DERMOBILIST eMobility

Volker Fröse

Verbrenner-Fahrer zahlen 20 Prozent drauf, Wasserstoff im Auto ist tot, und dein E-Auto könnte Geld verdienen, während es parkt. Klingt steil? Genau darum prüfen wir es. DERMOBILIST ist der wöchentliche Podcast für alle, die bei der E-Mobilität mitreden wollen, ohne Prediger-Sound und ohne Stammtisch-Mythen. Volker Fröse holt jede Woche Menschen ans Mikrofon, die es wissen müssen: Flottenmanager, Ingenieurinnen, Ladeinfrastruktur-Profis, Umsteiger und Skeptiker. Sachlich in der Sache, locker im Ton. Neu hier? Starte mit «Machen wir die E-Mobilität kaputt?», «Golf schlägt Model S?» oder «Warum Wasserstoff im Auto einfach keinen Sinn macht». Jeden Donnerstag neu. Mythen, News, Perspektiven.

  1. 1d ago ·  Video

    4'000 Euro im Jahr, weil das Auto in der Garage steht (#028)

    Bidirektionales Laden ist kein Versprechen mehr, sondern ein Geschaeftsmodell mit Zahlen. Gian Carle erklaert, warum ein Fahrzeug in Schweden bis zu 4'000 Euro pro Jahr einbringt, wieso Ladestationen von 15'000 auf 3'100 Franken gefallen sind und was ab 2027 gesetzlich gilt. Dazu Regelenergie, Day Ahead, Flottenladen und die Frage, ob die Batterie darunter leidet. Eine Folge für alle, die ihr Auto als Teil des Energiesystems denken. Key Takeaways 00:06:15 Ein bidirektionales Fahrzeug kann in Schweden zurzeit bis zu 3'500 bis 4'000 Euro pro Jahr an Ertraegen generieren.00:07:45 Das Auto ist in erster Linie ein Stromspeicher, fahren kann man damit auch noch. Ein Fahrzeug steht rund 23 von 24 Stunden.00:18:15 Hinter dem Zaehler Kosten senken und vor dem Zaehler Ertraege machen ergibt zusammen nicht 2, sondern etwa 1,8. Beides läuft gleichzeitig.00:25:00 Ein Gesetzesentwurf will, dass ab 2030 jedes Personenfahrzeug bidirektional ist. Ab 2027 müssen AC und DC Ladestationen den Standard ISO 15118-20 können.00:32:45 Das NOVA-Prinzip verlangt: erst digitalisieren und optimieren, dann das Netz ausbauen. Das ist deutlich guenstiger.Weiter im Gespräch 00:03:08 Energy Bank kam von der Optimierung grosser Wasser- und Windkraftwerke zur dezentralen Welt.00:07:00 Vattenfall stellt in duenn besiedelten Regionen lieber ein bidirektionales Fahrzeug hin als das Netz zu verstaerken.00:11:00 Herkunftsnachweis: Rueckgespeister Strom gilt sonst als Graustrom, bis 2027 braucht es eine Loesung.00:12:15 Pilot mit 200 Fahrzeugen, Digital Twin des Gebäudes mit PV, Waermepumpe, Batterie und Tarifen.00:21:15 Swissgrid muss taeglich mehrfach eingreifen, wenn die Wolkenfront doch nicht kommt.00:29:43 Lokale Hardware statt Cloud, damit auch ohne Internet reagiert wird.00:35:48 Day Ahead und Intraday verstaendlich erklaert, inklusive Poenale für Energieversorger.00:44:00 Flottenladen: Ladung nur zwischen 20 und 80 Prozent, Fahrer melden ihren Bedarf per App.00:49:45 Von der Garantiefrage zum Wellnessprogramm für die Batterie, ab Modelljahr 2027 faellt der Zaehler weg.00:54:11 State of Health, Zyklen und Second Use alter Fahrzeugbatterien.00:57:19 Lehren aus Schweden: verwechselte Phasen, Abbrueche, zu wenig zuverlaessige Ladestationen.01:00:15 Wissensluecken bei Verkäufern, Netzbetreibern und Energieversorgern.Gast der Folge ist Gian Carle, Carle Energy Consulting / Energy Bank. Er arbeitet seit 25 Jahren in der Energiebranche, hat zu Elektromobilität, Gas- und Brennstoffzellenfahrzeugen doktoriert und begleitet den kommerziellen Rollout von Vehicle to Grid in Schweden. Wenn dir die Folge etwas gebracht hat: abonniere den Podcast, bewerte ihn und schick die Folge der Person weiter, die dir sagt, bidirektional komme sowieso nie. Fragen, Erfahrungen mit umgebauten Fahrzeugbatterien oder Themenwuensche nimmt Volker über die Website des Podcasts entgegen. Support the show Support the show: dermobilist.show

