boys do cry

Nico Rossmann, Adrian Draschoff

"boys do cry" ist ein Podcast über mentale Gesundheit, Glück und das echte Leben – mit Herz, Verstand und einer Prise Humor. Ein Podcast über das, was oft zu kurz kommt: echte Gespräche über mentale Gesundheit, innere Balance, Stressbewältigung und all die leisen wie lauten Gefühle, die das moderne Leben mit sich bringt. Ob Glück oder Trauer, Liebeskummer oder Lebensfreude, Burnout oder Balance – wir reden drüber. Offen, ehrlich, informiert, reflektiert und immer mit einem Augenzwinkern.

  1. May 29

    Imposter-Gefühl: Du kannst mehr als du denkst!

    Kennst du das Gefühl, dass du eigentlich ganz gut in dem bist, was du tust – und trotzdem jederzeit auffliegen könntest? Dass andere dich kompetent, erfolgreich oder talentiert finden, du selbst aber denkst: „Wenn die wüssten …“ Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Ausgehend von einem Social-Media-Spiel über „Imposters“ landen wir bei einem Gefühl, das viel ernster ist, als es erstmal klingt: dem Imposter-Selbstkonzept – also diesem ständigen inneren Zweifel, den eigenen Erfolg gar nicht verdient zu haben und nur durch Glück, Zufall oder gute Umstände da gelandet zu sein, wo man gerade steht.Wir reden darüber, warum dieses Hochstaplergefühl so viele Menschen betrifft, obwohl es keine psychische Krankheit ist – und warum es trotzdem richtig belastend werden kann. Es geht um Perfektionismus, Prokrastination, Selbstzweifel, Lob, das nicht ankommt, und um die Frage, warum selbst erfolgreiche Menschen wie Michelle Obama oder Albert Einstein an sich gezweifelt haben. Wir sprechen über unsere eigenen Erfahrungen mit dem Gefühl, nicht gut genug zu sein, über Schulzeit, Job, Bühne, Bücher, Podcast, Familie – und darüber, warum man sich selbst oft kleiner macht, als man eigentlich ist.Am Ende geht’s aber natürlich nicht nur ums Erkennen, sondern auch ums Verändern: Wie kommt man da raus? Wie lernt man, Erfolge wirklich sich selbst zuzuschreiben? Wie geht man mit Fehlern um, ohne direkt alles infrage zu stellen? Und wie schafft man es, Lob mal nicht wegzuwischen, sondern tatsächlich anzunehmen? Eine Folge über Selbstwert, alte Glaubenssätze, innere Unsicherheit – und über die vielleicht tröstlichste Erkenntnis von allen: Du bist wahrscheinlich viel kompetenter, als du selbst glaubst.Hier der Link zum Imposter Selbsttest: https://paulineroseclance.com/pdf/IPTestandscoring.pdf

    57 min
  2. May 15

    Kritik – wie wir besser mit ihr umgehen

    Kennst du das Gefühl, dass dich Kritik sofort mitten ins Herz trifft – obwohl du eigentlich weißt, dass dein Gegenüber vielleicht gar nicht dich meint, sondern nur eine konkrete Sache?In dieser Folge sprechen wir über Kritikfähigkeit – also darüber, warum uns Kritik oft so heftig erwischt, warum wir sofort in den Verteidigungsmodus gehen, Tränen in die Augen bekommen, dichtmachen oder zurückschießen, obwohl wir tief drin eigentlich schon wissen: Das führt gerade zu gar nichts. Der Anlass kommt direkt aus dem Leben: ein Muttertag, der ganz anders lief als geplant, ein Gespräch, das eskaliert ist, und die ehrliche Frage, warum sich solche Momente oft nach einem alten, vertrauten Muster anfühlen.Wir reden darüber, was Kritik eigentlich ist, warum sie sich so schnell wie ein Angriff auf unsere ganze Person anfühlt und wieso unser Körper oft viel schneller reagiert als unser Verstand. Es geht um kindliche Prägungen, alte Glaubenssätze, Harmoniesucht, Perfektionismus und dieses Gefühl, am liebsten einfach aus der Situation fliehen zu wollen. Gleichzeitig schauen wir darauf, warum nicht jede Kritik automatisch wahr ist, wie man zwischen Kritik und Feedback unterscheiden kann und weshalb es so wichtig ist, nicht sofort mit den eigenen „Birnen“ zurückzuwerfen, wenn einem gerade ein „Apfel“ hingeworfen wurde.Am Ende geht’s aber vor allem darum, wie wir besser mit Kritik umgehen können: kurz atmen statt direkt feuern, zuhören statt gewinnen wollen, nachfragen statt dichtmachen – und lernen, dass Kritik nicht automatisch bedeutet, dass mit uns als Mensch etwas nicht stimmt. Eine Folge über Beziehung, Selbstwert, innere Kinder, verletzte Egos und die vielleicht wichtigste Frage überhaupt: Wie schaffen wir es, Kritik nicht nur auszuhalten – sondern vielleicht sogar etwas daraus mitzunehmen?

