Wert verwechseln. Christoph erklärt, wie seine Agentur heute arbeitet. Weg von Stunden. Hin zu echtem Kundennutzen. Weg von Leistungsverkauf. Hin zu Wertschöpfung. Dabei geht es nicht nur um neue Preismodelle. Es geht um eine andere Haltung. Mehr Vertrauen. Mehr Verantwortung. Mehr echtes Interesse an den Problemen der Kunden. Natürlich reden wir auch über KI. Über eine Technologie, die viele Geschäftsmodelle gerade fundamental verändert. Denn wenn Aufgaben, die früher Tage gedauert haben, heute in Minuten erledigt werden, stellt sich eine unbequeme Frage: Wie sinnvoll ist es dann noch, Zeit zu verkaufen? Für mich ist das Gespräch vor allem eine Geschichte über unternehmerischen Mut. Über die Bereitschaft, lieb gewonnene Gewissheiten loszulassen. Und über die Erkenntnis, dass Veränderung oft genau dann beginnt, wenn das alte System noch funktioniert, aber nicht mehr lange. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- So erreicht Ihr Christoph Burchartz: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christophburchartz/ Homepage: https://www.pixolith.de/ --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Bücher: https://shop.haufe.de/

    Ep. 133: Stunden verkaufen war gestern (Talk mit Christoph Burchartz)
  8. Jun 8

    Ep. 132: Müssen sich Mitarbeitende heute noch unterordnen?

    In dieser Frag-Holgi-Folge geht es um eine Frage, die mir in letzter Zeit immer häufiger begegnet: Warum wollen sich Bewerber und Mitarbeitende eigentlich nicht mehr unterordnen? Die Klage kennt wahrscheinlich jede Führungskraft. Früher sei man dankbar gewesen, überhaupt einen Job zu bekommen. Heute werde schon beim ersten Gespräch über Homeoffice, Arbeitszeiten und Ausstattung verhandelt. Aber geht es dabei wirklich um Generationen? Ich glaube nicht. Wir sprechen darüber, warum der vermeintliche Generationenkonflikt oft eine falsche Erklärung ist. Und warum hinter vielen dieser Diskussionen eigentlich etwas anderes steckt: die Erwartung von Unterordnung. Denn lange Zeit war Arbeit geprägt von klaren Hierarchien, festen Rollen und Autorität. Wer neu war, hat sich angepasst. Wer unten stand, hat zugehört. Das war der gesellschaftliche Vertrag. Nur funktioniert dieser Vertrag heute immer schlechter. An seine Stelle tritt etwas anderes: Aushandlung. Menschen formulieren Bedürfnisse. Unternehmen formulieren Anforderungen. Und dann wird gemeinsam geklärt, ob das zusammenpasst. Das klingt simpel. Ist aber für viele Organisationen eine echte Umstellung. Denn moderne Führung bedeutet nicht mehr, Unterordnung durchzusetzen. Sondern Erwartungen, Bedürfnisse und Grenzen transparent zu machen. Für mich bleibt am Ende eine einfache Erkenntnis: Das Problem ist nicht, dass Menschen sich nicht mehr unterordnen wollen. Das Problem ist, dass wir oft noch mit einem Führungsverständnis arbeiten, das aus einer anderen Zeit stammt. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Bücher: Shop.Haufe

    Ep. 132: Müssen sich Mitarbeitende heute noch unterordnen?

About

"Veränderungsstabil" ist ein Podcast für Führungskräfte, Organisations- und Personalentwickler*innen sowie Unternehmer*innen, die in einer volatilen, unsicheren und komplexen Welt erfolgreich und gesund bleiben wollen. Holger bringt komplexe Zusammenhänge unterhaltsam und umsetzbar auf den Punkt. Ob mit Gästen oder in Soloepisoden, ich höre mir einfach gerne die endlosen Beispiele aus dem echten Leben an, die mir zeigen: Ich bin nicht allein, andere haben die selben Herausforderungen und es gibt Hoffnung - jenseits von Systemtheorie und naivem Trendgehopse." - Petra Mustermann Neue Folgen erscheinen wöchentlich auf Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify und Amazon. Weitere Infos unter: https://www.odonovan.de/veraenderungsstabil

You Might Also Like