Bricks & Bots

Sebastian Berloffa & Kristof Konstantin

Bricks & Bots, der Podcast zu KI in der Immobilienwirtschaft Wie verändert Künstliche Intelligenz die Immobilienbranche, und was heißt das konkret für deinen Arbeitsalltag? Kristof Konstantin (PROPUP) und Sebastian Berloffa (ENTECO) sind zwei Wiener Unternehmer mit einer Schwäche für gute Technologie. Wir sprechen über die Tools, Trends und Strategien, mit denen Immobilienunternehmen heute schon smarter arbeiten, und plaudern dabei aus dem Nähkästchen unserer Praxis der letzten Jahre. In jeder Folge geht es um die aktuellen Entwicklungen aus der Welt der KI, eingeordnet für den DACH-Raum. Was davon ist relevant für Makler, Bauträger, Projektentwickler, Hausverwaltungen und Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz, und was ist bloß Hype? Dazu holen wir regelmäßig Gäste aus der Immobilienwirtschaft ans Mikro, die aus der Praxis erzählen: von ChatGPT und KI-Agenten über Marketing-Automatisierung, CRM und Leadgenerierung bis zu digitalen Workflows. Und manchmal lehnen wir uns einfach zurück und philosophieren über die Zukunft der KI. Das Ergebnis: mal konkrete Anwendungsfälle, die du direkt umsetzen kannst, mal einfach Denkanstöße, die hängen bleiben. 🎙️ Neue Folgen regelmäßig auf Spotify, YouTube, Amazon Music und überall, wo es Podcasts gibt. PROPUP-Website ENTECO-Website

  1. 3d ago

    #14 Sascha Haimovici, IMMOcontract: Think Big! Wer denkt noch selbst?

    „Wenn du nicht groß denkst, wirst du auch nicht groß." Sascha Haimovici führt die IMMOcontract, den Immobilienmakler der Volksbank, mit über 200 Filialen im Rücken und einem Team von 21 bis 76. Sein Prinzip: Think Big, dann umsetzen, Steine später wegheben. Was in dieser Folge auffällt: Der Mann, der groß denkt, findet an der KI genau eines nervig. Dass man nicht mehr denken muss. Groß denken, früh scheitern? Voicebot für die Bewertung, Chatbot auf der Homepage, Bodycam-Besichtigungen zwei Tage nach dem ersten Lockdown. Vieles davon fünf Jahre vor dem Hype. Manches hat überlebt, manches nicht. Ist Think Big eine Strategie oder nur die Bereitschaft, öfter danebenzuliegen? Der Sascha, der immer Zeit hat Weil der Tag nicht länger wird, schult bei der IMMOcontract jetzt ein Avatar. Der hat Zeit, wenn du Zeit hast. Nur Wienerisch kann er noch nicht. Wie groß darf man denken, wenn die Stimme dann doch nicht passt? Wir dürfen noch denken Die KI schlägt vor, der Mensch entscheidet, weil er haftet. Sascha nennt das die Vorschlagswelt und gibt ihr zwei Jahre. Wer denkt dann groß, wenn das Denken ausgelagert ist? Und was bleibt für Geschäftsführer übrig? Unterstützen oder ersetzen Die Tür ohne Makler hat sich nicht durchgesetzt, die Videobesichtigung schon. Der KI-Kalender, der Termine in Echtzeit umbaut, gefällt ihm. Wo kippt Unterstützung in Ersatz, und merkt man das rechtzeitig? Vom Hund zur Immobilie Welcher Hund passt zu einem Siebenjährigen? ChatGPT fragt Dinge, an die kein Häkchenfilter denkt. Suchen wir Wohnungen bald genauso? Und wie ehrlich bleibt so eine Suche, wenn auf ChatGPT Werbung läuft? Groß denken, klein bleiben? Kernprozesse als Trainingsdaten frei Haus, dazu ein KI-Markt, den drei Konzerne dominieren. Sascha wünscht sich für die KI trotzdem gesundes Wachstum statt jeden Tag was Neues. Passt das zu Think Big, oder ist das der Widerspruch, den er selbst nicht auflöst? Fünf neue Leute im Monat Während andere sparen, stellt Sascha ein. Jede Führungskraft soll Innovationsmanagerin sein, aber die Impulse kommen von oben. Geht Think Big nur mit einem, der treibt? Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: Wir freuen uns über deine konstruktive Kritik und Bewertung! Kapitel 01:39 Über 200 Volksbank-Filialen als Vertriebskanal 03:37 Was nervt an KI? Denken, Schule, Jugend 04:55 Team von 21 bis 76: Wo geht Potenzial verloren? 06:55 Voicebot und Chatbot vor fünf Jahren 08:17 Umsetzer statt Tester 09:22 Corona 2020: Besichtigung mit Bodycam 11:19 Videotelefonie ja, Tür ohne Makler nein 13:57 Autokauf und Emotion 17:55 PropTech-Hype vs. KI-Hype 19:52 Der Avatar als Schulungstrainer 23:07 Wienerisch: Wo der Avatar scheitert 24:11 Automatisierung, Qualitätssiegel, Angst 26:23 Unterstützen statt ersetzen: Terminator, Surrogates, Token 30:13 Entscheidungen abgeben? Vorschlagswelt und Haftung 33:45 KI-Kalender für Makler 36:36 Privat: Auto als Investment, welcher Hund 39:30 Hund gegen Immobilie: Suche im Gespräch statt Filter 41:34 Werbung auf ChatGPT: Die Google-Parallele 46:37 Kernprozesse als Trainingsdaten 49:10 KI aus Europa, gemeinsam statt Verdrängung 52:08 Tempo: vom Handy 1996 zu gesundem Wachstum 56:31 Kinder, Schule, Social Media unter 14 60:28 Innovationsmanagement und fünf Neue im Monat 65:33 Schlusswort

