Hoaxilla - Der skeptische Podcast

Alexa & Alexander

Der skeptische Podcast - Hoaxilla beschäftigt sich mit Modernen Sagen (Urban Legends), Medien, Kultur und Wissenschaft aus Sicht der Skeptiker-Bewegung ohne sich dabei selbst zu ernst zu nehmen.

  1. Sep 30

    Hoaxilla #388 – (R)Evolution der Menschheit

    Im Jahr 2013 entdeckte der Paläoanthropologe Lee Berger in der Rising-Star-Höhle, die sich im Gebiet der sogenannten „Wiege der Menschheit“ in Südafrika befindet, mehrere Skelette und veröffentlichte 2015 seine Befunde. Er publizierte die Entdeckung einer bisher unbekannten, ausgestorbenen Art der Gattung Homo, der er den Namen Homo naledi gab. Das Verblüffende war seine Schlussfolgerung, dass diese Art bereits Bestattungen vornahm, obwohl ihr Gehirn, in der Größe, dem eines Schimpansens entsprach. Ein derartiges Verhalten war bis dahin nur weiterentwickelten Homo-Arten zugeschrieben worden. Doch seine Schlussfolgerungen wurden und werden kritisiert, und nicht alle Wissenschaftler*innen teilen diese Interpretation der Funde. Wir haben uns die Diskussion und die zum Teil tatsächlich bahnbrechenden, aber auch umstrittenen Ergebnisse einmal genauer und kritisch angeschaut. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung: Die CampfireFM App findet ihr hier QUELLEN: Story der Woche: Gibt es Elefantenfriedhöfe Thema der Woche: Homo Naledi in der deutschen Wikipedia Lee Berger in der deutschen Wikipedia Video mit Vortrag von Berger: Everything We Know About Our Human Origins Wiege der Menschheit in der deutschen Wikipedia Homo floresiensis in der deutschen Wikipedia Spektrum: Mysteriöser Urmensch: Warum sind alle bekannten Homo naledi weiblich? Max Planck Gesellschaft: Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika Süddeutsche: Was über Kultur bei Tieren bekannt ist Nih: Evidence for deliberate burial of the dead by Homo naledi> The age of Homo naledi and associated sediments in the Rising Star Cave, South Africa John Hawks: Looking at the hypothesis of deliberate deposition for Homo naledi Elifesciences: Reviews Elifesciences: Evidence for deliberate burial of the dead by Homo naledi Elifesciences: Peer Reviews Elifesciences: Burials and engravings in a small-brained hominin, Homo naledi, from the late Pleistocene: contexts and evolutionary implications Sciencedirect: Skull diversity in the Homo lineage and the relative position of Homo naledi Griffith University: No scientific evidence for cognitively advanced behaviours and symbolism by Homo naledi Anthropogeny: No Sedimentological Evidence for Deliberate Burial by Homo naledi – A Case Study Highlighting the Need for Best Practices in Geochemical Studies Within Archaeology and Paleoanthropology Sciencedirect: Homo naledi pollical metacarpal shaft morphology is distinctive and intermediate between that of australopiths and other members of the genus Homo Researchgate: The Evolutionary Relationships And Age Of Homo Naledi An Assessment Using Dated Bayesian Phylogenetic Methods Body size, brain size, and sexual dimorphism in Homo naledi from the Dinaledi Chamber Sciencedirect: Homo naledi pollical metacarpal shaft morphology is distinctive and intermediate between that of australopiths and other members of the genus Homo Sciencedirect: No scientific evidence that Homo naledi buried their dead and produced rock art Science: Ancient Human Relative Really Bury Dead Nature: Sharp criticism of controversial ancient-human claims tests eLife’s revamped peer-review model Scientificamerican: Controversy and Excitement Swirl around New Human Species Dailyprincetonian: A research team’s finding of pre-human burial sites was publicly lauded. Then came the peer reviews. Elifesciences: Scientific Publishing: The first year of a new era New Homo naledi evidence supports intentional burial practices Sciencedaily: Homo naledi's surprisingly young age opens up more questions on where we come from Scitechdaily: Rethinking Human Ancestry: New Study Challenges Homo naledi Burial Claims

