Mut zum Risiko | AGES Podcast

Roland Achatz & Elisabeth Dottolo

Wir leben in einer Welt voller Ungewissheit, aber auch voller Wissen. Mit unseren Expertinnen und Experten besprechen wir vermeintliche und tatsächliche Risiken, liefern wissenschaftliche Lösungen und wertvolle Tipps. So können Sie Risiken im Alltag besser einschätzen. Lassen Sie uns gemeinsam mutig sein!

  1. FEB 6

    Hinter dem Beipackzettel: Wer für sichere Medikamente sorgt (012)

    Unerwünschte Nebenwirkungen, gefälschte Arzneimittel, dubiose Internetapotheken: Was macht ein Medikament wirklich sicher – und wer prüft das? In dieser Folge sprechen wir mit unserem Experten Günter Waxenecker darüber, wie Kontrolle, Zulassung und Überwachung zusammenwirken, um Patient:innen zu schützen. Arzneimittel retten Leben – aber nur, wenn sie sicher sind. In Österreich gibt es über 12.000 zugelassene Arzneimittel, fast 5.000 davon sind rezeptfrei erhältlich. Doch wer sorgt dafür, dass all diese Produkte sicher bleiben? Wer prüft Medikamente, bevor sie in Apotheken liegen? Und was passiert, wenn sie längst am Markt sind? In unserer neuen Podcast-Folge „Mut zum Risiko“ gehen wir diesen Fragen nach im Gespräch mit DI Dr. Günter Waxenecker, Leiter der AGES-Medizinmarktaufsicht und Verfahrensleiter des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG). Klar und verständlich erklärt Waxenecker, wie Arzneimittel geprüft, zugelassen und auch nach ihrer Markteinführung kontinuierlich überwacht werden. Er spricht über Verantwortung und Vertrauen, über ethische Standards in klinischen Studien, über Gendermedizin und die Lehren aus vergangenen Arzneimittelskandalen wie Thalidomid/Contergan.  Ein zentrales Thema ist die Pharmakovigilanz – also das wachsame Beobachten von Nebenwirkungen. Günter Waxenecker zeigt im Gespräch mit Podcast-Host Roland Achatz, wie aus jeder Meldung ein Beitrag zur Patient:innensicherheit wird. Die Botschaft: Sicherheit ist kein Zustand  – sie ist ein Prozess. Er erklärt, warum der verantwortungsvolle Umgang mit rezeptfreien Arzneimitteln so wichtig ist und was es mit dem Claim "Medikamente sind keine Bonbons" auf sich hat. Auch aktuelle Fragen kommen zur Sprache: Welche Arzneimittel werden am häufigsten gefälscht  – und welche Risiken bergen sie? Worauf können Verbraucher:innen insbesondere bei Internetapotheken achten? Mit Geschichten, Zahlen und persönlichen Einblicken zeigt die neue Folge von „Mut zum Risiko“, dass hinter jedem Beipackzettel Menschen stehen, die die Sicherheit unserer Arzneimittel im Blick haben. Mehr Informationen & Meldeportal für Nebenwirkungen: www.basg.gv.at / www.ages.at Kapitel: (00:57) Einleitung, Vorstellung Gast und Aufgaben in der AGES (02:32) Werdegang Günter Waxenecker (04:26) Medizinmarktaufsicht & Arzneimittelüberwachung (06:43) Vom Wirkstoff zum Medikament (12:51) Prüfung Arzneimittel (17:45) Contergan-Skandal (22:27) Zulassung Arzneimittel (27:01) Nebenwirkungen (33:36) Arzneimittelsicherheit als Community-Leistung (Med Safety Week) (37:13) Was passiert nach der Nebenwirkungsmeldung? (38:10) Beipackzettel (41:07) Rezeptpflichtig oder nicht? (43:34) Fehler in der Einnahme/am Etikett (45:43) Internetapotheken (47:43) Illegale Arzneimittel (53:27) Verbraucher:innen-Tipps   Hilfreiche Links:  „Medikamente sind keine Bonbons!“ - AGES #MedSafetyWeek: Gemeinsam für sichere Arzneimittel! - AGES Online-Meldung von Nebenwirkungen human - BASG Elektronisch einsehbare Fach-/Gebrauchsinformationen im Arzneispezialitätenregister Arzneimittel im Internet-Versandhandel

