Penis Papers

Julia Thiem

Penis Papers ist dein Podcast für ein potenzielles Überleben in einer von Männern für Männer gemachten Welt. Denn seien wir mal ehrlich: Frauen, aber nicht nur Frauen, leiden unter den patriarchalen Strukturen, ob sie es wahr haben wollen oder nicht. Auch ich habe es lange geleugnet, aus verschiedenen Gründen gedacht, mich betrifft es ja nicht – bis ich vor etwa 2,5 Jahren mit zwei Geschäftspartnern ein Unternehmen gegründet habe. Seitdem MUSS ich mein ganzes (Arbeits)Leben neu bewerten. Worum es hier geht: Die Frage nach dem Warum und dem Wie – Frau etwas ändern kann!

  1. May 11

    Penis Papers – Folge 16 Nicht männlich genug mit Lea Lorenz

    "Echte Männlichkeit" ist leider nicht nur ein Konzept, dass auf Social Media immer mehr Anhänger findet, es hat auch sozialpsychologische Auswirkungen – auf Männer und Frauen. Denn wenn Männer sich nicht männlich genug fühlen – egal ob in der eigenen subjektiven Wahrnehmung oder den Augen anderer – dann hat das Konsequenzen. Und diese Konsequenzen folgen bestimmten Mustern, das hat Sozialpsychologin Lea Lorenz von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau gemeinsam mit KollegInnen aus Kassel nun in einer Meta-Analyse herausgefunden. In dieser Folge sprechen wir nicht nur darüber, was Männer machen, um wieder so richtig männlich zu sein, sondern warum das Geschlecht eben auch so viel Einfluss auf gesellschaftliche Themen hat. So viel vorab: Manchen der Studiendesigns sind so wild, dass man sie sich eigentlich gar nicht ausdenken kann... Wer Lust hat, tiefer in die Thematik einzutauchen: Leas Meta-Analyse gibt es hier https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/10888683261433109 (leider hinter einer Paywall). Aber die Zusammenfassung gibt es hier: https://rptu.de/newsroom/pressemitteilungen/detail/news/was-passiert-wenn-maenner-sich-nicht-maennlich-genug-fuehlen-meta-analyse-zu-bedrohung-der-maennlichkeit-gibt-aufschluss Die Studien von Jennifer Bosson findet ihr hier: https://psycnet.apa.org/record/2008-16429-006?doi=1 und hier: https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167208331161?journalCode=pspc Und natürlich freuen wir uns wie immer über euer Feedback, über Kommentare, Likes und Follows – und wenn euch ein Thema unter den Nägeln brennt, über das wir unbedingt sprechen sollten: Lasst es uns unbedingt wissen – hier der auf Instagram!

    41 min
  2. Mar 30

    Penis Papers – Folge 13 Gender Health Gap sogar bei Erster Hilfe mit Prof. Ludwig

    Laut einer Umfrage des Versicherungskonzerns Axa aus dem Jahr 2025 haben 70 Prozent der Befragten noch nie etwas vom Gender Health Gap gehört. 32 Prozent waren sogar der Meinung, dass das Geschlecht bei der Behandlung von Krankheiten keine Rolle spielt.  Tut es aber sehr wohl und das fängt tatsächlich schon bei Erste-Hilfe-Maßnahmen an, wie Prof. Sabine Ludwig von der MedUni Innsbruck in einer Studie nun zeigen konnte – und zwar nicht etwa, weil Wiederbelebungsmaßnahmen bei Frauen anders sein müssen als bei Männern, sondern weil schlicht große Hemmungen bestehen, Frauen wiederzubeleben. Auch deshalb ist die aktuelle Folge eigentlich ein "Must-Hear" für alle Menschen da draußen, denn wer weiß, wann ihr das nächste Mal die Chance bekommt, ein Leben zu retten und vielleicht ja sogar das einer Frau! Zu den Erkenntnissen von Axa geht es hier: https://www.axa.de/presse/gender-health-gap-wissensluecken Und die Ringvorlesung der MedUni Innsbruck mit der Streaming-Funktion aller bisherigen Termine findet ihr hier: https://www.i-med.ac.at/diversitaet/ringvorlesung/ Und nicht vergessen: Ein Like, ein Follow hier oder auf einem Kanal eurer Wahl, bei Instagram und natürlich euer wertvolles Feedback sind der Grund, warum wir das hier machen – und hilft gerade uns kleinen, unabhängigen Podcasts ungemein. Und sind es nicht auch wichtigen Themen, die unbedingt eine breitere Aufmerksamkeit brauchen? Wenn ihr das genauso seht, macht doch bitte fleißig Werbung für uns.

    38 min

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Penis Papers ist dein Podcast für ein potenzielles Überleben in einer von Männern für Männer gemachten Welt. Denn seien wir mal ehrlich: Frauen, aber nicht nur Frauen, leiden unter den patriarchalen Strukturen, ob sie es wahr haben wollen oder nicht. Auch ich habe es lange geleugnet, aus verschiedenen Gründen gedacht, mich betrifft es ja nicht – bis ich vor etwa 2,5 Jahren mit zwei Geschäftspartnern ein Unternehmen gegründet habe. Seitdem MUSS ich mein ganzes (Arbeits)Leben neu bewerten. Worum es hier geht: Die Frage nach dem Warum und dem Wie – Frau etwas ändern kann!

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