    4'000 Euro im Jahr, weil das Auto in der Garage steht (#028)
  2. Aug 13 ·  Video

    Warum Direktimport aus China meistens schiefgeht (#027)

    Eine neue Automarke in einem Markt voller Platzhirsche etablieren: geht das überhaupt? Massimo Redigolo verantwortet das Aftersales von XPENG in der Schweiz und erzählt, wie der Start bei null lief. Es geht um den Erwartungsgap zwischen Startup und Kundenrealität, um Ladestecker aus China, um Rechenpower fürs assistierte Fahren, um den Aufbau eines Händlernetzes und um die Frage, wo ein Autohaus im Elektrozeitalter noch Geld verdient. Key Takeaways: (00:01:00) «Eine neue Automarke einzuführen, das ist wirtschaftlicher Selbstmord», heisst es. Trotzdem passiert es. (00:05:45) Die grösste Herausforderung ist, den Erwartungsgap so klein wie möglich zu halten. Basiserwartungen müssen auch bei einem Neustart gedeckt sein. (00:12:00) XPeng Schweiz gehört als Importeur zur Hedin-Gruppe mit Sitz in Schweden, nicht direkt zum Hersteller. (00:40:30) Ohne Elektro-Mindset funktioniert ein Händler nicht: Er muss den Vorteil der Elektromobilität selbst sehen. (00:46:15) Rund ein Viertel der neu verkauften Fahrzeuge sind reine Elektroautos. Wer zu 100 Prozent switcht, gibt 75 Prozent des Absatzes ab. Weitere Themen: (00:07:45) Von einer Handvoll Fahrzeugen zu mehreren hundert Autos auf der Strasse in neun bis zehn Monaten. (00:12:45) Direktimport aus China: andere Ladestecker, Software nicht immer auf Englisch umstellbar. (00:17:00) Fahrwerke werden für Europa anders abgestimmt, weil das Komfortempfinden in Asien ein anderes ist. (00:19:00) Beim nächsten Modell wählen Kunden zwischen Standard und Ultra mit mehreren Turing-Chips. (00:25:00) Konfiguration in Minuten: Antrieb, Farbe aussen, Farbe innen, Anhängerkupplung. Der Rest ist Serie. (00:33:45) China Speed trifft auf Verwaltungsratssitzungen pro Quartal. Druck bringt beim Händler nichts. (00:36:45) Technisches Englisch in der Werkstatt: Diagnose und Reparaturbeschriebe sind anders als gewohnt. (00:51:30) Jährlicher Service als Kompromiss: gut für den Händler, bezahlbar für den Kunden. (00:53:00) Wer sieben Jahre ohne Check fährt, erlebt bei der MFK die grosse Krise. Zu Gast: Massimo Redigolo, Head of Aftersales XPENG. Er kommt aus der Technik, hat als Automechaniker begonnen und verantwortet seit Oktober 2025 das Schweizer Aftersales-Geschäft. Wenn dir die Folge etwas gebracht hat: abonniere den Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile die Episode mit jemandem, der über sein nächstes Auto nachdenkt. Support the show Support the show: dermobilist.show

    Warum Direktimport aus China meistens schiefgeht (#027)
  3. Aug 6 ·  Video

    Batteriemüll? Europa hat sogar zu viel Recyclingkapazität (#026)