    57 min
  2. 11/28/2025

    Wie man Spielzeug professionell kaputt macht und warum (011)

    Kinder spielen gerne. Allerdings ist ihr Spielzeug nicht immer dafür geeignet, manchmal sogar gefährlich: Unsere Spielzeug-Expertin Daniela Schachner untersucht hunderte Spielzeuge im Jahr und findet regelmäßig Produkte, die die Gesundheit der Kinder gefährden können. Warum das so ist und wie sie Spielzeug auf Herz und Knopfzellen prüft, erzählt sie in Folge 11 unseres Podcasts. Die Anforderungen an Spielzeug sind in der EU umfangreich geregelt. Mit der unlängst beschlossenen neuen EU-Spielzeugverordnung wird das Schutzniveau für Kinder nochmals angehoben. Und dennoch werden diese Anforderungen von den Herstellern, vor allem im Billig-Spielzeug-Segment, oft nicht eingehalten. Um diese Produkte erst gar nicht in die Hände (oder auch in den Mund) von Kindern gelangen zu lassen, untersuchen AGES Expertin Daniela Schachner und ihre Kolleg:innen hunderte Spielsachen im Jahr, von der Plastikfigur über Plüschtiere bis hin zur Indoor-Rutsche. Wie sie das machen? Im Prinzip geht es darum, das Spielzeug auf verschiedene raffinierte Art und Weisen kaputt zu machen: Lösen sich Kleinteile, die leicht verschluckt werden können? Enthalten sie verbotene Weichmacher oder lösen sich Chemikalien aus dem Spielzeug, wenn ein Kleinkind darauf herumlutscht? Bricht das Klettergestell, wenn die Kinder darauf herumhüpfen? Bringt die Tröte das Trommelfell fast zum Reißen? Und, und und…. Kapitel: (00:55) Einleitung, Vorstellung Gästin und Aufgaben in der AGES (03:27) Wie sieht ein Tag in der Spielzeugkontrolle aus? (04:40) Definition Spielzeug (07:20) Spielzeugverordnung, rechtlicher Rahmen (08:12) Neue EU-Spielzeugrichtlinie (12:29) Wie kommt ihr zu den Produkten, die ihr kontrolliert? (15:52) Spielzeugprüfung auf Herz und Nieren (23:52) Produktrückrufe, Beanstandungsquote (28:23) Pflichten für Hersteller (30:44) Gefährlichste Beanstandungen (33:42) Tipps für Konsument:innen   Weiterführende Links:  Spielzeug-Empfehlungen Augen auf beim Spielzeugkauf   Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    47 min
  3. 10/30/2025

    Da lachen die Hühner nicht - Vogelgrippe im Fokus (010)

