GRENZENLOS LEBEN - Der Podcast

Grenzenlos Leben

Gedanken, Meinungen, Ideen zu grenzenlosem Leben. Klar. Eindeutig, Pointiert. Nie langweilig, immer ehrlich. www.grenzenlos-leben.net

  1. May 19

    Lithium – Licht im Dunkel

    Lithium – Verboten verdient Wer profitiert davon, dass das wichtigste Mikrogramm-Spurenelement deines Gehirns rezeptpflichtig ist? Drei Antworten. Und eine Harvard-Studie, die niemand richtig zitiert. Du benötigst dreihundert Euro für ein Rezept für ein Spurenelement, das in fast jedem hochwertigen Mineralwasser enthalten ist. Willkommen in der Welt des Lithiums. In der gesamten EU verboten als Nahrungsergänzung – egal, wie niedrig die Dosis ist. Rezeptpflichtig als Arzneistoff. Am 6. August 2025 wurde es plötzlich zum Gegenstand einer der bemerkenswertesten Veröffentlichungen, die das Wissenschaftsjournal Nature in den vergangenen Jahren herausgegeben hat. Diese Veröffentlichung verändert einiges. Aber sie wird – aus meiner Sicht – von genau den Akteuren verkürzt zitiert, die wirtschaftlich vom aktuellen Status profitieren. Drei Akteure. Drei Geschäftsmodelle. Eine Regulierung. Los geht’s! Was Lithium ist – und was es nicht ist Beginnen wir mit der wichtigsten Unterscheidung, die fast immer fehlt. Wenn von „Lithium“ die Rede ist, kann zweierlei gemeint sein. Das pharmazeutische Lithium-Carbonat in Dosierungen von 600 bis 1.800 Milligramm pro Tag zur Behandlung bipolarer Störungen. Dies ist eine Hochdosistherapie mit enger therapeutischer Breite, regelmäßiger Blutspiegelkontrolle und ernsten Risiken bei Überdosierung. Diese Anwendung gehört in das therapeutische Umfeld. Punkt. Das diätetische Lithium-Orotat oder freies Lithium aus Mineralwasser in Dosierungen von 1 bis 20 Milligramm elementarem Lithium. Diese Spurenelement-Größenordnung. ist in den USA als Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich. In der EU ist sie verboten. Der Faktor zwischen beiden Anwendungsformen beträgt etwa 30 bis 200. Das ist, als würde man Selen-Vergiftungen heranziehen, um den Verkauf von 200-Mikrogramm-Selen-Kapseln zu verbieten. In diesem Beitrag geht es nur um den zweiten Bereich. This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.grenzenlos-leben.net/subscribe

  2. Apr 16

    Warum die teuersten Superfoods im Regal stehen …

    Über Marketingversprechen, vergessenes Wissen und die Lebensmittel, die dein Körper wirklich braucht. Die Wahrheit über Superfoods beginnt nicht im Bioladen. Sie beginnt in der Küche deiner Großmutter. Dort stand kein Açaí-Pulver. Kein Matcha-Latte. Kein Spirulina-Smoothie. Dort stand eine dampfende Knochenbrühe. Eine gebratene Leber. Ein Glas fermentierter Kohl. Und deine Großmutter hatte mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger chronische Erkrankungen als du. Denn sie hatte einen weiteren Vorteil: Sie wurde nicht von der „modernen“ Medizin geheilt. Sie aß einfach gesund. Das Superfood-Versprechen Das Wort „Superfood“ existiert nicht in der Ernährungswissenschaft. Es ist eine Marketingkategorie. Es ist weder ein wissenschaftlicher Begriff noch eine offizielle Klassifizierung. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den Begriff mehrfach kritisiert – weil er keine definierten Kriterien hat und Verbraucher systematisch in die Irre führt. Und trotzdem: Der globale Superfood-Markt wird laut Marktforschern auf über 200 Milliarden Dollar geschätzt – mit steigender Tendenz und zunehmend von der Pharmaindustrie gekapert, die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln in atemberaubender Geschwindigkeit aufkauft. Dahinter steckt ein simples Prinzip: Je exotischer, desto teurer. Und je teurer, desto wertvoller wirkt es. Açaí kommt aus dem Amazonas. Maca aus den peruanischen Anden. Moringa aus Indien. Das klingt nach Ursprünglichkeit. Nach Natur. Nach Heilwissen. Und manchmal steckt auch echter Nährwert dahinter, keine Frage. Aber was wäre, wenn die wirklich nährstoffdichten Lebensmittel direkt vor deiner Nase liegen – und niemand darüber redet, weil damit kein Geld zu verdienen ist? This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.grenzenlos-leben.net/subscribe

  3. Apr 13

    Ihr Arzt sagte: Wir können nichts tun!