    Kommen jetzt alle Elektroauto-Batterien auf den Sondermüll? Christian Ochsenbein vom Swiss Battery Technology Center widerspricht deutlich: Europa hat derzeit eher zu viel Recyclingkapazität als zu wenig. Trotzdem gibt es Probleme, nur andere als gedacht. Es geht um fehlende Mengen, um Rohstoffpreise, um Schwarzmasse und um Batterien, die so verbaut sind, dass sie kaum jemand mehr zerlegen kann. Eine Folge über Kreislaufwirtschaft, die dort ansetzt, wo es wirklich klemmt. Key Takeaways • 00:08:45 «Aber im Moment ist es so, dass wir zumindest in Europa eigentlich eher zu viel Recyclingkapazität haben als zu wenig.» • 00:10:30 Je länger eine Batterie lebt, desto besser der ökologische Fussabdruck. Der Occasion-Markt ist für Christian das beste Second Life. • 00:15:15 Bei Lithium-Eisenphosphat lohnt sich das Recycling wirtschaftlich kaum, Graphit und Eisenphosphat sind aktuell sehr günstige Materialien. • 00:21:30 Die europäische Batterieindustrie steht unter Druck, Northvolt und weitere Projekte sind weg. Die Produktionsabfälle fehlen den Recyclern. • 00:52:30 «Einerseits sind die Batterien wirklich nicht gebaut fürs Zerlegen. Das ist ein Trend, der sich sogar stark eigentlich verschlechtert.» Weitere Inhalte • 00:13:44 NMC 111 gegen heutige Chemie mit 80 Prozent Nickel und 10 Prozent Kobalt • 00:18:45 Batrec in der Schweiz, Batterierecycling seit 1992, und die vorgezogene Recyclinggebühr • 00:25:25 Warum Europa den Kostengap zu BYD, LG, Samsung und Panasonic bisher nicht geschlossen hat • 00:36:37 Die Prozesskette: öffnen, überentladen, zerlegen, schreddern, Schwarzmasse, Hydrometallurgie • 00:48:45 Warum «95 Prozent recycelbar» theoretisch stimmt und praktisch eine Trade-off-Frage ist • 00:50:10 Recyclingquoten der EU ab 2028 und 2030, unter anderem 90 Prozent beim Kobalt • 00:53:30 Reichweite, Kosten, Safety: drei Gründe, warum Batterien vergossen werden • 00:57:45 Roboter, Vision und Compliant Behaviour in der automatischen Demontage • 01:06:15 Vietnam: billiges Benzin, trotzdem elektrische Taxis, Citycars und Swap-Stationen überall • 01:12:00 Waldbrände, Dürre, Strasse von Hormuz: warum Christian eine politische Debatte fordert Christian Ochsenbein ist Elektroingenieur und leitet seit bald neun Jahren das Swiss Battery Technology Center, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum am Switzerland Innovation Park in Wiel. Er hat zudem die Welt in einem Solarboot umrundet. Wenn dir die Folge gefällt: abonniere den Podcast, bewerte ihn und teile ihn mit jemandem, der noch glaubt, Batterien seien Sondermüll. Das hilft mehr als jeder Algorithmus. Alle Infos zu dieser und den anderen Folgen: www-mobilist.show, dort kannst du dich auch im Forum anmelden und Fragen stellen. Schlagworte: #Batterierecycling #Elektromobilität #Kreislaufwirtschaft #Schwarzmasse #Batterieproduktion Support the show Support the show: dermobilist.show

    Batteriemüll? Europa hat sogar zu viel Recyclingkapazität (#026)
  4. Jul 30 ·  Video

    E-Auto-Mythen, die keiner selbst erlebt hat (#025)

    electrified women: Wie E-Mobilität endlich bei allen ankommt Silvia Josten vom Verein electrified women räumt mit den hartnäckigsten E-Auto-Mythen auf. Reichweite, Ladesäulen, brennende Akkus: meist Hörensagen, oft zehn Jahre alt. Dazu ein Steckertrick, den fast niemand kennt, warum gebraucht kaufen clever ist und wieso Fragen von Frau zu Frau leichter fallen. Eine Folge über Alltag, Vorurteile und die Freude am elektrischen Fahren. Das nimmst du mit: Der Steckertrick, mit dem der Ladevorgang zuverlässig startetDein echter Bedarf sind 30 bis 40 km am Tag, kein Auto braucht 340 kmGebraucht kaufen kann kräftig sparen, ein Batteriezertifikat schafft SicherheitKlimaanlage oder Hundemodus den ganzen Tag kosten nur rund 30 kmDie meisten Mythen kommen vom Hörensagen, nicht aus eigener ErfahrungInhalt: 00:01 Das E-Auto als «Frauenauto» und eine steile These 00:04 Warum Fragen von Frau zu Frau leichter fallen 00:05 Der Steckertrick an der Schnellladesäule 00:13 Wie viel Auto du wirklich brauchst 00:22 Gebraucht kaufen: 60 Prozent vom Neupreis 00:25 Entspannt reisen, sogar bis Mallorca 00:31 Die hartnäckigsten Mythen im Faktencheck 00:44 Bertha-Benz-Tour und wie du mitmachst Gast: Silvia Josten, Vorstand bei electrified women e.V., der Elektroauto-Community von Frauen für Frauen. Mehr zum Verein: electrifiedwomen.de und Instagram @electrifiedwomen. Erwähnt: E-Cannonball (e-cannonball.de), e4 Testival am Hockenheimring, Bertha-Benz-Memorial-Tour. Abonniere DERMOBILIST auf Apple Podcasts, Spotify und YouTube, gib fünf Sterne und teile die Folge mit jemandem, der noch zweifelt. Kontakt: Volker, info@dermobilist.show Support the show Support the show: dermobilist.show