  2. Sep 3

    #13 Iris Einwaller-Probst, EP Media: Wer zahlt für Content? KI im Verlag, Print-Comeback und mehr...

    Eine Agentur mit Legacy, ein Verlag mit Leitmedium-Anspruch, und dann kommt KI und wirft das Agentur-Game um. Iris Einwaller-Probst führt epmedia, das Cachalot Media House (Immobilien Magazin, immoflash, buildingTIMES) und das BELLEVUE Magazin in Hamburg. Wir wollten wissen: Was machst du mit so einem Setup, wenn Texte plötzlich vom Fließband kommen? Wo ist die KI in der Immobranche wirklich? Alle sagen, sie nutzen KI. Die meisten meinen: Text in ChatGPT reinschmeißen. Keine Prozesse, keine Regeln, dafür Schatten-KI mit Kundendaten im Gratis-Account. Iris erzählt, warum sie einen eigenen Online-Kurs gebaut hat, was ein Zwei-Tage-Workshop leistet und warum Kunden danach trotzdem wieder an der Hand genommen werden wollen. Ist das, was du letztes Jahr gebaut hast, heute schon outdated? Anfang des Jahres hat Iris gesagt, SaaS ist tot. Heute sieht sie das anders. Warum die Basics bleiben, wie oft sie ihre Kursvideos prüft und wieso im Training plötzlich die Hände hochgehen, wenn jemand Claude sagt. Wie schaut eine Redaktion aus, die KI nicht bekämpft? Ein selbstgebautes Redaktionssystem: Interview aufnehmen, ins System schicken, Transkript und Artikelentwurf im Wording des Redakteurs, Verteilung auf Plattform und Social Media vorbereitet. Iris' These: 80 Prozent aller Artikel sind ohnehin recycelte Presseaussendungen, KI gibt Redakteuren die Zeit für echte Recherche zurück. Sebastian erzählt von einem großen österreichischen Medium, in dem genau das Gegenteil passiert. Wer zahlt für Content, wenn nur noch Agenten lesen? Wenn dein KI-Assistent Newsletter vorsortiert und Websites für dich liest, sieht kein Mensch mehr die Banner. Iris' wilde These: Print und Out of Home werden wieder wichtiger. Kristof denkt Werbung Agent-zu-Agent weiter, Sebastian Pay-per-Request. Iris hält dagegen: Mit einem Nischenverlag verhandelt weder OpenAI noch Anthropic. Und wenn die Hosen einmal unten waren, kriegt man sie schwer wieder hoch. Kommt die Arbeitslosigkeit von 50 Prozent? Iris hat das Anfang des Jahres selbst prognostiziert und nimmt es zurück. Warum die Alterspyramide bremst und warum Österreich bei der Digitalisierung besser dasteht, als wir glauben. Kapitel 00:00 Intro: Agentur mit Legacy trifft auf KI 01:11 Iris Einwaller-Probst: epmedia, Cachalot, BELLEVUE und der Pottwal 05:11 Wo ist die KI in der österreichischen Immobranche? 08:08 Schatten-KI und Use Cases: Exposé, Website, Arbeitsumgebung 10:02 Workshop als Inspirational Talk: das Missing Link danach 11:30 Zwei-Tage-Workshop und Hilfe zur Selbsthilfe 12:57 Pathfinder oder KMU-Budget: Wer kann sich das leisten? 16:07 Prozesse kennen, aber nicht aufschreiben können 18:09 Rabbit Hole KI: Basics für Unternehmer und die SaaS-Prediction 20:28 Schnelllebigkeit: Ist das Gebaute schon outdated? 23:32 Kursvideos monatlich prüfen, ChatGPT oder Claude? 26:41 KI im Verlag: das selbstgebaute Redaktionssystem 30:53 Weniger Redakteure, mehr Kanäle: Zeit für echte Recherche 34:19 KI löst Change-Prozesse aus: Plattform, Urangst, Uraufgabe 39:20 Wird Video wichtiger, wenn Text vom Fließband kommt? 41:31 Professional Slop, Dead Internet Theory, Robotik 44:44 Zukunft der Medien: Content öffnen oder sperren? 45:43 These: Print und Out of Home kommen zurück 48:00 Werbung Agent-zu-Agent und Pay-per-Request 50:32 Kleine Verlage, Paywalls, Gratis-Gewohnheit 54:22 GEO: Für LLMs gefunden werden als Agenturgeschäft 56:49 Bezirkspolitik, WKO Favoriten und Perplexity 1:00:28 50 Prozent Arbeitslosigkeit? Prediction revidiert 1:02:47 Es wird nicht so heiß gegessen: die Internet-Parallele 1:06:07 Österreich und Digitalisierung, Verabschiedung

