Über Israel und Palästina sprechen

Shai Hoffmann

Willkommen bei 'Über Israel und Palästina sprechen', dem Podcast, der die Vielfalt der Meinungen zu diesem komplexen Thema in unserer deutschen Gesellschaft hörbar macht. Begleitet uns auf einer Reise durch Perspektiven von Expert:innen, Lehrkräften und Pädagog:innen – mit und ohne Betroffenheitsperspektive – und taucht ein in den facettenreichen Nahostkonflikt. Ein Podcast der gemeinnützigen Gesellschaft im Wandel UG. Impressum: https://www.israelpalaestinavideos.org/impressum/

  1. 3d ago

    „Was kommt nach der Zweistaatenlösung?“ – MENA-Experte Dr. Jan Busse analysiert den Status quo

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Jan Busse über den israelisch-palästinensischen Konflikt, die Lage nach dem erneut angeflammten Krieg zwischen den USA und Iran und die Frage, ob die Zweistaatenlösung noch mehr ist als ein politisches Mantra. Jan ist Politikwissenschaftler an der Universität der Bundeswehr München und einer der profiliertesten deutschen Experten für Israel und Palästina. Gemeinsam mit Muriel Asseburg hat er das Standardwerk Der Nahostkonflikt: Geschichte, Positionen, Perspektiven verfasst, das inzwischen in der 14. Auflage vorliegt. Anlass der Folge ist auch Netanjahus bevorstehender Besuch im Weißen Haus und die Frage, was das über das Verhältnis zwischen Washington und Jerusalem verrät. Wir sprechen über die Blockaden im Konflikt, über mögliche Zukunftsszenarien und darüber, was passiert, wenn die Zweistaatenlösung endgültig scheitert. Gast: Dr. Jan BusseHost: Shai Hoffmann Links: https://www.unibw.de/politikwissenschaft/professuren/lehrstuhl-ikf/busse https://www.bpb.de/shop/materialien/falter/572136/der-nahostkonflikt/  https://www.chbeck.de/asseburg-busse-nahostkonflikt/product/40951196 https://www.inlibra.com/de/journal/view/issn/0946-7165  https://doi.org/10.1007/978-3-662-70217-8_26   https://www.alandforall.org/wp-content/uploads/2021/02/booklet-english.pdf  Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  2. Jul 17

    „Ich gebe niemanden auf" – Engin Çatık über Schule, Führung und den 7. Oktober

    In dieser Folge spreche ich mit Engin Çatık über die Reaktionen nach dem  7. Oktober 2023 in seiner Schule und wie Engin und seine Kolleg*innen damit umgegangen sind. Engin ist in Berlin-Mariendorf aufgewachsen, hat Geschichte und Ethik studiert und über zehn Jahre im Berliner Bildungssystem gearbeitet, davon viele Jahre in Leitungsfunktionen. Bekannt wurde er als Schulleiter der Johanna-Eck-Schule in Schöneberg, die er aus einer Krise führte. Von Januar 2025 bis Sommer 2026 leitete er die Friedrich-Bergius-Schule in Friedenau, in die er ebenfalls nach einem Brandbrief aus dem Kollegium gerufen wurde. Im September erscheint sein Buch Ich gebe niemanden auf bei S. Fischer. Wir sprechen über seinen Ansatz, zwischen Verhalten und Mensch zu trennen, über strukturelle Herausforderungen und darüber, was Schule braucht, um mit polarisierenden Themen umzugehen. Außerdem geht es um seinen Weggang von der Bergius-Schule und seinen Wechsel in eine systemische Rolle beim Berliner Landesinstitut BLiQ. Ein hörenswertes und inspirierendes Gespräch eines Lehrers, der einen bemerkenswerten Ansatz des radikalen Vertrauens hat. Gast: Engin ÇatıkHost: Shai Hoffmann Links: https://www.urania.de/event/ich-gebe-niemanden-auf/ https://www.fischerverlage.de/buch/engin-catik-ich-gebe-niemanden-auf-9783103977783 https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/redezeit-engin-catik-100.html https://www.news4teachers.de/2026/01/nach-brandbrief-wie-schulleiter-engin-catik-eine-bereits-abgeschriebene-schule-schritt-fuer-schritt-wieder-aufbaut/ Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Meyer ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  3. Jul 10

