Körperakzeptanz - Dein Podcast für Trauma-sensibles Yoga, intuitives Essen und Selbstliebe

Doris Müllner

Du möchtest Frieden mit Essen und deinem Körper schließen – ohne Diäten, Verbote oder schlechtes Gewissen? In diesem safer Space begleite ich dich, Doris Müllner – Diätologin, Ernährungstherapeutin für intuitives Essen & traumasensible Yogalehrerin – zu mehr Vertrauen, Körperverbundenheit und Leichtigkeit im Alltag. Du erfährst, warum Abnehmen nicht die Lösung ist, wie du Schuldgefühle beim Essen loslässt und Selbstfürsorge statt Selbstoptimierung lebst. Hinweis: Dieser Podcast dient der Information & Reflexion und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung.

  1. 4d ago

    Was du über Fette wissen musst

    *Versprecher: beim Öl habe ich vom Brennpunkt gesprochen, meinte aber den Rauchpunkt.  *Ergänzung:  DHA und EPA sind übrigens auch in Mikroalgen enthalten, daher kommen sie auch in den Fisch, und werden deshalb als Ergänzung zu einer veganen Ernährung diskutiert. Bei der Raffinierung von Ölen reduziert sich der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, dafür ist die Erhitzung nicht potenziell gefährlich, da dabei freie Radikale entstehen, was es bei nativen Ölen der Fall sein kann. Diese Folge hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit sondern stellt nur einen Teil der ernährungswissenschaftlichen Information rund um Fette dar.  Fett hatte in der Ernährung lange einen ziemlich schlechten Ruf. Viele Menschen sind mit Botschaften aufgewachsen wie: „Fett macht fett.“ „Fett ist ungesund.“ „Fettarme Produkte sind besser.“ „Öl nur ganz wenig.“ „Nüsse sind zwar gesund, aber haben ganz schön viele Kalorien .“ Vielleicht kennst du solche Gedanken auch. Und vielleicht merkst du, wie schnell aus Ernährungswissen wieder Angst wird. In dieser Folge sprechen wir deshalb über Fette – aber ohne Diätdenken, ohne Panik und ohne diese typische Einteilung in „gute“ und „böse“ Lebensmittel. Denn Fette sind nicht einfach nur ein Energielieferant. Unser Körper braucht Fett für viele wichtige Funktionen. Fett ist Bestandteil von Zellmembranen, unterstützt die Aufnahme fettlöslicher Vitamine, ist wichtig für Hormone, Geschmack, Sättigung, Genuss und eine alltagstaugliche Ernährung. Trotzdem ist das Thema Fett oft moralisch aufgeladen. Mal gilt Fett als Dickmacher. Dann wieder wird Butter romantisiert. Dann ist Kokosöl plötzlich ein Superfood. Dann sollen alle Omega-3 supplementieren. Dann heißt es: bloß keine Samenöle. Und irgendwo dazwischen versuchen Menschen, sich noch entspannt ein Brot mit Butter, Olivenöl über Gemüse oder eine Handvoll Nüsse zu erlauben. In dieser Folge sortieren wir das Thema. Du erfährst: warum Fett für den Körper wichtig istwelche Funktionen Fett erfülltwarum Fett nicht automatisch „ungesund“ istwas gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterscheidetwarum Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren essenziell sindwelche Lebensmittel gute Fettquellen sein könnenweshalb fettarme Produkte nicht automatisch besser sindwas an Kokosöl, Butter, Olivenöl und Rapsöl dran istwarum Samenöle nicht pauschal verteufelt werden solltenund wie du Fette in deinen Alltag integrieren kannst, ohne daraus ein neues Regelwerk zu machen Ein wichtiger Punkt: Fett ist energiereich, das stimmt. Aber energiereich bedeutet nicht schlecht. Unser Körper braucht Energie. Und gerade in einer Kultur, in der viele Menschen gelernt haben, möglichst kalorienarm zu essen, kann es wichtig sein, Fett nicht reflexartig zu reduzieren. Fett macht Mahlzeiten oft sättigender, geschmackvoller und befriedigender. Ein Salat ohne Dressing ist vielleicht kalorienärmer – aber häufig auch weniger sättigend, weniger genussvoll und manchmal auch weniger nährstoffverfügbar. Das heißt nicht, dass jede Mahlzeit besonders fettreich sein muss. Aber es heißt: Fett darf einen Platz auf deinem Teller haben. Quellen Abbildung:https://www.dge.de/wissenschaft/fachinformationen/trans-fettsaeuren-und-die-gesundheit/  Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen:  Meine Self Care Journey für 0€ → ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠hier geht's lang⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ein unverbindliches Kennenlernen ausmachen: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ausmachen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Mehr Impulse & Austausch findest du auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@foodfreedomflow⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mein YouTube-Kanal⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ 🎶 Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)