  3. Aug 24

    #12 Freya Greiffenhagen, ÖRAG: Digitalstrategie 2028

    Stell dir vor, du sollst ein Unternehmen digitalisieren, das 155 Jahre alt ist. Nicht neue Software auf alte Abläufe legen, sondern wirklich verstehen, wie gearbeitet wird. Freya Greiffenhagen macht genau das bei der ÖRAG Immobilien Gruppe, als CRM- und Prozessmanagerin im Innovations- und Digitalisierungsteam. Warum passiert die eigentliche Arbeit, bevor irgendwer irgendwas anlegt? Bevor bei der ÖRAG das erste Feld in onOffice entsteht, wird der Prozess aufgezeichnet, im Workshop zurückgespiegelt und so lange nachgefragt, bis auch der letzte Sonderfall am Tisch liegt. Mühsam. Und offensichtlich der einzige Weg, der später nicht teuer wird. Was machst du, wenn es angeblich gar keine Pain Points gibt? "Bei uns passt eh alles" ist die häufigste Antwort und gleichzeitig die unbrauchbarste. Freya erzählt, warum die echten Probleme erst in der dritten Nachfrage auftauchen und wieso Kolleginnen und Kollegen im Gespräch oft selbst merken, dass da noch was fehlt. Kaufen oder selber bauen? In der Folge mit Philipp Kanape von Engel & Völkers war die Ansage: CRM selbst bauen. Freya ist das Gegenmodell. Gekauftes Tool, maximal ausgereizt, Ressourcen ins Kerngeschäft. Wer hat jetzt recht? Vielleicht hängt es weniger an der Unternehmensgröße als an der Frage, welche Use Cases du überhaupt hast. Und wo ist die KI? Texte schreiben, Bildchen bearbeiten, das war es bei vielen. Freya trennt sauber zwischen KI und Automatisierung, was in der Praxis ständig durcheinandergeht. Viele wollen KI und brauchen eigentlich einen Automatismus. Dazu ein Satz, der hängen bleibt: Eine KI ist nur so gut wie die Person, die sie bedient. Kann man Wissen demokratisieren, bevor man Agenten baut? Statt fertige KI-Lösungen zu verteilen, bringt das Team den Maklerinnen und Maklern erst einmal bei, wie ein Prompt funktioniert. Damit sie selber sagen können, wo KI Sinn ergibt. Davor liegt allerdings die Fleißarbeit: Daten. Ohne sauberes Datenfundament bleibt der KI-Agent über dem CRM ein Werbeversprechen. Ist KI eine Männerdomäne? AI Gender Gap, Bias in Trainingsdaten, der Sicherheitsgurt, der nie für Frauenkörper ausgelegt war. Und gleichzeitig eine Wiener Expertinnenrunde rund um onOffice, in der fast ausschließlich Frauen sitzen. Was heißt das für die Branche? Zum Schluss die Digitalstrategie 2028 und ein Teamziel, das man selten hört: dass es am Ende auch ohne das Innovationsteam funktioniert. Kapitel: 00:00 155 Jahre Firmengeschichte digitalisieren 01:19 Freya Greiffenhagen, CRM- und Prozessmanagerin bei der ÖRAG 02:42 Der Einstieg: erst durch alle Abteilungen, dann bauen 04:12 Was die ÖRAG macht: Hausverwaltung, Vermittlung, Bewertung 05:35 onOffice als Zentrale im Alltag 06:12 OTTO Immobilien und das eugen!-Projekt 07:55 Eine ganze Abteilung onboarden: der Bewertungs-Case 09:54 Die eigentliche Arbeit passiert davor 11:51 Warum die echten Pain Points nie offensichtlich sind 13:27 Change Management und Betriebsblindheit 14:25 Gegenthese zum Eigenbau: kaufen und maximal ausreizen 18:47 Wann Selberbauen Sinn ergibt und wann nicht 20:30 Wo ist die KI im Daily Business? 21:12 KI ist nicht Automatisierung 25:54 Wissen demokratisieren: Daten, Prompts, MD-Files 27:31 Der KI-Agent über dem CRM: Zielbild oder Werbung? 33:29 Was automatisiert gehört und was Menschen machen müssen 36:59 F**k-ups mit KI und das tägliche Mikro-F**k-up 39:10 AI Gender Gap: Ist KI eine Männerdomäne? 42:51 Bias in den Daten, vom Sicherheitsgurt bis zum Haut-Screening 47:02 Von Age of Empires zur Freude an Prozessen 52:29 Digitalstrategie 2028 und das Ziel, sich selbst überflüssig zu machen

