Am Puls.

PH Luzern - Weiterbildung

Der offizielle Podcast der Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule Luzern. Die Schule lebt, sie verändert sich, sie fordert heraus. In unserem Podcast bleiben wir am Puls der Schule und diskutieren mit spannenden Gästen aus Praxis und Wissenschaft über aktuelle und relevante Themen im Bildungsbereich.

  1. Oct 20

    Herausforderndes Verhalten: Nicht wollen – oder noch nicht können?

    Herausforderndes Verhalten beschäftigt viele Lehrpersonen und bringt sie teilweise an ihre Grenzen. In diesem Kontext wird auch die schulische Integration oder Inklusion kontrovers diskutiert.  Welche Rolle spielt die Haltung im Umgang mit herausforderndem Verhalten? Was braucht es für ein inklusives Klassenklima und eine gute Beziehung zu den Schüler*innen? Und was heisst es, genauer hinzuschauen und zu verstehen, was hinter einem Verhalten steckt? Darüber sprechen wir mit Chiara Burri. Sie ist Dozentin im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik und im CAS Brennpunkt Verhalten an der PH Luzern. Sie war selbst als schulische Heilpädagogin tätig und bringt viel Erfahrung aus dem Schulalltag mit. Kurse PH Luzern: Mindset Verhalten (Holkurs)Handlungsrepertoire im Umgang mit herausforderndem Verhalten (reiner Holkurs)Unterricht für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten (Zyklus 1 und 2)Auffälliges Verhalten? Beziehung wirkt! Banking Time und IBFSystematische Förderung sozial-emotionaler KompetenzenHerausforderndes Verhalten und mangelnde Motivation: Systemische Zusammenhänge, Präventions- und Handlungsmöglichkeiten (Zyklus 3)Emotionsregulation – leichter gesagt, als getan…Bewegte Interventionen - Embodiment im SchulalltagHerausforderndes Verhalten bei Intelligenzminderung besser verstehen (SEED-2)CAS Brennpunkt Verhalten  Websites: Schulen für alle – Weiterbildungen und Bausteine, PH LuzernHerausforderndes Verhalten – Informationen und Bausteine der Dienststelle Volksschulbildung LuzernLCH-Befragung: Inklusion im Schulalltag aus Sicht der LCH-Mitglieder  Weiterführende Literatur: Greene, R. W. (2019). Verloren in der Schule: Wie wir herausfordernden Kindern helfen können (K. Beifuss & A. Pfaller, Übers.; 2., überarb. Aufl.). Hogrefe.   Moderation:Deborah Bernhard Fragen und Inputs an: ampuls@phlu.ch

  2. Sep 20

    Medienbildung in der Schule: Warum Verbote nicht reichen

    Smartphone-Verbote an Schulen, Altersbeschränkungen für Social Media, Desinformation, Hate Speech oder die Auswirkungen digitaler Medien auf die psychische Gesundheit: Der Umgang mit digitalen Medien beschäftigt Schulen, Eltern, Politik und Gesellschaft gleichermassen.  Welche Rolle kommt dabei der Schule zu? Wie können Kinder und Jugendliche lernen, digitale Medien kompetent, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen – und was kann Medienbildung dazu beitragen?  Darüber sprechen wir mit dem Medienpädagogen Frank Egle. Wir klären, was unter Medienbildung zu verstehenist, welche Ziele sie verfolgt und wie sie im Schulalltag umgesetzt werden kann. Ausserdem geht es darum, was Schulen, Lehrpersonen sowie Kinder und Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien besonders herausfordert und wo die Grenzen von Medienbildung liegen. Auch aktuelle Debatten rund um Smartphone-Verbote an Schulen und Altersbeschränkungen für Social Media kommen zur Sprache.   Frank Egle ist Medienpädagoge und Co-Leiter des Fachbereichs Medien & Informatik an der Pädagogischen Hochschule Luzern.   Kurse PH Luzern: Vortragswerkstatt "Echt?"Echt? Vertrauen und Desinformation im digitalenZeitalterFotoprojekte in der Schule – Bilder zwischen Wahrheit,Kreativität und IllusionPodcast in der Schule – Schüler*innen gehen mitAudiobeiträgen auf SendungVideoprojekte in der Schule – Filmsprache verstehenund in eigenen kleinen Videoprojekten anwendenAI-Literacy: Kompetenzen für einen reflektierten undverantwortungsvollen Umgang mit KIThemenabend: Ethik und Künstliche Intelligenz –Chancen, Grenzen, Verantwortung (Zyklus 3)CAS Fachkarriere in der DigitalitätKI – Kompetenzen auf der Stufe Sek IIKünstliche Intelligenz für SchulleitendeHandlungskompetenz und KI (S2B) (Berufsfachschule)  Websites: Medien und Informatik, PH LuzernZEMBI  Weiterführende Literatur: JAMES-StudieMIKE-StudieICILSPISA 2025 Results  Moderation:Deborah Bernhard   Fragenund Inputs an: ampuls@phlu.ch

