Papa Mia!?

Bernhard Vosicky

Ein Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Moderator und 2-fach Mädls Papa Bernhard Vosicky findet Familie super und macht Werbung dafür. Damit DU Familie auch super findest! Und unterstützt wird er dabei von anderen Papas, oder zahlreichen weiteren Expert:innen. die bei diesem Vorhaben hilfreich sein können...

  1. MAY 5

    #122 - Alleinerziehend? Weder Held noch Opfer!

    Du bist alleinerziehend? Dann bist du entweder ein Held oder ein Opfer. So funktioniert das in unserer Gesellschaft. Jubin Honarfar interessiert das nicht. Er ist CEO, zweifacher Papa, seit acht Monaten alleinerziehend – und er nennt sich einfach: Elternteil. Der Satz, der mich seit diesem Gespräch nicht loslässt:"Wenn mir zehn von zehn Mal gesagt wird, du bist ein Opfer, dann nehme ich entweder an, okay, ich bin ein Opfer – oder ich verkörpere vielleicht diese Rolle." Worum geht es in dieser Folge?Jubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, hat zwei Töchter im Alter von fünf und neun Jahren – und ist seit acht Monaten alleinerziehend. Nicht geplant, nicht vorbereitet, quasi über Nacht. Und trotzdem spricht er darüber ohne Selbstmitleid und ohne Heroisierung. Denn er findet: Beides ist falsch. Denn beides drängt in eine Schublade, die niemandem nützt. In dieser Folge reden wir deshalb darüber, was die Gesellschaft mit alleinerziehenden Elternteilen macht – und was es bedeutet, wenn du dich in keine der angebotenen Rollen hineindrängen lässt. Wir reden über Rollenbilder aus dem Elternhaus, über Therapie als Stärke, über Vier-Tage-Woche als gelebte Familienfreundlichkeit. Außerdem darüber, warum ein LinkedIn-Post zu einem Kurzfilm geführt hat, der im Mai beim Filmfestival in Mainz läuft – und warum es trotzdem noch zu wenig alleinerziehende Väter gibt, die über ihre Situation reden. Diese Folge ist für dich, wenn du das Gefühl kennst, dass die Welt von dir erwartet, in eine bestimmte Schublade zu passen – und du eigentlich keine davon willst. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Care-Arbeit und Alleinerziehende.Kapitel(00:00) – Intro(03:04) – Der neugierige Bub, der immer Papa werden wollte(09:10) – Iran, Panikattacken und Pflichtbewusstsein – was das Elternhaus wirklich formt(19:20) – Über Nacht alleinerziehend: 100 Prozent Kinder, null Vorbereitung(21:04) – Weder Held noch Opfer – und warum beides in die falsche Richtung führt(35:40) – Ein LinkedIn-Post, ein Kurzfilm und ein Thema, das sichtbarer werden mussDas nimmst du mitDu weißt danach, warum die Opferrolle so verführerisch ist – und was sie wirklich kostet.Du verstehst, wie Rollenbilder aus dem Elternhaus weiterwirken, auch wenn man es nicht will.Du siehst, was strukturell passieren müsste, damit Alleinerziehen und Erwerbsarbeit wirklich zusammenpassen.Du bekommst den praktischsten Lebenstipp, den ich in 122 Folgen Papa Mia gehört habe.Über Jubin HonarfarJubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, einer Plattform, auf der Menschen aus eigener Berufserfahrung zeigen, was sie tun – damit andere ein ehrlicheres Bild möglicher Karrierewege bekommen. Als alleinerziehender Papa von Estella (9) und Lea (5) hat er auf LinkedIn eine Debatte ausgelöst, die weit über sein eigenes Netzwerk hinausgegangen ist. Das Ergebnis: ein Kurzfilm über alleinerziehende Elternteile, der im Mai 2025 beim Filmfestival in Mainz gezeigt wird. 🌐 Jubin → https://www.jubin.at🌐 WhatchaDo → https://www.whatchado.com📸 Jubin auf Instagram → https://www.instagram.com/jubin_honarfar/💼 Jubin auf LinkedIn → https://at.linkedin.com/in/jubin-honarfar🎙️ Papa Mia!? → https://papamia.at🔗 Alle Links → https://papamia.at/links👤 Bernhard → https://vosicky.at/linksÜber Papa Mia!?Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Hier reden wir über moderne Vaterschaft, Familienleben und Elternsein – ehrlich, direkt und ohne erhobenen Zeigefinger. Weil Väter diese Gespräche brauchen. 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    43 min
  2. APR 28

