Lauf Alter

Tom Rottenberg, Egon Theiner

Tom Rottenberg und Egon Theiner, zwei mittelalte Männer mit Leidenschaft für den Sport, plaudern mit und ohne Gäste über alles, was mit dem Laufen zusammenhängt.

  1. 3d ago

    Golden Trail World Series, oder die F1 des Trailrunnings

    Es gibt tausende Trailläufe auf dieser Welt. Aber nur eine Serie, bei der du das ganze Jahr über dieselben Gesichter triffst – von Zegama in Spanien über die Alpen bis nach Asien: die Golden Trail World Series. In dieser Bonusfolge nehmen wir euch mit in eine Welt, die immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, obwohl sie sportlich absolute Weltklasse bietet. 2018 von Salomon gegründet, Distanzen zwischen 20 und 40 Kilometern, acht bis zehn Stationen weltweit – und mittendrin die Besten der Besten. Und eine dieser Stationen liegt praktischerweise in Österreich: der Salomon Pitz Alpine Glacier Trail im Tiroler Pitztal, war heuer und im Vorjahr Teil der Serie. Neben der GTWS-Strecke gibt es dort Distanzen von 20 bis über 100 Kilometer – wer selbst laufen will, muss also nicht um die halbe Welt reisen, sondern kann quasi vor der Haustür Weltklasse-Trailrunning live erleben. Warum keine 100-Meiler? Weil sich Nachtrennen medial kaum vernünftig übertragen lassen – und weil die GTWS seit zwei Jahren eng mit Warner Bros. Discovery zusammenarbeitet: Das bedeutet Top-Übertragungen auf Eurosport, HBO Max, TNT Sports. Ein Veranstalter kauft sich dabei nicht nur ein Rennen, sondern ein komplettes Werbepaket – Kostenpunkt 200.000 bis 250.000 Euro. Und die Namen? Elhousine Elazzaoui, dreifacher Serien-Sieger aus Marokko – kennt in Österreich kaum wer, ist aber der Kilian Jornet über die Mitteldistanz im Trail. Madalina Florea liegt aktuell bei den Frauen in Führung. Und ein österreichisches Projekt mischt ganz vorne mit: run2gether von Thomas Krejci, dessen kenianische Läuferinnen und Läufer – Kiriago, Kipngeno, Saoli – bei Sierre-Zinal das komplette Podest holten und die im Rennen um den Gesamtsieg sind. Egons persönliche Anekdote: Beim Ledro Sky Trail lief er dieselbe Strecke wie Elazzaoui – dieser brauchte 2:20 Stunden, er ungefähr dreimal so lange. Als Letzter im Ziel bekam er vom Veranstalter ein Trostpaket – und dann kam ausgerechnet der Sieger selbst auf Egon zu und wollte ein Foto mit ihm... Reinhören lohnt sich – und noch mehr: selbst hinfahren, zuschauen, und dann die Strecke einmal selbst probieren, ob in Tirol oder am Gardasee.