  4. Aug 17

    #11 Cynthia Billisich - Maklerin der Zukunft, eugen! / OTTO Immobilien

    Mit 25 kommst du in ein Haus, in dem manche seit 30 Jahren arbeiten, und sollst dort die Prozesse umbauen. Genau da hat Cynthia Billisich 2020 bei OTTO Immobilien angefangen. Heute leitet sie eugen!, eine eigene GmbH mit eigenem Team, eigener Marke und 400 bis 600 Besichtigungen im Monat. Und sie sagt offen, an welcher Stelle sie beim Automatisieren bewusst stehen bleibt. Eine Maklerin lernt coden She Codes Plus, Frontend, vier Monate, HTML, CSS, GitHub, APIs. Warum macht das jemand, der gar nicht Programmiererin werden will? Was ändert sich im Gespräch mit Agenturen und Entwicklern, wenn du ungefähr weißt, was hinter der Oberfläche passiert? Und hilft dieses Wissen mehr beim Bauen oder beim Nein-Sagen? Vom Innovationsprojekt zur eigenen GmbH Ein Speed-Dating-Gespräch 2019, der Einstieg kurz vor dem Lockdown, die Gründung 2023. Warum wird aus einem Projekt einer etablierten Marke eine eigene Firma mit eigenem Namen? Was passt an einem schnellen, skalierbaren Prozess nicht in ein Haus, das für langjährige Marktexpertise und Service steht? Und was heißt Corporate Startup, wenn der Konzernname gleichzeitig dein Türöffner ist? Das analoge schwarze Loch Kristof bringt eine These mit: Neue Leute kommen mit Drive und verlieren ihn in bestehenden Prozessen. Ist Cynthia das Gegenbeispiel oder gab es die Reibung trotzdem? Warum wurde das Team am Anfang räumlich separiert? Und welcher Moment hat die Kolleginnen und Kollegen überzeugt? Nicht alles digitalisieren Prozess zerlegen, Miniprozesse anschauen, Small Steps. Was war der Denkfehler, den am Anfang fast alle machen? Warum lassen sich deutsche Vorbilder im Wiener Mietmarkt nicht eins zu eins übernehmen? Und welche Teile sollen bewusst analog bleiben? Was eugen! wirklich macht Reines B2B, großvolumige Wohnvermietung, knapp 6.000 betreute Einheiten, das größte Projekt mit fast 400 Wohnungen. Wie schaut ein Prozess aus, der so ein Volumen trägt und trotzdem ohne Massenbesichtigungen funktioniert? Warum hat eugen! keine eigene App gebaut? Wieso ist die Online-Terminbuchung, die du beim Friseur längst kennst, in dieser Branche noch immer eine Besonderheit? Und was passiert mit dem Narrativ, dass es ohne Provision vom Mieter keine Qualität geben kann? Wo ist die KI? Unsere Standardfrage, diesmal an eugen!. Es gibt einen KI-Agenten auf der Website, ein Reporting-Dashboard für die Eigentümerseite und automatisierte Follow-ups. Bei der Bewertung der Mietanbote läuft aber bewusst keine Maschine mit. Warum zieht Cynthia diese Grenze, obwohl es technisch ginge? Was hat der AI Act damit zu tun? Und was leistet der persönliche Eindruck vor Ort, den keine Automatisierung liefert? Kapitel 00:00 Begrüßung bei 40 Grad im Studio 00:47 Wer ist Cynthia Billisich? 03:18 She Codes: Warum eine Maklerin coden lernt 05:30 Die Innovationsrolle bei OTTO Immobilien 08:23 Warum eugen! eine eigene GmbH wurde 12:15 Das analoge schwarze Loch 15:15 Mit 25 gegen 30 Jahre Berufserfahrung 16:15 Widerstand, Taskforce und die elektronische Signatur 18:20 Prozesse zerlegen statt alles digitalisieren 19:00 Warum deutsche Lösungen in Wien nicht greifen 20:32 Was ist eugen!? B2B, Bestand und Neubau 21:37 6.000 Einheiten, 400 bis 600 Besichtigungen im Monat 23:17 Keine eigene App, dort andocken wo gesucht wird 26:15 Keine Provision und trotzdem mehr Service 28:22 Online-Beratung und der KI-Agent auf der Website 30:55 Wo ist die KI bei eugen!? 33:23 Vibecoded oder Experten? Die Partnerfrage 36:17 Scoring, AI Act und die bewusste Grenze 40:41 Wurde eugen! intern angenommen? 43:03 Start punktgenau zum Bestellerprinzip 45:38 Fünf Jahre voraus: Expansion und KI 48:23 Nie fertig mit der Entwicklung

  5. Aug 10

    #10 Karina Schunker, EHL: KI? Ja. Aber nicht um jeden Preis.