    E-Auto-Mythen, die keiner selbst erlebt hat (#025)
  5. Jul 23 ·  Video

    Es ist nicht grün. Es ist schlau. (#024)

    Es ist nicht grün. Es ist schlau. Und es macht dich unabhängig. Jan Schmirmund postet einen Satz, der Volker sofort triggert: eine gute Nachricht für alle, denen das Klima egal ist. Wärmepumpe, Photovoltaik und E-Auto kannst du auch rechtfertigen, wenn du die Grünen doof findest. Daraus wird ein Gespräch über E-Mobilität ohne Ideologie, über Unabhängigkeit statt Verbot und über die Frage, warum digitale Souveränität dasselbe Muster hat wie der Strom vom eigenen Dach. Key Takeaways: E-Mobilität ist keine Gesinnung, sondern eine Rechnung. Jan spart mit E-Auto, PV und Wärmepumpe rund zwei Drittel seiner laufenden Energiekosten.Wandel kippt nicht bei den Verbohrten am Rand, sondern bei den vielen in der Mitte, die für Fakten offen sind.Unabhängigkeit zieht stärker als Klimaschutz. Eigener Strom heisst: kein Ölpreis, kein Putin und kein Trump bestimmen dein Verhalten.2035 kauft kaum noch jemand einen Verbrenner, ob erlaubt oder nicht. Die Frage ist nur, von welcher Marke.Digitale Souveränität folgt derselben Logik: Signal statt WhatsApp, Infomaniak statt US-Cloud, Kontrolle zurück in die eigene Hand.Inhalt mit Timestamps: 00:00 Der Post, der alles auslöst 03:34 Eine gute Nachricht fuer alle, denen das Klima egal ist 06:00 Einsteigen, losfahren, an der Ampel gewinnen 09:28 Muss man dafür die Grünen wählen? 13:43 Was sollen die Nachbarn denken 16:19 Mythos: Reicht der Strom für alle? 17:13 Die Wippe und der soziale Kipppunkt 22:29 2035 kauft kaum noch jemand einen Verbrenner 28:34 Souveränität als das bessere Argument 34:08 Suveris, das Fediverse und der Cloud Act 41:00 Der Strom fällt vom Dach 44:47 100 Jahre Verbrenner gegen wenige Jahre Batterie 52:14 Marc-Uwe Kling und der Digital Independence Day 57:06 Infomaniak, Stiftung und Verantwortungseigentum 01:02:22 Der Aufruf: lad dir Signal runter Zu Gast: Jan Schmirmund, Transformationsbegleiter und Autor von «Regenerative Wirtschaft. Wie Pioniere eine lebenswerte Ökonomie gestalten». Er baut mit einem Team die Plattform Suveris für digitale Souveränität auf. Profil: https://www.linkedin.com/in/janschmirmund/ Suveris: https://suveris.eu Erwähnt in der Folge: Marc-Uwe Kling, «Die Känguru-Rebellion» und der Digital Independence DayInfomaniak, Schweizer Hosting mit Stiftungsmodell: https://www.infomaniak.comMessenger-Alternativen: Signal, Threema, BlueskyAbonniere DERMOBILIST auf Apple Podcasts, Spotify und YouTube, bewerte die Folge und teile sie mit jemandem, der noch überlegt. Website: https://dermobilist.show Kontakt: Volker, info@dermobilist.show Support the show Support the show: dermobilist.show

    Es ist nicht grün. Es ist schlau. (#024)
  6. Jul 16 ·  Video

    Warum E-LKW kein öffentliches Ladenetz brauchen (#023)