    Zwischen den Fronten – Hamza Abu Howidy über sein neues Buch „Muscheln am Strand von Gaza“

    Hamza Abu Howidy ist Friedensaktivist aus Gaza. In dieser Folge spreche ich mit ihm über sein Debütbuch Muscheln am Strand von Gaza, über die Zeit nach den „We Want to Live"-Protesten und darüber, wie er heute von Deutschland aus als wichtige Stimme gegen Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus wirkt und dabei zwischen die Fronten gerät. Wir diskutieren seine Einschätzung zur aktuellen Lage in Gaza, seine scharfe Kritik an der Hamas, der israelischen Regierung und die Frage, wie sich die öffentliche Debatte in Deutschland über Israel und Palästina seit unserem letzten Podcastgespräch verändert hat. Gast: Hamza Abu HowidyHost: Shai Hoffmann Links: https://www.fischerverlage.de/buch/hamza-abu-howidy-muscheln-am-strand-von-gaza-9783103977684 https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/muscheln-am-strand-von-gaza-aufwachsen-im-gaza-der-nullerjahre https://www.fr.de/politik/palaestinenser-floh-vor-hamas-aus-gaza-jetzt-lebt-er-im-fluechtlingsheim-94370815.html https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/hamza-abu-howidy-berichtet-vom-terror-der-hamas-sendung-vom-20-05-2026-100.html https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/pageturner-zum-nahostkonflikt/ Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  4. Jul 3

    Kein legitimes Ziel – Anja Osterhaus über getötete Journalist*innen im Krieg und der Verfassung der Pressefreiheit weltweit

    In dieser Folge spreche ich mit Anja Osterhaus, Geschäftsführerin bei Reporter ohne Grenzen. Seit April 2024 verantwortet sie dort die politische Arbeit und strategische Ausrichtung. Zuvor leitete sie fast sieben Jahre das Deutschlandbüro von Oxfam als Programmdirektorin und war zuvor bei Transparency International für die Region Europa und Zentralasien zuständig. Mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft (Berlin und Mexiko-Stadt) bringt sie jahrzehntelange Erfahrung in internationalen NGOs, im Menschenrechtsschutz und in der Pressefreiheit mit. Im Gespräch geht es um die gezielten Tötungen von Journalist*innen im Gazastreifen – aktuell am Beispiel von Anas al-Sharif und seinen Kollegen, allesReporter aus Gaza, deren Tod weltweit Schlagzeilen machte. Wir sprechen darüber, ob eine mutmaßliche Nähe zu einer Konfliktpartei jemals ein legitimer Grund für solch eine Tat sein kann, welche völkerrechtlichen Schutzmechanismen eigentlich greifen müssten und wie realistisch eine unabhängige internationale Aufklärung ist.  Außerdem diskutieren wir, wie Reporter ohne Grenzen vergleichbare Fälle weltweit einordnet, welche Rolle internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen dabei spielen – und was passieren müsste, damit Pressefreiheit auch in Kriegs- und Krisengebieten konsequenter verteidigt wird und wie es um die Pressefreiheit in Deutschland und der Welt steht. Gast: Anja Osterhaus Host: Shai Hoffmann Links und mehr: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/rsf-verurteilt-gezielte-toetungen-in-gaza https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/neue-rsf-geschaeftsfuehrung-ist-komplett https://www.tagesspiegel.de/internationales/israel-totet-bekannten-journalisten-in-gaza-gegen-al-sharif-wurde-zuletzt-eine-regelrechte-kampagne-gefuhrt-14159960.html https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/pressefreiheit-wie-koennen-wir-sie-retten/2106020 https://taz.de/Tag-der-Pressefreiheit-2025/!6062439/ Danke an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion), sowie an Jordi Kuragari (Video-Snippets). Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Schön, dass ihr zugehört habt – abonniert den Podcast gern und teilt ihn mit euren Freund*innen und Familien!

