Frühe Bildung

Institut Frühe Bildung 0 bis 8 PHSG

Der Podcast "Frühe Bildung" richtet sich an alle, die beruflich (in Kita, Kindergarten, Spielgruppe...) oder privat mit jüngeren Kindern zu tun haben. Der Podcast greift deine Fragen zur frühen Bildung auf, informiert zu Erkenntnissen aus der Wissenschaft und lässt Expert*innen aus der Praxis reden. Frühe Bildung zum Mithören - wo immer du gerade bist! Der Podcast ist eine Produktion des Zentrums Frühe Bildung der Pädagogischen Hochschule St.Gallen: www.frühe-bildung.ch

  1. May 24

    31.2 Kinder mit herausforderndem Verhalten: Exekutive Funktionen

    Kinder mit wenig angepasstem Verhalten stellen uns Fachpersonen oft vor Herausforderungen. In dieser Episode üben wir uns in einem Perspektivwechsel: der Blick geht weg vom Kind als Ursprung des Problems hin zur Frage, wie die Umstände so angepasst werden können, dass das Kind entsprechend seinem Entwicklungsstand nicht mehr überfordert ist und so auch wieder Entwicklungsfortschritte machen kann. Dies tun wir gemeinsam mit einer Expertin mit Fokus auf die Praxis, Jette Hunsperger und mit einer Entwicklungspsychologin, Claudia Roebers. Jette Hunsperger arbeitete als Sozial- und Sonderpädagogin mit Menschen mit Hörsehbehinderungen, wobei sie sich intensiv mit Kommunikation unter erschwerten Bedingungen befasste. Später wechselte sie in die Heilpädagogische Früherziehung. In dieser Funktion begleitete sie Familien von Kindern mit Beeinträchtigungen der Entwicklung. Die Entwicklung exekutiver Funktionen war dort stets implizites Thema. Heute unterrichtet sie an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich im Masterstudiengang Heilpädagogische Früherziehung.    Prof. Dr. Claudia Roebers ist Professorin für Entwicklungspsychologie und leitet die Abteilung an der Universität Bern im Institut Psychologie. Im Zentrum ihrer Forschung stehen komplexe kognitive Prozesse, insbesondere die exekutiven Funktionen, die sie in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht hat. Ein weiteres Anliegen ihrer Forschung ist die Frage, unter welchen Voraussetzungen Kinder eine Metaperspektive auf ihr eigenes Denken und Handeln entwickeln. Weiterführende Literatur, die frei verfügbar ist: Grolimund, F., & Rietzler, S. (o.A.). Konzentration und Aufmerksamkeit fördern. Exekutive Funktionen und ADHS. LINK Rauch, W. A. (2022). Exekutive Funktionen. In M. Gebhardt, D. Scheer & M. Schurig (Hrsg.). Handbuch der sonderpädagogischen Diagnostik. Grundlagen und Konzepte der Statusdiagnostik, Prozessdiagnostik und Förderplanung (S. 163‐174). Regensburg: Universitätsbibliothek. ⁠LINK⁠ Weiterführende Literatur: Roebers, C. M., Röthlisberger, M., Neuenschwander, R., & Cimeli, P. (2014). Nele und Noa im Regenwald. Berner Material zur Förderung exekutiver Funktionen – Manual. Reinhardt. Roebers, C. M., & Hasselhorn, M. (2018). Schulbereitschaft: Zur theoretischen Fundierung des Konstruktes. In W. Schneider & M. Hasselhorn (Hrsg.). Schuleingangsdiagnostik: Tests und Trends (S. 1-18). Hogrefe. Center on the Developing Child, Harvard University (2016). Exekutive Funktionsfähigkeiten üben und verbessern – von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter. In Kubesch, S. (Hrsg.). Exekutive Funktionen und Selbstregulation. Neurowissenschaftliche Grundlagen und Transfer in die Pädagogische Praxis (2. aktualisierte und erweiterte Auflage). Hogrefe. Walk, L. & Evers, W. (2013). Fex – Förderung exekutiver Funktionen. Wissenschaft – Praxis – Förderspiele. Wehrfritz.

