Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt mit Simone Schweitzer und Gästen

Simone Schweitzer

Der Lebensbereich Arbeit nimmt im Leben vieler Menschen einen großen Raum ein. Nicht nur, weil wir Geld verdienen wollen oder müssen. Aber wie oft nehmen wir uns wirklich die Zeit, hinzuschauen, wenn es sich nicht mehr nach Leben, sondern Durchhalten anfühlt? ☕ Genau dafür gibt es diesen Podcast. Wir reden über Zusammenarbeit, Führung, Kommunikation, mentale Gesundheit, Veränderung und den ganz normalen Alltag. Ich spreche mit Gästen aus Wirtschaft, Coaching und Beratung über echte Erfahrungen, kluge Gedanken und psychologische Perspektiven. Für alle, die Arbeit nicht nur ertragen, sondern bewusst gestalten wollen – für sich selbst, im Team, in der Organisation. Ich bin Simone Schweitzer – Coach, Trainerin, Teamcoach und ehemalige Führungskraft. Früher bekannt als: „Moment noch! Der Stabilitäts-JobCast“ Lust auf Austausch, Feedback oder Themenwünsche? ➡️ Schreib mir: simone@simoneschweitzer.de Hier findest du mich: ➡️ Coaching: https://simoneschweitzer.com/ ➡️ Psychotherapie: https://simoneschweitzer.de/ ➡️ Teamentwicklung: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/

  1. 1h ago

    69 Anerkennung will jede/r? Oder nicht?

    Anerkennung wollen ist zutiefst menschlich. Trotzdem sagen viele: „Brauche ich nicht, da stehe ich drüber.“ In dieser Folge gehen Simone und Tony der Frage nach, warum uns Anerkennung so wichtig ist und warum wir uns gleichzeitig so sehr dagegen wehren, darauf angewiesen zu sein. Der Kern ist ein Konflikt zweier Grundbedürfnisse: gesehen werden auf der einen Seite, Kontrolle über das eigene Leben auf der anderen. Anerkennung kann niemand selbst herstellen. Was mir jemand geben kann, kann er mir auch wieder nehmen. Hängt der Selbstwert daran, schwankt er mit jeder Mail und jedem Blick vom Chef. Simone und Tony schauen darauf, wo das herkommt („Mama, guck mal, ich hab ein Bild gemalt“), warum so viele Menschen Lob reflexhaft kleinreden und was sie dem anderen damit eigentlich wegnehmen. Sie fragen, was Anerkennung im Job bedeutet, wenn man nüchtern bleibt („Wofür werde ich eigentlich bezahlt?“), und was tatsächlich hilft, den eigenen Wert nicht komplett von außen bestimmen zu lassen. **Ihr erfahrt in dieser Folge:** - Was „kontingenter Selbstwert“ ist und warum er so anstrengend ist - Warum „Da stehe ich drüber“ oft ein Versuch ist, die Kontrolle zurückzuholen - Warum, wer Lob abwehrt, dem anderen indirekt Urteilsvermögen abspricht - Weshalb positive Selbstaussagen vor dem Spiegel gerade Menschen mit niedrigem Selbstwert eher schaden - Warum das leere Blatt am Abend gerade bei sehr leistungsorientierten Menschen so aufschlussreich ist - Wie verbunden sein und eigenständig bleiben zusammengehen **Erwähnte Forschung:** - Klaus Grawe: psychische Grundbedürfnisse (Bindung, Orientierung und Kontrolle, Selbstwerterhöhung, Lustgewinn) - Jennifer Crocker: kontingenter Selbstwert - Wood, Perunovic & Lee (2009): Positive Selbstaussagen und ihre Wirkung bei niedrigem Selbstwert Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/

  2. Oct 22

    #68 Er hat Biss. Sie ist schwierig. Frauen und Macht. (Kurzfolge) Serie "Macht", Folge 4/5

