OMT-Podcast

Mario Jung

Der Online Marketing Podcast von OMT-Gründer Mario Jung. Ob mit prominenten Experten, überzeugenden Newcomern oder alten Bekannten aus der Branche - gesprochen wird über alles, was rund um das komplexe und spannende Thema Online Marketing anfällt. Halte Dich selbst auf dem Laufenden und profitiere von hochwertigem und direkt anwendbarem Input! Hands on durch und durch! Mehr zum OMT und alles rund um das Thema Online Marketing, findest Du unter https://www.omt.de/

  1. 3d ago

    Strategie trifft Daten: Best Practices für planbaren Retail Media Erfolg (Laura Dominguez) | OMT-Podcast #322

    Retail Media wird erst dann planbar, wenn Strategie und Daten vor dem Budget stehen. Laura Dominguez (LDMM Agency) erklärt im Gespräch mit Mario Jung (OMT GmbH), dass viele Brands noch immer hoffen, dass hohe Budgets automatisch zu hohen Umsätzen führen. In der Praxis funktioniert das aber nur kurzfristig. Langfristiger Erfolg entsteht durch saubere Produktdaten, klare Zieldefinitionen und eine präzise Auswahl der Artikel, die überhaupt beworben werden sollten. Entscheidend ist, dass Kampagnen nicht blind laufen, sondern kontinuierlich analysiert und optimiert werden – erst dann bleibt der Roas über verschiedene Saisons hinweg stabil und belastbar. Zu oft übersehen: Die kanalindividuelle Strategie. Social Media Kanäle wie TikTok, Instagram oder Meta funktionieren völlig unterschiedlich, genauso wie Marktplätze wie Otto oder Zalando. Wer überall dieselben Visuals oder dieselbe Botschaft nutzt, verschenkt Potenzial. Jede Plattform hat eigene Communities, Erwartungen und Bildsprachen – und Produkte sprechen dort unterschiedliche Zielgruppen an. Für Marketer:innen bedeutet das: Kreative müssen kanaloptimiert produziert werden, und die Strategie muss sich an Zielgruppe, Sortiment und Plattformlogik orientieren. Gleichzeitig liefern interne Suchtrends wertvolle Insights für Sortimentsentscheidungen und zeigen, welche Produkte Kund:innen wirklich suchen – ein enormer Vorteil für Planung und Mediaeinsatz. Datengetrieben Retail Media hilft bei der Artikel-Auswahl und Budgetsteuerung. Nicht jeder Artikel eignet sich für Kampagnen: Saisonalität, Bestand, Bewertungen, organische Platzierung und prognostizierte Nachfrage entscheiden darüber, ob ein Produkt beworben werden sollte. Bestseller müssen nicht zwingend gesponsert werden, wenn sie organisch stark laufen. Gleichzeitig hat sich die Denkweise bei CPCs verändert: Höher bieten bringt in Peak Phasen kaum Vorteile und verbrennt Budget. Statt Bauchgefühl braucht es datenbasierte Steuerung, klare Ziele und ein realistisches Erwartungsmanagement – nur so wird Retail Media nachhaltig profitabel. 🎧 Wenn Du Retail Media endlich strategisch, datengetrieben und profitabel aufsetzen möchtest, dann hör Dir diese Podcast Folge unbedingt an. Laura zeigt praxisnah, wie Marken wegkommen vom Zufallsmarketing und hin zu planbarem Erfolg. Jetzt reinhören und Deine Retail Media Strategie auf das nächste Level bringen!

    Strategie trifft Daten: Best Practices für planbaren Retail Media Erfolg (Laura Dominguez) | OMT-Podcast #322
  2. Aug 10

    Die KI übernimmt Google Ads – Kontrollverlust oder die größte Chance im E-Commerce (Juliane Schürer) | OMT-Podcast #321

