NZZ Machtspiel

Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de

  1. Was denken Polizeibeamte über Deutschland, Liv von Boetticher?

    1d ago

    Was denken Polizeibeamte über Deutschland, Liv von Boetticher?

    Für Ihr Buch "Wir verlieren dieses Land" hat die Journalistin Liv von Boetticher mit Polizeibeamten aus allen Bundesländern sowie verschiedenen Hierarchieebenen gesprochen. Aus den Gesprächen ist ein Stimmungsbild entstanden, wie Polizistinnen und Polizisten auf ihre Arbeit blicken - mit besonderem Fokus auf Kriminalität und Migration. Die Episode geht der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, dass Straftaten heute vergleichsweise geringe Konsequenzen haben. Nach von Boettichers Analyse hat die heutige Entwicklung mit der EU-Osterweiterung begonnen: Um den europäischen Gedanken nicht zu beschädigen, sei Kriminalität nicht thematisiert und seien Tätergruppen nicht benannt worden. Gast: Journalistin und Autorin Liv von Boetticher Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Hanna Ender, Max Kuball Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier's drei Monate aus.(https://abo.nzz.ch/25077808-2/)] Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: ["Wir verlieren dieses Land. Polizisten erzählen, worüber niemand offen spricht"(https://www.deutscherwirtschaftsbuchverlag.com/products/wir-verlieren-dieses-land)] Das ["Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2024"] findet ihr hier: (https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2024.html?nn=62336) Ein Focus-Artikel zum Thema ["Clans wollen viele Babys, um 'Krieg gegen Polizei' zu gewinnen"]: (https://www.focus.de/panorama/clan-experte-sehen-deutschland-als-beutegesellschaft_bfb2ec00-d865-437f-a454-8627ab7e3f7a.html) ["Eine Reportage zeigt, wie gerne afghanische Flüchtlinge ihre Heimat besuchen"](https://www.nzz.ch/international/urlaub-im-land-aus-dem-man-floh-eine-reportage-ueber-afghanische-asylmigranten-ld.1843902) ["Steigert Migration die Kriminalität? Ein datenbasierter Blick"](https://www.ifo.de/publikationen/2025/aufsatz-zeitschrift/steigert-migration-die-kriminalitaet-ein-datenbasierter-blick) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

    42 min
  2. Jun 18

    Was ist ein Bückbürger, Ulf Poschardt?

    Der Journalist und Autor Ulf Poschardt analysiert in seinem neuen Buch "Bückbürgertum", warum Liberale und Konservative in Deutschland seiner Ansicht nach kulturelle Kämpfe immer wieder kampflos aufgegeben haben. Er spart dabei nicht mit scharfer Kritik an prominenten politischen Figuren wie Friedrich Merz und Angela Merkel, die er als symptomatisch für dieses Phänomen sieht. Darüber hinaus wirft die Episode einen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Debatten. Poschardt teilt seine provokanten Ansichten zur deutschen Staatsquote, zur Brandmauer gegenüber der AfD und erklärt auf Basis von Kommunikationstheorien, warum Ausgrenzung im Diskurs für ihn der falsche Weg ist. Gast: Journalist und Autor Ulf Poschardt Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier's drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: ["Bückbürgertum"](https://westendverlag.de/Bueckbuergertum/2443) von Ulf Poschardt ["Das Shitbürgertum ist schon wahnsinnig nervös" ](https://www.nzz.ch/feuilleton/das-shitbuergertum-ist-schon-wahnsinnig-nervoes-weil-seine-rolle-schwindet-darueber-zu-entscheiden-was-demokratie-ist-und-was-nicht-ld.1866343) Ein NZZ Artikel zu Ulf Poschardts Bestseller Buch "Shitbürgertum". ["Ist Deutschlands Meinungsfreiheit nur mit der Kettensäge zu retten?" ](https://www.nzz.ch/podcast/ist-deutschlands-meinungsfreiheit-nur-mit-der-kettensaege-zu-retten-ulf-poschardt-ld.1899509) Ulf Poschardt, 2025 zu Gast bei "Machtspiel". ["Die Mechanikerin der Macht"](https://www.nzz.ch/feuilleton/angela-merkels-memoiren-authentisch-aber-ohne-selbstkritik-ld.1859975), ein NZZ-Artikel über die Memoiren von Angela Merkel. ["Welche Freiheit wollen wir?"](https://www.youtube.com/watch?v=YPcJgFhrIf8) Ulf Poschardt im Gespräch mit dem Verfassungsrechtler Christoph Möllers. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

    48 min
  3. Wie wird mit Umfragen Politik gemacht, Thomas Petersen?

    Jun 11

    Wie wird mit Umfragen Politik gemacht, Thomas Petersen?