  3. Aug 20

    Theaterpädagogik: Viel mehr als ein bisschen «Theäterle»

    Theaterpädagogik ist weit mehr als ein bisschen «Theäterle». Sie eröffnet neue Zugänge zum Lernen, regt Perspektivenwechsel an und stärkt personale und soziale Kompetenzen.   In dieser Folge sprechen wir mit Ursula Ulrich, Leiterin des Zentrums Theaterpädagogik der PH Luzern, und Alisha Spring, Theaterpädagogin am selben Zentrum, über das Potenzial der Theaterpädagogik in der Schule. Gemeinsamräumen wir mit Vorurteilen auf und zeigen, warum Theaterpädagogik weit mehr ist als «Theäterle» und einen wichtigen Beitrag zu ganzheitlicher Bildung leistet.   Du erfährst unter anderem … …worum es in der Theaterpädagogik geht und welche drei Standbeine sie umfasst. …weshalb sie ein wichtiger Bestandteil ganzheitlicher Bildung ist. …welche Missverständnisse es rund um die Theaterpädagogik gibt. …wie theaterpädagogische Arbeit im Schulalltag ihren Platz findet – vom Fachunterricht bis zum Theaterbesuch. …wie theaterpädagogische Methoden Lernen vertiefen und neue Zugänge zu Unterrichtsinhalten eröffnen. …weshalb sie der Vielfalt von Schüler:innen gerecht wird. …warum eine offene, neugierige und forschende Haltung von Lehrpersonen und Theaterpädagog*innen entscheidend ist. …worauf es beim Theaterbesuch mit Kindern und Jugendlichen ankommt. …wo Lehrpersonen Unterstützung, Materialien und Weiterbildungen für eigene Projekte finden.    Weiterbildungen/Angebote der PH Luzern Zahlreiche Angebote des Zentrums TheaterpädagogikTheaterfundus trifft Klassenzimmer: Unterrichtspielerisch gestaltenPhilosophie trifft Bühne – theaterpädagogischeSpielformen zu philosophischen, ethischen und sozialen ThemenBilderbücher zum Leben erwecken!Theaterprojekte planenECHT – authentisch und mutig in meiner Rolle alsLehrpersonSpielraum Fantasie – theaterästhetische Wege zurStärkung der Selbst- und Sozialkompetenz  Websites: Theaterpädagogischer Online-Fundus, PH LuzernTheaterpädagogische Spiel- und Übungsformen für den Unterricht, PH Zürich  Literatur Felder, M., Kramer-Länger, M., Lille, R., & Ulrich, U. (2019). Studienbuch Theaterpädagogik:Grundlagen und Anregungen (4. Aufl.). hep Verlag.   Moderation:Deborah Bernhard

