68 episodes

Monatliches Freundinnengespräch zwischen Politik & Popkultur

Feuer & Brot Alice Hasters & Maximiliane Haecke

    • Society & Culture
    • 5.0 • 11 Ratings

Monatliches Freundinnengespräch zwischen Politik & Popkultur

    Friends - zeitlose Sitcom oder schlecht gealtert?

    Friends - zeitlose Sitcom oder schlecht gealtert?

    Bis heute zählt Friends zu den erfolgreichsten Serien in der TV-Geschichte. Und wenn sich der Cast wie vor ein paar Wochen zu einer Reunion wieder trifft, dann berichtet die Presse weltweit darüber. Friends ist für viele heute noch die perfekte Wohlfühl-Serie, obwohl sie vor 25 Jahren Premiere feierte und seit 15 Jahren abgedreht ist. Auch wir haben sie schon 1000 Mal geschaut. Was macht die Serie so zeitlos? Der Fokus auf Freundschaft, ein großer Hauptlast mit komplexen Charakteren und die gut geschrieben Szenen. Trotzdem kann man bei Weitem nicht alles an der Serie feiern. Die Serie bemüht sich wenig um Diversität, es gibt fatshaming, sowie homo- und transfeindliche Witze. Auf der anderen Seite zeigte Friends schon eine lesbische Hochzeit in einer Zeit wo gleichgeschlechtliche Ehe noch nicht legal war, thematisiert den Umgang mit Geld innerhalb von Freundschaften, normalisiert weibliche Lust und hinterfragt Männlichkeitsbilder. In dieser Folge schauen wir auf die guten wie die schlechten Seiten des Serien-Klassikers. 




    Shownotes: 


    Friends auf Netflix


    https://www.netflix.com/title/70153404 


    Queen Latifah über Living Single


    https://www.youtube.com/watch?v=J3qwRHb616I


    Lakeith Stanfield über Jay-Zs Moonlight und Friends bei Jimmy Fallon 


    https://www.youtube.com/watch?v=mxJ_O5gYcW4
     
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    • 1 hr 11 min
    Generationen - Warum sind Millenials so nervig und Boomer so fragil?

    Generationen - Warum sind Millenials so nervig und Boomer so fragil?

    Wir sind Millennials aka Generation Y und damit gehören wir zu einer Generation, die viel Augenrollen verursacht. Sagen wir mal so, das Image unserer Generation könnte besser sein: Gen Y gilt als egozentrisch, fragil, verhipstert, verwöhnt, faul und trotzdem haben wir alle Burn-Out. Wir machen - angeblich - aus jedem kleinen Unbehagen ein großes Politikum, tragen 15 Jahre später immer noch Skinny Jeans und werden dafür von Gen Z auf Tiktok verarscht. 


    Das ist vor allen Dingen das Urteil unserer Elterngeneration über uns - den Baby Boomern. Denen werfen wir Millennials wiederum vor für die existentiellen Krisen unserer Zeit verantwortlich zu sein - oder zumindest nicht genug getan haben, um sie zu aufzuhalten. In dieser Folge erörtern wir, wie sich Gen Y ihr mieses Image eingefangen hat und was uns bloß so ruiniert hat. Wir schauen aber auch auf die Baby Boomer und wie sie aufgewachsen sind und welche Schritte evtl. helfen könnten, damit die Generationen einen Schritt aufeinander zu schaffen.






    Shownotes: 


    The Take: Mad Men - Sally Draper: The Boomers are Alright 


    https://www.youtube.com/watch?v=a5iVyT-tye0&t=249s






    The Take: Megan Fox - The Self Aware Sex Symbol


    https://www.youtube.com/watch?v=rdAXYILjpp0






    The Take: The Annoying Millennial Trope, Explained


    https://www.youtube.com/watch?v=KVkBpnF5Fo8&t=134s






    Mr. Wissen to go - Ist man ohne Abitur dumm=


    https://www.youtube.com/watch?v=zMJLx5VdGlE&t=357s






    RTL News am 11.09.2001


    https://www.rtl.de/cms/11-september-2001-breaking-news-terror-gegen-amerika-rtl-unterbricht-laufendes-programm-858354.html
     
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    • 1 hr 3 min
    Queercoding und Queerbaiting im Film. Sind Disney Bösewichte queer? feat. BBQ Podcast