    Was du über Fette wissen musst
  2. Aug 11

    Mehr Lebendigkeit, weniger Selbstoptimierung – Was Somatik wirklich bedeutet mit Magdalena Fötschl

    Somatik ist in den letzten Jahren zu einem Begriff geworden, der immer häufiger auf Social Media auftaucht. Doch was bedeutet Somatik eigentlich und was genau bedeutet somatisches Yoga? In dieser Folge spreche ich mit Magdalena von Somalingua über Somatic Yoga, Körper- und Stimmarbeit und darüber, wie wir wieder lernen können, mit unserem Körper in Kontakt zu kommen. Spoiler: das geht nicht über Leistung oder Kontrolle, sondern durch Neugier, Wahrnehmung und Lebendigkeit. Somatische Praxis lässt sich schwer erklären, aber sehr gut erleben. Durch kleine Bewegungen, Berührung, Stimme und Klang entsteht ein Zugang zum Körper, der oft viel unmittelbarer ist als rein kognitive Achtsamkeitsübungen. Gerade Menschen, denen klassische Meditation schwerfällt, können dadurch einen anderen Weg finden, bei sich anzukommen. Sie beschreibt ihre Arbeit deshalb als eine Form der Meditation, die den ganzen Körper mit einbezieht und nicht nur im Kopf stattfindet. Gemeinsam sprechen wir darüber, was Somatik überhaupt bedeutetwie sich Somatic Yoga von klassischem Yoga unterscheidetwelche Rolle Stimme, Klang und Berührung spielenwie unsere Sinne uns helfen können, wieder im Körper anzukommenweshalb Nervensystemregulation häufig missverstanden wirdund weshalb Somatik keine weitere Methode zur Selbstoptimierung werden sollte Diese Folge richtet sich an alle, die sich mehr Verbindung mit ihrem Körper wünschen, Yoga jenseits von Leistung kennenlernen möchten oder neugierig sind, was sich hinter dem Begriff Somatik wirklich verbirgt. Mehr über Magdalena: https://somalingua.de https://www.instagram.com/soma.lingua/

    Mehr Lebendigkeit, weniger Selbstoptimierung – Was Somatik wirklich bedeutet mit Magdalena Fötschl
  3. Aug 4

