Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe

Anonym Suchthilfe (ehemals NeelixberliN)

Anonyme Suchthilfe: Dein Podcast für echte Erfahrungen und moderne Selbsthilfe. 🤝 Ehemals „NeelixberliN“, sind wir jetzt mit neuem Namen und bewährtem Maskottchen zurück. Als Deutschlands erste KI-gestützte Suchthilfe sprechen wir offen über Abhängigkeit, Aufklärung und Motivation. 🌐 Entdecke auf anonym-suchthilfe.de unser anonymes Forum, das KI-Konsumtagebuch, 8 KI-Assistenten und 500 Artikel für Betroffene und Angehörige. Durch Aktivität kostenlos. Hör rein!

  1. 6d ago

    Hagen Decker, Kritik und Recovery: Warum aus einem alten Konflikt ein Neubeginn wurde

    Diese Folge ist persönlich. Es geht um einen alten Konflikt zwischen mir und Hagen Decker – und darum, warum daraus heute ein Neubeginn geworden ist. Vor über einem Jahr hatte ich Hagen in einer Selbsthilfegruppe kennengelernt. Damals war ich clean, aber innerlich noch lange nicht stabil. Ich hatte gerade erst wieder gelernt, Emotionen wahrzunehmen. Aber ich konnte sie oft noch nicht richtig einordnen oder regulieren. Die Gruppe fand in Neukölln statt, in der Nähe von Sonnenallee und Hermannstraße. Für viele ist das einfach ein Ort in Berlin. Für mich war es damals ein massiver Trigger, weil diese Gegend eng mit meiner früheren Polamidon-Zeit verbunden war. Ich kam also schon angespannt dort an. Als ich dann über die Schwere meiner Polytoxikomanie sprach und mich nicht richtig verstanden fühlte, traf mich das tief. Später fiel noch ein Witz, den ich heute vielleicht ganz anders einordnen würde. Damals aber berührte er meine Scham, meine Angst und das Gefühl, vielleicht nicht mehr erreichbar zu sein. Aus Verletzung wurde Kritik. Aus Kritik wurde Aufmerksamkeit. Aus Aufmerksamkeit wurde Fixierung. Heute sehe ich klarer: Meine Gefühle waren echt. Aber meine damalige Bewertung war nicht vollständig frei. Mein Nervensystem war im Alarm. Ich projizierte. Ich suchte Bestätigung. Und KI verstärkte meine Sicht damals eher, als sie kritisch zu prüfen. Irgendwann wusste ich: Es reicht. Ich schrieb Hagen. Ich löschte die alten Artikel und die dazugehörigen Podcast- und Videofolgen. Wir sprachen uns aus. Das Thema ist zwischen uns abgehakt. Bis heute gibt es immer wieder positiven Kontakt. Diese Folge ist keine neue Kritik an Hagen. Sie ist ein Abschluss. Und ein Neubeginn. Es geht um: - frühe Recovery und emotionale Dysregulation - Trigger-Orte und alte Konsum-Erinnerungen - Projektion in der Suchthilfe - Gruppendynamik, Scham und Verletzlichkeit - KI als Bestätigungsschleife - negative Bindung durch Kritik - warum alte Konflikte nicht ewig weitergetragen werden müssen - Stigma und Geldprobleme in der Suchthilfe - warum Podcasts, Webseiten und Selbsthilfegruppen wichtige niedrigschwellige Brücken sind - warum Suchthilfe weniger Lagerkampf und mehr Menschlichkeit braucht Die wichtigste Botschaft: Manchmal bedeutet Heilung nicht, weiter recht zu haben. Manchmal bedeutet Heilung, zu erkennen, dass man aus einer alten Wunde heraus gekämpft hat – und dann aufzuhören. Nicht aus Schwäche. Sondern aus innerer Freiheit. Mehr Artikel, Tools und anonyme Selbsthilfe: anonym-suchthilfe.de