    1h 3m
  3. May 4

    Mental Load – Wenn im Kopf nie Feierabend ist

    Kennst du das Gefühl, eigentlich gar nichts „Großes“ gemacht zu haben – und trotzdem komplett erschöpft zu sein? Dann könnte es sein, dass nicht dein Kalender voll ist, sondern dein Kopf. In dieser Folge sprechen wir über Mental Load – also über all die unsichtbaren To-dos, die ständig im Hintergrund mitlaufen: an den Einkauf denken, Geburtstage im Kopf haben, Termine koordinieren, den Haushalt organisieren, sich um Kinder, Familie, Arbeit und das ganze Alltags-Backoffice kümmern. Eben nicht die Aufgabe selbst, sondern das permanente Mitdenken davor, danach und dazwischen. Und genau das kann auf Dauer richtig belasten. Wir reden darüber, warum Mental Load oft so schwer greifbar ist und gerade deshalb so unterschätzt wird. Warum viele Paare darüber aneinandergeraten, obwohl eigentlich beide ihr Bestes geben. Warum Frauen davon statistisch immer noch häufiger betroffen sind als Männer. Und wie schnell aus „Ich sag dir das nur kurz“ plötzlich noch mehr Gewicht auf den Schultern der anderen Person landet. Dabei wird’s wie immer persönlich: Wir sprechen über unsere eigenen vollen Köpfe, über Beziehungen, Kommunikation, Verantwortung, Care-Arbeit, Familienalltag, alte Rollenbilder – und sogar über eine Astronautin auf der ISS, die aus dem All wegen Haushaltsfragen angerufen wurde. Ja, wirklich. Am Ende geht’s aber nicht nur darum, was uns überfordert – sondern auch darum, was helfen kann: besser verteilen, klarer kommunizieren, Verantwortung wirklich abgeben, Perfektion rausnehmen und den eigenen Kopf mal ein bisschen entlasten. Eine Folge über das unsichtbare Gewicht, das so viele mit sich herumtragen – und darüber, warum es manchmal schon ein riesiger Schritt ist, wenn man endlich sagen kann: Ich kann gerade nicht alles gleichzeitig tragen. Und ganz nebenbei erzählen wir auch, warum ihr uns ab jetzt im Zwei-Wochen-Rhythmus hört.

    1h 10m
  4. Apr 24

    Alles hat zwei Seiten - warum Gegensätze uns stark machen

    Warum wollen wir im Leben eigentlich immer nur die schöne Hälfte? Licht ohne Dunkelheit. Glück ohne Trauer. Mut ohne Angst. Aber was, wenn genau das gar nicht funktioniert? In dieser Folge sprechen wir über Polaritäten – also über diese Gegensätze, die sich auf den ersten Blick widersprechen, in Wahrheit aber zusammengehören. Der Anlass kommt direkt aus dem Leben: Ein Satz von Nicos Schmerztherapeutin – „ohne Regen gibt es keinen Regenbogen“ – hat bei uns etwas ausgelöst und uns direkt zu Adrians Buch “Die sieben Türen” geführt. Darin geht es genau um diese großen Paare des Lebens: Licht und Dunkelheit, Mut und Angst, Liebe und Hass, Glück und Trauer, das Jetzt und die Unendlichkeit, Alles und Nichts, Leben und Tod. Und genau an diesen sieben Türen hangeln wir uns in dieser Folge entlang. Wir reden darüber, warum uns ständig eingeredet wird, wir müssten einfach nur glücklich, positiv und „im Licht“ sein – obwohl wir viele Dinge ohne ihre Gegenseite gar nicht verstehen oder wertschätzen könnten. Es geht um Depression und Heilung, um den Mut, durch die Angst zu gehen, um Trauer, die nicht falsch ist, sondern zeigt, dass etwas wichtig war, und um die Frage, warum Endlichkeit dem Leben überhaupt erst Gewicht gibt. Dabei wird’s persönlich, philosophisch, manchmal popkulturell – und wie immer ehrlich, witzig und nachdenklich. Eine Folge über das große Dazwischen und darüber, warum das Leben vielleicht genau dann leichter wird, wenn wir aufhören, immer nur eine Seite haben zu wollen.

    1h 5m
  5. Apr 19

    Authentizität – Wann sind wir wirklich wir selbst?