    Warum es wichtig ist, auch ohne Hunger zu essen

    Beim intuitiven Essen geht es oft um Hunger und Sättigung. Und ja: Diese Körpersignale wieder besser wahrzunehmen, kann unglaublich hilfreich sein - aber auch herausfordernd. Gleichzeitig kann daraus entsteht manchmal eine neue Regel: Ich darf nur essen, wenn ich Hunger habe. Und genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Hunger ist wichtig – aber Hunger ist nicht der einzige gute Grund zu essen. Essen erfüllt viele Funktionen. Es versorgt uns mit Energie und Nährstoffen, aber es ist auch Genuss, Kultur, Verbindung, Erinnerung, Fürsorge, Struktur und manchmal auch Trost. In dieser Folge spreche ich darüber, warum es völlig okay ist, auch ohne körperlichen Hunger zu essen – und warum das nicht bedeutet, dass du etwas falsch machst. Du erfährst: warum „nur essen, wenn du Hunger hast“ zur neuen Diätregel werden kannweshalb intuitives Essen nicht bedeutet, alle Essentscheidungen an Hunger zu knüpfenwarum praktisches Essen Selbstfürsorge sein kannweshalb emotionales Essen nicht automatisch problematisch istwarum Genuss ein legitimer Grund zum Essen istwie soziale Situationen unser Essverhalten beeinflussenwarum Menschen mit Diäterfahrung Hunger oft überbewertenweshalb Essen nicht erst verdient werden musswie du flexibler und freundlicher mit Essentscheidungen umgehen kannst Diese Folge soll dich entlasten, wenn du dich manchmal dafür verurteilst, ohne Hunger zu essen. Denn dein Körper ist kein Regelwerk. Und Essen darf mehr sein als reine Bedarfsdeckung. Folge über die Hungerarten: https://creators.spotify.com/pod/profile/koerperakzeptanz/episodes/Hunger--Appetit-oder-emotionaler-Hunger--So-erkennst-du-den-Unterschied-e3gb5iq Folge über Frühstück: https://creators.spotify.com/pod/profile/koerperakzeptanz/episodes/Frhstcken-oder-nicht--Eine-ehrliche-Einordnung-ohne-Ditregeln-e3eq2a3 Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen:  Meine Self Care Journey für 0€ → ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠hier geht's lang⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ein unverbindliches Kennenlernen ausmachen: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ausmachen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Mehr Impulse & Austausch findest du auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@foodfreedomflow⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mein YouTube-Kanal⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ 🎶 Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)

    Warum es wichtig ist, auch ohne Hunger zu essen
  4. Jul 28

    Intuitives Laufen: Bewegung ohne Selbstoptimierung

    Laufen wird oft als die unkomplizierteste Sportart der Welt beschrieben. Schuhe an, rausgehen, loslaufen. Und ja, Laufen kann unglaublich befreiend und zugänglich sein. Es kann helfen, Stress abzubauen, den Kopf zu sortieren, den Körper zu spüren, draußen zu sein und ein Gefühl von Lebendigkeit zu erleben. Aber gleichzeitig kann Laufen auch sehr schnell zu einem neuen Ort von Druck werden. Plötzlich geht es nicht mehr darum, wie sich Bewegung anfühlt, sondern um Pace, Kilometer, Trainingspläne, Bestzeiten, Körperveränderung, Disziplin und die Frage, ob der Lauf überhaupt „zählt“. In dieser Folge spreche ich darüber, was intuitives Laufen bedeuten kann – und warum die Laufcommunity eine ganz schön toxische Seiten hat. Wir schauen auf die Grenze zwischen motivierender Gemeinschaft und Selbstoptimierungsdruck, denn natürlich kann es schön sein, sich mit anderen Läufer*innen zu verbinden, sich inspirieren zu lassen oder gemeinsam Ziele zu verfolgen - aber: es wird schwierig, wenn aus Inspiration ein ständiger Vergleich wird. Wenn langsames Laufen abgewertet oder Pausen als Schwäche gelten. Wenn jeder Lauf getrackt, analysiert und optimiert werden muss und Bewegung wieder nur dazu dient, den Körper zu verändern. In dieser Folge geht es darum: warum Laufen für viele Menschen gleichzeitig befreiend und belastend sein kannwie Social Media und Lauf-Apps Vergleichsdruck verstärken könnenwarum langsames Laufen nicht weniger wert istwie Diätkultur in der Laufcommunity auftauchtweshalb „No excuses“-Motivation für viele Menschen nicht hilfreich istwarum Pausen, vermeintliche „Rückschritte“ und wechselnde Tagesformen normal sindwas intuitives Laufen bedeuten kannwie du wieder mehr Körpergefühl in deine Läufe bringstund warum Bewegung nicht immer ein Projekt sein muss Diese Folge ist für dich, wenn du laufen möchtest, aber keine Lust mehr hast, dich ständig mit anderen zu vergleichen. Oder wenn du merkst, dass aus Freude am Laufen langsam Druck geworden ist. Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen:  Meine Self Care Journey für 0€ → ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠hier geht's lang⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ein unverbindliches Kennenlernen ausmachen: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ausmachen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Mehr Impulse & Austausch findest du auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@foodfreedomflow⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mein YouTube-Kanal⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ 🎶 Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)