  2. Jul 18

    Drogen im Briefkasten: Warum Suchthilfe moderner werden muss

    Drogenpäckchen im Briefkasten. QR-Code-Sticker im öffentlichen Raum. Messenger-Kanäle. Drogentaxis. Bunte Verpackungen. Gratis-Proben. Was in Berlin aktuell besonders sichtbar wurde und aus Hamburg bereits durch QR-Code-Werbung bekannt ist, zeigt eine neue Qualität des illegalen Marktes: Dealer warten nicht mehr nur auf Nachfrage.Sie schaffen Nachfrage. Sie werben niedrigschwellig, digital, anonym und direkt. In dieser Folge geht es nicht um Panikmache. Es geht um eine ehrliche Systemfrage: Wenn der Drogenmarkt wie ein Lieferdienst funktioniert, warum wirkt Hilfe dann oft noch wie ein Behördenformular? Wir sprechen über: Drogenwerbung im Briefkasten QR-Code-Sticker und Messenger-Angebote warum bunte Verpackungen besonders für Kinder gefährlich wirken können was Eltern bei einem Fund tun sollten warum fremde QR-Codes nicht gescannt werden sollten warum Polizei nicht einfach „anrufen und bestellen“ kann warum Dealer oft schneller erreichbar sind als Hilfeangebote warum Suchthilfe digitaler, anonymer und niedrigschwelliger werden muss warum digitale Streetwork wichtiger wird warum Drug-Checking als Frühwarnsystem ernsthaft geprüft werden sollte warum Städte einen kommunalen Notfallplan für Drogenwerbung brauchen warum Hausverwaltungen, Schulen, Jugendclubs, Streetwork, Polizei und Suchthilfe gemeinsam reagieren müssen Die wichtigste Botschaft: Dealer verkaufen nicht nur Substanzen.Sie verkaufen schnelle Flucht, Diskretion und sofortige Verfügbarkeit. Wenn wir Menschen schützen wollen, muss Hilfe schneller, sichtbarer und leichter erreichbar werden als Konsum. Hinweis:Diese Folge enthält keine Konsumanleitung und keine Bestellanleitung. Verdächtige Päckchen, Pulver, Tabletten, Flyer oder QR-Codes nicht öffnen, nicht scannen, nicht ausprobieren und nicht kontaktieren. Kinder fernhalten und den Fund melden. Bei akuter Vergiftung, Atemnot, Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen oder medizinischer Gefahr: 112. Mehr Artikel, Tools und anonyme Selbsthilfe:anonym-suchthilfe.de

  3. Jul 17

    Finleys Fall: Tragisch reicht nicht

    Wenn ein gefährdetes Kind stirbt, darf die Antwort nicht einfach lauten: „Das war tragisch.“ Natürlich war es tragisch. Aber tragisch reicht nicht. In dieser Folge geht es um Finleys Fall als Symbol für eine gefährliche Lücke im deutschen Hilfesystem: Kinder und Jugendliche mit Hochrisikokonsum, möglicher Suizidalität, Intoxikation, Entzug oder psychischer Krise geraten oft zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie, Jugendamt, Rettungsdienst und Suchthilfe. Die zentrale Frage ist nicht nur: „Hat eine Klinik aufgenommen?“ Sondern: Wurde die akute Gefahr erkannt, fachgerecht bewertet, dokumentiert und bis zu einer sicheren Anschlussversorgung abgesichert? Wir sprechen über: warum „nicht zuständig“ bei gefährdeten Kindern kein Endpunkt sein darfwarum ein Unterbringungsbeschluss kein automatischer Aufnahmebefehl ist, aber ein starkes Warnsignalwarum vollständige Akten, Chronologie und Beweissicherung entscheidend sindwarum abgelaufene Leitlinien vorsichtig eingeordnet werden müssenwarum vorschnelle Schuldbehauptungen Aufklärung schwächen könnenwarum Kinderschutz nicht an Systemgrenzen scheitern darfwarum Hochrisikokonsum Minderjähriger kein „Recht auf Rausch“ istwarum es 24/7-Krisenplätze für Minderjährige mit Sucht und psychischer Krise brauchtwarum das No-Wrong-Door-Prinzip politisch verbindlich werden musswarum Todesfälle nach Systemkontakt unabhängig ausgewertet werden solltenDie wichtigste Botschaft: Gefährdete Kinder brauchen keine Zuständigkeitsdebatte.Sie brauchen Schutz. Und wenn ein Kind im System auftaucht, darf die wichtigste Frage nicht sein: „Wer ist zuständig?“ Sondern: „Wer schützt jetzt?“ Hinweis:Diese Folge ersetzt keine Rechtsberatung, keine medizinische Begutachtung, keine Suchtberatung und keine Notfallhilfe. Bei akuter Gefahr, Suizidgefahr oder medizinischem Notfall: 112. Mehr Artikel, Tools und anonyme Selbsthilfe findest du auf:anonym-suchthilfe.de