    Airbnb für LKW-Ladepunkte: E-LKW laden ohne eigenes Netz Elektro-Lastwagen brauchen kein flächendeckendes öffentliches Schnellladenetz. Sie laden planbar im Depot, und freie Ladeplätze werden geteilt. Julius Wilhelm, Mitgründer des Münchner Startups DepotCharge, erklärt, wie Transportunternehmen ihre Ladeinfrastruktur gegenseitig öffnen, warum die Schweiz Europas Leuchtturm ist und weshalb nicht das Fahrzeug, sondern die Ladeleistung am Standort der eigentliche Engpass ist. Key Takeaways: Depot-Sharing funktioniert wie ein Airbnb für Ladeinfrastruktur, mit direkten Verträgen statt teurem Roaming.Keine Anonymität: Der Anbieter steuert Zeiten und Zutritt und sieht jedes Kennzeichen.Ladeleistung ist nicht gleich Ladeleistung: luftgekühlte Kabel drosselten 400 kW auf 360 kW.Der Logistiker wird zum Energiemanager, Flexibilität ist das neue Gold im Energiesystem.Grösstes Bottleneck ist die Netzleistung: Im Gewerbegebiet sichert sich der Erste drei Megawatt.Kapitel: (00:00) Was ist DepotCharge, das Airbnb fürs LKW-Laden (04:52) Privates Gelände öffnen, Zutritt und Sicherheit (06:58) Die Schweiz, ASTAG Charge und das Projekt UTOPIA (11:07) Warum Roaming beim LKW kaum eine Rolle spielt (20:11) 400 kW, die keine 400 kW bleiben: das Kabel-Problem (25:10) Skeptische Fahrer, die nicht mehr zurück wollen (33:28) Digitale Warteschlange statt Stau am Ladepark (38:37) Batterien, PV und der Logistiker als Energiehändler (46:56) Verdient der Truck bald mehr im Stehen als im Fahren (52:08) Das grösste Bottleneck: Netzleistung und Asset-Sharing Links und Ressourcen: DepotCharge: https://www.depotcharge.com/deASTAG Charge: https://www.astag-charge.chProjekt UTOPIA (Roadmap Elektromobilität): https://www.energieschweiz.ch/programme/roadmap-elektromobilitaetDreier AG, Elektro-LKW-Offensive: https://dreier.ch/nachhaltigkeit/elektro-lkw-offensiveGast: Julius Wilhelm, Mitgründer von DepotCharge (München). LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julius-wilhelm/ Abonniere DERMOBILIST auf Apple Podcasts, Spotify und YouTube, bewerte die Folge mit fünf Sternen und teile sie mit jemandem, der eine Flotte elektrifiziert. Kontakt: Volker, info@dermobilist.show Support the show Support the show: dermobilist.show

    Warum E-LKW kein öffentliches Ladenetz brauchen (#023)
  7. Jul 9 ·  Video

    Raus aus der Ideologie, rein in die Technik (#022)

    Zwei Länder, eine Marke, ein Anspruch: überall dasselbe Ladeerlebnis. Volker spricht mit Linda Boll (Fastned Deutschland) und Christine Zingg-Graf (Fastned Schweiz) über die feinen, aber entscheidenden Unterschiede beim Schnellladen zwischen Schweiz und Deutschland. Warum ist Marktzugang so zäh? Wieso wird eine Ladestation wie eine Tankstelle behandelt? Und lohnt sich die Steckdose an der Laterne überhaupt? Ein ehrliches Gespräch über Platz, Preise und Wettbewerb. Das nimmst du mit: Warum derselbe Anbieter in zwei Ländern völlig anders bauen mussWeshalb eine Ladesäule oft als Tankstelle eingeordnet wird, obwohl nichts brenntWieso die langsame Steckdose an der Laterne sich für niemanden rechnetWas eine Schnellladestation wirklich kostet und wer das bezahltWarum fairer Wettbewerb am Ende deinen Ladepreis senktKapitel: 00:00 Begrüssung und Vorstellung 02:33 Wo sich Schweiz und Deutschland unterscheiden 04:41 Ladesäule oder Tankstelle? Der Bewilligungs-Krimi 14:58 Technik statt Ideologie 19:48 Zur Miete und trotzdem elektrisch laden 25:10 Laterne gegen Schnellladehub: die Rechnung 33:31 Schnellere Autos, neues Geschäftsmodell, der Kiosk 41:02 Regulierung, AFIR und Preistransparenz 47:33 Der Vorwurf: Schnellladen ist zu teuer 50:07 Was die Schweiz von Deutschland lernen kann Über die Gäste: Linda Boll leitet als Country Director das deutsche Geschäft von Fastned in Köln. Christine Zingg-Graf, CFA, führt als Country Director Fastned in der Schweiz, davor war sie im Bahn-Infrastrukturumfeld tätig. Fastned ist ein unabhängiger Schnelllade-Anbieter aus den Niederlanden, erkennbar am gelben Vordach. Links und Ressourcen: Fastned Schweiz: https://www.fastnedcharging.com/hq/de/fastned-schweiz Fastned Deutschland: https://fastned.de Linda Boll: https://www.linkedin.com/in/linda-boll-b2b29450 Christine Zingg-Graf: https://www.linkedin.com/in/christineirenegraf AFIR (EU): Alternative Fuels Infrastructure Regulation Wenn dir die Folge gefällt: Abonniere DERMOBILIST auf Apple Podcasts, Spotify und YouTube und lass ein paar Sterne da. Das hilft mehr, als du denkst. Fragen, Themenwünsche oder selbst Gast werden? Schreib mir: info@dermobilist.show oder im Forum auf https://dermobilist.show Keywords: Elektromobilität, Schnellladen, Ladeinfrastruktur, Fastned, HPC, CPO, AFIR, Ladepreis, Schweiz, Deutschland, E-Auto laden, Recht auf Laden, Ladehub, EV Charging #DERMOBILIST #Elektromobilitaet #Schnellladen #Ladeinfrastruktur #Fastned #EAuto #EVCharging #Ladepreis #Energiewende #Mobilitaetswende Support the show Support the show: dermobilist.show