    Umfragen gelten als Seismograf der öffentlichen Meinung. Die Beliebtheit von Parteien, Politikern oder die Haltung zu bestimmten Themen: Alles kann gemessen werden. Doch wie aussagekräftig sind sie wirklich? Meinungsforscher Thomas Petersen vom Allensbach Institut erklärt, was Umfragen mit einem Fotoapparat gemeinsam haben, warum viele Schlagzeilen auf statistischen Zufällen beruhen und dass die Wirkung von Umfragen auf Wähler meist geringer ist als gemeinhin angenommen. Gast: Meinungsforscher Thomas Petersen Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Clara Engelien Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier's drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: Veröffentlichte Studien des Allensbach Instituts findet ihr [hier](https://www.ifd-allensbach.de/studien-und-berichte/veroeffentlichte-studien.html). Alle reden. Aber hört jemand zu? - [FAZ-Kolumne](https://www.ifd-allensbach.de/fileadmin/kurzberichte_dokumentationen/FAZ_April2026_Zuho__ren.pdf) unseres Gastes Thomas Petersen [Hier](https://www.nzz.ch/meinung/ist-deutschland-rechts-die-deutschen-sehen-sich-gerne-als-links-aber-sie-irren-ld.1749645?gift=R4QIyAga) geht es um die politische Selbstwahrnehmung der Deutschen in Umfragen im Abgleich mit tatsächlichen Wahlergebnissen. Wie würden die Deutschen wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre? [Hier](https://www.nzz.ch/visuals/bundestagswahl-die-neuesten-umfragen-im-wahltrend-ld.1605950) werden die Ergebnisse verschiedener Meinungsforschungsinstitute verglichen. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

    28 min
  4. Wie gefährlich ist der politische Islam für Deutschland, Sascha Adamek?

    Jun 4

    Wie gefährlich ist der politische Islam für Deutschland, Sascha Adamek?

    Der politische Islam gewinnt in Deutschland an Boden – weit über die Moscheen hinaus, sagt der Investigativjournalist Sascha Adamek. Im Gespräch mit Beatrice Achterberg seziert er eine Strategie, die systematisch auf Schulen, Medien und den öffentlichen Raum abzielt. Adameks Diagnose: Dahinter verberge sich der Versuch, die Gesellschaft umzukrempeln: „Es geht diesen Organisationen, die zum politischen Islam gehören, darum, deutsche Gesetze so tauglich zu machen, dass sie mit der Scharia konform gehen.“ Der deutschen Mehrheitsgesellschaft und insbesondere der Politik wirft Adamek vor, wegzuschauen und teilweise sogar den politischen Islam selbst zu fördern. Gast: Journalist Sascha Adamek Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ?[ Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: Die im Podcast von unserem Gesprächspartner genannten exakten Daten und Statistiken findet ihr [in seinem Buch](https://www.sascha-adamek.de/buecher/unterwanderung/) "Unterwanderung". In der [NZZ könnt ihr nachlesen](https://www.nzz.ch/feuilleton/seyran-ate-will-den-islam-von-innen-veraendern-der-preis-dafuer-sind-morddrohungen-und-ein-leben-im-ausnahmezustand-ld.10007730), wie die Imamin und Anwältin Seyran Ateş in Deutschland versucht, den Islam von innen heraus zu verändern. Und auf der [Seite von RADIS](https://www.radis-forschung.de/) bekommt ihr einen guten Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu dem Thema der Folge.

    37 min
  5. Wie gestaltet man einen grünen Machtwechsel, Dominik Krause?

    May 7

    Wie gestaltet man einen grünen Machtwechsel, Dominik Krause?

    Kein Kulturkampf um jede Fläche: Münchens neuer Oberbürgermeister kündigt 50.000 neue Wohnungen an und setzt auf Pragmatik statt verhärtete Fronten. Im Gespräch mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder räumt der 35-Jährige mit Grünen-Klischees auf und beschreibt seine Visionen für München in finanziellen Krisenzeiten. Gast: Dominik Krause, Münchens neuer Oberbürgermeister Host: Florian Eder, Chefredaktor, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Clara Engelien Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast [Dominik Krause](https://www.gruene-fraktion-muenchen.de/person/dominik-krause/) [Studie der TU München über städtische Nachverdichtung im Kontext des Klimawandels](https://www.zsk.tum.de/fileadmin/w00bqp/www/PDFs/2022.12.20-_NV_Schlussbericht_barr.pdf) Dazu ein [NZZ-Artikel ](https://www.nzz.ch/international/muenchen-hat-gewaehlt-warum-der-gruene-dominik-krause-den-amtsinhaber-schlagen-konnte-ld.1930534) München hat einen neuen Oberbürgermeister: warum der Grüne Dominik Krause den Amtsinhaber schlagen konnte Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/dominik-krause-ist-35-jahre-alt-und-will-auf-den-bmw-dienstwagen-verzichten-das-ist-muenchens-neuer-oberbuergermeister-ld.1930542) Dominik Krause ist 35 Jahre alt und will auf den BMW-Dienstwagen verzichten: Das ist Münchens neuer Oberbürgermeister Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

    27 min

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Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de

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