    Intuitives Laufen: Bewegung ohne Selbstoptimierung
  5. Jul 21

    Essstörungen beginnen nicht mit Essen – was Prävention wirklich bedeutet

    Wenn wir über Essstörungen sprechen, denken viele Menschen zuerst an Essen. An Kalorienzählen, exzessives Verhalten und irgendwelche Diagnosen. Dabei beginnen Essstörungen oft viel früher. In dieser Folge spreche ich mit der systemischen Therapeutin und Beraterin Mica Neumann darüber, was Essstörungsprävention eigentlich bedeutet – und warum sie viel früher beginnt als viele oft denken. Prävention bedeutet nicht, Kinder und Jugendliche mit Diagnosen oder Symptomen vertraut zu machen, sondern junge Menschen dabei zu unterstützen, mit schwierigen Gefühlen, Krisen und gesellschaftlichem Druck gesund umgehen zu lernen.  Statt die Essstörung in den Mittelpunkt zu stellen, geht es darum, Ressourcen, Selbstwert und Bewältigungsstrategien zu stärken. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Essstörungen aus systemischer Sicht oft ein Schutzmechanismus sindwarum Präventionsarbeit viel mehr umfasst als Aufklärungwelche Rolle Selbstwert, Körperbild und Emotionen spielen,Welche Rolle Medienkompetenz spieltwarum besonders Mädchen einem enormen gesellschaftlichen Druck ausgesetzt sindund warum Verbundenheit, Freundschaften und Wohlbefinden oft viel mehr mit einem positiven Körpergefühl zu tun haben als das eigene Aussehen Wir müssen Kinder und Jugendliche gar nicht noch besser darüber aufklären, wie Essstörungen aussehen, sondern es geht vielmehr darum, Räume zu schaffen, in denen sie erleben dürfen, dass sie mehr sind als ein Körper, mehr sind als ihr Aussehen und die Erwartungen anderer nichts mit ihnen zu tun hat. Diese Folge richtet sich an Betroffene, Eltern, Lehrkräfte, Fachpersonen und alle, die junge Menschen begleiten – aber auch an Erwachsene, die verstehen möchten, wie früh unser Körperbild geprägt wird und warum Selbstwert einer der stärksten Schutzfaktoren überhaupt ist. Mehr über Mica Mica Neumann ist systemische Therapeutin und arbeitet in einer Fachberatungsstelle für Menschen mit Essstörungen. Neben ihrer therapeutischen Arbeit entwickelt und begleitet sie Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche mit dem Schwerpunkt Selbstwert, Körperbild und psychische Gesundheit. Micas Website www.mica-neumann.de  Kontakt kontakt@mica-neumann.de Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen:  Meine Self Care Journey für 0€ → ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠hier geht's lang⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ein unverbindliches Kennenlernen ausmachen: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ausmachen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Mehr Impulse & Austausch findest du auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@foodfreedomflow⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mein YouTube-Kanal⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ 🎶 Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)

    Essstörungen beginnen nicht mit Essen – was Prävention wirklich bedeutet
  6. Jul 14