    Vogelgrippe, Geflügelpest, aviäre Influenza … welcher Name auch immer gewählt wird, diese Erkrankung ist in ihren Auswirkungen aufs Geflügel nicht zu unterschätzen. Im Jahr 2024 mussten aufgrund von Ausbrüchen in Österreich über 200.000 Tiere gekeult, also getötet, werden. Warum das notwendig ist, was die Vogelgrippe ist und welche Schutzmaßnahmen es gibt, das erklärt uns die Expertin Irene Zimpernik.  In Folge 010 reden wir darüber, warum die Vogelgrippe so ein großes Thema ist. Unsere Gästin Irene erklärt uns die verschiedenen Stämme der aviären Influenza-Viren und welche Symptome sie auslösen können – bei Vögeln, Säugetieren, und beim Menschen. Wir besprechen die Rolle von Wildvögeln in der Übertragung, welche Kaskade bei einer positiven Testung ausgelöst wird und wie die AGES die Situation überwacht. Außerdem gibt uns Irene konkrete Tipps, wie man das eigene Geflügel am besten schützt und was man - auch als Nicht-Tierhalter:in - tun kann, dass das Virus sich nicht ausbreitet.    Kapitel: (01:13) Einleitung, Vorstellung Gästin und Aufgaben in der AGES (06:25) Das Aviäre Influenza Virus (08:28) Können sich alle Vögel anstecken? (09:17) HPAI und LPAI (10:14) Saisonalität und Veränderungen des Virus  (11:26) Wildvögel: Rolle als Überträger, Symptome, Warnsignale (13:58) Geflügel: Biosicherheitsmaßnahmen und letzte Ausbrüche (15:52) Überwachung Österreich und Europa (17:17) Vogelgrippe bei Säugetieren / Milchkühe in den USA  (19:27) Europäische Forschungsprojekte (20:45) Vogelgrippe beim Menschen (21:53) Symptome beim Geflügel / Maßnahmen / Wirtschaftliche Auswirkungen (29:00) Tipps für Geflügelhalter:innen / Meldepflicht (32:34) Lebensmittel (33:05) Wo kann ich mich informieren? (34:17) Verabschiedung und Zusammenfassung   Weiterführende Links: Vogelgrippe - AGES AGES Nationales Referenzlaboratorium für Aviäre Influenza - AGES Aviäre Influenza (Vogelgrippe, Geflügelpest) - KVG FAQs zur Aviären Influenza - KVG Tierseuchenradar - AGES Projekt Constanze 2 - AGES Für Tierhalter:innen: VIS Registrierung für Tierhaltungen Informationsvideos: Vogelgrippe verstehen – erkennen - vermeidenVogelgrippe erkennenKrankheitsanzeichenMeldepflicht Geflügelhaltung  Mut zum Risiko Folge 005 zur Maul- und Klauenseuche   Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    36 min
  4. 08/29/2025

    Nichts für die Tonne: Wir gehen Lebensmittelverschwendung auf den Grund (009)

    Eine Million Tonnen Lebensmittelabfälle oder 800 Euro pro Haushalt landen in Österreich jährlich in der Tonne. Wir blicken in Podcast-Folge 009 gemeinsam mit unserer Expertin Katharina Fister in die Trickkiste, wie wir unnötige Lebensmittelverschwendung durch kleine Anpassungen im Umgang mit unseren Lebensmitteln reduzieren und damit gleichzeitig der Umwelt und sozial Bedürftigen helfen können.  Lebensmittelverluste geschehen entlang der gesamten Lebensmittel(produktions)kette: von der Landwirtschaft bis zum Haushalt. In Österreich wird am meisten in Privathaushalten weggeschmissen. Wie es Lebensmittelverschwendung durch kleine Anpassungen beim Planen, Einkaufen, Lagern und dem richtigen Umgang mit unseren Lebensmitteln vermieden werden, das erklärt uns Katharina Fister.  Im Podcast reden wir darüber, was das Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet und was ein nachhaltiges Lebensmittel- und Ernährungssystem ist. Katharina erzählt von einem spannenden Projekt gegen Lebensmittelverschwendung mit Schülerinnen, das leicht nachzumachen ist. Und Lebensmittelverschwendung hat neben Auswirkungen auf die Umwelt und Wirtschaft auch eine soziale Komponente: Während in Österreich über eine Million Tonnen Lebensmittel verschwendet werden, sind eine Million Menschen von Ernährungsarmut betroffen. Initiativen wie Tafeln und Sozialmärkte versuchen, diese gravierende Lücke etwas zu schließen. Gast: DI Katharina Fister, BsC, Leiterin der Servicestelle für nachhaltige Lebensmittel- und Ernährungssysteme im Geschäftsfeld Lebensmittelsicherheit der AGES  Moderation: Elisabeth Dottolo Feedback: ⁠⁠podcast@ages.at⁠⁠ ⁠⁠www.ages.at/podcast⁠⁠ Kapitel 01:31 Vorstellung der Expertin Katharina Fister  03:45 AGES Kompetenzzentrum Lebensmittelkette 07:18 Future Foods - Projekt 09:35 Lebensmittelverschwendung 16:50 Mindesthaltbarkeitsdatum 20:19 Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung 23:33 Ernährungsunsicherheit 25:44 Richtige Lagerung von Lebensmitteln 28:05 Schulprojekt mit HBLA Pitzelstätten 37:13 Wordrap: Lebensmittelverschwendung 41:36 Zusammenfassung 33:43 bis 34:24 Take Home Messages und Abschluss Weitere Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung: AGES Podcast-Übersicht Folge 009 – Nichts für die Tonne: Wir gehen Lebensmittelverschwendung auf den GrundTipps für die Küchenhygiene und den richtigen Umgang mit Lebensmitteln Sicher kochen - AGESLebensmittelabfallaufkommen selbst erheben oder Schulprojekt starten: Tipps für ein LebensmitteltagebuchWanderausstellung GewissensBISS für mehr Bewusstsein rund um LebensmittelabfälleLeitfaden für die Weitergabe von Lebensmitteln an soziale Einrichtungen Empfehlungen für Schulen: Reducing consumer food waste - PublicationsDisclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    43 min
  5. 08/08/2025