    Du spürst den Druck, KI endlich in den Kundenkontakt zu bringen, und rundherum reden alle von Chatbots und Telefonagenten. Was, wenn ein Marktführer genau das komplett vorbereitet hat und trotzdem sagt: noch nicht? Genau über den Spagat Ein fertiger KI-Telefonagent, der bewusst in der Schublade bleibt: warum? Karina Schunker führt als Geschäftsführerin die EHL Wohnen GmbH. Im letzten Jahr haben sie 1.680 Wohnungen vermittelt, monatlich laufen rund 3.000 Anfragen ein. EHL will zu den First Movern gehören und probiert KI an vielen Stellen aus, zieht bei manchen aber ganz bewusst die Bremse. Was heißt das konkret, und woran entscheidet sich, ob eine KI überhaupt in den direkten Kundenkontakt darf? Der Realitätscheck: ihre KI-Aussagen von 2024 Wir haben Karinas Interview von vor zwei Jahren mitgebracht und Satz für Satz gegengehalten. KI-Exposé-Texte, 360-Grad-Rundgänge, Prognosen und Standortanalysen. Was davon ist eingetreten, was war Hype, und wo hat sich die Praxis ganz anders entwickelt als angekündigt? Hinter jeder Anfrage ein Mensch Bei einzelnen Mietwohnungen kommen bis zu 50 Anfragen pro Stunde. Trotzdem behauptet Karina, hinter jeder einzelnen stehe noch ein echter Mensch. Wie geht das zusammen, und an welcher Stelle darf die Automatisierung dann doch übernehmen? Der KI-Telefonagent in der Schublade Häufige Kundenfragen gesammelt, Telefongespräche mit dem eigenen Podcast-Equipment nachgesprochen, alles der KI zur Verfügung gestellt. Der Agent für die Zeit nach Büroschluss ist fertig, und läuft trotzdem nicht. Ist es besser, mit 70 Prozent live zu gehen als mit null, oder ist genau das der Denkfehler? Wenn Kunden mit ChatGPT zum Termin kommen Kaufinteressenten legen vier Seiten KI-generierter Rückfragen auf den Tisch, die KI hat ihnen gesagt, die Immobilie sei zu teuer. Wird die eigene Expertise dadurch entwertet, oder erst recht gebraucht? Virtuelles Staging und die Grenze zur Täuschung Gestagte Fotos bringen messbar mehr Anfragen. Ab August greift die Kennzeichnungspflicht. Wo hört das eingerechnete Möbelstück auf, und wo fängt die Täuschung an? Diese Folge ist spannend für dich, wenn du entscheiden musst, ob und wann KI bei euch in den direkten Kundenkontakt darf. Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne. Kapitel 00:00 Intro und Vorstellung 02:53 Mit 27 in die Geschäftsführung 05:59 Wofür EHL steht und wer dahinter steckt 07:38 1.680 Wohnungen, 3.000 Anfragen im Monat 09:13 Automatische Erstantwort oder echter Mensch 13:25 Wo steckt KI bei EHL tatsächlich 14:40 Schatten-KI, Unternehmensaccounts und die KI-Richtlinie 18:22 Rückblick auf Karinas KI-Aussagen von 2024 19:30 Warum KI-Exposé-Texte noch immer nicht reichen 21:19 360-Grad-Rundgänge, Videos und KI-Voice-Over 25:08 Ohne saubere Daten keine brauchbare KI 30:11 Was EHL von den Software-Partnern erwartet 32:50 Makler als Technologieunternehmen 35:23 Professionalisierung, Motivation und Kundenfeedback 40:20 Der Datenschatz im Kundenverhalten 41:07 Wenn Kunden mit ChatGPT vorbereitet zum Termin kommen 46:17 KI gegen KI und warum es keinen Chatbot gibt 48:30 Der KI-Telefonagent, der in der Schublade liegt 52:17 Halluzinationen, Server und die Suche nach dem richtigen Tool 55:19 First Mover sein und virtuelles Staging 57:59 Wann Staging zur Täuschung wird 1:00:04 Regulierung, Kennzeichnung und die offenen Fragen 1:02:53 Kommt der Druck von innen oder vom Kunden 1:04:18 Wie der Markt in zwei Jahren aussieht 1:07:09 Wofür Karina privat KI nutzt

  6. Aug 3

    #9 Philipp Kanape, Engel & Völkers: Can we build this? Yes we can!