    Golden Trail World Series, oder die F1 des Trailrunnings
  2. Sep 4

    Julius Ott – Weltklasse-Läufer und Wissenschaftler

    Wieder einmal sitzen Tom Rottenberg und Egon Theiner im Café Zartl – diesmal mit einem Gast, der auf den ersten Blick gar nicht ins Laufalter-Schema passt: Julius Ott, 29, Batterierecycling-Forscher aus Heidelberg, mittlerweile in Graz zu Hause, mehrsprachig, Posaunist, Chorsänger – und nebenbei einer der besten Bergläufer Deutschlands. Vom Triathlon kam Ott übers Studium in Trondheim und einen Japan-Aufenthalt zum reinen Laufen. Heute läuft er 100 bis 200 Kilometer pro Woche, wurde deutscher Berglaufmeister, lief bei der Berglauf-WM in Innsbruck zweimal in die Top 15 und vertrat sein Land heuer bereits zum vierten Mal bei einer EM. Besonders spannend wird das Gespräch, als es um die großen Fragen der Szene geht: Verein und Verband versus Freiheit und Natur, Trailrunning als olympische Disziplin (Ott wäre dafür, mit Blick auf 2032), und die zunehmende Kommerzialisierung des Sports – von der er offen sagt, dass Geld an sich nicht das Problem sei, sondern die Verknappung an der Schnittstelle zwischen Amateur und Profi. Als Forscher zu Kreislaufwirtschaft und Emissionen hat Ott auch zur Klimafrage im Laufsport eine differenzierte Haltung: Er vermeidet persönlich unnötige Flugreisen, will aber niemandem Vorschriften machen – UTMB und Chamonix reizen ihn, stehen aber auf keiner Bucket List. Am berührendsten ist der Moment, in dem Tom ihm vorhält, er rede zu konzise, zu wissenschaftlich übers Laufen – und Ott antwortet: Laufen ist für ihn vor allem Einfachheit. Kein Bus, kein Licht am Fahrrad nötig, einfach loslaufen. Und das Gefühl, etwas getan zu haben, bevor der Tag beginnt. Ein Gespräch darüber, ob man Weltklasse-Läufer und Wissenschaftler gleichzeitig sein kann, ohne sich selbst zu verlieren – und warum der von der Marke CRAFT untertützte Ott sagt, der Western States sei für ihn "ein netter Zeitvertreib am Wochenende". Reinhören lohnt sich – für alle, die zwischen mehreren Leidenschaften pendeln. PS: Besten Dank an das Magazin RUNNING & Fitness, das den Podcast in der Season 3 unterstützt - die Ausgabe 3/2026 des Magazin ist dieser Tage erhältlich!

    Julius Ott – Weltklasse-Läufer und Wissenschaftler
  3. Aug 21

    Ed Kramer, Mr. TRAILDOG Running

    Ed Kramer – der Mann hinter Trail Dog Running Wieder einmal sitzen Tom Rottenberg und Egon Theiner im Café Zartl, im Salon der Magie, und wieder einmal bringen sie einen Gast mit, der weiß, wovon er redet: Ed Kramer, 62, seit 26 Jahren dem Laufsport verfallen und Inhaber von Trail Dog Running, einem kleinen, feinen Laufschuh-Spezialgeschäft im Wiener Bezirk Liesing – bewusst nicht in der Innenstadt, sondern dort, wo der Trail quasi vor der Tür beginnt. Woher der Name kommt? Von jener puren, ambitionslosen Freude, mit der Hunde über eine Wiese fetzen – genau dieses Gefühl will Ed mit seinem Shop transportieren. Seine eigene Laufkarriere begann nicht geradlinig: Eisschnelllauf in der Kindheit, eine schmerzhafte Knieverletzung, Jahre als Freikletterer in den wilden 80ern, bevor er über Triathlon und Trailrunning zu seiner heutigen Passion fand. Sein Fazit: "Ich bin ein Laufprofi, kein Profiläufer." Besonders spannend wird das Gespräch, wenn es um die Kommerzialisierung des Laufsports geht: explodierende Startgelder bei Ironman und UTMB, Community-Runs, bei denen Influencerinnen nur noch gegen Bezahlung mitlaufen. Ed hält dagegen mit seinem eigenen Lauftreff, den Trail Rockers – kostenlos, ohne GPX-Tracks, dafür mit Stirnlampenpflicht und einer Portion Vertrauen in die Gruppe. Und gesprochen wird selbstverständlich aiuch über die inoffizielle Verpflegungsstelle beim Wien Rundum! Auch beim Thema Swimrun, jener Kombination aus Laufen und Schwimmen ohne Ausrüstungswechsel, hat Ed viel erlebt – vom legendären Ötillö in Schweden bis zum winzigen heimischen Riverathlon mit gerade einmal 60 Teilnehmenden. Und ganz nebenbei enthüllt er noch: Bei den ganz langen Distanzen wie dem Biel 100 oder dem Mauerweglauf sagt er nicht Nein – Chamonix und der UTMB reizen ihn dagegen deutlich weniger. Ein Gespräch über Emotion statt Rampensau-Mentalität, über die Frage, warum ein 10-km-Trail genauso viel Respekt verdient wie ein 100-Meiler, und über eine Nische, in der man auch nach zehn Jahren noch für die Community brennt. Dank an RUNNING & Fitness, das den Podcast in dieser Season 3 unterstützt - die nächste Ausgabe erscheint in zwei Wochen! Reinhören lohnt sich jedenfalls wie immer – für alle, die spüren wollen, warum "einfach laufen gehen" manchmal mehr ist als jedes Wettkampf-Zertifikat.