    Ehrgeizig oder berechnend? Durchsetzungsstark oder schwierig? Bei Frauen und Männern fällt die Antwort oft unterschiedlich aus – selbst bei gleicher Leistung und gleichem Verhalten. In Folge 4 meiner Kurzserie über Macht geht es um den Preis, den Frauen zahlen: beim Machtwollen, beim Machtbekommen und beim Machthaben. Ich spreche über Forschung zu Beförderungen, die gläserne Klippe und den schmalen Korridor zwischen „zu weich“ und „zu hart“. Außerdem erzähle ich von einem vermeintlichen Kompliment meines Mannes, über das ich mich damals gefreut habe – und dessen versteckte Botschaft uns beiden erst viele Jahre später aufgefallen ist. In dieser Folge: • Warum der offene Wunsch nach Macht bei Frauen andere Reaktionen auslösen kann als bei Männern. • Weshalb gute Leistung nicht automatisch zu einer guten Potenzialbewertung führt. • Was hinter dem Thomas-Kreislauf und der gläsernen Klippe steckt. • Warum Ärger unterschiedlich bewertet wird – und welche Rolle ein nachvollziehbarer Anlass spielt. • Wie wir eigene Vorurteile bemerken und unsere erste Bewertung hinterfragen können. In der nächsten Folge spreche ich mit Toni über Anerkennung: Wir brauchen sie – und wollen trotzdem nicht von ihr abhängig sein. Forschung und Quellen zur Folge: • Okimoto, T. G. & Brescoll, V. L. (2010): The Price of Power: Power Seeking and Backlash Against Female Politicians. Personality and Social Psychology Bulletin. • Benson, A., Li, D. & Shue, K. (2026): “Potential” and the Gender Promotion Gap. American Economic Review. • AllBright Stiftung (2017): Bericht zum Thomas-Kreislauf in deutschen Vorständen. • Ryan, M. K. & Haslam, S. A. (2005): The Glass Cliff: Evidence that Women are Over-Represented in Precarious Leadership Positions. British Journal of Management. • Heilman, M. E. et al. (2004): Penalties for Success: Reactions to Women Who Succeed at Male Gender-Typed Tasks. Journal of Applied Psychology. • Brescoll, V. L. & Uhlmann, E. L. (2008): Can an Angry Woman Get Ahead? Status Conferral, Gender, and Expression of Emotion in the Workplace. Psychological Science. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/

  3. Oct 15

    #67 Menschlichkeit 2026: Werden wir tatsächlich immer unmenschlicher?

    Sind die Menschen heute tatsächlich egoistischer, unfreundlicher und weniger rücksichtsvoll als früher? Oder entsteht dieser Eindruck, weil sich unser Zusammenleben grundlegend verändert hat? In dieser Folge von Moment noch! gehen wir der Frage nach, was Menschlichkeit eigentlich ausmacht und ob sie tatsächlich auf dem Rückzug ist. Dabei werfen wir einen Blick auf überraschende Forschungsergebnisse: Warum werden verlorene Geldbörsen mit besonders viel Geld häufiger zurückgegeben? Und was verraten Untersuchungen zur Entwicklung der Empathie über unsere Gesellschaft? Wir sprechen darüber, warum Stress und äußere Umstände unser Verhalten beeinflussen, ohne Rücksichtslosigkeit zu entschuldigen. Und darüber, wie schnell aus kleinen Enttäuschungen eine Negativspirale entstehen kann: Einer grüßt nicht mehr, der andere zieht sich zurück – und irgendwann begegnen sich beide mit Gleichgültigkeit. Doch es geht auch um größere gesellschaftliche Veränderungen. Durch Digitalisierung und nahezu unbegrenzte Kontaktmöglichkeiten hat sich unser soziales Umfeld verändert. Wir können heute freier entscheiden, mit wem wir Beziehungen eingehen und welche Gemeinschaften wir verlassen. Das schafft neue Möglichkeiten, hat aber auch seinen Preis: Zugehörigkeit, Verbindlichkeit und stabile Beziehungen entstehen immer seltener von selbst. In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber: • Was Ehrlichkeit, Empathie und Rücksichtnahme mit Menschlichkeit zu tun haben • Warum wir das Verhalten anderer oft vorschnell bewerten • Was wissenschaftliche Untersuchungen über unsere Mitmenschlichkeit aussagen • Wie sich Unfreundlichkeit und Misstrauen gegenseitig verstärken können • Warum mehr Wahlfreiheit nicht automatisch mehr Verbundenheit bedeutet • Weshalb stabile Beziehungen heute oft mehr bewusste Investition erfordern Am Ende steht eine Frage, die auch für unsere Arbeitswelt wichtig ist: Haben wir unsere Fähigkeit zur Menschlichkeit verloren – oder müssen wir unter veränderten Bedingungen neu lernen, wie Zusammenhalt entsteht? Eine Folge über Empathie, Verantwortung, gesellschaftlichen Wandel und die Bedeutung echter zwischenmenschlicher Beziehungen. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/