    Bauen statt kaufen: wann zahlt sich das eigene System aus? Philipp Kanape verantwortet im Global Team von Engel & Völkers die Produkt- und Technologieentwicklung über 35 Märkte. Sein Claim steht seit Jahren fest: Can we build this? Yes, we can. Nur, was heißt das, wenn du ein CRM nicht für ein Büro baust, sondern für Kernmärkte von Hamburg bis Mallorca? Wo kippt die Rechnung aus Lizenz- und Implementierungskosten zugunsten der Eigenentwicklung? Und ab wann ist „das Ding gehört jetzt euch" ein Geschenk und ab wann eine Last? Jeder baut jetzt selbst n8n zentral bereitgestellt, ein selbst gevibecodeter Berater-Bot, über 300 eingesammelte Prozesse in zwei Monaten, quer durch alle Altersgruppen und Teams. Die erste Frage ist nicht mehr „Kann ich das?", sondern „Gibt es dafür einen MCP?". Klingt nach Aufbruch. Aber was passiert mit den Leuten, die seit 20 Jahren ihren Prozess lieben und keinen Grund sehen, ihn zu ändern? Und wie viel Kreativität hält ein Unternehmen aus, bevor aus Enabling Wildwuchs wird? Die Kehrseite: Schatten-IT Wenn jeder deployen darf, wer räumt dann hinterher auf? Kanape erzählt, wie ein KI-Agent täglich über die n8n-Instanzen rödelt und prüft, welche Flows mit welchen Daten neu gebaut wurden. Owned Operations unter voller Compliance, Franchise-Partner mit eigener Innovationskraft. Zwei Geschwindigkeiten, ein Sicherheitsanspruch. Wo zieht man die Grenze zwischen Freiheit und Kontrolle, wenn man täglich mit personenbezogenen Daten arbeitet? Und ist zentrale Bereitstellung wirklich die Antwort auf Schatten-IT oder nur die schönere Verpackung? Was zuerst, was zuletzt, und wie sieht's in fünf Jahren aus? Ein KI-Textgenerator von 2023, der mehr Arbeit gemacht hat als er abnahm, und die Erkenntnis dahinter: KI ist nur so gut wie die Daten, auf denen sie sitzt. Kanapes Tipp fürs kleine Büro, was man zuerst automatisiert und was man ganz bewusst als Letztes anfasst. Und die große Frage: Wenn Kunden bald über Agents suchen lassen statt selbst zu klicken, wo taucht deine Marke dann überhaupt noch auf? Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne. Kapitel 00:28 Servus und Moin: Philipp Kanape, Steiermark trifft Hamburg 02:04 Das Global Team und Produktentwicklung über 35 Märkte 05:03 Can we build this? Yes, we can 06:37 Der typische Tag und der Innovationsprozess 08:39 North Stars: adaptieren statt neu erfinden 11:42 Backoffice-Automatisierung mit n8n 14:01 Der selbstgebaute Berater-Bot und 300 Prozesse 16:34 Braucht man Immobilien-Erfahrung? Das Einwertungstool 19:11 CRM und Datenhoheit 21:14 Ein CRM für 35 Märkte: build vs. buy 24:16 Rollout und die ersten Wins 27:13 Wie KI die Entwicklung beschleunigt, MCP im Einsatz 30:22 KI-Features: Natural Language Search, Valuation, Matchmaker 34:15 Modelle, Frameworks und der LLM-Router 36:16 Schatten-IT in den Griff bekommen 40:38 Owned Operations, Franchise und der Gemini-Rollout 43:00 Lokales Hosting: ja, nein, wann? 44:50 Change Management und Widerstand 47:07 Der F**k-up: der erste KI-Textgenerator 48:38 Berater und Interfaces in fünf Jahren 53:14 Was zuerst automatisieren, was zuletzt