  4. Jul 2

    28 Jahre Sucht, Methadon & Abstürze – mein ehrlicher Weg ins Cleanwerden

    In diesem Live spreche ich zum ersten Mal ausführlich und frei über meinen eigenen Weg:28 Jahre polytoxen Konsum.Methadon.Abstürze.Berlin.Verlust von Stabilität, Familie, Firma, Wohnung und fast mir selbst.Aber auch darüber, wie echtes Cleanwerden für mich möglich wurde.Ich erzähle nicht, um zu schockieren.Ich erzähle, weil viele Betroffene und Angehörige verstehen müssen, dass Konsum oft nicht einfach nur „Drogen nehmen“ ist.Bei mir begann es mit dem Gefühl, endlich etwas Echtes zu fühlen.Nähe.Intensität.Bestätigung.Aufmerksamkeit.Dazugehören.Später wurde daraus ein künstliches Steuerungssystem:Gefühle regulieren.Schmerz betäuben.Überforderung kontrollieren.Schlimme Lebenslagen irgendwie überstehen.Doch die Wahrheit ist:Drogen versprechen dir Erleichterung.Aber sie nehmen dir Freiheit.Sie versprechen Gefühl.Aber irgendwann blockieren sie echtes Fühlen.Sie versprechen Kontrolle.Aber am Ende kontrollieren sie dich.In diesem Video spreche ich über:• warum ich wirklich konsumiert habe• was mir geholfen hat – und was nicht• warum Druck und Kontrolle allein niemanden retten• warum Angehörige klare Grenzen und trotzdem Menschlichkeit brauchen• warum viele Hilfesysteme aus meiner Sicht zu spät und zu starr greifen• warum Prävention mehr sein muss als Warnungen• warum Cleanwerden nicht nur Verzicht bedeutet• warum man ein Leben aufbauen muss, aus dem man nicht mehr fliehen willDieses Video richtet sich an Betroffene, Angehörige, Eltern, Partner, Menschen in Substitution, Menschen nach Rückfällen und alle, die verstehen wollen, was hinter Abhängigkeit wirklich liegen kann.Ich bin kein Arzt und keine Beratungsstelle.Das Video ersetzt keine Therapie, Diagnose oder medizinische Beratung.Aber es ist ein ehrlicher Erfahrungsbericht von jemandem, der sehr lange mittendrin war – und heute einen anderen Weg lebt.Mehr anonyme Hilfe, Tools, Wissen und Unterstützung:https://anonym-suchthilfe.deWenn dir das Video hilft, teile es gerne mit jemandem, der gerade nicht weiterweiß.Kapitel:00:00 Warum ich dieses Live gemacht habe03:00 Mein Weg: 28 Jahre polytox, Methadon und Abstürze10:00 Warum ich wirklich konsumiert habe20:00 Drogen als falsche Emotionen und künstliche Regulation30:00 Was mir geholfen hat – und was nicht40:00 Angehörige: Grenzen, Angst und kleine Fortschritte50:00 System, Drogenpolitik, Prävention und Pharma01:05:00 Warum echtes Cleanwerden mehr ist als Verzicht01:15:00 Abschluss: Ein Leben aufbauen, aus dem man nicht mehr fliehen muss#Recovery #Cleanwerden #SuchtHilfe #Angehörige #Drogenpolitik

