Auf alles ne Antwort

Deutsche Local Community des IREB e.V.

Oliver und Kim kennen sich seit über 15 Jahren, engagieren sich beide im IREB e.V. und diskutieren gerne über Fragen der Softwareentwicklung und des digitalen Wandels zwischen Hochschule und Industrie. Bei einem gemeinsamen Bier kam die Idee auf, diese Diskussion einfach mal als Podcast zu veröffentlichen. Es gibt nur ein Spielregel: Oliver bringt eine vorher unbekannte Frage mit und Kim gibt aus dem Stand auf alles ne Antwort. P.S.: Die Intromusik ist KI-generiert und wir mussten sie einige Male hören, aber dann hat sie uns gut gefallen. Wir hoffen, dass es euch auch so gehen wird.

Episodes

  1. Oct 18

    Jubiläumsrückblick mit Björn

    Zum Jubiläum blicken Oliver und Kim auf die Themen der ersten neun Folgen zurück. Zu Gast ist Björn, Projektleiter mit Blick auf die praktische Umsetzung. Björn hat sich alle neun Folgen nochmal angehört. Er bringt Fragen aus seiner Projektpraxis mit und lädt dazu ein, frühere Diskussionen weiterzudenken. Es geht nicht um abschließende Rezepte, sondern um Spannungen, die Teams und Organisationen immer wieder beschäftigen. Unterm Strich haben die Drei dann gut 75 Minuten diskutiert. Wenn ihr direkt zu einer Folge springen wollt, nutzt die Marken unten. In dieser Folge Warum Zertifikate eine gemeinsame Sprache schaffen können, Erfahrung aber nicht ersetzen Weshalb Anforderungen mehr brauchen als Tickets und warum Produktwissen aktuell bleiben muss Wann Homeoffice sinnvoll ist und wann gemeinsames Arbeiten vor Ort hilft Warum sich die Qualität von Anforderungen nicht auf eine einzelne Kennzahl reduzieren lässt Welche unsichtbare Arbeit Teams zusammenhält Was beim Einsatz von KI an Prüfung und Verantwortung bleibt Wie Führung, Regeln, Komplexität, Effizienz und Innovation zusammenhängen Zum Abschluss sammeln Oliver, Kim und Björn Themen, die eine spätere Vertiefung verdienen: von Fehlerkultur über Innovation bis zur Rolle von Stakeholdern. Was würdet ihr aus den bisherigen Folgen weiterdiskutieren? Welche Erfahrungen habt ihr mit Anforderungen, Zusammenarbeit, KI oder komplexen Organisationsregeln gemacht? Gebt uns gern Feedback und schickt Themenwünsche für kommende Folgen per LinkedIn an Oliver oder Kim. Kapitel 00:00 Intro 01:31 Björn und der Rückblick 02:52 Folge 1 Zertifikate und RE Haltung 11:25 Folge 2 Dokumentation und Jira 18:47 Folge 3 Homeoffice und Zusammenarbeit 27:57 Folge 4 Gute Anforderungen messen 33:57 Folge 5 Unsichtbare Arbeit im Projekt 41:02 Folge 6 KI und Verantwortung 53:02 Folge 7 Führung als Kompetenz 60:05 Folge 8 Komplexität und Organisationen 69:38 Folge 9 Effizienz und Innovation 74:59 Fazit und weitere Themen 76:55 Outro

    Jubiläumsrückblick mit Björn
  2. Oct 4

    Maximal effizient – und trotzdem innovativ?