    Ed Kramer, Mr. TRAILDOG Running
  4. Aug 7

    Patrick Hübl-Neschkudla – der Mann hinter "Runs Near You"

    Wieder einmal sitzen Tom Rottenberg und Egon Theiner im Café Zartl, und wieder einmal bringen sie einen Gast mit, den zumindest der eine der beiden vorher erst googeln musste: Es ist Patrick Hübl-Neschkudla, CEO von Common Labs, Gründer von Pulse Running Vienna und Organisator der Pulse Trail Series. Klingt sperrig, ist aber im Kern eine einfache Geschichte: ein Mann, der 2018 aus einer Bürowette heraus mit dem Laufen begann – "für mich war Laufen, zur Straßenbahn laufen" – und heute eine App baut, die die Wiener Lauf-Community (und später gerne mehr in Österreich und der Welt) sichtbarer machen soll. Bevor "Runs Near You" entstand, experimentierte Hübl-Neschkudla mit der Pulse Trail Series – einem selbstgebauten Eventformat, irgendetwas zwischen klassischem Wettkampf und lockerem Community-Lauf, inklusive eigens entwickeltem NFC-Chip-Zeitmesssystem und einer exklusiven Ausgabe, die Bowling mit Rundenlaufen kombinierte. Die eigentliche App entstand aus einer simplen Beobachtung: Die unzähligen losen Community-Läufe in Wien – rund 20 bis 30 pro Woche, mit einem klaren Cluster im ersten Wiener Bezirk – sind nirgendwo verlässlich gebündelt. Sie leben in Instagram-Storys, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. "Runs Near You" will genau das lösen: ein Kalender und eine Karte sein, auf der Läuferinnen und Läufer sehen, was diese Woche in ihrer Nähe läuft. Die eigentliche Schwierigkeit dabei ist ein klassisches Henne-Ei-Problem: Größere Veranstalter wollen zwar sichtbar sein, aber nicht, dass die Konkurrenz vom selben Traffic profitiert. Rund 140 Nutzerinnen und Nutzer zählt die App aktuell, organisch gewachsen, ohne großes Marketing. Besonders profund wird das Gespräch, wenn es um die Schattenseiten der Lauf-Community-Kultur geht. Marken verteilen Goodies, Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bewusst oder unbewusst zu unbezahlten Markenbotschafterinnen – mit dem Kaffee in der Hand, dem Logo zur Kamera. Träumt auch Patrick von einem großen Exit – so wie einst zwei Studenten mit einer kleinen Laufapp namens Runtastic? Die Antwort kommt ohne Umschweife: Er wolle von seinem Projekt leben können, aber nicht um jeden Preis wachsen. Nach elf Jahren als Software-Entwickler, mit drei Kindern und dem klaren Wunsch, niemandem Rechenschaft schuldig zu sein, der nur aufs schnelle Geld schaut, baut er bewusst langsamer, als es das große Playbook vorschlagen würde. Reinhören lohnt sich, gerade für alle, die selbst überlegen, wie sich Laufgemeinschaft und Kommerz vertragen können, ohne dass eine Seite die andere verschlingt. Weiterlesen: https://runsnearyou.com/ Und herzlichen Dank an RUNNING & Fitness, Österreichs Laufmagazin Nummer eins unterstützt LAUF ALTER in dieser Season 3!