    31 min
  2. May 11

    31.1 Das eigene Verhalten steuern lernen: Exekutive Funktionen

    «Wir können uns eigentlich keine Situation im Alltag vorstellen, wo wir keine exekutiven Funktionen brauchen», sagt Claudia Roebers, die Expertin aus der Forschung. Wie ausgeprägt unsere Fähigkeiten bezüglich exekutiver Funktionen sind, hat einen grossen Einfluss auf unser Leben. Entsprechend wichtig ist es, Kindern Gelegenheiten zu geben, ihre exekutiven Funktionen zu trainieren – anhand vielfältiger alltäglicher Situationen. Als Beispiel, wie wir bereits mit den Kleinsten spielerisch an ihren exekutiven Folgen arbeiten, nennt Jett Hunsperger – die Expertin mit Fokus auf die Praxis – das Kuckuck-Spiel. Dr. Claudia Roebers ist Professorin für Entwicklungspsychologie und leitet die entsprechende Abteilung an der Universität Bern am Institut Psychologie. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen höhergeordnete kognitive Prozesse, insbesondere die exekutiven Funktionen, zu denen sie zahlreiche Studien durchgeführt hat. Zudem unterrichtet sie auf Bachelor-, Master- und Doktoratsstufe. Jette Hunsperger ist ausgebildete Sozialpädagogin und arbeitete unter anderem in der Heilpädagogischen Früherziehung. Dort war sie in vielfältigen Familien tätig. Dabei waren die exekutiven Funktionen immer wieder ein wichtiger Fokus in ihrem beruflichen Alltag. Zurzeit arbeitet sie als Dozentin an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich im Studiengang Heilpädagogische Früherziehung. Literatur, die in der Folge verwendet wurde: Roebers, C. M., Röthlisberger, M., Neuenschwander, R., & Cimeli, P. (2014). Nele und Noa im Regenwald. Berner Material zur Förderung exekutiver Funktionen – Manual. Reinhardt. Roebers, C. M., & Hasselhorn, M. (2018). Schulbereitschaft: Zur theoretischen Fundierung des Konstruktes. In W. Schneider & M. Hasselhorn (Hrsg.). Schuleingangsdiagnostik: Tests und Trends (S. 1-18). Hogrefe. Weiterführende Literatur:  Center on the Developing Child, Harvard University (2016). Exekutive Funktionsfähigkeiten üben und verbessern – von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter. In Kubesch, S. (Hrsg.). Exekutive Funktionen und Selbstregulation. Neurowissenschaftliche Grundlagen und Transfer in die Pädagogische Praxis (2. aktualisierte und erweiterte Auflage). Hogrefe. Walk, L. & Evers, W. (2013). Fex – Förderung exekutiver Funktionen. Wissenschaft – Praxis – Förderspiele. Wehrfritz.

    31 min
  3. Apr 27

    30.2 Psychomotorik: Wie sie wirkt

    Die Psychomotorik gehört zum Grundangebot des Schweizer Schulsystems. Entsprechend steht das Angebot allen Kindern offen, die es benötigen. In dieser Folge berichten wir von einer Studie, in der der Psychomotorik eine gute Wirksamkeit attestiert wird. Für Psychomotorik zeigen sich gute Effekte für die Förderung motorischer Kompetenzen, sozial-emotionaler Kompetenzen und der mentalen Gesundheit. Ausserdem berichten wir anhand eines Fallbeispiels zum Thema Feinmotorik davon, wie sich die Abläufe gestalten von der Problemstellung im Kindergartensetting, über die Abklärung, ein Beispiel einer konkreten Therapiesitzung bis hin zum Abschluss der Therapie. Für die Folgen haben wir Olivia Gasser-Haas und Stephanie Fink interviewt. Olivia Gasser-Haas arbeitet an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH). Die promovierte Erziehungswissenschaftlerin hat dort die Studiengangsleitung im Master Psychomotoriktherapie inne. Olivia Gasser-Haas ist selbst ausgebildete Psychmotoriktherapeutin. Stephanie Fink arbeitet ebenfalls an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH), vor allem im Studiengang Psychomotoriktherapie. Sie hat selbst Psychomotoriktherapie an der Hochschule für Heilpädagogik studiert und während mehreren Jahren als Psychomotoriktherapeutin mit Kindern, Lehrpersonen und Eltern aus der Regel- und Sonderschule gearbeitet. Neben ihrer jetzigen Arbeit an der Hochschule ist sie weiterhin stark mit der Praxis verbunden. Literatur, die in der Folge verwendet wurde: Solenthaler, A., Gasser-Haas, O., Nideröst, M., Fink, S., Link, P.-C., Sticca, F. & Hövel, D. C. (2026). Integrating Movement, Emotion and Cognition: A Meta-Analysis of the Effectiveness of Movement-Base Interventions for Motor Skills, Social Emotional Learning, and Mental Health. European Psychomotricity Journal, 1, 48-65. LINK Kuhlenkampf, S. (2022). Lehrbuch Psychomotorik. Utb. Link zum Praxistipp: Verband der Psychomotoriktherapeut:innen Schweiz: LINK

