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derfinanzplaner, sponsored by Caveo AG

Wir meckern gerne, wenn’s im Restaurant zu teuer war, über die eigene Vorsorge schweigen wir lieber. Dabei ist Geld ist ein hochinteressantes Thema. Man kann es aus wirtschaftlichen, psychologischen oder philosophischen Aspekten betrachten. Zu fast jeder Meinung gibt es eine Gegenmeinung. Höchste Zeit für einen Podcast, der allen Ansichten und Tipps eine Bühne bietet. Hier ist er: derfinanzplaner aka Philippe Muntwyler lädt ab sofort interessante Köpfe ein und fragt ihnen Löcher in den Bauch, aber nicht ins Portemonnaie.

  1. Aug 7

    48| Jill Wick: Cybersecurity beginnt beim Menschen – wie entsteht eine echte Sicherheitskultur?

    Cyberangriffe werden technisch immer raffinierter. Doch einer der entscheidenden Faktoren bleibt der Mensch. Wie schaffen es Unternehmen also, ihre Mitarbeitenden nicht nur zu schulen, sondern tatsächlich eine nachhaltige Sicherheitskultur aufzubauen? In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Jill Wick, Expertin für Cyberpsychologie und Security Awareness sowie Autorin des neuen Buches «Security-Awareness-Tools – Für eine starke Sicherheitskultur». Im Gespräch geht es darum, warum klassische Pflichtschulungen oft zu kurz greifen, wie unterschiedliche Zielgruppen innerhalb eines Unternehmens angesprochen werden sollten und weshalb gute Security Awareness auch etwas mit Psychologie, Kommunikation und sogar Branding zu tun hat. Jill erklärt, wie Unternehmen Social-Engineering-Simulationen sinnvoll einsetzen, wo dabei die ethischen Grenzen liegen und welche Rolle Gamification spielen kann. Wir sprechen darüber, wie Security-Verantwortliche bei der Geschäftsleitung Budget für ihre Massnahmen erhalten, welche KPIs tatsächlich etwas über die Sicherheitskultur aussagen und weshalb eine gute Fehlerkultur im Ernstfall entscheidend sein kann. Natürlich geht es auch um die Frage, wie künstliche Intelligenz Social Engineering verändert und ob wir uns in Zukunft überhaupt noch darauf verlassen können, eine manipulierte Nachricht, Stimme oder Person zuverlässig zu erkennen. Eine Folge über Cybersecurity, menschliches Verhalten und die Frage, wie Unternehmen aus Security Awareness echte Sicherheitskultur machen.

  2. Jul 24

    47| Rom ging nicht an einem Tag unter. Dein ETF-Depot vielleicht auch nicht | Gast: Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy

    Asset Management bedeutet weit mehr, als einfach die günstigste ETF-Strategie zu finden. In dieser Folge spreche ich mit Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy und CFA Charterholder, über Märkte, Machtverschiebungen und die Frage, was Anlegerinnen und Anleger aus der Geschichte für ihre heutige Vermögensstrategie ableiten können. Wir ziehen Parallelen zwischen dem Römischen Reich und der heutigen Weltordnung. Was geschieht, wenn wirtschaftliche Dominanz schwindet, politische Spannungen zunehmen und neue Machtzentren entstehen? Welche Rolle spielen Staatsverschuldung, Währungen, gesellschaftliche Stabilität, militärische Stärke und der Zugang zu Ressourcen? Dabei geht es nicht um einfache historische Wiederholungen. Geschichte kopiert sich nicht. Sie zeigt aber Muster, die uns helfen können, geopolitische Entwicklungen besser einzuordnen. Welche Auswirkungen könnten die wachsenden Spannungen zwischen den USA, China, Europa und anderen Regionen auf Aktienmärkte, Währungen und Portfolios haben? Wie robust ist eine Anlagestrategie, wenn sich die globale Ordnung verändert? Und ist ein vermeintlich breit diversifizierter ETF tatsächlich ausreichend, wenn Kapitalmärkte immer stärker von wenigen Unternehmen, Ländern und geopolitischen Interessen geprägt werden? Wir sprechen darüber, weshalb Asset Management nicht bei Kosten, Produkten oder vergangenen Renditen enden darf. Entscheidend ist, wie ein Portfolio auf unterschiedliche Zukunftsszenarien vorbereitet ist und ob die gewählte Strategie auch dann funktioniert, wenn die kommenden Jahrzehnte nicht wie die vergangenen aussehen. Aus Sicht der Finanzplanung bedeutet das: Es reicht nicht, eine möglichst günstige Anlage zu finden. Vermögen, Vorsorge, Liquidität, Risiken, Zeithorizonte und persönliche Ziele müssen zusammenspielen. Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem Depot und einer echten Vermögensstrategie. Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Und wer die Zukunft verstehen möchte, sollte manchmal zuerst einen Blick in die Vergangenheit werfen.