  5. Jun 29

    Opiatabhängigkeit in 20 Minuten beendet? Der Faktencheck

    Eine neue Schlagzeile macht Hoffnung: Ein Mann, der bis zu 130 Opioid-Schmerztabletten täglich genommen haben soll, wurde in Israel mit einer neuen Schallwellen-Technologie behandelt. Nach 20 Minuten soll sein Craving stark reduziert gewesen sein. Später wurden negative Drogentests berichtet. Revolution in der Suchttherapie? Oder gefährlich verkürzte Wunderpresse? In dieser Folge machen wir den Faktencheck. Wir sprechen darüber, was fokussierter Ultraschall am Nucleus accumbens wirklich bedeutet, warum Craving nicht die ganze Sucht ist, warum ein negativer Test nach kurzer Zeit nicht automatisch stabile Recovery beweist und warum der Satz „er brauchte die Substanz nur noch, um ruhig zu bleiben und zu funktionieren“ eigentlich der Kern von Abhängigkeit ist. Außerdem schauen wir auf weitere Forschungsansätze: Ibogaine und NoribogaineIboga-Analoga wie 18-MCfokussierter UltraschallrTMS, tDCS und tiefe HirnstimulationDepot-BuprenorphinNaltrexon und Depot-NaltrexonFentanyl-ImpfstoffeUltra-Rapid-Detox unter Narkose als Warnbeispiel Die wichtigste Botschaft: Hoffnung ja.Wunderpresse nein. Schnell weniger Craving wäre ein Durchbruch.Aber stabile Freiheit entsteht erst, wenn Körper, Gehirn, Alltag und Rückfallprävention zusammenkommen. Hinweis:Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine Suchtberatung, keine Entgiftung und keine Notfallhilfe. Keine Selbstexperimente mit Ibogaine, Naltrexon, Ultra-Rapid-Detox oder anderen schnellen Methoden. Bei akuten Notfällen: 112. Mehr Artikel, Tools und anonyme Selbsthilfe:anonym-suchthilfe.de

  6. Jun 24

    Clean, aber nachts elektrisch: Restless Legs nach Opiatentzug

    Viele Menschen schaffen den Ausstieg aus Opiaten, Substitution, Mischkonsum oder jahrelanger Polytox-Abhängigkeit — und merken dann nachts, dass der Körper noch lange nicht ruhig ist. Die Beine ziehen.Der Kopf bleibt wach.Der Körper fühlt sich elektrisch an.Schlaf wird zum Kampf.Und irgendwann entsteht Rückfallgefahr. In dieser Folge geht es darum, warum Restless-Legs-ähnliche Beschwerden und Schlafprobleme nach Opiatentzug so belastend sein können — und warum viele Rückfälle nicht aus Lust auf Rausch entstehen, sondern aus Verzweiflung, Erschöpfung und dem Wunsch nach Ruhe. Wir sprechen über den „elektrischen Körper“ nach Opiatentzug, über Schlaf als aktiven Reparaturprozess, über Dopamin, Ferritin, Eisenstatus, Nervensystem-Überreizung, Restex, Pramipexol, Trimipramin, Gabapentin, Pregabalin, Magnesium-L-Threonat und natürliche Recovery-Bausteine wie Ernährung, Bewegung, Licht, Rhythmus und Reizschutz. Auch der kritische Blick auf Pharma, natürliche Ansätze und Impulse von Menschen wie Fabian Kowallik wird eingeordnet — ohne blindes Entweder-oder. Denn Recovery braucht keine neue Ideologie, sondern einen echten Plan. Themen dieser Folge: Warum clean nicht automatisch reguliert bedeutetRestless Legs und Schlafprobleme nach OpiatentzugWarum Schlafmangel Rückfallgefahr erhöhen kannWarum Rückfallgedanken nachts oft Erlösungssuche sindDer „elektrische Körper“ nach jahrelanger SubstanzbelastungFerritin, Transferrinsättigung und wichtige LaborwerteDopamin, Eisenstoffwechsel und Nervensystem-RegulationRestex, Pramipexol, Trimipramin, Gabapentin und Off-Label-FragenAugmentation und Risiken dopaminerger MedikamenteMagnesium-L-Threonat als ZusatzbausteinErnährung, Eiweiß, Omega-3, Blutzucker und natürliche RecoveryFabian Kowallik, natürliche Ernährung und kritisches DenkenDer Heute-Nacht-Plan bei elektrischen BeinenRückfall-Schutz bei Suchtdruck im BettWie anonym-suchthilfe.de beim Dokumentieren und Sortieren helfen kannDie wichtigste Botschaft: Wenn du nachts denkst:„Nur einmal, damit ich schlafen kann“,dann ist das nicht dein Scheitern. Es ist ein Warnsignal deines Nervensystems. Du willst vielleicht nicht konsumieren.Du willst schlafen.Und das ist nicht dasselbe. Hinweis:Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine Schlafdiagnostik, keine Suchtberatung, keine Psychotherapie und keine Notfallhilfe. Medikamente bitte nicht eigenmächtig absetzen, verändern oder kombinieren. Bei akuten Notfällen: 112. Mehr Tools, Artikel und anonyme Selbsthilfe findest du auf:anonym-suchthilfe.de

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