    Queercoding und Queerbaiting im Film. Sind Disney Bösewichte queer? feat. BBQ Podcast

    Gerade wenn man sich Disney Filme oder Marvel Comics mal genauer anschaut, fällt eines auf. Die Bösewichte haben einen extravaganten Style, viele präsentieren sich androgyn, die Männer sind oft geschminkt, haben bunte oder lange Haare und die Frauen haben kein Interesse an Liebesbeziehungen. In anderen Worten: Sie werden als „queer gelabelt" ohne wirklich explizit als queer benannt zu werden. Das nennt man „Queercoding“ und es existiert schon sehr lange. Erst einmal ist queer Coding nicht unbedingt etwas Schlimmes. Aber: Warum sind es meist nur Bösewichte, die so codiert werden? Problematisch wird es zum Beispiel, wenn wir Cross Dressing hauptsächlich bei Psychokillern sehen. In dieser Folge sprechen wir mit unseren wunderbaren Gästen Zuher und Dominik vom BBQ Podcast darüber wie uns queercoded Charaktere geprägt haben, was sie über heteronormative Vorstellungen von Gender aussagen und warum wir queercoding bis heute nicht los geworden sind. Außerdem: Wie sieht es mit der Repräsentation von queeren Menschen bei Disney und in anderen Filmen heute aus? Bis heute ist sie quasi nicht existent und wenn bedienen die Charaktere oft alt-eingekerbte Stereotype. Wir finden: da geht mehr!


    Video Essay "The Take" über Queercoding:
    https://www.youtube.com/watch?v=K5-6UXGmeGA&t=494s 


    HIM - der Bösewicht aus Power Puff Girls: 
    https://www.youtube.com/watch?v=VGCaZ5DgX8o&t=38s


    Cruella Devil aus dem Live Action Film von 1996:
    https://www.youtube.com/watch?v=8ojyjzQ632M


    Das Gaston Lied: 
    https://www.youtube.com/watch?v=qVdgaSuAjII


    Video-Essay über Captain Jack Sparrow von The Take:
    https://www.youtube.com/watch?v=ZZ0n4-1f0jQ&t=634s


    Daniel Radcliffe und J.K. Rowling über Dumbledore: 
    https://www.youtube.com/watch?v=IprmyN9mEsk


    Disclosure auf Netflix
    Zeke Smith über Ace Ventura


    Seventeen- Mädchen sind die besseren Jungs:
    https://www.youtube.com/watch?v=adZndy3W19A&t=5035s




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    • 1 hr 12 min
    Freundinnenschaften on & off screen - Die bessere Romanze

    Freundinnenschaften on & off screen - Die bessere Romanze

    Freundinnenschaften sind in den letzten Jahren immer mehr ins Zentrum von Film und Serien gerückt. Früher wurden sie meist mit einem heimlich unterliegenden intriganten Konkurrenzkampf dargestellt, beispielsweise wie bei „Poison Ivy“ in Teeniekömodien wie „Mean Girls“, oder sie wurde als unwichtige Sidestory abgestempelt, insbesondere in RomComs. Zwar gab es auch in Sitcoms wie „Golden Girls“, „Girlfriends“ oder „Friends“ Darstellungen von Verbindungen, die sich nicht nur darum drehten, gemeinsam über Männer zu sprechen - doch die These, dass Freundinnen die „wahren Soulmates“ sind, und eine Alternative zu romantischen Beziehung aufzeigen können, kam erst später. Freundinnenschaften als tiergehende, komplexe und vielleicht wichtigste Beziehung im Leben der Hauptcharaktere wurden durch Filme und Serien wie „Frances Ha“ „Girls“ oder „Insecure“ etabliert. Den Anfang dazu machte vielleicht sogar „Sex and the City“, nur hielt die Serie am Ende nicht wirklich, was sie versprach, sorry not sorry. Welches Thema als Freundinnenschaften könnte ein besseres sein für die Folge wo unser Podcast fünf Jahre alt wird? Ein Hoch auf die Freundinnenschaft!