  2. Sep 6

    Hoaxilla #387 – Der Magier, der Rommel besiegte

    Heute beschäftigen wir uns mit der Biografie von Jasper Maskelyne, der in den 30er Jahren in dritter Generation die damals in Großbritannien sehr bekannte Magierfamilie auf der Bühne vertrat. Doch mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wollte er ab 1939 seinem Land mit seinen magischen Fähigkeiten im Kampf gegen die Nazis helfen. Er landete bei der Camouflage-Einheit der Royal Engineers und soll mit Hilfe seiner „magischen Fähigkeiten“ nicht nur den Hafen von Alexandria versetzt und damit deutsche Bomben ins Leere fallen gelassen haben. Er soll auch durch ein von ihm fingiertes Täuschungsmanöver den „Wüstenfuchs“ Erwin Rommel getäuscht und den Nazis damit eine schmerzhafte Niederlage zugefügt haben. All diese Geschichten finden sich in seiner Biografie. Doch sind diese Abenteuer wirklich wahr – oder täuschte Maskelyne auch hier? Wir haben versucht, die Wahrheit nach mehr als 80 Jahren ans Licht zu bringen. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung: Die CampfireFM App findet ihr hier QUELLEN: Story der Woche: Führte Henry Heimlich Menschenexperimente durch? Thema der Woche: Jasper Maskelyne in der deutschen Wikipedia Jasper Maskelyne in der englischen Wikipedia Royal Engineers in der englischen Wikipedia Warhistoryonline: An Actual Magician Who Wanted to Outsmart the Germans:: The WWII Legend of Jasper Maskelyne Warfarehistorynetwork: Magic in the Desert> Cabinetmagazine: Deceptionists at War Operation Bertram in der englischen Wikipedia Cabinetmagazine: Deceptionists at War YouTube: Jasper Maskelyne (1937) YouTube: The War Illusionist YouTube: Magic At War

  3. Aug 14

    Hoaxilla #386 – Das Acali-Experiment

    1973 reiste der mexikanische Anthropologe Santiago Genovés gemeinsam mit zehn Freiwilligen auf einem winzigen Floß über den Atlantik. Die Reise dauerte 101 Tage, ohne jede Privatsphäre, ohne Bücher oder die Möglichkeit der Ablenkung, dafür mit dutzenden Fragebögen zu Sex und Aggression. Sein Ziel: Konflikte provozieren und daraus Erkenntnisse über die Wurzeln menschlicher Gewalt gewinnen, um die Formel für den Weltfrieden zu finden. Doch statt Eskalation erlebte die bunt gemischte Crew vor allem Solidarität – während sich der eigentliche Konflikt gegen den Versuchsleiter selbst richtete. Die Presse betitelte das Ganze schließlich reißerisch als das „Sex-Floß“. Was war die Idee hinter diesem einzigartigen Sozialexperiment, wie lief die Reise tatsächlich ab, und was sagt uns die Geschichte über Wissenschaft, Sensationsgier und die Grenzen von Feldforschung? Wir haben uns das Acali-Experiment ganz genau angesehen. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung: Die CampfireFM App findet ihr hier QUELLEN: Story der Woche: Gibt es eine Studie zum Strömungsverhalten von Schuhen? Thema der Woche: Das Acali-Experiment in der deutschen Wikipedia Das Acali-Experiment in der englischen Wikipedia Archive: The Acali experiment : five men and six women on a raft across the Atlantic for 101 days : Genovés, Santiago : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive YouTube: THE RAFT / FLOTTEN (Trailer) 20min: Das bizarre Sozialexperiment, das als «Sex-Floss» in die Geschichte einging This Media Online: Coup D’états and Camaraderie: The Acali Raft Experiment The Guardian: Mutiny on the Sex Raft: how a 70s science project descended into violent chaos Povmagazine: The Sex Raft: Rethinking ‘One of the strangest group experiments of all time’ Forbes: The 1973 Raft Experiment, Sex And Sedition At Sea, Now A Fascinating Film Uni Leipzig: Beobachtungen Beobachtung YouTube: Wissenschaftliches Arbeiten 19 Study Smarter: Anthropologische Methodik Forschung und Lehre: Isolationsstudie nach 100 Tagen abgeschlossen Auf Distanz 0126: Anika Mehlis – Analog-Astronautin YouTube: The Weird & Dirty Social Experiment

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