    Patrick Hübl-Neschkudla – der Mann hinter "Runs Near You"
  5. Jul 24

    Andreas Bauernfeind, 38 Gels und Jack Daniels

    Wieder einmal sitzen Tom Rottenberg und Egon Theiner im Café Zartl, und wieder einmal haben sie sich einen echten Kracher an den Tisch geholt: Andreas Bauernfeind, österreichischer Staatsmeister im 24-Stunden-Lauf, Anfang Juli erst mit 229 Kilometern in Bad Blumau gekrönt. Wer bei diesem Namen zuerst an seinen bekannteren Bruder Mario denkt, liegt nicht ganz falsch – aber Andreas hat längst seinen eigenen Weg gefunden, und der führt ihn nicht über die Marathon-Distanz, sondern in die Nacht hinein, Runde um Runde auf 1,2 Kilometern. Im Gespräch erzählt Bauernfeind, wie aus einem Elfjährigen, der 2001 gebannt vor dem Fernseher den Wien-Marathon verfolgte, über zwei Jahrzehnte ein Ultraläufer wurde – ganz ohne Trainer, ohne Verein, einfach aus Freude an der Bewegung. Erst mit 20 kam der erste strukturierte Zugang, heute trainiert er wieder eigenständig, nach dem simplen Konzept von Jack Daniels. Auf die Frage, ob der Mensch als Trainer angesichts von KI-gestützten Laufuhren verzichtbar sei, antwortet er klar: nein. Erfahrung, Körpergefühl und die eigene Entscheidungsfähigkeit lassen sich nicht outsourcen. Besonders eindrücklich schildert Bauernfeind, wie er sich auf die mental härteste Phase eines 24-Stunden-Laufs vorbereitet hat – die Nacht. Testläufe um Mitternacht, der Rat eines erfahrenen Ultrafreundes, eine bewusst eingeplante Pause: All das half ihm, ausgerechnet in der Dunkelheit ruhig zu bleiben. Schwer wurde es erst, als die Sonne aufging – und plötzlich ein ganzer Marathon noch vor ihm lag. Nebenbei spricht er offen über die wirtschaftliche Realität des Laufsports, über seinen Brotberuf als Berechnungsingenieur für Hubschrauberdrohnen, über seine Kinder, die ihn beim Training begleiten – und über die "Laufpension", in der er sich irgendwann auch dem Trailrunning und dem Spartathlon widmen will. Bis dahin: die 100-km-Weltmeisterschaft im September in Spanien. Ach ja, er spricht auch von Jack Daniels. Dabei meint er nicht den Whiskey, sondern einen prominenten Lauftrainer aus den USA! Reinhören lohnt sich – für alle, die wissen wollen, wie viel Kopf tatsächlich in 229 Kilometern steckt.

    Andreas Bauernfeind, 38 Gels und Jack Daniels
  6. Jul 10

    Herbert Karl, das Mariazellerland und CRAFT

    Er ist Ambassador. Für das Laufen. Für das Mariazellerland. Für CRAFT: Und mit Herbert Karl unterhalten sich Tom Rottenberg und Egon Theiner in dieser LAUF ALTER-Episode in Mariazell. Wall laufen statt wallfahren, quasi. Mitten in der Hochsteiermark, hoch über den Dächern der Wallfahrtsstadt, haben wir mit Herbert Karl gesprochen. Mit einem, der hier aufgewachsen ist, die Welt bereist hat – und immer wieder zurückkommt. Herbert ist Läufer, Golftrainer, Bergrettungsmitglied, Dolomiten-Mann-Mitorganisator und österreichischer Repräsentant der schwedischen Laufmarke CRAFT. Genug Stoff für drei Podcasts. Wir haben (vorläufig) einen daraus gemacht. Was viele vielleicht nicht wissen: Mariazell ist nicht nur Wallfahrtsort – es ist eine echte Lauf- und Trailrunning-Region. Der Erlaufsee mit seinem wunderschönen Fünf-Kilometer-Rundkurs, Trails bis auf über 1.700 Meter Höhe, rollende Waldwege und technisches Gelände für alle Niveaus. Vom Einsteiger bis zum erfahrenen Trailrunner findet hier jeder seinen Rhythmus – und eine Kulisse - beispielsweise in den nahegelegenen Ötschergräben -, die ihresgleichen sucht. Und dann ist da noch CRAFT. Die schwedische Marke, seit 1977 im Sport-Textilbereich tätig, baut seit einigen Jahren Laufschuhe – technologisch auf Augenhöhe mit den großen Namen, aber in Österreich (immer) noch ein Geheimtipp. Herbert Karl ändert das gerade, Veranstaltung für Veranstaltung, Läufer für Läufer. 🎧 Jetzt reinhören – es lohnt sich!