  3. Jun 26

    45| Versicherungen sind langweilig. Bis etwas passiert. | Joséphine Chamoulaud

    Versicherungen interessieren kaum jemanden – bis genau der Moment kommt, in dem sie entscheidend werden. Unfall, Schaden, Krankheit, Reisen, Selbständigkeit, Familie oder Tod: Versicherungen wirken oft trocken, kompliziert und bürokratisch. Gleichzeitig sind sie eines der relevantesten Versprechen im Leben. In dieser Folge spreche ich mit Joséphine Chamoulaud, CEO von Smile, über eine Branche, die viel wichtiger ist, als ihr Image vermuten lässt. Warum fühlt sich Versicherung für viele Menschen wie ein notwendiges Übel an? Hat die Branche ein Technologieproblem, ein Vertrauensproblem – oder eigentlich ein Mutproblem? Wir sprechen über digitale Einfachheit, Kundenerlebnis, Schadenfälle als Moment der Wahrheit und die Frage, was Versicherung heute wirklich verkaufen muss: Schutz, Convenience, Vertrauen – oder schlicht ein gutes Gefühl. Besonders spannend wird es dort, wo Digitalisierung auf Menschlichkeit trifft. Wann soll ein Prozess automatisiert sein? Und wann braucht es bewusst einen Menschen? Am Ende geht es um mehr als Policen und Prämien. Es geht um Vertrauen, Klarheit und die Zukunft einer Branche, die sich neu erklären muss, bevor andere es für sie tun. Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Und Versicherung ist nie nur ein Vertrag. Sie ist ein Versprechen für den Ernstfall – und genau dann zeigt sich, ob eine Marke wirklich hält, was sie verkauft.

  4. Jun 12

    44| Wie baut man Vermögen auf – ohne dabei das Leben zu verpassen? | Tobias Reichmuth

    Tobias Reichmuth denkt in langen Zeitachsen: Energieinfrastruktur, Bitcoin, Unternehmertum, Longevity – und vielleicht gerade deshalb immer auch über Endlichkeit. In dieser Folge spreche ich mit ihm über Vermögen, aber nicht im engen Sinn von Kontostand, Bewertung oder Exit. Sondern über Vermögen als Fähigkeit, Möglichkeiten zu schaffen, Risiken zu tragen, Wirkung zu entfalten – und trotzdem nicht zu vergessen, weshalb man das alles überhaupt tut. Wir sprechen über Herkunft und Hunger, über den Mythos Selfmade, über frühe Gründungen, SUSI Partners, Crypto Finance und die Frage, warum die Schweiz zwar sehr viel Kapital besitzt, aber manchmal erstaunlich wenig Risikofreude zeigt. Ist unser Sicherheitsdenken ein Standortvorteil – oder die eleganteste Form kollektiver Zurückhaltung? Und was unterscheidet ein gutes Unternehmen von einem echten Vermögenswert? Besonders persönlich wird es dort, wo Geld auf Zeit trifft. Was bedeutet Reichtum, wenn Gesundheit, Präsenz und Lebensqualität plötzlich wichtiger werden als die nächste Rendite? Tobias beschäftigt sich mit Longevity und der Idee, länger gesund zu leben. Doch genau daraus entsteht die entscheidende Gegenfrage: Baut man Vermögen, um das Leben zu verlängern – oder um es intensiver zu verstehen? Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Es ist gespeicherte Energie, geronnene Entscheidung, verdichtete Freiheit – und am Ende vielleicht die Frage, ob man Vermögen besitzt oder längst von seinen eigenen Ambitionen besessen wird.

  5. May 15

    42| Was sagt unser Umgang mit Geld über unsere Gesellschaft aus? – mit Cristian Cardoso

    Alle reden über Geld. Über Einkommen, Vermögen, Konsum und Rendite. Aber kaum jemand darüber, was Geld mit uns macht. Warum es motiviert, fasziniert, stresst – und manchmal sogar beschämt. In dieser Folge von derfinanzplaner spreche ich mit Cristian Cardoso, Sozialarbeiter, Soziologe und Experte für Schuldenprävention, über Geld als soziales und emotionales Phänomen. Wir gehen der Frage nach, warum Geld nie neutral ist, wie es Beziehungen, Status und Selbstwert beeinflusst und weshalb es zwar Handlungsspielräume schafft, aber auch Abhängigkeiten verstärken kann. Persönlich wird es beim Blick nach Argentinien, dem Herkunftsland seiner Eltern, wo Inflation nicht abstrakte Wirtschaftszahl, sondern Alltagserfahrung ist. Von dort schlagen wir die Brücke in die Schweiz: Wie geraten Menschen hierzulande in die Schuldenfalle? Welche Budgetfallen werden besonders unterschätzt? Warum sind Steuern, Krankenkasse, Leasing und digitale Konsumangebote oft gefährlicher, als sie wirken? Und weshalb ist Scham häufig der Moment, in dem finanzielle Probleme erst richtig eskalieren? Zudem sprechen wir über Cristians Buch zur Financial Literacy in der Sozialen Arbeit und diskutieren kritisch, wer Menschen in finanziellen Krisen eigentlich begleiten sollte: Sozialarbeitende, Finanzfachpersonen – oder beide gemeinsam? Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Es ist Freiheit und Druck, Werkzeug und Bewertung, Chance und Konflikt. Wer Geld verstehen will, muss deshalb nicht nur rechnen können – sondern auch den Menschen dahinter begreifen.

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Wir meckern gerne, wenn’s im Restaurant zu teuer war, über die eigene Vorsorge schweigen wir lieber. Dabei ist Geld ist ein hochinteressantes Thema. Man kann es aus wirtschaftlichen, psychologischen oder philosophischen Aspekten betrachten. Zu fast jeder Meinung gibt es eine Gegenmeinung. Höchste Zeit für einen Podcast, der allen Ansichten und Tipps eine Bühne bietet. Hier ist er: derfinanzplaner aka Philippe Muntwyler lädt ab sofort interessante Köpfe ein und fragt ihnen Löcher in den Bauch, aber nicht ins Portemonnaie.

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