    21 min
  4. Mar 23

    29.2 Demokratiebildung in Institutionen der frühen Bildung

    Demokratie lässt verschiedene Meinungen zu und baut auf Aushandlungsprozessen auf. In der Demokratie gibt es Prozesse und formelle Partizipationsformate, die solch demokratische Entscheide herbeiführen können. Bereits junge Kinder können Erfahrungen mit solchen Prozessen und Formaten sammeln. Warum daswichtig ist und wie das umgesetzt werden kann, besprechen wir in dieser Folge mit den Expertinnen Judith Durand und Sabine Müller. Judith Durand ist Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Frühpädagogik. Sie ist aktuell am Deutschen Jungendinstitut in der Forschung tätig und beschäftigt sich unter anderem mit der pädagogischen Qualität in der Kita und mit Themen wie Partizipation, Inklusion, Demokratie und Sprachbildung. Sabine Müller leitet seit 7 Jahren eine Kita, die zum Träger «Katholische Kita gGmbH Trier» gehört und ist bereits seit 28 Jahren als ausgebildete Fachperson im Kitabereich tätig. Sie hat sich in diesem Zusammenhang intensiv mit Demokratiebildung und Partizipation auseinandergesetzt und bildet sich dazu aktuell zur Multiplikatorin weiter. Auch diese Folge bietet konkrete Ideen und Überlegungen zur konkreten Umsetzung in Institutionen der Frühen Bildung.   Literatur, die in der Folge verwendet wurde: Rehmann, Y. (2018). Partizipation in der Krippe –Grundlagen und Anregungen für die Praxis. Kita Fachtexte. Link Hansen, R., Knauer, R, & Sturzenhecker, B. (2015). Partizipation in Kindertageseinrichtungen, So gelingt Demokratiebildung mit Kindern! Das Netz. Weiterführende Literatur der Expertin aus der Forschung, die frei verfügbar ist: Eberlein, N., Durand, J., & Birnbacher, L. (2021). Bildung und Demokratie mit den Jüngsten: Bezugstheorien, Diskurse und Konzepte zur Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung. Beltz Juventa. Link Durand, J. & Birnbacher, L. (2021). Demokratiebildung in der Kita. DJI impluse. Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts. 1(21), S. 14 – 18. Link

