*** Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" ist da! Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse für ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier gibt es das Buch: https://link.stayoung.de/alleswirdgut *** In dieser Folge spreche ich mit Thomas Seiler, Vice President Government Relations bei Siemens Healthineers. 30 Jahre lang hat er das Geschäft in Südwest- und Mitteldeutschland geleitet und kennt die ganze Palette der modernen Bildgebung. Mit ihm starte ich eine ganze Reihe zur Früherkennung. Denn vier Krankheitsbilder verantworten rund 75 Prozent aller Todesfälle in Deutschland: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Schlaganfall und neurodegenerative Erkrankungen. Sie alle entwickeln sich über Jahrzehnte, lange bevor wir das erste Symptom spüren. Genau hier setzt die Sekundärprävention an. Wir sprechen über Ultraschall, MRT und CT, über Dual-Source-Geräte und das neue Photon-Counting-CT, über den Calcium-Score und die tückischen Softplaques, über Lungenkrebs-Screening, Ganzkörper-MRT, Mammographie und Prostata-Diagnostik. Und über die künstliche Intelligenz, die Aufnahmezeiten verkürzt, Befunde aufbereitet und den Radiologen nach Seilers Überzeugung nicht ersetzt, sondern besser macht. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: Welche vier Krankheitsbilder verursachen rund 75 Prozent aller Todesfälle, und welche davon lassen sich mit bildgebenden Verfahren überhaupt aufspüren? Was unterscheidet Primärprävention von Sekundärprävention, und warum beginnt die Verkalkung der Herzkranzgefäße teilweise schon mit 30? Wofür setzt man Ultraschall ein, wofür MRT, wofür CT, und wonach entscheidet der Arzt das im Einzelfall? Warum ist Ultraschall so stark vom Untersucher abhängig, und was verändert die künstliche Intelligenz daran gerade? Was steckt hinter dem Dual-Source-CT, und weshalb braucht es zwei Röntgenröhren für ein gestochen scharfes Bild vom schlagenden Herzen? Wofür brauche ich beim Cardio-CT ein Kontrastmittel, wofür einen Beta-Blocker, und was zeigt der Calcium-Score auch ohne Kontrastmittel? Warum sind Softplaques so tückisch, und weshalb erkennt man sie erst seit wenigen Jahren im CT? Wie kann ein unauffälliges Belastungs-EKG einen 90-prozentigen Verschluss im Herzkranzgefäß übersehen? Was macht das Photon-Counting-CT zur kleinen Revolution, und warum dauert die Aufnahme des Herzens dort nur zwei Sekunden? Was bedeutet Low-Dose, und wer hat in Deutschland inzwischen Anspruch auf das Lungenkrebs-Screening? Wie geht man mit falsch positiven Befunden um, und was spricht trotzdem für die frühe Untersuchung? Ist das Ganzkörper-MRT reine Geldmacherei, und wo ist die MRT der klassischen Mammographie überlegen? Ein Satz von Thomas Seiler ist mir besonders hängen geblieben: Wenn man etwas sieht, ist es besser, als wenn man es nicht sieht. Genau das beschreibt für mich den Kern dieser Folge. Und für dichtes Brustgewebe hat er das Bild von Professor Clemens Kaiser mitgebracht: In der klassischen Röntgen-Mammographie ist es, wie im Schneegestöber die Schneeflocke zu erkennen. Weitere Informationen zu Thomas Seiler findest du hier: Website Siemens Healthineers: https://www.siemens-healthineers.com/ LinkedIn: linkedin.com/in/thomas-seiler-ab262ba4 Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-311