    121 - Beim Bundeskanzler in Elternzeit: mit Peter L. Eppinger

    Eigentlich solltest du so viel arbeiten, als hättest du keine Familie. Und gleichzeitig so viel für die Familie da sein, als hättest du keine Arbeit. Das geht sich nicht aus. Peter L. Eppinger hat diesen Spagat jahrelang versucht und ihn irgendwann verweigert. Peters ehrlichster Moment in dieser Folge: "Ich habe die glücklichsten Momente in meinem Leben um halb vier in der Nacht gehabt. Saumüde, komplett fertig – aber du hältst einen kleinen Kerl, der sich beruhigt, weil du ihn hältst. Das ist mörderisch stark." Darum geht es in dieser Folge Peter L. Eppinger hat Österreich geweckt als Ö3-Morningshow-Moderator. Danach wechselte er in die Politik, wurde mitten darin zweifacher Papa und ist heute Kommunikationscoach und -trainer. Seinen ersten Sohn bekam er mit 42. In dieser Folge redet er darüber, warum er so lange gewartet hat, wie er seinem damaligen Chef – dem Bundeskanzler – einfach mitgeteilt hat, dass er jetzt in Elternzeit geht, und was er seinem jüngeren Ich heute raten würde. Was mich in diesem Gespräch nicht losgelassen hat, ist eine Beobachtung, die ich selbst immer wieder mache: Familie hat ein Imageproblem. Wir definieren Erfolg über Status, Geld und Karriere – und übersehen dabei, was uns laut der Harvard Study of Adult Development wirklich glücklich macht. Nämlich Beziehungen. Das klingt banal, ist es aber nicht, weil wir trotzdem immer wieder das Falsche priorisieren. Deshalb ist mein Ziel mit diesem Podcast, Familie als etwas darzustellen, wo ich sein will – nicht als Hemmschuh. Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du mehr Zeit mit deinen Kindern verbringen willst – aber irgendwie immer ein Argument findest, warum es gerade nicht geht. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Elternzeit und die Frage, was Papasein heute wirklich bedeutet. Kapitel (00:00) – Intro(02:26) – 22 Jahre Ö3, dann Politik, jetzt Coach: Wer ist Peter L. Eppinger wirklich?(04:15) – Arbeiten wie ohne Familie, da sein wie ohne Job: Der Spagat, der nicht aufgeht(13:55) – Beim Bundeskanzler in Elternzeit – ohne Diskussion, aber auch ohne Freude(15:05) – Make Family Great Again: Warum Familie ein Imageproblem hat(29:52) – Mit 42 Papa geworden: Der perfekte Moment kommt nieDas nimmst du aus dieser Folge mit Du weißt danach, warum der Druck, immer liefern zu müssen, kein persönliches Versagen ist – und was wirklich dahintersteckt.Du bekommst einen anderen Blick auf Elternzeit: nicht als Ausnahme, sondern als Haltung, die man einfordern kann.Du verstehst, warum Familie ein Imageproblem hat – und was wir gemeinsam tun können, um das zu ändern.Du hörst von einem Mann, der bis 42 gewartet hat – und dir sagt, was er seinem jüngeren Ich heute raten würde.Über Peter L. Eppinger Peter L. Eppinger ist Radiomoderator, ehemaliger Politiker und Kommunikationscoach. Er hat bei Ö3 die größte Morningshow des Landes moderiert, war danach im politischen Betrieb tätig und ist heute selbstständig als Kommunikationstrainer und Berater. Zweifacher Papa – und jemand, der Dinge ausspricht, die viele denken, aber nicht sagen. peterleppinger.atInstagram: @peter.eppingerLinkedIn: Peter L. EppingerÜber Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Ich bin Bernhard Vosicky – und ich rede hier mit Vätern, die ihren eigenen Weg gehen. Über Vaterschaft, Papasein, Care-Arbeit und das, was modernes Elternsein heute wirklich bedeutet. papamia.atpapamia.at/linksvosicky.at/links👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    50 min
  3. APR 21

    #120 - Eltern-WhatsApp-Gruppe: Typen, Dramen und warum dort kein Streit je besser wird