  7. Jul 28

    #8 Dann mach's dir halt selbst! Aber wo fängst du an?

    „Ich kann mir das selbst bauen." Schön. Aber ist das auch sicher, und wo fängst du überhaupt an? In #7 ging es ums Selbstbauen als Möglichkeit, ein CRM in 20 Stunden. Diesmal gehen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin einen Schritt zurück, zu der Frage, an der die meisten schon vorher hängen bleiben: Ich lebe nicht in der KI-Bubble, ich habe mein Daily Business, wie starte ich mit dem Thema, ohne mich zu verrennen? Kristof und Sebastian reißen die Themen an und ordnen ein, statt Rezepte auszugeben. Wo anfangen, statt womit bauen Über Sicherheit nachzudenken lohnt erst, wenn du weißt, welches System du überhaupt brauchst. Kristof beschreibt das Dreiphasenmodell aus der Praxis, Research, Konzeption, Umsetzung, mit Ausstiegspunkt nach jeder Phase. Ein emotionales Thema, kein rein technisches. Was, wenn die Empfehlung „warte" lautet? Anfang des Jahres ging OpenClaw durchs Netz, der KI-Agent von Peter Steinberger. Sofort kamen Anfragen zur Implementierung. Was darf so ein Agent auf deinem Rechner wirklich, und warum ist Abwarten manchmal die reifere Antwort als Losbauen? Nur weil es auf LinkedIn steht Von OpenClaw, das angeblich die Buchhaltung macht und nebenbei die Wohnung aufräumt, bis zur Hausverwaltung, die sich alles selbst programmiert hat: Wie ordnet man das ein, ohne FOMO? Fordere Integrationen ein Eine Software für alle Fälle wird es nie geben. Bekommen Anbieter, die zumachen, bald ein Problem? Und woran erkennst du als Nicht-ITler, ob dein Tool integrierbar ist? Das KI-Budget Add-on im IT-Topf, oder ein R&D-Budget, das kaum ein KMU führt? Und wer im Unternehmen ist eigentlich verantwortlich? Diese Folge ist spannend für dich, wenn du bei KI das Gefühl hast, hinten zu sein, und nicht weißt, mit welchem Schritt du anfängst. Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne. https://bricksandbots.riverside.com Kapitel 00:00 Kann ich mir das selbst bauen, und ist es dann sicher? 01:14 Was „eigene Software" konkret heißt 03:41 Sicherheit, Stabilität, Wartung 05:20 Die Hürden, die man vorher nicht sieht 06:44 Wilder Westen bei Angeboten und Preisen 09:00 Das Dreiphasenmodell: Research, Konzeption, Umsetzung 11:31 Gegenbeispiel: 15k Onboarding plus 5k monatlich 12:56 Warum Geschäftsführer oft nicht wissen, was sie wollen 18:26 OpenClaw eingeordnet 22:15 Nur weil es auf LinkedIn steht 23:30 Produktivsysteme sind kein Spielplatz 25:07 Die Hausverwaltung, die alles selbst gebaut hat 28:20 Was das für SaaS-Anbieter bedeutet 36:46 Faustregel: Wann lohnt sich Eigenbau? 39:10 Drei Wellen: PropTech, erste KI-Welle, jetzt 46:00 KI-Budget: Add-on oder R&D 49:32 Wer ist im Unternehmen eigentlich verantwortlich? 52:00 Wie damals beim Marketing

