NZZ Machtspiel

Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de

  1. Wie gefährlich ist der politische Islam für Deutschland, Sascha Adamek?

    1d ago

    Wie gefährlich ist der politische Islam für Deutschland, Sascha Adamek?

    Der politische Islam gewinnt in Deutschland an Boden – weit über die Moscheen hinaus, sagt der Investigativjournalist Sascha Adamek. Im Gespräch mit Beatrice Achterberg seziert er eine Strategie, die systematisch auf Schulen, Medien und den öffentlichen Raum abzielt. Adameks Diagnose: Dahinter verberge sich der Versuch, die Gesellschaft umzukrempeln: „Es geht diesen Organisationen, die zum politischen Islam gehören, darum, deutsche Gesetze so tauglich zu machen, dass sie mit der Scharia konform gehen.“ Der deutschen Mehrheitsgesellschaft und insbesondere der Politik wirft Adamek vor, wegzuschauen und teilweise sogar den politischen Islam selbst zu fördern. Gast: Journalist Sascha Adamek Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ?[ Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: Die im Podcast von unserem Gesprächspartner genannten exakten Daten und Statistiken findet ihr [in seinem Buch](https://www.sascha-adamek.de/buecher/unterwanderung/) "Unterwanderung". In der [NZZ könnt ihr nachlesen](https://www.nzz.ch/feuilleton/seyran-ate-will-den-islam-von-innen-veraendern-der-preis-dafuer-sind-morddrohungen-und-ein-leben-im-ausnahmezustand-ld.10007730), wie die Imamin und Anwältin Seyran Ateş in Deutschland versucht, den Islam von innen heraus zu verändern. Und auf der [Seite von RADIS](https://www.radis-forschung.de/) bekommt ihr einen guten Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu dem Thema der Folge.

    37 min
  2. Wie gestaltet man einen grünen Machtwechsel, Dominik Krause?

    May 7

    Wie gestaltet man einen grünen Machtwechsel, Dominik Krause?

    Kein Kulturkampf um jede Fläche: Münchens neuer Oberbürgermeister kündigt 50.000 neue Wohnungen an und setzt auf Pragmatik statt verhärtete Fronten. Im Gespräch mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder räumt der 35-Jährige mit Grünen-Klischees auf und beschreibt seine Visionen für München in finanziellen Krisenzeiten. Gast: Dominik Krause, Münchens neuer Oberbürgermeister Host: Florian Eder, Chefredaktor, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Clara Engelien Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast [Dominik Krause](https://www.gruene-fraktion-muenchen.de/person/dominik-krause/) [Studie der TU München über städtische Nachverdichtung im Kontext des Klimawandels](https://www.zsk.tum.de/fileadmin/w00bqp/www/PDFs/2022.12.20-_NV_Schlussbericht_barr.pdf) Dazu ein [NZZ-Artikel ](https://www.nzz.ch/international/muenchen-hat-gewaehlt-warum-der-gruene-dominik-krause-den-amtsinhaber-schlagen-konnte-ld.1930534) München hat einen neuen Oberbürgermeister: warum der Grüne Dominik Krause den Amtsinhaber schlagen konnte Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/dominik-krause-ist-35-jahre-alt-und-will-auf-den-bmw-dienstwagen-verzichten-das-ist-muenchens-neuer-oberbuergermeister-ld.1930542) Dominik Krause ist 35 Jahre alt und will auf den BMW-Dienstwagen verzichten: Das ist Münchens neuer Oberbürgermeister Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

    27 min
  3. Keinen Bock auf Leistung - fahren Deutschlands Schulen an die Wand, Jonas Schreiber?

    Apr 30

    Keinen Bock auf Leistung - fahren Deutschlands Schulen an die Wand, Jonas Schreiber?

    Lehrer Jonas Schreiber spricht über den Alltag an deutschen Schulen: sinkende Leistungsbereitschaft, Handys im Klassenzimmer, überforderte Eltern und ein Schulsystem, das immer mehr Aufgaben übernehmen soll. Im Gespräch geht es um Bildschirmzeiten von Schülern, Konflikte mit Eltern, Migration, Integration, Digitalisierung und die Frage, wie Schule wieder ein Ort von Disziplin, Eigenverantwortung und Bildung werden kann. Gast: Jonas Schreiber, Lehrer und Buchautor Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast [Jonas Schreiber](https://jonas-schreiber.com/) und sein Buch Erreichen deutsche Schulen die eigenen Bildungsstandards? - IQB-[Bildungstrend](https://www.iqb.hu-berlin.de/de/schule/sekundarstufe-i/bildungstrend/2024/) [Bildungscheck](https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2025/INSM-Bildungsmonitor_2025.pdf) der deutschen Bundesländer Deutschland im [OECD-Vergleich](https://www.oecd.org/de/publications/bildung-auf-einen-blick-2025_b1cc11a5-de/deutschland_9a449e27-de.html): Bildung immer noch extrem abhängig vom Elternhaus Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/deutschlands-sozialer-lift-ist-kaputt-aufstiegschancen-haben-in-kurzer-zeit-rapide-abgenommen-ld.1911568): Deutschlands sozialer Lift ist kaputt

    33 min
  4. Krach und Kompromisse: Was steckt noch in dieser Koalition, Dirk Wiese?