  5. Jun 26

    Reisen ins Verstehen – Dani Levy und Dr. Anne Rohrbach über VR, Humor und politische Bildung

    🥳 In dieser Folge stellen wir euch unser gemeinsames Projekt vor! 🎉www.reiseninsverstehen.org Wie kann ein künstlerisches Projekt zu einem Bildungsraum werden? Und was verändert sich, wenn Schüler*innen Israel und Palästina nicht nur besprechen, sondern räumlich, körperlich und emotional erleben? In dieser Folge sprechen wir mit Dani Levy und Dr. Anne Rohrbach über das Projekt „Reisen ins Verstehen – Mit VR-Brillen nach Israel und Palästina“. Im Mittelpunkt stehen vier Kurzfilme, die in Jerusalem entstanden sind und nun in einem pädagogischen Rahmen eingesetzt werden. Es geht um Wahrnehmung, Perspektivwechsel und die Frage, wie sich Komplexität vermitteln lässt, ohne zu vereinfachen oder zu überfordern. Dani Levy spricht über die Entstehung der Filme, über Jerusalem als Ort voller Widersprüche und über Humor als künstlerisches Mittel. Anne Rohrbach entwickelt daraus ein Bildungskonzept, das junge Menschen ab Klasse 9 emotional erreicht, ohne sie festzulegen, und das Reflexion, Ambiguität und Dialogfähigkeit stärkt. Gast: Dani Levy und Dr. Anne RohrbachHost: Shai Hoffmann Links: https://www.danilevystiftung.de/ https://www.imdb.com/de/name/nm0506374/ https://www.gesellschaftimwandel.org/angebote/reisen-ins-verstehen https://www.jmberlin.de/ausstellung-geschichten-aus-jerusalem-glaube-liebe-hoffnung-angst#media-2369 https://www.youtube.com/watch?v=n-GNRYw-mAA Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  6. Jun 19

    Debattenräume sichern – Ilyas Saliba über Wissenschaftsfreiheit im Kontext Israel/Palästina

    Ilyas Saliba ist Politikwissenschaftler und forscht zu Wissenschaftsfreiheit, autoritären Dynamiken und den schrumpfenden Räumen zivilgesellschaftlicher und akademischer Debatte. Seine Arbeit verbindet MENA-Expertise mit der Frage, wie universitäre Diskursräume unter politischem Druck offen bleiben können. In dieser Folge spreche ich mit ihm über den Zustand der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland. Wir sprechen über Selbstzensur und politische Einflussnahme an Hochschulen. Außerdem geht es darum, wie Debatten über Israel und Palästina an Universitäten geführt werden können, ohne dass Angst, Drohungen oder institutioneller Druck den Raum bestimmen. Die aktuellen Konflikte an der Hertie School sind ein zentrales Thema des Gesprächs. Wir diskutieren die Grenzen zwischen legitimer Kritik und Diskursverengung. Und wir sprechen über die Rolle von Hochschulleitungen, wenn es darum geht, pluralistische und geschützte Debattenräume zu sichern. Gast: Ilyas Saliba Host: Shai Hoffmann Links: https://www.uni-erfurt.de/staatswissenschaftliche-fakultaet/fachrichtung/sozialwissenschaften/internationale-politik-und-konfliktforschung/team/dr-ilyas-saliba https://taz.de/Protest-an-der-Alice-Salomon-Hochschule/!6060185/ https://www.scholarsatrisk.org/resources/free-to-think-2024/ https://academic-freedom-index.net/ https://www.youtube.com/watch?v=kOTPYMUU-xQ https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfVy2D5Xy_DMiaMx2TsE7YediR6qifxoLDP1zIjKzEl9t1LWw/viewform https://docs.google.com/forms/d/1NbIQ2jmvuTih8wT9khMsOcsvOZtd7uwgwq4l6x5D_9I/viewform?pli=1&edit_requested=true Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  7. Jun 12