    In dieser Folge vom OMT-Podcast spricht Mario Jung (OMT GmbH) mit Juliane Schürer (eMinded GmbH), die zeigt, dass die KI Google Ads übernimmt – aber nur für diejenigen, die ihre Daten, Produktstruktur und strategischen Ziele im Griff haben. Für Dich bedeutet das: weniger operative Klickarbeit und deutlich mehr strategische Verantwortung. Viele operative Aufgaben – Gebote, Budgetverteilung, Netzwerkentscheidungen, Anzeigenerstellung – übernimmt die Plattform inzwischen selbstständig und in Echtzeit. Das bedeutet, dass weniger manuelle Detailarbeit, aber gleichzeitig eine deutlich höhere strategische Verantwortung herrscht. Die Qualität Deiner Daten, die Struktur Deiner Produktfeeds und die Definition Deiner Geschäftsziele entscheiden darüber, wie gut die KI performt. Fehlerhafte Tracking-Setups oder unklare Zielvorgaben führen dazu, dass Google auf einer falschen Realität optimiert – mit teuren Konsequenzen. Besonders im eCommerce wird deutlich, dass Performance Max (PMax) zwar der Motor vieler Accounts ist, aber nicht allein stehen darf. Klassische Search-, Brand- und Standard-Shopping-Kampagnen behalten ihre Berechtigung, weil sie Kontrolle, Transparenz und Lernfähigkeit sichern. PMax ist effizient, aber oft eine Blackbox. Deshalb brauchst Du ergänzende Kampagnen, um Brand-Traffic sauber auszusteuern, saisonale Peaks gezielt zu aktivieren und Lower-Funnel-Anfragen präzise abzufangen. Gleichzeitig verändern sich Suchanfragen durch KI: Nutzer:innen formulieren problemorientierter und dialogischer. Mit neuen Search-Features wie Max wird Google breiter ausspielen – und Du musst stärker mit negativen Keywords, Feed-Optimierung und klaren Segmentierungen gegensteuern. Der größte Hebel bleibt die Datenqualität. Sauberes eCommerce-Tracking, korrekte Umsätze, Warenkorbwerte, Produktkosten, Margencluster, Neukundenlisten und hochwertige Creatives bilden die Grundlage für wirtschaftlich sinnvolle Optimierung. Die Rolle von Google-Ads-Expert:innen wandelt sich: weg von operativer Klickarbeit, hin zu datengetriebener Strategie, Funnel-Architektur und Feed-Exzellenz. Wer jetzt investiert, stellt seinen Account zukunftssicher auf – denn KI wird die Suche, die Kampagnenlogik und die Customer Journey weiter verändern. Unternehmen, die früh testen und ihre Daten sauber halten, werden langfristig profitieren. 👉 Hör Dir die komplette Podcast-Folge an, wenn Du verstehen willst, wie Du Google Ads in einer KI-dominierten Zukunft wirklich steuerst – statt Dich von der Automatisierung treiben zu lassen. Wenn Du möchtest, erstelle ich Dir daraus auch eine LinkedIn-Version, Newsletter-Zusammenfassung oder Social-Media-Hooks für Deine nächste Kampagne.

    Die KI übernimmt Google Ads – Kontrollverlust oder die größte Chance im E-Commerce (Juliane Schürer) | OMT-Podcast #321
  3. Aug 3

    SISTRIX SEO Talk: Runde 15 (Aufzeichnung) (Juliane Bettinga, Christopher Wagner & Kai Spriestersbach) | OMT-Podcast #320