    Kennst du das Gefühl, dass du im Alltag oft funktionierts – aber nicht immer wirklich du selbst bist? Dass du in manchen Momenten eine Rolle spielst, dich anpasst, Erwartungen erfüllst oder einfach die Version von dir zeigst, die gerade am besten in die Situation passt? In dieser Folge sprechen wir über Authentizität – also darüber, wann wir wirklich wir selbst sind und wann wir eher eine Maske tragen. Der Anlass kommt direkt aus dem Leben: Wir waren am Wochenende in München zu Gast beim 10-jährigen Podcast-Jubiläum von Laura Malina Seiler in der Olympiahalle – ein Abend voller Energie, Meditation, Live-Coachings und Gedanken, die bei uns noch lange nachgewirkt haben. Vor allem ein Bild ist hängen geblieben: die Vorstellung eines inneren Raums, in dem wir ganz wir selbst sind – und wie schwer es oft ist, diesen Raum wirklich zu betreten. Wir reden darüber, warum wir schon früh lernen, uns anzupassen, weshalb Rollen erstmal nichts Schlechtes sind und ab wann sie anfangen, uns von uns selbst zu entfernen. Es geht um Kindheit, Familie, Job, Beziehungen, Freundschaften, Bühne, Social Media – und sogar um diesen Podcast. Wir fragen uns, wie viel Anpassung normal ist, warum Authentizität nicht bedeutet, ungefiltert alles rauszuhauen, und wieso es manchmal so weh tun kann, nicht man selbst zu sein. Dabei wird es persönlich: Es geht um alte Muster, um Masken, um Depression, um das Gefühl, sich selbst irgendwann aus den Augen verloren zu haben – und um die Frage, wie man Schritt für Schritt wieder näher bei sich ankommt. Am Ende bleibt vielleicht vor allem diese Erkenntnis: Authentisch sein ist kein Schalter, den man einmal umlegt. Es ist Übung. Jeden Tag ein bisschen. Mal ein ehrliches Nein. Mal ein echter Satz. Mal ein kleiner Schritt näher zu dem Menschen, der man eigentlich schon immer war. Eine Folge über Rollen, Schutzmechanismen, Mut und die vielleicht wichtigste Frage überhaupt: Wer bist du, wenn du aufhörst, nur zu funktionieren?

    1 hr
  6. Apr 11

    Ich brauche Hilfe! - Wie du einen Therapieplatz findest

    In dieser Folge sprechen wir darüber, wie man sich Hilfe holt, wenn es mental nicht mehr nur „eine stressige Phase“ ist, sondern wirklich zu viel wird. Dabei geht es auch ganz persönlich um Nicos Weg durch Panikattacken, Depression, Klinik, Therapie und den langen Prozess zurück ins Leben. Gleichzeitig wollen wir die Folge so konkret wie möglich machen: Welche ersten Schritte gibt es überhaupt? Wo kann man anrufen? Wie kommt man an eine psychotherapeutische Sprechstunde? Was ist der Unterschied zwischen ambulanter Therapie, Klinik, Tagesklinik und Coaching? Und was macht man, wenn man merkt, dass man gerade nicht mehr warten kann? Eine Folge für alle, die selbst betroffen sind, jemanden unterstützen wollen oder einfach besser verstehen möchten, wie psychische Hilfe in Deutschland überhaupt funktioniert – persönlich, offen und hoffentlich ein bisschen entlastend. Wichtige Anlaufstellen aus der Folge: 116117 – Patientenservice / ärztlicher Bereitschaftsdienst und Terminservice für psychotherapeutische Sprechstunden. Offiziell über den Patientenservice 116117 TelefonSeelsorge – kostenfrei, anonym, rund um die Uhr erreichbar unter 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123. Auch Chat und Mail sind möglich. therapie.de – Therapeutinnen- und Psychotherapeutinnen-Suche mit Filter nach Ort, Thema und Angebot. Landespsychotherapeutenkammern – Überblick über die Landeskammern über die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK). Kassenärztliche Vereinigungen der Bundesländer – Übersicht der Landes-KVen über die KBV.

    1h 4m

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"boys do cry" ist ein Podcast über mentale Gesundheit, Glück und das echte Leben – mit Herz, Verstand und einer Prise Humor. Ein Podcast über das, was oft zu kurz kommt: echte Gespräche über mentale Gesundheit, innere Balance, Stressbewältigung und all die leisen wie lauten Gefühle, die das moderne Leben mit sich bringt. Ob Glück oder Trauer, Liebeskummer oder Lebensfreude, Burnout oder Balance – wir reden drüber. Offen, ehrlich, informiert, reflektiert und immer mit einem Augenzwinkern.

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