BLECH - Podcast über Heavy Metal

Metal1.info

Viel wurde schon über Heavy Metal geredet - und dennoch nicht genug: Der Metal-Podcast BLECH stellt endlich die großen Fragen an Musik und Subkultur. Wir sind Martina und Justus und wir reden BLECH als Teil des Metal1.info-Universums.

  1. Jul 9

    Metal und Kinder – mit Christof Leim aka Riffi Raffi von Heavysaurus

    Metal für Kinder? In Dinokostümen? Vor ein paar Jahren hätte man das noch belächelt. Heute spielen Heavysaurus auf der großen Wacken-Bühne und werden auch vom erwachsenen Publikum abgefeiert. Zeit für einen Schnack mit Christof Leim, dem “besten Freund” von Gitarren-Drache Riffi Raffi. Wir sprechen über die besonderen logistischen und textlichen Herausforderungen, harte Gitarrenmusik für das ganz kleine Publikum zu machen, aber auch über Kinder im Metal und in der Metalszene allgemein. Was unterscheidet das in Finnland entstandene Dino-Projekt Heavysaurus von einer traditionellen Band? Wie entsteht das Songmaterial? Welche Botschaften wollen Heavysaurus den Kindern vermitteln? Ist das alles nur Kommerz, wenn man Kindern im Handyzeitalter die Liebe zur Livemusik vermittelt? Wie performt man im Dino-Kostüm bei Hitze und wie fühlt es sich an, mit so einem Projekt plötzlich vor Zehntausenden auf den größten Festivalbühnen zu performen? Abseits vom Heavysaurus-Kosmos diskutieren wir, was genau Kinder an Heavy Metal anspricht und ob sie die Musik überhaupt als rebellisch verstehen. Über welche Einflugschneisen versuchen Eltern ihren Nachwuchs zu „metallisieren”? Welche anderen Bands mit Kinderpublikum gibt es noch? Ist Metal mit seiner „Never grow up, never grow old“-Attitüde nicht in sich ziemlich kindisch – und ist das nicht sogar gut so? Außerdem verrät Christof, auf welche Paläontologiefehler Heavysaurus von ihrem Publikum (und von Justus!) hingewiesen wurden, warum neben den vier Dinos auch ein Drache in der Band ist und was sich Riffi Raffi von James Hetfield abgeguckt hat. Und schließlich geht es noch darum, welches Tier Punkrock wäre, was für Dinosaurier-Storys sich Martina mit sechs Jahren ausgedacht hat, und welche Rolf-Zuckowski-Songs uns fürs Leben geprägt haben.

  2. May 7

    Gimmick-Bands im Metal – was soll das eigentlich?

    Gimmick-Bands wie Ghost, Powerwolf, Sleep Token, Wind Rose, Gloryhammer, Kanonenfieber & Co. stehen wie wohl kaum etwas anderes für die Social-Media-Verwertung unserer Subkultur. Zeit, sich dem Phänomen, das wir schon oft am Rande gestreift haben, mit einem Deep Dive zu widmen, inspiriert von der “Kostümfieber”-Kolumne unseres Metal1.info-Kollegen Moritz. Wir versuchen nicht zu lästern – versprochen! Was meinen wir eigentlich, wenn wir von einer Band mit Gimmick sprechen? Was ist der Unterschied zu Image, Konzept und Markenzeichen? Ist das alles nur Marketing und Content für Social Media? Oder liegen die Wurzeln des Trends viel tiefer? Auf der Suche nach den Ursprüngen des Gimmick-Wahn holt Martina ihr 90er-Jahre-Wrestling-Halbwissen heraus und buddelt sich ins Rabbit Hole der Novelty Songs, während Justus der KISS-Story frönt und das Goldene Zeitalter der Gimmicks im Eurodance verortet. Nutzt sich ein starres Konzept nicht irgendwann ab? In welchen Fällen hat die Musik auch ohne das Gimmick Bestand? Was ist mit plakativen Ästhetiken – ist Corpsepaint auch ein Gimmick? Wir sprechen nicht nur über die Bands auf den großen Bühnen, sondern diskutieren auch Acts wie Perchta, Castle Rat, Cult of Fire, Witch Club Satan oder Antrisch. Und dann geht es noch um die Scorpions-Pyramide, binomische Formeln, Landsknecht-Metal, die Pipeline von GWAR über Lordi zu Heavysaurus und die Frage, ob Iron Maiden, wenn sie sich heute gründen würden, nicht auch als gimmicky bezeichnet würden. Außerdem verraten wir, welche Gimmick-Bands wir persönlich eigentlich gar nicht so doof finden.

  3. 12/04/2025

    Wie wurde der Metal extrem? Mit Tom G. Warrior

    Was ist da eigentlich passiert, als der Heavy Metal seine Grenzen gesprengt hat und innerhalb weniger intensiver Jahre Anfang bis Mitte der 80er so ziemlich alle extremen Metal-Genres auf einmal entstanden? Für unsere "BLECH History"-Folge freuen wir uns über einen besonderen Gast – Tom G. Warrior von Hellhammer, Celtic Frost und Triptykon, der diese Zeit entscheidend mitgeprägt hat. Wir fragen uns: Was macht extreme Musik aus? Ist das nur Härte? Wie funktioniert extremer Sound in anderen Genres? Welches innere Ziel verfolgt eine Band eigentlich damit, wenn sie Grenzen auslotet und immer noch einen Schritt weiter gehen will? Ist Provokation das gleiche wie "Extremität"? Und ist so etwas heute überhaupt noch möglich, in einer Zeit, in der extreme Musik normal teilweise sogar Mainstream geworden ist? Tom berichtet aus der Anfangszeit mit Hellhammer und Celtic Frost, seiner Jugend auf dem Schweizer Dorf, von der Freundschaft mit Martin Eric Ain und davon, wie harte Musik auch ein Schutzraum sein kann. Wir sprechen über die ersten internationalen Schritte, den Austausch mit anderen Bands, seine musikalischen und künstlerischen Einflüsse – von Motörhead über Metallica bis Punk und Wave –, aber auch über die innere Einstellung und die Frage, ob extreme Musik immer aus Leid geboren wird. Außerdem geht es darum, wie man sich das Growlen selbst beibringt, wie sich Tom beim Klassentreffen fühlen würde, ob es bald Hologramm-Black-Metal-gibt und warum Metal vielleicht irgendwann wie Jazz wird.

    Wie wurde der Metal extrem? Mit Tom G. Warrior

About

Viel wurde schon über Heavy Metal geredet - und dennoch nicht genug: Der Metal-Podcast BLECH stellt endlich die großen Fragen an Musik und Subkultur. Wir sind Martina und Justus und wir reden BLECH als Teil des Metal1.info-Universums.

You Might Also Like