    Mission Possible: Die Genbank als Arche der Pflanzenvielfalt (008)

    Was haben Tom Cruise, Eisbären und österreichischer Roggen gemeinsam? Sie alle spielen eine Rolle in einer wahren Mission zur Rettung der pflanzlichen Vielfalt. Begleite Sylvia Vogl von der AGES auf eine abenteuerliche Reise zum Global Seed Vault in Spitzbergen – der "Arche Noah" für unsere Ernährungssicherung der Zukunft. Mit dabei: Mohn aus dem Mühlviertel, schöne Erlebnisse und die Erkenntnis, dass echte Held:innen nicht nur Action, sondern auch Ackerbau können. Klimawandel, Wetterextreme und Dürren sind im Risikobarometer der AGES immer unter den Top-Sorgen der Österreicherinnen und Österreicher. Gerade jetzt wo es in ganz Europa wieder brennend heiß ist, angesichts von Biodiversitäts-Verlust und Naturkatastrophen, die die Vielfalt unserer heimischen Pflanzenwelt bedrohen, ist es wichtig, die genetischen Eigenschaften von agrarischen Nutzpflanzen, von Heil- und Gewürzkräutern zu erhalten. Unsere Expertin und Botanikern Sylvia Vogl ist die Kuratorin der größten Genbank Österreichs in Linz. Im Podcast spricht Sie über Ihre Mission: die Bewahrung der pflanzengenetischen Vielfalt für kommende Generationen. Gast: Mag.Dr. Sylvia Vogl, Botanikerin und Genbank-Kuratorin am Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen im Geschäftsfeld Ernährungssicherung der AGES Moderation: Roland Achatz Feedback: podcast@ages.at www.ages.at/podcast Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    31 min
  6. 06/27/2025

    Radon: Der strahlende Übeltäter im Eigenheim (007)