    Kann ein Unternehmen gleichzeitig maximal effizient und wirklich innovativ sein? Oliver Hehlert stellt Kim Lauenroth diese Frage – Kims spontane Antwort: „Ich würde sagen, nein.“ Im Gespräch geht es um freie Kapazitäten, die Grenzen starrer Kennzahlen und die Frage, ob KI-gestützte Beschleunigung schon Innovation ist. Oliver und Kim diskutieren, warum Ideen nicht nur entstehen, sondern auch getestet, bewertet und bei Bedarf gestoppt werden müssen – und weshalb eine ehrliche Fehlerkultur mehr verlangt als das Feiern kleiner, billiger Fehler. Hört selbst, warum nicht Effizienz der Gegner von Innovation sein muss, sondern die vollständige Verplanung eines Unternehmens. Links Gunter Dueck, Schwarmdumm, https://www.campus.de/schwarmdumm/CAM46264 Donald G. Reinertsen: The Principles of Product Development Flow, https://archive.org/details/principlesofprod0000rein Kapitelmarken 00:00 Intro und Leitfrage 01:35 Effizienz und Innovation neu denken 03:44 Wie viel Unordnung braucht Entwicklung? 05:36 KI: Innovation oder effizientere Vergangenheit? 06:09 Kennzahlen und fehlender Freiraum 08:08 Ideen finden, prüfen und stoppen 09:04 Was ist überhaupt Innovation? 11:26 Warum volle Auslastung Prozesse bremst 14:05 Unsicherheit budgetieren und Experimente beenden 15:28 Produktideen als Zukunftskapital 17:05 Lokale Experimentierbudgets 18:42 Risiko, Nutzen und Entscheidungsräume 20:36 Ökonomisches Innovationsmanagement 22:09 Fehlerkultur und Lernen 24:08 Zwei Formen von Ökonomie 25:15 Braucht es Innovationsabteilungen? 27:00 Drei Regeln für innovative Effizienz 28:34 Fazit: Freiraum und echter Nutzen 29:29 Outro

    Maximal effizient – und trotzdem innovativ?
  3. Sep 20

    Warum machen kluge Menschen dumme Organisationen?

    Warum entstehen in Unternehmen manchmal schlechte Ergebnisse, obwohl alle Beteiligten vernünftig handeln und gute Absichten haben? Oliver Hehlert stellt Kim Lauenroth diese Frage. Die beiden sprechen über Prozesse, Kennzahlen und lokale Optimierung – aber auch über Verantwortung, Konsens und die Grenzen von Beteiligung. Es geht darum, warum Prozesse unverzichtbar sind, wann sie menschliche Urteilskraft verdrängen und wie Organisationen wieder klüger entscheiden können. Hört selbst, warum nicht Menschen das Problem sein müssen, sondern oft das Zusammenspiel aus Regeln, Rollen, Zielsystemen und ungeklärten Entscheidungswegen. Links Systemisches Konsensieren: https://www.systemisch-konsensieren.at/ Amy Edmondson: Psychological Safety and Learning Behavior in Work Teams https://web.mit.edu/curhan/www/docs/Articles/15341Readings/OrganizationalLearningandChange/Edmondson1999Psychological_safety.pdf Kapitelmarken 00:00 Intro und Leitfrage 01:17 Wenn kluge Menschen unvernünftig enden 02:50 Prozesse und ihr Zweck 06:47 Regeln, Automatisierung und Urteilskraft 10:00 Teilinteressen und lokale Optimierung 13:34 Was organisatorische Dummheit bedeutet 14:48 Verantwortung und Entscheidungen 16:05 Konsens oder klare Entscheidung 17:10 Alternativen und Konsensieren 19:13 Beteiligung und ihre Grenzen 21:27 Psychologische Sicherheit 22:17 Drei Prinzipien für klügere Organisationen 23:32 Fazit: Prozesse mit Urteilsspielraum 24:37 Outro

    Warum machen kluge Menschen dumme Organisationen?

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Oliver und Kim kennen sich seit über 15 Jahren, engagieren sich beide im IREB e.V. und diskutieren gerne über Fragen der Softwareentwicklung und des digitalen Wandels zwischen Hochschule und Industrie. Bei einem gemeinsamen Bier kam die Idee auf, diese Diskussion einfach mal als Podcast zu veröffentlichen. Es gibt nur ein Spielregel: Oliver bringt eine vorher unbekannte Frage mit und Kim gibt aus dem Stand auf alles ne Antwort. P.S.: Die Intromusik ist KI-generiert und wir mussten sie einige Male hören, aber dann hat sie uns gut gefallen. Wir hoffen, dass es euch auch so gehen wird.

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