    Herbert Karl, das Mariazellerland und CRAFT
  7. Jun 26

    Florian Reus, 24-h-Weltmeister, Spartathlon-Sieger

    Florian Reus, der aktuelle Gast bei LAUF ALTER, ist seit 22 Jahren Ultraläufer. Aber das ist selbstverständlich nur die halbe Geschichte. 2015 wurde er Weltmeister im 24-Stunden-Lauf – mit 263,9 Kilometern! – und gewann im selben Jahr den Spartathlon, jenen legendären 246-Kilometer-Lauf von Athen nach Sparta. Er ist bis heute der einzige Ultraläufer weltweit, dem das in einem einzigen Jahr gelungen ist. Dieses außergewöhnliche Jahr hat er in seinem Buch „Ein Jahr aus meinem Leben" (egoth Verlag) festgehalten – packend, ehrlich, inspirierend. Wie fängt so eine Geschichte an? Mit einer halben Stunde Joggen mit 18. Und einem Zeitungsartikel über den 100-Kilometer-Lauf in Biel, der alles veränderte. „Ich wusste nicht mal, dass man 100 Kilometer laufen kann", erinnert er sich. Kurz darauf war das Feuer entfacht – und es brannte seither nie wirklich ab. Was Flo antreibt, ist nicht der Wunsch nach Sicherheitszielen. Er greift lieber nach den großen Sternen – auch wenn sie unrealistisch wirken. Gerade dann. Denn dieser Sog, den ein wirklich großes Ziel erzeugt, ist für ihn die stärkste Antriebskraft überhaupt. Und der Spartathlon? „Es ist keine schöne Strecke", gibt er zu. Industriegebiete, Straßenlärm, manchmal Chaos. Aber dann: die Leonidas-Statue als Ziel, die historische Route von vor 2500 Jahren, eine gewachsene Community aus aller Welt – und ein Mythos, der sich nicht erklären lässt. Man muss ihn erlebt haben. Flo spricht über vieles andere mehr, über Dankbarkeit statt Stolz, über das Weingut, das er betreibt, über seine zwei Kinder und über das, was Ultraläufer wirklich eint: die Fähigkeit, mit sich selbst klarzukommen. #LaufAlter #Ultramarathon #Spartathlon #FlorianReus #Laufen #Ultralauf #24hWM #Running #Podcast #Buchempfehlung #egothVerlag

    Florian Reus, 24-h-Weltmeister, Spartathlon-Sieger
  8. Jun 12

    Daniela Schneider, Kopf der Wienerwaldschnecken

    Schnecken sind langsam? Von wegen. Die Wienerwaldschnecken stehen regelmäßig am Podest, trainieren sechs Mal die Woche und backen nebenbei die besten Kuchen, die man je bei einem Laufbewerb wohl gegessen hat. Und das ist keine kleine Aussage. Diesmal sitzen die Hosts von LAUF ALTER im Café Zartl mit Daniela Schneider – Obfrau der Wienerwaldschnecken, Fitnesstrainerin, EMS-Studio-Betreiberin, Personaltrainerin und "Mama" von zwei großen Hunden, für die sie täglich 9 Kilometer durch den Wald läuft. Mit 6 min/km. „Das ist für mich langsam." Was euch in dieser Episode erwartet: 🐌 Warum eine Schnecke das beste Vereins-Tierchen ist, das man sich denken kann. 🏆 Die Vereinsmeisterschaft, die 52 Wochen dauert (die Formel-1-WM ist ein Kindergeburtstag dagegen) 🌲 Der Wiener Waldlauf am 7. September – 500 Startplätze, weicher Waldboden, eine kleine Gemeinheit am Schluss und Bananenschnitten, für die es sich allein schon lohnt anzumelden 💪 Warum Krafttraining ab 25 kein Optional ist – sondern Pflicht. Auch für Läufer. 🏋️ Hyrox, Calisthenics, Bleiwesten – warum wir immer neue Reize brauchen und Laufen trotzdem nie langweilig wird 🎯 Danielas großes Ziel: der erste Marathon. Irgendwo mit Ambiente. Rom vielleicht. Aber erst wenn die Zeit stimmt. Ein Gespräch über Laufen, Gemeinschaft, selbstgemachten Kuchen und die Frage, wie man 300 Menschen dazu bringt, freiwillig Zelte aufzubauen. (Spoiler: Man fragt einfach.) 🎧 Jetzt reinhören – es lohnt sich!

    Daniela Schneider, Kopf der Wienerwaldschnecken

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Tom Rottenberg und Egon Theiner, zwei mittelalte Männer mit Leidenschaft für den Sport, plaudern mit und ohne Gäste über alles, was mit dem Laufen zusammenhängt.

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