    Shownotes:


    Charlotte: Maybe we can be each other soulmates
    https://www.youtube.com/watch?v=ofTAgvr8R48




    The Take: Toxic Take aways Sex and the City
    https://www.youtube.com/watch?v=wyac0t4avCc&t=94s




    The Take: The best friend trope 
    https://www.youtube.com/watch?v=QQgmcQwbJew&t=280s




    Trailer Poison Ivy:
    https://www.youtube.com/watch?v=-O3cU3dODjo




    Girls: Shoshannas rant
    https://www.youtube.com/watch?v=wW1IhB3CXxU&t=64s




    Scrubs: Turk & JD Friendship Goals: 
    https://www.youtube.com/watch?v=lgeoL_QV3y0&t=32s 
     
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    • 58 min
    Höflich bleiben - Zeichen von Respekt oder Unterdrückung?

    Höflich bleiben - Zeichen von Respekt oder Unterdrückung?

    Prinzipiell mögen es alle höflich und respektvoll behandelt zu werden. Aber wenn es um politische Kämpfe geht - kann man da Höflichkeit erwarten? Es braucht Menschen, die laut sind, auf den Tisch hauen und sich nicht einlullen oder erniedrigen lassen. Gerade für Menschen, die Diskriminierung erfahren, ist es gut, diese Attitüde auch für Alltagssituationen zu übernehmen - und radikal für die eigenen Rechte einzustehen und „unapologetic“ zu sein. Seitdem diese Haltung sich aber weiter verbreitet, scheint sie oft als Ausrede genutzt zu werden, um andere Menschen fertig zu machen. Vor allem auf Social Media. Argumente in politischen Diskursen werden vermischt mit persönlichen Fehden - so scheint es zumindest. Immer schwerer lässt sich erkennen, wem es jetzt tatsächlich um das Inhaltliche geht - und wer von Neid, Schadenfreude oder dem Verlangen nach Aufmerksamkeit getrieben ist. Unter diesen Umständen fragen wir uns: Sollten wir Höflichkeit doch wieder zur Voraussetzung machen? Denn sie hilft, Diskurs sachlich und persönliches außen vor zu halten. 




    Shownotes: 


    Wolfgang Thierse in „Ich bin kein Kostüm“ - Doku auf 3Sat
    https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/ich-bin-kein-kostuem-100.html


    Brittney Cooper „Eloquent Rage“ - Hörbuch
     https://www.goodreads.com/book/show/33574165-eloquent-rage


    Keiajah Brooks (Aktivistin) Rede im Board of Police Commissioners in Kansas City Oktober 2020 via NowThis
    https://www.youtube.com/watch?v=Qv3l5YMvdTk&t=38s


    Sam Richards „A radical experiment in empathy“ Ted-Talk
    https://www.youtube.com/watch?v=kUEGHdQO7WA


    Kara Bruns - „Own your unapologetic Realness“ Ted-Talk
    https://www.youtube.com/results?search_query=unapologetic


    Meghan Markle im Interview mit Oprah Winfrey via Now This
    https://www.youtube.com/watch?v=fsoda3_5Ku8






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    • 1 hr 8 min
    Re-Upload: Call Out und Cancel Culture - Du bist gestorben! Und dann?

    Re-Upload: Call Out und Cancel Culture - Du bist gestorben! Und dann?

    Achtung, dies ist ein Re-Upload: Folge #40 „Call out und Cancel Culture - du bist gestorben! Und dann?“ vom 18. August 2019


    Die Diskussionen über Cancel Culture, „Identitätspolitik“ und die Form, in welcher Kritik vorgebracht werden solle, ebben nicht ab. Beim Planen unserer März Folge ist uns dann aufgefallen, dass wir ganz viele Aspekte in dieser Debatte schon besprochen haben. Nicht nur in unserer letzten Folge zur Diskursverschiebung rund um Cancel Culture von letztem Jahr, sondern in der Folge Nummer 40 von vor mehr als anderthalb Jahren. In der ersten Folge übers Canceling innerhalb von Communities und die Probleme die dabei auftreten können, ging es ganz viel um Twitter. Vieles lässt sich mittlerweile aber eins zu eins auf Instagram (oder „den Diskurs“ gerade jetzt) übertragen. Wir legen euch also diese Folge nochmal ans Herz, sie hat an Aktualität fast nichts eingebüßt.


    Eine neue Folge kommt im März aber tatsächlich auch noch, zu einem anderen, aber artverwandten Thema.
     
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    • 1 hr 10 min

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