    Körperakzeptanz im Sommer: Bauchfrei, Körperbild und Badekleidung

    Der Sommer wird oft als leichte, schöne Jahreszeit dargestellt. Wir sehen Bilder von Sonne, Badeseen, Urlaub, Kleider, Eis, draußen sein; von Menschen, die glücklich und zufrieden sind. Aber für viele Menschen ist der Sommer auch eine Zeit, in der das eigene Körperbild besonders herausgefordert wird. Viele kämpfen mit weniger Kleidung, mehr Sichtbarkeit, Kommentare über Körper, Diäten vor dem Urlaub, „Sommer-Body“-Botschaften und dem gesellschaftlichen Druck, sich im Sommer schön, frei und selbstbewusst zu fühlen. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Körperakzeptanz im Sommer für viele nicht leicht ist – und warum das völlig nachvollziehbar ist. Du erfährst: warum der Sommer Körperstress verstärken kannweshalb Sichtbarkeit für viele Menschen ambivalent istwarum du keinen „Sommerbody“ brauchstwie du mit Körpervergleichen umgehen kannstund wie du dir erlauben kannst, am Sommer teilzunehmen, auch wenn dein Körperbild gerade schwierig ist Diese Folge ist für dich, wenn du den Sommer liebst, aber den Körperdruck hasst. Oder wenn du dich jedes Jahr fragst, ob du dich „traust“, kurze Kleidung, Badekleidung oder sichtbare Haut zu zeigen. Die wichtigste Botschaft: Du musst deinen Körper nicht erst verändern, um am Sommer teilzunehmen. Der Sommer gehört auch jetzt schon dir. Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung oder wenn du sie mit Menschen teilst, die sich mehr Freiheit und Leichtigkeit im Umgang mit ihrem Körper wünschen. Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen:  Meine Self Care Journey für 0€ → ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠hier geht's lang⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ein unverbindliches Kennenlernen ausmachen: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ausmachen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Mehr Impulse & Austausch findest du auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@foodfreedomflow⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mein YouTube-Kanal⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ 🎶 Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)

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  7. Jul 7

    Essen ist keine Sünde: Über Ernährung und Sprache

    „Heute war ich böse.“ „Ich habe gesündigt.“ „Das muss ich wieder abtrainieren.“ „Morgen gibt es einen Cheat Day.“ Viele Aussagen rund ums Essen wirken auf den ersten Blick harmlos, dabei ist Sprache nie neutral. Die Worte, die wir verwenden, beeinflussen, wie wir über Essen, Bewegung und unseren Körper denken. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Diätkultur durch Sprache weitergegeben wird – oft, ohne dass wir es überhaupt bemerken. Du erfährst: warum Worte unser Denken beeinflussenweshalb Ernährungssprache häufig moralisch geprägt istwas Begriffe wie „Cheat Day“, „clean eating“ oder „Sünde“ vermittelnwie Sprache Schuldgefühle verstärken kannwarum Lebensmittel keine moralische Qualität besitzenwie Sprache mit Körperbild und Selbstwert zusammenhängtweshalb viele Aussagen aus der Diätkultur tief in unserem Alltag verankert sindwie wir eine freundlichere und neutralere Sprache rund ums Essen entwickeln können Außerdem sprechen wir darüber, wie sich gesellschaftliche Vorstellungen von Gesundheit, Disziplin und Erfolg in unserer Sprache widerspiegeln – und warum es entlastend sein kann, diese Muster bewusst wahrzunehmen. Denn Essen ist mehr als Nährstoffe: Es ist Genuss, Kultur, Erinnerung, Verbindung und Versorgung. Und vielleicht beginnt Frieden mit Essen manchmal schon damit, die Worte zu hinterfragen, die wir täglich verwenden. Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung oder wenn du sie mit Menschen teilst, die sich mehr Freiheit und Leichtigkeit im Umgang mit Essen wünschen. Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen:  Meine Self Care Journey für 0€ → ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠hier geht's lang⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠Hier ein unverbindliches Kennenlernen ausmachen: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ausmachen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Mehr Impulse & Austausch findest du auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@foodfreedomflow⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mein YouTube-Kanal⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ 🎶 Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)