  4. Oct 2

    #65 Warum Menschen Dinge persönlich nehmen

    Manchmal reicht ein einziger Satz – und er sitzt. Wir denken noch Stunden später darüber nach, rechtfertigen uns innerlich oder fragen uns: Warum trifft mich das eigentlich so? Eine andere Bemerkung dagegen lässt uns völlig kalt. Was entscheidet darüber, welche Kritik uns erwischt? Und warum reagieren wir besonders empfindlich, wenn jemand an einem Bild rüttelt, das wir von uns selbst haben? In dieser Folge von „Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt“ sprechen Simone und Toni darüber, warum ein „So bin ich doch gar nicht!“ manchmal mehr über uns verrät, als uns lieb ist. Es geht um wunde Punkte, unser Selbstbild und die Seiten an uns, die wir lieber nicht sehen wollen. Aber: Nicht alles, was uns trifft, müssen wir bei uns selbst suchen. Manchmal ist Kritik unangebracht, respektlos oder schlicht eine Grenzüberschreitung. Wie lässt sich das eine vom anderen unterscheiden? In dieser Folge geht es unter anderem darum: – warum uns manche Bemerkungen treffen und andere überhaupt nicht – was unser Selbstbild damit zu tun hat – warum „So bin ich doch gar nicht!“ ein ziemlich interessanter Gedanke sein kann – was C. G. Jungs Konzept von Persona und Schatten damit zu tun hat – warum wir auch das sein können, was wir auf keinen Fall sein wollen – wann Selbstreflexion hilfreich ist – und wann wir eine Grenze setzen sollten – warum wir auf Kritik nicht sofort reagieren müssen – und was helfen kann, wenn eine Bemerkung genau unseren wunden Punkt erwischt Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/

  5. Sep 17

    #64 Lass uns über Wertschätzung reden (Hot-Seat)

    „Ich fühle mich nicht wertgeschätzt.“ Ein Satz, der im Arbeitsleben ziemlich oft fällt. Aber was heißt das eigentlich genau? Fehlt Anerkennung? Respekt? Interesse? Vertrauen? Geld? Einfluss? Oder das Gefühl, gesehen und gehört zu werden? In dieser Folge von „Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt“ nehmen Tony und ich uns das große Wort Wertschätzung vor – und stellen ziemlich schnell fest: So eindeutig ist die Sache nicht. Wir sprechen darüber, * warum Wertschätzung viel mehr ist als Lob und ein freundliches „Danke“, * weshalb wir Menschen, die wir mögen, oft leichter Wertschätzung zeigen, * wann das Vorenthalten von Anerkennung zum Machtmittel werden kann, * was Kompetenz, Autonomie und Verbundenheit damit zu tun haben, * wie unterschiedlich Menschen Wertschätzung wahrnehmen und ausdrücken, * was Führungskräfte ihren Mitarbeitenden schulden – und was nicht, * und warum es sich lohnt, auch auf den eigenen Anteil zu schauen. Denn natürlich haben Führungskräfte Verantwortung dafür, wie Menschen sich bei der Arbeit fühlen und wie sie miteinander umgehen. Aber Wertschätzung ist keine Dienstleistung, die eine Seite bestellt und die andere zu liefern hat. Vielleicht beginnt sie sogar an einer ganz anderen Stelle: *Damit, den eigenen Wert selbst zu schätzen. Eine Hotseat-Folge über Anerkennung, Bedürftigkeit, Macht, Selbstwert – und die Frage, wie Wertschätzung im Arbeitsleben tatsächlich gelingen kann. --- Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 [simone@simoneschweitzer.de](mailto:simone@simoneschweitzer.de) **Du möchtest mehr Stimmigkeit im Job?** ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. **Hier findest du mich:** ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ **Meine Co-Moderatorin Tony Schmidt:** https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/

  6. Aug 27

    #62 Perfektionismus – warum „noch besser“ irgendwann nur noch schlechter wird

    Perfektionismus klingt erst einmal nach einer ziemlich guten Eigenschaft: hohe Ansprüche, sorgfältiges Arbeiten, gute Ergebnisse. Aber ist das wirklich Perfektionismus – oder einfach ein hoher Qualitätsanspruch? In dieser Folge schauen wir genauer hin. Denn Perfektionismus kann ganz unterschiedliche Formen annehmen: Die Ansprüche können sich gegen uns selbst richten, aus den vermeintlichen Erwartungen anderer entstehen – oder wir richten sie an die Menschen um uns herum. Wir sprechen darüber, warum Perfektionismus lange sogar hilfreich wirken kann, wann er anfängt, uns im Weg zu stehen und warum ausgerechnet Prokrastination eine seiner überraschenden Folgen sein kann. Außerdem geht es um die Fragen: - Was haben Selbstwert und Zugehörigkeit damit zu tun? - Warum hält sich die Vorstellung so hartnäckig, Perfektionismus führe zu besonderer Leistung? - Und was hilft, wenn der eigene Anspruch irgendwann mehr Kraft kostet, als er bringt? Und natürlich schauen wir auch auf uns selbst. Denn den Wunsch, etwas besonders gut zu machen, kennen wir bei unserem Podcast ziemlich gut. Eine Folge über hohe Ansprüche, Fehler, Leistung, Selbstkritik – und darüber, warum zwischen „Ich bin ein Fehler“ und „Mir ist ein Fehler passiert“ ein ziemlich großer Unterschied liegt. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/

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