  8. Jul 20

    #7 Ein CRM in nur 20 Stunden entwickeln? Ist das Software-Slop?

    Ein Mitgründer setzt sich am Wochenende hin und baut in 20 Stunden das CRM nach, für das seine Firma bisher ein Jahresabo bezahlt hat. Das ist nicht einmal ein Scherz oder eine hochtrabende Zukunftsvision, sondern eine Geschichte aus der letzten Woche. Willkommen zu Teil 2 dieser Episodenaufnahme. In Folge 5 ging es darum, warum mehr KI nicht automatisch besseren Content bedeutet. Diesmal schauen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin auf die Seite, über die kaum jemand in der Immobilienbranche spricht: Was passiert, wenn nicht Texte und Bilder aus dem Prompt fallen, sondern fertige Software? Entwickler prompten anders Die ganze Branche übt Prompting für Content. Entwickler tun längst dasselbe, nur bekommen sie als Output keinen Text, sondern funktionierenden Code. Warum tun sie sich damit so viel leichter als alle anderen? Und was heißt es für den Markt, wenn Apps wie Pilze aus dem Boden schießen, während die Nutzerzahlen pro App sinken? Ein CRM in 20 Stunden Kristof erzählt die Geschichte hinter dem Wochenendprojekt: was das selbstgebaute System können muss, was es bewusst nicht kann und ob sich damit wirklich arbeiten lässt. Sebastian hält ein Angebot von vor sieben Jahren dagegen: 120.000 Euro für die Implementierung eines CRM-Systems. Wir sprechen darüber, was zwischen diesen beiden Zahlen passiert ist. Costs to Build vs. Costs to Buy Zwei Kostenlinien, die sich jahrzehntelang nie berührt haben, kreuzen sich gerade. Für welche Anwendungsfälle gilt das schon, für welche noch lange nicht? Und woran erkennt man den Unterschied, bevor man Geld versenkt? Der Maßanzug aus dem Online-Shop Von der Stange, maßgeschneidert oder etwas dazwischen: Die beiden diskutieren, warum die Analogie zum Anzugkauf erstaunlich gut auf Software passt und wo ihre Grenzen liegen. Wer kümmert sich um Integrationen und Wartung, wenn die Software plötzlich einem selbst gehört? Was der Knopfdruck nicht kann „Mach mir die perfekte Software" funktioniert nicht, da sind sich beide einig. Aber wie viel bleibt eigentlich noch an Handarbeit übrig, wenn man der KI Vorlagen, Datenstruktur und ein klares Ziel mitgibt? Ein aktuelles Migrationsprojekt liefert eine Antwort, mit der Sebastian selbst nicht gerechnet hätte. Diese Folge ist vor allem spannend für dich, wenn du gerade überlegst, welches Software-Abo du kündigst oder neu abschließt. Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne. https://bricksandbots.riverside.com #Immobilien #Proptech #KI #BricksAndBots #Podcast #Immobilienmakler #Wien

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