    In der 15. Auflage vom SISTRIX-SEO-Talk von OMT wurde deutlich, wie stark sich die Branche gerade durch neue Datenquellen und KI Entwicklungen verändert. Besonders das global ausgerollte Social Media Tracking in der Google Search Console eröffnet erstmals echte kanalübergreifende Einblicke – insbesondere für YouTube und Discover. Damit wird sichtbar, wie Social Plattformen zur Suche beitragen und welche Keywords oder Content Formate dort funktionieren. Parallel dazu liefert die neue Google Atlas Studie ein realistisches Bild darüber, wie Nutzer:innen KI Systeme tatsächlich verwenden. Sie zeigt, dass KI vor allem bei komplexen Suchanfragen genutzt wird und dass die Integration von KI Antworten in die Google Suche das Nutzerverhalten spürbar beeinflusst. Diese Entwicklungen markieren einen Wendepunkt: SEO wird nicht ersetzt, sondern durch KI Schichten erweitert, die neue Anforderungen an Datenqualität, Content Struktur und Markenpräsenz stellen. In der 15. Auflage vom SISTRIX-SEO-Talk von OMT wurde deutlich, wie stark sich die Branche gerade durch neue Datenquellen und KI Entwicklungen verändert. Besonders das global ausgerollte Social Media Tracking in der Google Search Console eröffnet erstmals echte kanalübergreifende Einblicke – insbesondere für YouTube und Discover. Damit wird sichtbar, wie Social Plattformen zur Suche beitragen und welche Keywords oder Content Formate dort funktionieren. Parallel dazu liefert die neue Google Atlas Studie ein realistisches Bild darüber, wie Nutzer:innen KI Systeme tatsächlich verwenden. Sie zeigt, dass KI vor allem bei komplexen Suchanfragen genutzt wird und dass die Integration von KI Antworten in die Google Suche das Nutzerverhalten spürbar beeinflusst. Diese Entwicklungen markieren einen Wendepunkt: SEO wird nicht ersetzt, sondern durch KI Schichten erweitert, die neue Anforderungen an Datenqualität, Content Struktur und Markenpräsenz stellen. Für die Praxis bedeutet das: Sichtbarkeit muss neu gedacht, aber nicht neu erfunden werden. Spam Updates wie das vom 25. Juni zeigen, dass Google weiterhin konsequent gegen Muster, Templates und Inhalte vorgeht, die keinen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Produktseiten, strukturierten Daten und hochwertigen Feeds im E Commerce größer, weil KI Systeme diese Informationen stärker nutzen. Publisher müssen sich auf eine Welt einstellen, in der KI Antworten Klicks reduzieren, aber starke Marken weiterhin gewinnen. Und für alle gilt: KI Erwähnungen, Sentiment und Empfehlungsstärke sind wertvolle Indikatoren – aber keine Business KPIs. Am Ende zählt, ob Nutzer:innen konvertieren, ob Vertrieb Rückmeldungen gibt und ob die Marke im Markt Vertrauen aufbaut. SEO bleibt die operative Basis, GEO die strategische Erweiterung, und beide zusammen bestimmen, wie Marken in der KI gestützten Suche der Zukunft bestehen. 🎧 Wenn Du verstehen willst, wie führende SEO Expert:innen diese Entwicklungen einordnen – und wie Du Dein Marketing jetzt strategisch neu ausrichtest – dann hör in den OMT Podcast rein. Dort bekommst Du jede Woche praxisnahe Insights, klare Meinungen und sofort umsetzbare Strategien für Dein Marketing Team.

    SISTRIX SEO Talk: Runde 15 (Aufzeichnung) (Juliane Bettinga, Christopher Wagner & Kai Spriestersbach) | OMT-Podcast #320
  4. Jul 27

    Grounding: Das neue AI SEO Battlefield – So landest Du in Antworten (Hanns Kronenberg) | OMT-Podcast #319

    Im Gespräch zwischen Mario Jung (OMT GmbH) und Hanns Kronenberg (Chefkoch GmbH) wird deutlich, wie radikal sich die SEO Welt durch KI Antwortsysteme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity verändert. Hanns beschreibt Grounding als das neue „SEO Battlefield“: KI Systeme übernehmen nicht einfach die bestplatzierten Suchergebnisse, sondern prüfen aktiv, welche Informationen belastbar sind, welche Quellen konsistent erscheinen und welche Marken sie guten Gewissens empfehlen können. Für Dich bedeutet das: Klassische Rankings verlieren an Bedeutung – entscheidend wird, ob KI Systeme Deine Marke überhaupt kennen, korrekt einordnen und als vertrauenswürdige Quelle nutzen. Hanns erklärt, dass Grounding technisch anders funktioniert als klassische Suche: KI fragt nicht „Welche Seite sollte ein Mensch besuchen?“, sondern „Welche Informationen stützen eine Antwort zuverlässig?“. Dadurch entstehen neue Herausforderungen: KI Antworten variieren stark zwischen Durchläufen, Quellen werden unterschiedlich gewichtet, und selbst Top 1 Rankings garantieren keine Erwähnung. Unternehmen müssen deshalb systematisch Sichtbarkeit in KI Antworten aufbauen, indem sie konsistente, eindeutige und strukturierte Informationen bereitstellen. Besonders kritisch sind die vier Grounding Risiken: Zitation, Entitätsverwechslung, Nicht Nennung und englischdominantes Revival. Diese führen dazu, dass Marken falsch beschrieben, verwechselt oder gar nicht berücksichtigt werden. Ein zentraler Lösungsansatz ist die Grounding Page: eine klar strukturierte, faktenorientierte Seite, die KI Systemen alle relevanten Informationen über Deine Marke liefert – ohne Storytelling, ohne Marketing Fluff. Sie unterscheidet sich deutlich von klassischen „Über uns“-Seiten. Hanns betont, wie wichtig es ist, alle öffentlichen Profile, Partnerseiten, Speaker Profile und Datenbankeinträge konsistent zu halten, da KI Systeme diese Quellen stark nutzen. Wichtigste Punkte für Online Marketer:innen • KI Antworten ersetzen klassische Suchergebnisse – Marken müssen in Antworten stattfinden, nicht nur in Rankings. • Grounding Pages werden zum zentralen SEO Asset der Zukunft. • Konsistenz über alle externen Profile (Speaker Profile, Partnerseiten, Datenbanken) ist entscheidend. • Messbarkeit verändert sich: Impressionen ≠ Erwähnung in KI Antworten. • Risiken wie Entitätsverwechslung oder Nicht Nennung müssen aktiv verhindert werden. Wenn Du verstehen willst, wie Deine Marke in Zukunft in KI Antworten sichtbar bleibt – und wie Grounding Deine gesamte SEO Strategie verändert –, dann hör Dir unbedingt die komplette Podcast Folge an. Sie liefert Dir die Denkanstöße, die Du jetzt brauchst, um nicht erst morgen sichtbar zu werden, sondern schon heute in KI Antworten stattzufinden.