  4. Jul 20

    ADHS – Teil 2: Was Kindern und Jugendlichen in der Schule hilft

    Im zweiten Teil des Gesprächs mit Fabienne Hubmann und Stefan Küng zum Thema ADHS geht es darum, wie Lehrpersonen Kinder und Jugendliche mit ADHS wirksam unterstützen können. Du erfährst, …  … weshalb Medikamente pädagogische Massnahmen nicht ersetzen. … wie guter Unterricht Kinder und Jugendliche mit ADHS unterstützt. … warum Neugier und Vertrauen in die eigene Wirksamkeit für Lehrpersonen wichtig sind. … welche konkreten Strategien und Massnahmen im Schulalltag helfen. … weshalb es wichtig ist, auch die Ressourcen der Kinder und Jugendlichen im Blick zu behalten.   Fabienne und Stefan sind Dozierende im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik. Fabienne wirkt zusätzlich alsFachleiterin für Differentielle Heilpädagogik, während Stefan den CAS Brennpunkt Verhalten leitet. Beide verfügen über langjährige Berufserfahrung an Sonderschulen oder integrativen Schulen.   Weiterbildungen an der PH Luzern: CAS Brennpunkt Verhalten ADHS – Strategien zum Umgang mit Betroffenen ADHS verstehen und professionell handeln – handlungswirksame Reflexionen für den Schulalltag Neurodiversität verstehen und inklusiv handeln Neurodiversität (AD(H)S, ASS) (Berufsbildung) Neurodiversität: Pädagogisches Verstehen und Handelnauf Sekundarstufe II (reiner Holkurs)  Weiterführende Literatur/Infos: Lauth, G. W., & Lauth-Lebens, M. (2025). ADHS in der Schule: Übungsprogramm für Lehrkräfte (3. Aufl.). Berlin: Springer. Rietzler, S., & Grolimund, F. (2023). Erfolgreich lernen mit ADHS und ADS: Der praktischeRatgeber für Eltern (2., überarb. Aufl.). Bern: Hogrefe. ISBN 978-3-456-86284-2.  Moderation:Deborah Bernhard Fragen und Inputs an: ampuls@phlu.ch

  5. Jun 20

    ADHS – Teil 1: Eine Diagnose – viele Gesichter

    Gemeinsam mit Fabienne Hubmann und Stefan Küngs prechen wir in zwei Folgen über ADHS. In diesem ersten Teil erfährst du, …  … was ADHS ist. … welche Symptome Betroffene zeigen. … weshalb ADHS viele Gesichter hat. … wie verbreitet es bei Kindern, Jugendlichen undErwachsenen ist. … warum ADHS bei Mädchen häufiger unerkannt bleibt. … welche Rolle exekutive Funktionen spielen. … wie sich ADHS im Schulalltag bemerkbar macht. … wie ein sinnvoller Umgang mit einer Diagnoseaussieht.   Fabienne und Stefan sind Dozierende im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik. Fabienne wirkt zusätzlich als Fachleiterin für Differentielle Heilpädagogik, während Stefan den CAS Brennpunkt Verhalten leitet. Beide verfügen überlangjährige Berufserfahrung an Sonderschulen oder integrativen Schulen.   Weiterbildungen der PH Luzern: CAS Brennpunkt Verhalten ADHS – Strategien zum Umgang mit Betroffenen ADHS verstehen und professionell handeln – handlungswirksame Reflexionen für den Schulalltag Neurodiversität verstehen und inklusiv handeln Neurodiversität (AD(H)S, ASS) (Berufsbildung) Neurodiversität: Pädagogisches Verstehen und Handelnauf Sekundarstufe II (reiner Holkurs)  Weiterführende Literatur/Infos: Steinhausen, H.-C., Döpfner, M., Holtmann, M., Philipsen, A., & Rothenberger, A. (Hrsg.). (2024). Handbuch ADHS: Grundlagen, Klinik, Therapie und Verlauf der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (3. Aufl.). Stuttgart: Kohlhammer.Podcast Bildungsreise mit Oskar JenniParker, T. (2025). Alles auf einmal, und zwar jetzt!: ADHS: Individuelle Diagnose, gesellschaftliche Folgen. C.H.Beck.Popow, C., & Ohmann, S. (2020). ADHS im Kindes- und Jugendalter. Update 2020. Pädiatrie &Pädologie, 55(Suppl. 1), S1–S22. https://doi.org/10.1007/s00608-020-00789-y  Faraone, S. V., Banaschewski, T., Coghill, D., Zheng, Y., Biederman, J., Bellgrove, M. A., Newcorn, J. H.,Gignac, M., Al Saud, N. M., Manor, I., Rohde, L. A., Yang, L., Cortese, S., Almagor, D., Stein, M. A., Albatti, T. H., Aljoudi, H. F., Alqahtani, M. M. J., Asherson, P., … Wang, Y. (2021). The World Federation of ADHD InternationalConsensus Statement: 208 evidence-based conclusions about the disorder.Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 128, 789–818. https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2021.01.022Moderation:Deborah Bernhard   Fragen und Inputs an: ampuls@phlu.ch