    26 min
  5. Mar 9

    29.1 Demokratiebildung im frühpädagogischen Alltag

    Wie sieht Demokratiebildung und echte Partizipation im frühpädagogischen Alltag aus? Welche Haltungen und Rollen nehmen Fachpersonen in der Demokratiebildung ein? Das sind die zwei Fragestellungen, die uns durch diese Folge begleiten.   Wir haben uns als Gesellschaft für die Demokratie entschieden. Erfahrungen in der demokratischen Lebensweise gewinnen Kinder durch Partizipation. Partizipation wird in diesem Kontext so gefasst, dass die Kinder sich an Entscheidungen beteiligen können, die sie in ihrem Alltag betreffen. Sabine Müller, die Praxisexpertin betont, dass dies nicht bedeutet, dass jedes Kind macht, was es will. Es geht vielmehr um Aushandlungsprozesse. Die Kinder sollen sich früh als Teil der Gesellschaft wahrnehmen und erleben, dass ihre Anliegen gehört werden.  Sabine Müller ist seit 28 Jahren im Kitabereich tätig, zuerst als Mitarbeiterin und seit 7 Jahren als Kita-Leitung in einer Kita, die zum Träger «Katholische Kita gGmbH Trier» gehört. Im Rahmen ihrer Arbeit hat sie sich intensiv mit Demokratiebildung und Partizipation in der frühen Kindheit auseinandergesetzt. Aktuell absolviert sie die Ausbildung zur Multiplikatorin im Bereich Demokratiebildung.    Die Praxisexpertin und die Expertin aus der Wissenschaft, Judith Durand, sind sich einig, dass Kinder jeden Alters anzeigen, was sie wollen und brauchen. Fachpersonen der frühen Bildung brauchen ein gutes Sensorium dafür, die entsprechenden Signale wahrzunehmen.  Judith Durand ist Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Frühpädagogik. Sie hat an verschiedenen Publikationen zum Thema Demokratiebildung mitgewirkt (siehe unten). Aktuell ist sie am Deutschen Jugendinstitut in der Forschung tätig. Dort liegt ein Fokus auf der Schnittstelle von Forschung, Praxis und Politikberatung.  Weiterführende Literatur der Expertin aus der Forschung, die frei verfügbar ist:  Eberlein, N., Durand, J., & Birnbacher, L. (2021). Bildung und Demokratie mit den Jüngsten: Bezugstheorien, Diskurse und Konzepte zur Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung. Beltz Juventa. Link Durand, J. & Birnbacher, L. (2021). Demokratiebildung in der Kita. DJI impluse. Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts. 1(21), S. 14 – 18. Link Literatur, die in der Folge verwendet wurde (frei verfügbar):   Rehmann, Y. (2018). Partizipation in der Krippe – Grundlagen und Anregungen für die Praxis. Kita Fachtexte. Link

    30 min
  6. Feb 23

    6.5 Freispiel: Entwicklungs- und Lernpotenziale

    Als Amelie in die Spielgruppe kommt, ist sie am Anfang sehr schüchtern und beteiligt sich kaum am Spiel. Eine Situation dieser Art bereitet uns pädagogischen Fachpersonen Sorgen. Das liegt daran, dass das Spiel eine Art Katalysator für das kindliche Lernen und die Entwicklung ist. In dieser Folge betrachten wir das vielfältige Potenzial desSpiels für die kindliche Entwicklung – für soziale und personale Kompetenzen, für die sprachliche Entwicklung, mathematische Kompetenzen u.s.w. Zudem erzählt uns die Praxisexpertin Sabine Iezzi wie sie Amelie hin zu mehr Selbstbewusstsein im Spiel begleitet hat. Sabine Iezzi arbeitet seit ihrer Ausbildung zur Spielgruppenleiterin seit 28 Jahren in diesem Bereich. NebenWeiterbildungen an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen hat sie sich zudem am Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien zur Leseanimatorin weitergebildet. Prof. Dr. Franziska Vogt ist in dieser Folge unsere Expertin aus der Wissenschaft. Sie leitet das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Das Spiel bildet einen langjährigen, zentralen Gegenstand verschiedener ihrer Forschungsprojekte. So zum Beispiel in Studien zur alltagsintegrierten Sprachförderung, bei denen das Freispiel eine zentrale Rolle einnimmt. Aus den Studien hat sie inzwischen verschiedene Angebote für die Praxis entwickelt. Beispielsweise die Kitaintegrierte Deutschförderung der Stadt Zürich, sowie das Coaching zur Alltagsintegrierten Sprachförderung für Fachpersonen: Link Quellen, die für die Folge verwendet wurden: Ahmed, S., Khan, D., & Mehmood, A. (2023). Let them play. A systematic review investigating the benefits of free play inemotional development of children. Academy of Education and Social Sciences Review, 3(4), 509-520. LINK Hauser, B. (2016). Spielen: Frühes Lernen in Familie, Krippe und Kindergarten. Kohlhammer Verlag.   Hauser, B. (2021). Spiel in Kindheit und Jugend: der natürliche Modus des Lernens. UTB.   Kübler, M., Buhl, G., & Rüdisüli, C. (2020). Spielen und Lernen Verbinden—Mit Spielbasierten Lernumgebungen. Hep. Lillard, A. S., Lerner, M. D., Hopkins, E. J.,Dore, R. A., Smith, E. D., & Palmquist, C. M. (2013). The impact of pretend play on children's development: a review of the evidence. Psychological bulletin, 139(1), 1–34. LINK Zosh, J.M., Hirsh-Pasek, K., Hopkins, E.J., Jensen, H., Liu, C., Neale, D., & Whitebread, D. (2018). Accessing the inaccessible: Redefining play as a spectrum. Frontiers in Psychology, 9, 1124. LINK In diesem Podcast weiter hören: Die verschiedenen Sprachförderstrategien, die auch im Spiel genutzt werden können, werden in den Episoden 1.1 bis 1.6 vertieft: LINK