    Grounding: Das neue AI SEO Battlefield – So landest Du in Antworten (Hanns Kronenberg) | OMT-Podcast #319
  5. Jul 13

    Von radikaler Effizienz bis Human Touch – was jetzt auf die E-Commerce Agenda gehört (Yara Molthan) | OMT-Podcast #318

    In der neusten Folge vom OMT-Podcast führt Mario Jung (OMT GmbH) ein Interview mit Yara Molthan (Etribes Connect GmbH) darüber, warum der eCommerce-Goldrausch vorbei ist und Unternehmen 2026 radikal anders arbeiten müssen. Yara beschreibt, dass Wachstum nicht mehr automatisch mit dem Markt kommt: Konsument:innen sind preissensibler, Customer Acquisition Costs explodieren und KI-Suchergebnisse verschieben SEO-Traffic massiv Richtung Paid. Gleichzeitig belasten Inflation, geopolitische Krisen und Lieferkettenprobleme das Konsumklima. Erfolgreiche Unternehmen reagieren darauf, indem sie zuerst ihren Maschinenraum modernisieren: saubere Daten, semantisch reiche Produktinformationen, flexible Tech-Stacks und Automatisierung in Bestandsplanung, Kundenservice oder Retourenmanagement. Entscheidend ist ein iterativer Modus, in dem Hypothesen getestet, Ressourcen bewusst priorisiert und eine klare Master-KPI verfolgt wird, statt alles gleichzeitig zu wollen. Beim Thema KI betont Yara, dass 95 % der Projekte scheitern – nicht wegen Technologie, sondern wegen Kultur. Teams müssen verstehen, wofür KI eingesetzt wird, welche Datenqualität nötig ist und wie Leuchtturmprojekte Ängste abbauen. Gleichzeitig entsteht ein spannendes Paradox: Während KI Content vereinheitlicht und Prozesse automatisiert, steigt der Wunsch nach echter Menschlichkeit. Kund:innen sehnen sich nach Beratung, Community und persönlicher Interaktion. Genau hier entsteht Differenzierung: Omni-Channel-Erlebnisse, echte Berater:innen, KI-gestützte Shopping-Advisor und Formate wie Live Shopping oder Social Commerce schaffen Verbindung statt Austauschbarkeit. Die Balance liegt darin, Use-Case-basiert zu entscheiden, wo Automatisierung sinnvoll ist und wo menschliche Interaktion Vertrauen, Emotion und Bindung erzeugt. Für Teams bedeutet das: Fähigkeiten wie kritisches Denken, Trendkompetenz, Storytelling, Community-Building und Experimentierfreude werden wichtiger als operative Routine. Technologie übernimmt repetitive Aufgaben, Menschen schaffen die Momente, die Marken unverwechselbar machen. Yaras Kernbotschaft: Stillstand ist keine Option. Wer jetzt Daten, Tech und Kultur neu ausrichtet, kann trotz Marktveränderungen nachhaltig wachsen. Wenn Du im eCommerce oder Online-Marketing arbeitest, ist diese Podcast-Folge ein Pflicht-Impuls für Deine Agenda 2026. Hör rein, um zu verstehen, wie Du Effizienz, KI und echten Human Touch kombinierst — und warum genau diese Mischung über Deinen Erfolg entscheidet.