    Das radioaktive Edelgas ⁠Radon⁠ ist in Österreich die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Ungefähr 10% der Lungenkrebstoten werden durch Radon verursacht. Jährlich sterben sogar mehr Menschen durch Radon als im Straßenverkehr. Trotzdem gibt die Mehrheit der befragten Bevölkerung an, nichts über Radon zu wissen. In der Podcast-Folge 007 führt uns die Expertin Valeria Gruber ins ⁠Thema Radon⁠ ein. Sie erklärt uns, was es mit diesem radioaktiven Edelgas auf sich hat, und warum man dieses Thema auf keinen Fall ignorieren sollte. Gast: Dipl.-Ing. Dr. Valeria Gruber, Leiterin der Fachstelle Radon der AGES in Linz. Moderation: Elisabeth Dottolo Diese Folge wurde am 07.05.2025 aufgenommen. Feedback: ⁠⁠podcast@ages.at⁠⁠ ⁠⁠www.ages.at/podcast⁠⁠   Kapitel 00:00 bis 00:33 Teaser 01:18 bis 06:03 Einleitung & Vorstellung Expertin und Fachstelle Radon 06:04 bis 07:09 Risikoeinschätzung Radon 07:10 bis 08:03 Was ist Radon? 08:04 bis 10:08 Geographische Verteilung, Radonkarte & Radonschutzgebiete 10:09 bis 12:59 Warum ist Radon gefährlich? 13:00 bis 14:16 Strahlenkuchen 14:17 bis 16:33 Radonmessung 16:34 bis 17:43 Wie kommt das Radon ins Haus? 17:44 bis 20:14 Maßnahmen 20:15 bis 23:24 Radon Einheit / Referenzwert 23:25 bis 25:45 Kernspurendetektoren und Messkampagnen 25:46 bis 27:19 Hausbau 27:20 bis 28:45 Radonkur 28:46 bis 29:55 Überwachung von Radon 29:56 bis 31:05 Wie lange weiß man schon von Radon? 31:06 bis 33:42 Webseiten, interaktives Radonhaus und weitere Informationen 33:43 bis 34:24 Take Home Messages und Abschluss 34:25 bis 35:23 Wrap Up Weitere Informationen zum Thema Radon: ⁠Folge 007 – Radon: der strahlende Übeltäter im Eigenheim - AGES⁠⁠Radon - Risiko, Messung & Schutz - AGES⁠⁠Interaktive Radonkarte⁠⁠Multimediales Radonhaus⁠⁠Fachstelle für Radon⁠⁠Radon - BMLUK⁠⁠Strahlenkuchen - Radioaktivität und Strahlung in Österreich 2023 - Daten und Bewertung⁠⁠European Atlas of Natural Radiation⁠⁠Veranstaltungstermine - Fachstelle für Radon⁠  Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    36 min
  7. 06/06/2025

    CSI AGES: Krankmachenden Keimen in unserem Essen auf der Spur (006)

    Listerien in Käse, Salmonellen in Kebab oder Campylobakter am Schneidbrett – unsere Lebensmittel-Detektive sind krankmachenden Keimen im Essen auf der Spur! Unsere Expertin und Epidemiologin Sabine Maritschnik spricht über die Ausbruchsabklärung von lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen und erklärt, wie die AGES mit modernster Analytik, kriminalistischen Methoden und viel Feingefühl den Ursachen solcher Ausbrüche auf die Spur kommt und gibt praktische Tipps zur Küchen-Hygiene. Passend zum Tag der Lebensmittelsicherheit am 7. Juni widmen wir uns dem Thema der „lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüche“. Was lernen wir? Eine Lebensmittelvergiftung ist kein Spaß: Krankheitserreger wie Salmonellen, Campylobacter, STEC, Noroviren, Yersinien verursachen jährlich tausende Erkrankungsfälle, bei Listerien beispielsweise liegt die Sterblichkeitsrate bei 20 Prozent. Der Täter ist übrigens nicht immer der Gärtner, aber es gibt sehr viel Wissen über die krankmachenden Keime in unserem Essen. Wir können auch im Haushalt sehr viel tun, um das zu verhindern – Stichwort: Küchenhygiene.  Lebensmittelsicherheit beginnt zu Hause:Der Großteil lebensmittelbedingter Erkrankungen entsteht im eigenen Haushalt. Fehler bei Lagerung, Transport oder Zubereitung können dazu führen, dass ein an sich sicheres Lebensmittel gesundheitsschädlich wird. Im Rahmen der EU-weiten Informationskampagne #Safe2Eat informiert die AGES daher gemeinsam mit der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) über Risiken und Möglichkeiten, diese Risiken im Alltag zu verringern, wie zum Beispiel die die korrekte Lagerung von Obst und Gemüse oder auch Tipps fürs Grillen im Sommer.  Mehr Infos zur Lebensmittelsicherheit & Küchenhygiene finden Sie unter: Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche - AGESSicher kochen & Küchenhygiene-Tipps  -AGESProduktwarnungen & Produktrückrufe - AGESAGES-Radar für Infektionskrankheiten - AGESFallbeispiel 1 ECDC & EFSA: Länderübergreifende Ausbruchsabklärung von Salmonella Strathcona ST2559 im Zusammenhang mit Verzehr von Tomaten in EU/EWR und UKFallbeispiel 2: Eurosurveillance: Multinationaler Untersuchung eines Ausbruchs von Salmonella Umbilo zeigt Rucola und Babyspinat als wahrscheinliche Infektionsquelle, Europa, 2024Kapitel: 02:02 Persönliche Vorstellung 06:42 Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche 10:22 Wie wird der Täter schnell ermittelt? 22:48 Risiken durch Salmonellen 29:32 Risken durch Camplyobakter 32:26 Risiken durch Listerien 38:14 Wie wird man Lebensmittel-Detektiv:in? 42:41 Wie funktioniert die nationale Zusammenarbeit? 45:06 Produktwarnungen 46:17 Wie wird in Österreich sichergestellt, dass keine Keime in Lebensmitteln sind? 47:38 Was sind die gefährlichsten Erreger? 49:16 Wie schaut man in die Zukunft? 50:32 Küchen-Hygiene & Tipps für zu Hause  Gast: Sabine Maritschnik, MPH, RDN - Ausbruchsabklärung am Institut für Infektionsepidemiologie im Geschäftsfeld Öffentliche Gesundheit der AGES Moderation: Roland Achatz Feedback: podcast@ages.at www.ages.at/podcast Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    53 min
  8. 04/17/2025