    Apr 23

    Krach und Kompromisse: Was steckt noch in dieser Koalition, Dirk Wiese?

    Seit Jahren organisiert Dirk Wiese die Mehrheiten im Bundestag – und spielt damit eine Schlüsselrolle im politischen Alltag der Hauptstadt. Der Sauerländer aus Brilon stammt aus derselben Region wie CDU-Kanzler Friedrich Merz. Zwei Politiker aus dem gleichen Landstrich, die sich nun in Berlin als Koalitionspartner gegenübersitzen. Wiese ist Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion – er selbst beschreibt seine Rolle als Arbeit im Hintergrund, bei der er „dafür sorgt, dass Gesetze auch Mehrheiten bekommen“. Politisch sieht Wiese die Koalition trotz wachsender Spannungen handlungsfähig: „Wir bringen eine ganze Menge voran.“ Gleichzeitig setzt er klare Grenzen, etwa bei der Gesundheitsreform, wo er vor einer „einseitigen Schieflage zulasten der gesetzlich Versicherten“ warnt. Sein Anspruch: Reformen ja – aber sozial ausgewogen. Wie Wiese den zunehmenden Druck in der Koalition erlebt, warum es bei Reformen oft knirscht und mit welchem Politiker der bekennende Metal-Fan gerne einmal auf ein Konzert gehen würde – das erzählt er in dieser Folge Machtspiel. Gast: Dirk Wiese SPD, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Hanna Ender und Utz Dräger Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: [Dirk Wiese im Interview mit der NZZ](https://www.nzz.ch/international/rentenreform-warum-die-spd-fuer-dirk-wiese-noch-immer-eine-arbeiterpartei-ist-ld.1913891) [Dirk Wiese zur Migrationsdebatte](https://www.spdfraktion.de/themen/koennen-wir-migration-regeln-dirk) [Dirk Wiese äußert sich bei WELT TV zur Krise in Koalition](https://www.youtube.com/watch?v=4OjJsUkEaCM&t=139s)

    37 min
  5. Markus Söder: "Die Erbschaftssteuer ist die ungerechteste Steuer."

    Apr 16

    Markus Söder: "Die Erbschaftssteuer ist die ungerechteste Steuer."

    Seit 2018 ist Markus Söder Ministerpräsident von Bayern – mindestens genauso lange spielt er auch bundespolitisch eine Rolle. Nicht selten die des Verteidigers bayrischer Interessen, wie er in der aktuellen Folge erklärt: "Bei aller Schwäche, die Deutschland hat, sind wir ja sozusagen die Cash-Cow", der Goldesel. Dennoch werde, so Söder, Bayern dafür bestraft. Eine seiner Forderungen daher: die Erbschaftssteuer regionalisieren, um auf regionale Besonderheiten reagieren zu können, etwa hohe Immobilienpreise. Auf landespolitischer Ebene sieht sich Söder voll auf Kurs: "Wir machen jetzt Digitalisierung pur. Und ich glaube, auf einem Level, das mit Amerika und China mithalten kann." Als Grund dafür nennt Söder "lange Linien" und eine "klare Philosophie": "Wir haben den Vorteil, dass wir keine linke Regierung haben." Wie Söder verhindern will, dass die AfD auch in Bayern weiter wächst, welcher Satz aus "Star Trek" ihn bis heute leitet und was Politik mit Judo und Schach zu tun hat - das erzählt er in dieser Folge "Machtspiel". Gast: Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner Kennst du schon den Newsletter der NZZ Deutschland-Redaktion? "Der andere Blick" kommt [morgens ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-morgen/)und [abends ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-abend/)in dein Postfach. Mehr zum Thema: [NZZ-Spezial ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/superwahljahr-2026)zum Superwahljahr 2026 [Erklärung des Länderfinanzausgleiches](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Foederale_Finanzbeziehungen/Laenderfinanzausgleich/laenderfinanzausgleich.html) auf der Website des Bundesfinanzministeriums Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Deutschland? [Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft](https://www.iwkoeln.de/studien/pekka-sagner-warum-sich-regionale-maerkte-staerker-auseinanderentwickeln.html)

    48 min

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