    Von radikaler Effizienz bis Human Touch – was jetzt auf die E-Commerce Agenda gehört (Yara Molthan) | OMT-Podcast #318
  6. Jul 6

    Data-Driven Negotiations Mit externen Daten eCom-Kunden auf Augenhöhe begegnen (Miguel Strobel) | OMT-Podcast #317

    Miguel Alexander Strobel (Watersky Digital GmbH) zeigt im Gespräch mit Mario Jung (OMT GmbH), warum datengetriebene Verhandlungen im eCommerce längst kein „Nice-to-have“ mehr sind, sondern über Profitabilität, Machtbalance und strategische Händlerentwicklung entscheiden. Dieser Podcast ist ein Weckruf, endlich Daten-Asymmetrien aufzubrechen, Retail Media kritisch zu hinterfragen und eCommerce-Entscheidungen nicht länger auf Bauchgefühl oder Umsatz allein zu stützen. 1. Das Kernproblem: Massive Daten-Asymmetrie Retailer sitzen auf Daten und nutzen sie als Machtinstrument. Hersteller dagegen tappen oft im Dunkeln. Fazit: Ohne externe Daten kannst Du weder Potenziale bewerten noch fair verhandeln. 2. Warum interne Zahlen (Umsatz, Marge, Absatz) nicht mehr reichen Interne KPIs spiegeln nur die Vergangenheit wider und oft eine verzerrte. Konsequenz: Du brauchst externe Benchmarks, Marktpotenziale, Traffic-Analysen, Category-Footprints und Media-Daten, um realistisch zu beurteilen, wie wichtig ein Händler wirklich ist. 3. Welche externen Daten wirklich zählen Miguel nennt klare Prioritäten: - Kategorie-Traffic pro Händler (nicht Gesamttraffic!) - Sichtbarkeit & UX der Kategorie - Traffic-Quellen (Referral, Paid, Organic) - Attraktivität & tatsächliche Reichweite von Placements - Preis- und Discount-Patterns - Media-Performance-Daten (sofern verfügbar) 4. Retail Media: Wilder Westen – und gefährlich teuer Viele Händler verkaufen Media zu Fantasiepreisen – oft ohne Reporting. Für Dich wichtig: Retail Media ist kein Pflichtbudget, sondern ein Performance-Kanal, der ROI liefern muss. Ohne Daten = kein Investment. 5. Typische Fehlentscheidungen von Unternehmen - Miguel nennt drei Klassiker: - Überinvestition in Amazon → gefährliche Abhängigkeit - Falsche Budgetverteilung bei Omni-Channel-Händlern - Zu konservative Investments in Challenger-Händler Wenn Du im eCommerce verhandelst, Retail Media buchst oder Händler bewertest, ist diese Podcast-Folge ein Pflichtprogramm. 👉 Hör rein, wenn Du endlich auf Augenhöhe verhandeln willst – datengetrieben, souverän und profitabel.

    Data-Driven Negotiations Mit externen Daten eCom-Kunden auf Augenhöhe begegnen (Miguel Strobel) | OMT-Podcast #317
  7. Jun 29

    SISTRIX SEO Talk: Runde 14 (Aufzeichnung) (von Hülsen, Hövener, Weißbach & Wurster) | OMT-Podcast #316

    Google‑Updates inzwischen einzelne Content‑Cluster, Verzeichnisse und Seitentypen. Für Dich bedeutet das: Weg vom pauschalen Domain‑Blick, hin zu einer granularen Analyse Deiner Content‑Ökosysteme. Gleichzeitig gewinnt Non‑Commodity Content massiv an Bedeutung – Inhalte, die wirklich nur Deine Marke liefern kann. Generische Ratgeber‑ oder Vergleichstexte verlieren dagegen an Sichtbarkeit. Parallel entstehen neue Herausforderungen durch ChatGPT‑Updates, AI‑Overviews und Mentions‑basierte Rankings: Marken müssen künftig nicht nur klassische Rankings, sondern auch AI‑Visibility, Citations und Erwähnungen in Chatbots und KI‑Antworten monitoren. Die neuen KI‑Reports in der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools liefern erste Einblicke, bleiben aber oberflächlich – echte Traffic‑ oder CTR‑Daten fehlen. SEO‑Teams müssen daher zusätzliche Datenquellen wie Logfiles, Brand‑KPIs und Conversion‑Daten einbeziehen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig verschieben sich die Anforderungen an KPI‑Setups, Local SEO und E‑Commerce. Da Google, Bing, ChatGPT und Copilot eigene Sichtbarkeitslogiken entwickeln, brauchst Du ein KPI‑Framework, das Presence, Mentions, Citations und Traffic‑Proxies vergleichbar macht, ohne Scheingenauigkeit zu erzeugen. Rechtliche Entwicklungen – wie das Urteil des LG München – könnten Google zu vorsichtigeren AI‑Overviews zwingen, was hochwertige Primärquellen wieder stärkt. Marken stehen zudem vor neuen Reputationsrisiken, da KI‑Systeme durch manipulierten UGC beeinflusst werden können. Im Local SEO gewinnen Branchenverzeichnisse und konsistente Citations wieder an Bedeutung, während mehrsprachige Unternehmensprofile und die Nutzung des Produkt‑Bereichs für Dienstleistungen strategisch, aber vorsichtig eingesetzt werden sollten. Im E‑Commerce reicht klassische Sichtbarkeit nicht mehr aus: Shops müssen ihre transaktionalen USPs schärfen, Produktdaten perfektionieren und Inhalte so gestalten, dass sie sowohl Nutzer:innen als auch KI‑Systeme überzeugen. 🎧 Wenn Du verstehen willst, wie führende SEO‑Expert:innen diese Entwicklungen einordnen – und wie Du Dein Marketing jetzt strategisch neu ausrichtest – dann hör in den OMT‑Podcast rein. Dort bekommst Du jede Woche praxisnahe Insights, klare Meinungen und sofort umsetzbare Strategien für Dein Marketing‑Team. powered by SISTRIX