    Totgeglaubte leben länger: Die Maul- und Klauenseuche steht nach Jahrzehnten vor der Tür (005)

    Mit der Maul- und Klauenseuche trat heuer in Europa plötzlich wieder eine gefürchtete Tierseuche in Erscheinung, von der man geglaubt hatte, dass sie auf unserem Kontinent längst zur Vergangenheit gehört. Als im März sowohl Ungarn als auch die Slowakei Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche meldeten, schrillten auch in Österreich die Alarmglocken. Schließlich liegen zwei Betriebe in unmittelbarer Grenznähe zu Österreich. Die Überwachungszonen, die in einem derartigen Fall eingerichtet werden müssen, reichen bis auf österreichisches Staatsgebiet. Für den Menschen ist die Maul- und Klauenseuche zwar ungefährlich, sie bringt allerdings großes Tierleid und wirtschaftlichen Schaden mit sich. Unser Experte Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schmoll erklärt uns, was es mit der Maul- und Klauenseuche auf sich hat, was er und sein Team leisten, um die Situation zu überwachen und wie jeder von uns einen Beitrag leisten kann, dass das Virus nicht nach Österreich kommt.   Mehr Infos zur Maul- und Klauensuche finden Sie unter: Maul- und Klauenseuche - AGES Maul- und Klauenseuche FAQs - AGES Maul- und Klauenseuche Infoblatt kurz und knapp Tierseuchenradar - AGES Maul- und Klauenseuche (MKS) - KVG   Kapitel: 01:54 - 05:08 Persönliche Vorstellung und Lebenslauf 05:20 - 08:21 Tätigkeiten der Tiergesundheit AGES und Ausbrüche 08:22 - 11:16 Aktuelle Lage Maul- und Klauenseuche 11:17 - 13:30 Was ist die Maul- und Klauenseuche? 13:31 -  15:58 Wie wird MKS übertragen? + Maßnahmen 15:59 -  17:32 Der letzte große Ausbruch 1973 17:33 - 21:44 Ablauf Verdachtsfall und Untersuchungen 21:45 -  22:52 Warum wird gekeult? 22:53 - 24:32 Wirtschaftliche Auswirkungen MKS 24:36 - 25:32 Freiheit von MKS 25:33 - 28:25 MKS Impfung 28:26 - 31:11 Was kann ich tun, um einen Beitrag zu leisten? 31:13 - 32:23 Wie lange überlebt das Virus? 32:24 - 33:07 Haustiere 33:11 - 34:22 Take Home messages + Wo kann ich mich weiter informieren? 34:23 - 35:20 Abschluss   Gast: Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schmoll, Leiter des Geschäftsfelds Tiergesundheit & Leiter des Institutes für Veterinärmedizinische Untersuchungen, Mödling in der AGES Moderation: Elisabeth Dottolo Feedback: podcast@ages.at www.ages.at/podcast Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    36 min

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