    Israel und Palästina am Campus Rütli in Neukölln – Lehrkraft Clara Debour über Verantwortung und Beziehung

    Clara Debour unterrichtet Deutsch, Politische Bildung und Französisch am Campus Rütli in Berlin-Neukölln. Vor ihrer Arbeit an der Schule war sie im Theaterbereich und in der außerschulischen politischen Bildung tätig. Heute versteht sie Schule als einen Ort, an dem Macht kritisch reflektiert und in Verantwortung übersetzt werden muss. Am Campus Rütli arbeitet sie vor allem an der Schnittstelle von Bildung, Beziehung und Konflikt. Dabei geht es nicht nur um Unterrichtsinhalte, sondern auch darum, wie Schule als sicherer Raum gestaltet werden kann – gerade für Kinder und Jugendliche, die mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Belastungen in den Raum kommen. Seit dem 7. Oktober beschreibt Clara Schule als einen emotional aufgeladenen Ort, in dem Trauer, Wut, Ohnmacht und der Wunsch nach Solidarität gleichzeitig präsent sind. In dieser Folge sprechen wir mit ihr darüber, wie politische Bildung in solchen Situationen gelingen kann, was Gespräche über Israel/Palästina, Antisemitismus, Rassismus und Radikalismus brauchen und wie Schule mit Polarisierung umgehen kann, ohne Konflikte zu verdrängen. Gast: Clara Debour Host: Shai Hoffmann Links: ​​https://www.focus.de/perspektiven/lehrerin-im-interview-deutschlands-einst-beruechtigtste-schule-warum-ruetli-lehrer-palaestina-flaggen-nicht-verbieten_id_254337698.html https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehreralltag-in-neukoelln-zum-umgang-mit-schwierigen-themen-abschreiben-erwuenscht-gastbeitrag-a-9afb2b66-0c07-4c39-8625-afa1a2fa6a48 https://open.spotify.com/episode/6H2xZR2rT25zkWTgnuqF0G?si=0da6de750342404f https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari · Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org https://bildungsluecke-rassismus.de/angebot/israel-palaestina-thematisieren/

  8. Jun 5

    Empathie-Verbot und kollektive Traumata – Prof. Dr. José Brunner über Emotionen im Israel-Palästina-Konflikt

    Wie prägen Emotionen politische Konflikte – und warum reicht es nicht, nur über Interessen und Macht zu sprechen? In dieser Folge geht es um die psychologischen Dynamiken im israelisch-palästinensischen Konflikt: um Angst, Trauma, Narzissmus und Paranoia – und darum, wie sie Wahrnehmung, Gewalt und politische Entscheidungen beeinflussen. Wir sprechen über das von José Brunner beschriebene „Empathie-Verbot“ gegenüber der Zivilbevölkerung in Gaza, über gesellschaftlichen Druck und Verhärtungen auf beiden Seiten sowie über typische Verkürzungen im deutschen Diskurs. Außerdem geht es um die Frage, ob und wie ein Ausweg überhaupt denkbar ist: Was müsste passieren, damit wieder Empathie entstehen kann? Und braucht es dafür zuerst Sicherheit – oder ist es umgekehrt? Gast: José Brunner Host: Shai Hoffmann Links: https://www.ullstein.de/werke/brutale-nachbarn/hardcover/9783549110034 https://www.republik.ch/2025/09/10/jose-brunner-in-israel-besteht-ein-empathie-verbot-gegenueber-den-menschen-in-gaza https://www.republik.ch/2023/11/16/beide-seiten-haben-eine-berechtigte-existenzielle-angst https://www.sueddeutsche.de/kultur/jose-brunner-debatte-gaza-voelkermord-kriegsverbrechen-israel-li.3291446 Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team: Redaktion: Video: Jordi Kuragari · Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

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