    SISTRIX SEO Talk: Runde 14 (Aufzeichnung) (von Hülsen, Hövener, Weißbach & Wurster) | OMT-Podcast #316
  8. Jun 22

    PAYBACK: Wie Loyalty auch nach 25 Jahren relevant bleibt (Nico Winkelhaus) | OMT-Podcast #315

    PAYBACK existiert seit 25 Jahren – eine Seltenheit im Digitalmarkt. Warum? Weil das System konsequent auf Relevanz und Simplicity ausgelegt ist. Mario Jung (OMT GmbH) spricht heute mit Nico Winkelhaus (PAYBACK GmbH) über Loyalty-Programme und warum sie auch nach 25 Jahren noch relevant sind, wie damals. Trotzdem können Loyalty-Programme auch scheitern, warum? Marken überschätzen oft, wie viel Zeit Kund:innen in Loyalty investieren wollen. Zu komplexe Features Zu wenig Relevanz Zu geringe Reichweite Keine echte Integration in den Alltag PAYBACK dagegen setzt auf: Einfachheit, klare Belohnung, funktionierende Prozesse und eine kritische Masse an Partnern. Gleichzeitig untergehen Loyalty-Programme einen Wandel: Von Print & Plastikkarte → Tech & App PAYBACK hat sich selbst transformiert: Früher: Print-Mailings, Plastikkarte Heute: App-first, Mobile Payment, Shopping-Features Wichtig: Die Plastikkarte bleibt – weil 50 % der Nutzer:innen sie weiterhin aktiv verwenden. Die wahre Superpower von PAYBACK sind Daten, Personalisierung & KI PAYBACK arbeitet seit Tag 1 mit Login-basierten First-Party-Daten – ein massiver Vorteil im Post-Cookie-Zeitalter. „Transaktionsdaten lügen nicht.“ Hyperpersonalisierte Angebote statt Gießkannenmarketing Präzise Kontrollgruppen → echter inkrementeller Effekt messbar Machine Learning steuert, wer welches Angebot bekommt 95 % der Punkte fließen wieder ins System zurück → nachhaltiger als Cash-Rabatte Für Marketer:innen bedeutet das: PAYBACK ist ein Performance-Kanal mit messbarem ROI – nicht nur ein Loyalty-Tool. Die Wichtigste Learnings für Online‑Marketer:innen: Relevanz schlägt alles – egal ob Loyalty, CRM oder App. First-Party-Daten sind Pflicht, nicht Kür. Personalisierung ohne Datenbasis ist unmöglich. Loyalty kann ein Performance-Kanal sein, wenn die Datenstruktur stimmt. Einfachheit gewinnt – Kund:innen wollen keine Komplexität. Kontrollgruppen sind der heilige Gral, um echten ROI zu beweisen. 📣 Wenn Du wissen willst, wie Loyalty, Daten und Performance-Marketing zusammen funktionieren – und ob PAYBACK ein relevanter Kanal für Dein Unternehmen sein könnte – dann hör Dir unbedingt diese Podcast-Folge an. 👉 Jetzt reinhören, smarter werden und neue Wachstumshebel entdecken

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