    Ihr Arzt sagte: „Wir können nichts tun.“ 2014 ertastete eine 42-jährige Frau etwas Hartes in ihrem Bauch. Sie geht zum Arzt. Dann zum nächsten. Scans. Biopsien. Und wieder Scans. Das Ergebnis: Non-Hodgkin-Lymphom. Stadium III. Tumore auf beiden Seiten des Körpers – oben und unten, überall. Ihr Onkologe erklärt ihr die Situation aus seiner schulmedizinischen Sicht in aller Deutlichkeit. Er ist ehrlich – basierend auf seinem Konzept: Chemotherapie würde bei dieser Form und diesem Stadium mehr schaden als helfen. Er glaubt, die Krankheit sei nicht heilbar. Er kennt keine Behandlung, die er empfehlen kann. Sein Vorschlag: Beobachten. Alle drei Monate ein Kontrolltermin. Beobachten, wie der Krebs wächst. Sie verlässt die Praxis. Und sucht eine andere Antwort. Die Klinik, die niemand kennt Sie stößt auf das TrueNorth Health Center in Santa Rosa, Kalifornien. Das Konzept: Keine Chemotherapie. Keine Bestrahlung. Keine Medikamente. Nur Wasser. Unter medizinischer Aufsicht beginnt sie ein 21-tägiges Wasserfasten. Begleitet von Ärzten. Alles wissenschaftlich dokumentiert von Anfang bis Ende. Das Ergebnis überrascht selbst die behandelnden Mediziner in seiner Deutlichkeit. Die vergrößerten Lymphknoten schrumpfen nach 21 Tagen messbar. Bei der 6-Monats-Kontrolle sind sie nicht mehr tastbar. Und bei der 9-Monats-Kontrolle? Es sind keine Symptome mehr feststellbar. Der Fall wird in BMJ Case Reports veröffentlicht – einer der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften weltweit. This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.grenzenlos-leben.net/subscribe