    27 min
  7. Feb 9

    6.4 Freispiel: Spielbegleitung

    Das kindliche Spiel können Fachpersonen auf vielfältige Weise begleiten und anregen. In dieser Folge besprechen wir verschiedene Formen des (Rollen-)Spiels (begleitetes Spiel, geführtes Spiel, freies Spiel) sowie vier unterschiedliche Rollen, die Fachpersonen in der Spielbegleitung einnehmenkönnen: Spielleitung, Mitspieler:in, Coach und Beobachter:in. Welche Rolle Fachpersonen wann einnehmen hängt stark davon ab, wie vertraut die Kinder bereits mit der Spielsituation sind und wo sie noch Unterstützung brauchen. Um die Rollen und verschiedenen Spielformen zu erläutern, verknüpfen wir die Erfahrungsberichte von Spielgruppenleiterin Sabine Iezzi mit Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung von Prof. Dr. Franziska Vogt. Sabine Iezzi hat 28 Jahre Erfahrung in der Leitung von Spielgruppen. Aktuell sind es zwei Spielgruppen in der Stadt St.Gallen. Neben der Ausbildung zur Spielgruppenleiterin sowie verschiedenen Kursen an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen hat sie auch die Ausbildung zum Therapieclown absolviert und Erfahrungen als Rotkreuz-Clown gesammelt. Prof. Dr. Franziska Vogt leitet das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Das Spiel ist ein langjähriger, zentraler Forschungsschwerpunkt von ihr. Ein neueres Projekt heisst «Wir spielen die Zukunft». Dabei wurden Freispielimpulse zum Thema digitale Transformation entwickelt und in verschiedenen Kindergärten umgesetzt. Manche Freispielsequenzen wurden videographiert und ausgewertet. In dieser Folge hören wir einen Ausschnitt aus einer Aufnahme. Weitere Infos zu den Freispielimpulsen inklusive Videos findest du hier: LINK Quellen, die für die Folge verwendet wurden: Hollenstein, L. & Vogt, F. (2026). Spielbegleitung im Fantasie-und Rollenspiel: Sustained shared playing. In: Amberg, L.& (Hrsg.). Interaktion als Dreh- und Angelpunkt erfolgreichen Lehrens und Lernens. Waxmann.    Kübler, M., Buhl, G., & Rüdisüli, C. (2020). Spielen und Lernen Verbinden—Mit Spielbasierten Lernumgebungen. Hep.   Zosh, J.M., Hirsh-Pasek, K., Hopkins, E.J., Jensen, H., Liu, C., Neale, D., & Whitebread, D. (2018). Accessing the inaccessible: Redefining play as a spectrum. Frontiers in Psychology, 9, p. 1124. LINK   Literaturtipp, der frei verfügbar ist: Vogt, F. (2020). Spielbegleitung. In M. Kübler, G. Bühl, & C.Rüdisüli (Hrsg.). Spielen und Lernen verbinden – mit spielbasierten Lernumgebungen: Theorie - Empirie - Praxis (S. 51-61). Bern: hep-Verlag. LINK In diesem Podcast weiter hören: Zum Projekt «Wir spielen die Zukunft», auf das wir in dieser Folge verweisen, wird in Episode 10.2 genauer vorgestellt. LINK

    24 min

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Der Podcast "Frühe Bildung" richtet sich an alle, die beruflich (in Kita, Kindergarten, Spielgruppe...) oder privat mit jüngeren Kindern zu tun haben. Der Podcast greift deine Fragen zur frühen Bildung auf, informiert zu Erkenntnissen aus der Wissenschaft und lässt Expert*innen aus der Praxis reden. Frühe Bildung zum Mithören - wo immer du gerade bist! Der Podcast ist eine Produktion des Zentrums Frühe Bildung der Pädagogischen Hochschule St.Gallen: www.frühe-bildung.ch

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