    Essen ist keine Sünde: Über Ernährung und Sprache
  8. Jun 30

    Reizdarm, Mikrobiom & Darmgesundheit: Zwischen Social Media und Wissenschaft mit Lea Obrecht

    Kaum ein Gesundheitsthema ist derzeit so präsent wie unser Darm. Überall lesen wir von Detox-Kuren, Darmreinigungen, Probiotika, Mikrobiom-Tests oder angeblichen Wundermitteln für eine gesunde Verdauung. Gleichzeitig kursieren auf Social Media unzählige Ernährungstipps – oft mit langen Listen an Lebensmitteln, die wir angeblich meiden sollten. Doch was davon ist tatsächlich wissenschaftlich fundiert - und was ist vor allem gutes Marketing? In dieser Folge spreche ich mit der Ernährungsberaterin Lea Obrecht über Darmgesundheit, Reizdarm, Fodmap-Diät und das Mikrobiom und die vielen Mythen, die sich rund um unsere Verdauung hartnäckig halten. Gemeinsam schauen wir darauf, was unser Darm wirklich braucht – und warum Gesundheit häufig weniger mit Perfektion als mit Vielfalt zu tun hat. In dieser Folge sprechen wir darüber: welche Aufgaben unser Darm eigentlich übernimmtwarum das Mikrobiom so faszinierend istweshalb Vielfalt für unsere Darmbakterien wichtiger ist als Perfektionwarum Ballaststoffe zwar wichtig sind, mehr aber nicht automatisch besser bedeutetwas hinter dem Social-Media-Trend "Fibermaxxing" stecktweshalb Flohsamenschalen und Chiasamen nicht für jede Person sinnvoll sindwarum ausreichend Trinken genauso wichtig ist wie Ballaststoffewas bei Reizdarm im Körper passiertwie die FODMAP-Ernährung funktioniert – und warum sie keine Dauerernährung sein sollteweshalb Eliminationsdiäten immer professionell begleitet werden solltenwelche Rolle Stress und unser Nervensystem für die Verdauung spielenwarum Angst vor bestimmten Lebensmitteln Beschwerden sogar verstärken kannwas Probiotika tatsächlich leisten könnenweshalb viele Darmtests aus dem Internet wenig Aussagekraft besitzenund warum teure Nahrungsergänzungsmittel selten die Lösung sind. Ein Gedanke aus unserem Gespräch ist mir besonders wichtig geblieben: Gesunde Ernährung bedeutet nicht, immer mehr wegzulassen. Oft geht es vielmehr darum, Vielfalt zu schaffen: mehr Farbe, mehr Variation, mehr Pflanzen, mehr Flexibilität. Denn unser Darm profitiert von einer abwechslungsreichen Ernährung – und nicht von immer neuen Verboten.  Im Gespräch sprechen wir deshalb bewusst darüber, Lebensmittel hinzuzufügen, statt sie reflexartig zu streichen. Diese Perspektive kann den Druck rund ums Essen deutlich reduzieren und gleichzeitig die Vielfalt im Mikrobiom fördern. Außerdem sprechen wir darüber, wie schnell Social Media aus einzelnen wissenschaftlichen Erkenntnissen allgemeingültige Regeln macht. Hier findest du die erste Folge mit Lea: https://creators.spotify.com/pod/profile/koerperakzeptanz/episodes/ber-Darmgesundheit-und-Darmerkrankungen-mit-Lea-Obrecht-e2qbf32  Hier findest du mehr über Lea und ihre Arbeit:  https://linktr.ee/ernaehrungstherapie.basel Unterlagen / Webinar: https://erntheb.gumroad.com/ Website / Terminbuchung: https://erntheb.gumroad.com/ Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen:  Meine Self Care Journey für 0€ → ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠hier geht's lang⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ein unverbindliches Kennenlernen ausmachen: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Hier ausmachen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Mehr Impulse & Austausch findest du auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@foodfreedomflow⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Mein YouTube-Kanal⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ 🎶 Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)

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