  4. Mar 30

    Zucker

    Warum du wahrscheinlich fünfmal mehr Zucker isst, als du denkst – und was Weizen damit zu tun hat. Nimmst du keinen Zucker in den Kaffee? Du isst selten Süßigkeiten? Dann habe ich eine unbequeme Nachricht für dich: Der Zucker, den du bewusst isst, macht vielleicht 20 Prozent deines tatsächlichen Konsums aus. Die restlichen 80 Prozent sind versteckt – in Brot, Fertigsoßen, Joghurt, Müsli, Wurst und Ketchup. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt maximal 25 Gramm Zucker pro Tag. Das sind sechs Teelöffel. Die offizielle deutsche Statistik spricht von 90 bis 100 Gramm pro Tag – aber selbst diese Zahl erfasst nur einen Teil. Umfassende Erhebungen aus den USA, die alle Zuckerquellen einbeziehen, liegen bei 130 bis 150 Gramm täglich. Das sind 34 Teelöffel. Jeden Tag. Und unsere Ernährung in Europa ist genauso industrialisiert – die gleichen Konzerne, die gleichen Fertigprodukte, die gleichen Tricks. Wir reden hier nicht von doppelt so viel wie in der WHO-Empfehlung. Wir reden vom Fünf- bis zum Sechsfachen. In dieser Folge nehme ich Zucker komplett auseinander – und gehe dabei weit über das hinaus, was die meisten Gesundheitsratgeber erzählen: Über 60 versteckte Namen für Zucker – die Lebensmittelindustrie nutzt Dutzende Bezeichnungen, um Zucker in der Zutatenliste zu verstecken. Glukosesirup, Maltodextrin, Gerstenmalzextrakt, Fruktose-Glukose-Sirup, Apfeldicksaft – die vollständige Liste findest du weiter unten. Warum Weißbrot schlimmer ist als Haushaltszucker – das Thema, über das fast niemand spricht: Moderner Weizen treibt deinen Blutzucker stärker in die Höhe als Zucker selbst. Zwei Scheiben Toastbrot haben die gleiche Blutzuckerwirkung wie mehrere Teelöffel reiner Zucker. Dazu kommt Gliadin – ein Protein im Weizen, das an Opioidrezeptoren im Gehirn bindet und dafür sorgt, dass du nicht aufhören kannst zu essen. Zucker macht süchtig – das ist keine Übertreibung – Studien der Princeton University zeigen: Zucker aktiviert im Gehirn dieselben Belohnungszentren wie Kokain. Versuchstiere haben Zucker sogar gegenüber Kokain bevorzugt. Dein ständiges Verlangen nach Süßem ist kein Mangel an Disziplin – es ist Biochemie. Wie die Zuckerlobby die Wissenschaft manipulierte – In den 1960er Jahren bezahlte die Zuckerindustrie Harvard-Wissenschaftler, um den Fokus von Zucker auf Fett zu lenken. Jahrzehntelang hieß es: „Fett ist der Feind.” Die Folge: fettarme Produkte voller Zucker, eine weltweite Adipositas-Epidemie und Herzerkrankungen als Todesursache Nummer 1. Aufgedeckt wurde das erst 2016. Was Zucker in deinem Körper anrichtet: Fettleber (der gleiche Mechanismus wie bei Alkohol), chronische Entzündungen, gestörtes Darmmikrobiom, Insulinresistenz und beschleunigte Hautalterung. Die Liste ist lang – und die meisten Ärzte sprechen nicht darüber. Jetzt abonnieren Die vollständige Zuckerliste – über 60 Namen, die du kennen solltest Druck dir diese Liste aus und nimm sie mit in den Supermarkt. Wenn einer dieser Begriffe auf der Zutatenliste steht, weißt du: Da ist Zucker drin. Klassische Zucker: Saccharose, Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker), Laktose (Milchzucker), Maltose (Malzzucker), Galaktose, Dextrose, Raffinose Sirupe: Glukosesirup, Glukose-Fruktose-Sirup, Fruktose-Glukose-Sirup, High Fructose Corn Syrup (HFCS), Maissirup, Ahornsirup, Agavensirup, Agavendicksaft, Reissirup, Dattelsirup, Zuckerrübensirup, Karamellsirup, Invertzuckersirup, Raffinadesirup, Goldsirup Malz- und Getreidevarianten: Maltodextrin, Malzextrakt, Gerstenmalzextrakt, Gerstenmalz, Malzzucker, Weizendextrin, Stärkesirup, Dextrin, modifizierte Stärke Fruchtsüße (klingt gesund, ist Zucker): Fruchtsüße, Fruchtextrakt, Traubensüße, Apfeldicksaft, Birnendicksaft, Fruchtpüree, Fruchtsaftkonzentrat, eingedickter Fruchtsaft Naturprodukte (trotzdem Zucker): Honig, Rohrzucker, Rohrohrzucker, Vollrohrzucker, Muscovado, Panela, Kokosblütenzucker, Palmzucker Zuckeralkohole: Sorbit (E420), Mannit (E421), Isomalt (E953), Maltit (E965), Lactit (E966), Erythrit (E968), Xylit (E967) Technische Bezeichnungen: Invertzucker, Invertzuckercreme, Karamell, Kandis, Farinzucker, Puderzucker, Hagelzucker, Gelierzucker, Vanillezucker, Demerara-Zucker, Turbinado-Zucker Dein Weg zu Dir GRENZENLOS LEBEN Willkommen auf Deinem Weg zu Dir! Read more a year ago · 11 likes · 4 comments · LIVE WITHOUT LIMITS with Klaus 6 Schritte, die du heute umsetzen kannst 1. Zutatenlisten lesen. Nicht die Nährwerttabelle – die Zutatenliste. Faustregel: Alles, was auf „–ose“ endet, ist Zucker. Alles mit „Sirup“ ist Zucker. Alles mit „Malz“ oder „Extrakt“ ist verdächtig. 2. Zuckergetränke streichen. Der einfachste und wirkungsvollste Schritt. Ein Glas Orangensaft enthält genauso viel Zucker wie ein Glas Cola. 3. Weißmehl reduzieren. Weißbrot, Toast, helle Nudeln – das ist verkappter Zucker. Wenn Brot, dann echtes Sauerteigbrot mit langer Gärung. Alternativen: Süßkartoffeln, Quinoa, Buchweizen, Hülsenfrüchte. 4. Selbst kochen. Jede selbst zubereitete Mahlzeit ist ohne versteckten Zucker. 5. Entzug aushalten. Die ersten Tage können unangenehm sein – Kopfschmerzen, Müdigkeit, Heißhunger. Das ist normal und zeigt, wie abhängig dein Körper war. Nach etwa zwei Wochen stabilisiert sich alles. 6. Ersetzen statt zu verzichten. Beeren, dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil, Tee mit Zimt. Zimt reguliert übrigens auch den Blutzucker. This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.grenzenlos-leben.net/subscribe

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