NZZ Quantensprung

Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören? Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird? Passend zum Podcast erscheint jeden Freitag der NZZ Quantensprung-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Hier könnt ihr euch kostenlos anmelden.

  1. 28.11.2025

    KI aus dem All: Techfirmen schiessen Rechenzentren in den Weltraum

    Am 2. November hat eine SpaceX-Rakete einen besonderen Satelliten in den Orbit gebracht: Starcloud-1 umkreist nun in 350 Kilometern Höhe die Erde. An Bord hat er den leistungsstärksten KI-Computerchip, der jemals ins All flog. Auf der Erde stecken Hunderttausende dieser Chips in riesigen Rechenzentren, in denen Chatbots wie Chat-GPT trainiert werden. Der eine Chip reicht, um zu zeigen: KI-Berechnungen könnten auch im Weltraum laufen. Wir fragen uns: Lassen sich so die Energieprobleme von KI lösen? Host: Lena Waltle Co-Host: Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Wissenschaftsjournalist In dieser Folge hörst du ausserdem: - Philip Johnston, CEO von Starcloud - Michael Gschweitl forscht an der ETH Zürich an Raumfahrtsystemen und ist Technical Lead beim Startup Inkubator der ETH und ESA Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/ *Wir haben im Podcast von Gigawatt pro Jahr gesprochen. Das ist nicht korrekt: Die Einheit Gigawatt bezieht sich auf die kontinuierliche Leistung, die ein Kraftwerk liefert, nicht auf die Gesamtmenge Energie, die es über einen bestimmten Zeitraum - zum Beispiel ein Jahr - produziert. Für die gesamte Energiemenge spricht man von Gigawattstunden. In diesem Fall würde eine 5-GW-Solaranlage kontinuierlich so viel Strom liefern wie 5 Kraftwerke. Die Energiemenge über ein Jahr würde man ausrechnen, indem man diese 5 Gigawatt mit der Anzahl Betriebsstunden in einem Jahr multipliziert. Wenn man für ein Jahr 8000 Betriebsstunden annimmt, würde das also 40 000 Gigawattstunden - oder 40 Terawattstunden - ergeben.

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  2. 21.11.2025

    Wie eine Covid-Impfung das Leben von Krebspatienten verlängert – und uns einer Impfung gegen Krebs näherbringt

    Selten sind Nachwirkungen der Covid-Pandemie so erfreulich. Es zeigt sich: Wenn Krebspatienten während ihrer Behandlung auch eine Covid-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff bekommen haben, dann lebten sie länger. Nach über zwanzig Jahren Forschung könnte ausgerechnet die Corona-Pandemie der mRNA-Impfung gegen Krebs zum Erfolg verhelfen. **Wir fragen uns**: Ist das ein Schritt hin zur Heilung von Krebs? Host: Lena Waltle Gast: Stephanie Lahrtz, NZZ-Wissenschaftsjournalist In dieser Folge hörst du ausserdem: - Niels Halama, Leiter der Abteilung Translationale Immuntherapie am Krebsforschungszentrum in Heidelberg - Carole Bourquin, Professorin für Pharmakologie an der Universität Bern Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff zur Impfung gegen Krebs. **NZZ LIVE** Gesundheit und Geopolitik – wie sicher ist Europas Versorgung mit Medikamenten? **Wann**: 27. November 2025 im NZZ Foyer in Zürich Das Event ist schon fast ausverkauft – aber für treue Quantensprung-Hörer habe ich zwei Tickets beiseite gelegt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt mir an quantensprung@nzz.ch - die Gewinner benachrichtigen wir. Und für alle anderen: wer schnell ist, kann über [NZZ Live](https://live.nzz.ch/de/events/r/gesundheit-und-geopolitik-wie-sicher-ist-europas-versorgung-mit-medikamenten) noch ein Ticket buchen.

    24 мин.
  3. 31.10.2025

    Wie die Wettervorhersage mit KI immer präziser wird

    Wie kann eine KI das Wetter präzise vorherzusagen, wenn sie noch nicht einmal das Prinzip der Schwerkraft versteht? Der Hurrikan «Melissa» traf am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde die Karibikinsel Jamaika. Es ist einer der stärksten Wirbelstürme, die je im Atlantik beobachtet wurden. Vier Meter hohe Sturmfluten und heftiger Regen überfluten Küstenorte, vielerorts brach die Stromversorgung zusammen. Die rund drei Millionen Einwohner der Insel waren vorbereitet - so gut es eben ging. Denn seit Tagen war klar: Der Sturm triff den Süden der Insel. Trotz seiner ungewöhnlichen Route konnte der Verlauf des Hurrikans ziemlich genau vorhergesagt werden – mit künstlicher Intelligenz. Ob Hurrikans oder Unwetter auf der Wanderung – auf Basis der Wetterprognosen fällen wir täglich Entscheidungen. Der Klimawandel macht Wetterextreme, Starkregen und Gewitter wahrscheinlicher. Je besser die Vorhersagen, desto eher sind Schutzmassnahmen möglich. KI verspricht grosses Potenzial mit präziseren Frühwarnsysteme Leben zu retten. Host: Lena Waltle Gast: Sven Titz, Meteorologe und NZZ-Wissenschaftsredaktor In dieser Folge hörst du ausserdem: - Peter Knipperts, Professor am Karlsruher Institut für Technologie - Peter Düben, Leiter der Abteilung Erdsystem Modelle beim Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen Unseren Test zu den Wetterapps findest du in der [NZZ].(https://www.nzz.ch/technologie/wetter-apps-im-ueberblick-warum-unterscheiden-sich-die-prognosen-ld.1635366) Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Dort findest du weitere Artikel und Inspiration aus dem Wissenschaftsressort. Mails an quantensprung@nzz.ch

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Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören? Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird? Passend zum Podcast erscheint jeden Freitag der NZZ Quantensprung-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Hier könnt ihr euch kostenlos anmelden.

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