    Raus aus der Ideologie, rein in die Technik (#022)
  8. Jul 2 ·  Video

    So vermeidest Du teure Roaming-Aufschläge beim E-Auto Laden (#021)

    Eine Kilowattstunde für 1.15 Franken, beim Betreiber direkt nur 50 Rappen. Volker steht an einer Ladesäule, traut seinen Augen nicht und sagt: Ilaria, wir müssen reden. Diese Folge zerlegt, warum dasselbe Laden so unterschiedlich viel kostet, wer alles mitverdient und wie Du teure Aufschläge vermeidest. Ilaria Besozzi, CEO von Swisscharge, erklärt ohne Fachjargon, wer beim Ladepreis die Hand aufhält: CPO, EMP, Roaming-Hub, Kreditkarte. Du erfährst, wie Du Roaming-Aufschläge umgehst, warum Abo-Modelle Preissicherheit bringen und wohin der Markt steuert. Spoiler: Richtung Tesla-Gefühl, einstecken und fertig. Key Takeaways: Wer alles am Ladepreis mitverdient und warum derselbe Strom 50 Rappen oder 1.15 Franken kostetWie Du als Fahrerin oder Fahrer teure Roaming-Aufschläge ganz konkret vermeidestWarum Technologie das Roaming-Problem schneller löst als jede RegulierungWas Plug and Charge, Auto Charge und die No-Touch-Zukunft wirklich bedeutenWarum öffentliches AC-Laden sich kaum rechnet und wo Laternenladen Sinn ergibtKapitel: 00:00 Eine Ladesäule, zwei Preise: der Aufreger 01:23 Roaming, CPO und EMP einfach erklärt 04:51 Je mehr Akteure, desto höher der Preis 07:47 So vermeidest Du teure Aufschläge 11:08 Abo-Modelle und die Telekom-Parallele 14:32 Technologie statt Regulierung 21:03 Spark Alliance und die SIM-Karten-Vision 21:41 Plug and Charge: das Ende der Ladekarte 30:17 Konsolidierung, AC gegen DC, Laternenladen 42:04 Recht auf Laden für Mietende 49:49 Ausblick: Wo laden wir in 20 Jahren? Erwähnt in der Folge: Swisscharge: https://swisscharge.ch Swiss eMobility: https://www.swiss-emobility.ch Spark Alliance: https://sparkalliance.com Zur Gästin: Ilaria Besozzi ist CEO von Swisscharge, einem der grössten Ladenetz- und E-Mobility-Service-Anbieter der Schweiz, und engagiert sich bei Swiss eMobility für mehr Preistransparenz. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ilariabesozzi/ Gefällt Dir die Folge? Abonniere DERMOBILIST auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube und lass ein paar Sterne da. Das hilft mehr, als Du denkst. Fragen, Themen, Kritik? Schreib mir: info@dermobilist.show oder diskutiere im Forum auf https://dermobilist.show #DERMOBILIST #Elektromobilität #Roaming #Ladeinfrastruktur #EMobility #Swisscharge #Ladepreise #Elektroauto #Ladesäule #CPO #EMP Support the show Support the show: dermobilist.show

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