  6. May 20

    Wo Gedanken geboren werden – Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen

    In der aktuellen Folge sprechen wir mit Mirjam Schallbergerund Petra Wettstein über das Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen. Du erfährst unter anderem, … was Philosophieren mit Schüler*innen eigentlich ist. … wieso das Philosophieren sinnvoll und wichtig ist. … wann und in welchem Rahmen man in der Schulephilosophieren kann. … wie man die Methode im Unterricht konkret umsetzt. … was für Lehrpersonen besonders herausfordernd ist.   Mirjam ist Dozentin für Ethik und Religionen an der PH Luzern sowie Präsidentin des Fachdidaktikforums Ethik-Religionen der SGL. Petra ist ebenfalls Dozentin für Ethik und Religionenan der PH Luzern und unterrichtet zudem als Berufsschullehrerin bei Brändi. Weiterbildungen der PH Luzern Echt? Über Schönheit, Schönheitsideale und die Frage,ob echt noch erstrebenswert istWiderspruchsregelung Organspende – was gilt jetzt?!?Organspende im Unterricht – fundiert, sensibel, praxisnahPhilosophie trifft Bühne – theaterpädagogischeSpielformen zu philosophischen, ethischen und sozialen Themen  Lehrmittel/Hilfsmittel: Schauplatz Ethik. Wahrnehmen, fragen, begründen.Chatbot: Philosophische Fragenkataloge generierenPhilosophieren im Textilen und Technischen Gestalten. Unterrichtssequenzen für die Sekundarstufe I.Philosophieren im Deutschunterricht. Unterrichtssequenzen für die Sekundarstufe I.Philosophierenim Sportunterricht. Unterrichtssequenzen für die Sekundarstufe I.Philofit. Philosophieren mit Kindern (Zyklus 1 + 2)Literatur Vašek, T. (2017). Philosophie!: Die 101 wichtigsten Fragen (1. Aufl.). Theiss.Martens, E. (2012). Methodik des Ethik- undPhilosophieunterrichts. Philosophieren als elementare Kulturtechnik (6. Aufl.).Hannover: SiebertMichalik, K. (2018). Empirische Forschung zu Wirkungenphilosophischer Gespräche mit Kindern. In H. de Boer & K. Michalik (Hrsg.),Philosophieren mit Kindern - Forschungszugänge und -perspektiven (S. 13–32).Leverkusen-Opladen: Verlag Barbara Budrich.Moderation:Deborah Bernhard Fragen und Inputs an: ampuls@phlu.ch

  7. Mar 20

    Integrative Begabungs- und Begabtenförderung – «Alle Kinder sollen gut abgeholt werden»

    In der aktuellen Folge sprechen wir mit Christa Kammermann und Corinne Häberli über die Integrative Begabungs-und Begabtenförderung (IBBF). Du erfährst unter anderem,   … um was es bei der IBBF geht. … wieso die Begabungs- und Begabtenförderung wichtig ist. … wie die IBBF konkret umgesetzt werden kann. … wie begabte Schüler:innen erkannt werden können - und warum dies anspruchsvoll ist. … was eine gute IBBF ausmacht. … vor welchen Herausforderungen Schulen dabei stehen.   Christa Kammermann ist Studiengangsleiterin des CAS Integrative Begabungs- und Begabtenförderung undleitet den Profilkurs SHPplus an der PH Luzern.   Corinne Häberli ist Beauftragte Begabungs- und Begabtenförderung der DVS.   Beide bringen viel Erfahrung aus der Praxis mit, unter anderem in der Leitung der IBBF an Schulen. Christa und Corinne leiten ausserdem gemeinsam das Teilnetzwerk Hochbegabung der DVS. Weiterbildungen der PH Luzern CAS Integrative Begabungs- und Begabtenförderung (CAS IBBF) Profilkurs SHPplusDiverse Kurse aus der «Rubrik 51: Lernprozesse verstehen»Weitere Anlässe Schweizer Kongress zur Begabungs- und Begabtenförderung 2026 im September an der PH FHNWWebsites: Schulen für alle: Baustein IBBFTeilnetzwerke DVSLiteratur Links und weiterführende Literatur auf der Website Schulen für alle   Moderation:Deborah Bernhard   Fragen und Inputs an: ampuls@phlu.ch

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