    Die Eltern-WhatsApp-Gruppe ist dafür da, Informationen auszutauschen. Stattdessen tauscht sie vor allem eines aus: Konflikte. Und zwar solche, die dort nie besser werden – sondern immer eskalieren. Der Satz, der eigentlich alle wissen – aber noch nie jemand so klar gesagt hat:„Ich glaube, es gibt weltweit keinen einzigen Konflikt zwischen Menschen, der durch eine Diskussion auf WhatsApp besser geworden ist. Das eskaliert immer." Darum geht'sIn Folge 120 hat Dominik bei mir Platz genommen – Papa, ehemaliger Jugendfußballtrainer und ehemaliger Zivi in genau dem Kindergarten, in dem heute sein Sohn Konsti ist. Wir reden über die Typen, die jede Elterngruppe kennt: die Supermom mit pädagogisch wertvollen Theatertickets, die stillen Beobachter, die einmal im Jahr ein einziges Wort posten – und damit den ganzen Chat treffen. Außerdem geht es darum, warum Konflikte auf WhatsApp trotzdem immer eskalieren, was Eltern von der Perspektive der Pädagoginnen und Trainer lernen können, und was passiert, wenn Kinder ihre Eltern nicht mehr sehen können – auf dem Fußballfeld genauso wie im Kindergarten. Diese Folge ist für dich, wenn du dich schon mal dabei ertappt hast, in der Elterngruppe mitzulesen – und innerlich die Augen verdreht hast. Oder selbst mitgeschrieben hast. Beides ist erlaubt. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über Elternsein, Kommunikation im Familienalltag und modernes Papasein.Kapitel(00:00) – Intro(02:43) – Die drei Typen, die jede Eltern-WhatsApp-Gruppe kennt(04:43) – „Bianca Mama Konstantin" – Wie Eltern sich gegenseitig einspeichern(07:43) – Kein Streit der Welt wurde je durch WhatsApp gelöst(09:29) – Als Trainer und Zivi: Was Dominik über die andere Seite gelernt hat(12:02) – Warum Bernhard 2026 fremde WhatsApp-Gruppen crashen willDas nimmst du mitDu weißt danach, welche Typen jede Elterngruppe kennt – und zu welchem du selbst gehörst.Du verstehst, warum Konflikte auf WhatsApp nie gelöst werden – und was stattdessen funktioniert.Du bekommst die Perspektive von jemandem, der wirklich auf der anderen Seite war – als Trainer und als Zivi im Kindergarten.Du hörst, was mit Kindern passiert, sobald ihre Eltern aus der Sichtweite verschwinden.Über DominikDominik ist Papa, ehemaliger Kinder- und Jugendfußballtrainer und hat seinen Zivildienst in jenem Wiener Kindergarten absolviert, den heute sein Sohn Konsti besucht. Er kennt die Dynamik zwischen Eltern, Pädagoginnen und Kindern deshalb aus zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven – und hat eine klare Meinung dazu. Mehr von Dominik gibt es auf www.dieschreibmaschine.at. Über Papa Mia!?Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Experten über moderne Vaterschaft, Elternsein, Väterkarenz und alles, was dazugehört – ehrlich, direkt und nah am Alltag. LinksPapa Mia!? – alle LinksBernhard Vosicky – alle LinksDominik – Die Schreibmaschine👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    14 min
  4. APR 14

    #119 - Warum "stark sein" Väter kaputt macht. Mit Christian Anderl

    Es gibt Momente im Leben als Vater, auf die dich nichts vorbereitet. Nämlich dann, wenn du merkst, dass deine eigenen Krisen – so schwer sie auch waren – gegen das verblassen, was deinem Kind passiert. Christian Anderl hat das erlebt. Deshalb ist er in dieser Folge zu Gast bei „Papa Mia!?" „Eine eigene Krebsdiagnose und sich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontieren zu müssen, ist im Vergleich ein grippaler Infekt. Wenn du dann plötzlich mit demselben Thema konfrontiert bist, aber es betrifft dein Kind – dieses Maß an Machtlosigkeit, Angst und Verzweiflung. Du weißt einfach, du kannst nichts tun. Außer da sein." Wer ist Christian Anderl?Christian Anderl ist Ex-Ö3-Moderator, Fotograf, Videograf und Berater für Selbstständige. Außerdem ist er zweifacher Vater von zwei Söhnen und jemand, der gelernt hat, aus Krisen etwas Konstruktives zu machen. So hat er zum Beispiel die Väter-Porträts ins Leben gerufen: ein Fotoprojekt, bei dem er Väter vor die Kamera holt und Gespräche führt, die Männer sonst selten führen. Weil ihn bewegt, was mit Männern passiert, wenn sie wirklich reden (was wir - Spoiler - nämlich viel zu selten tun). In dieser Folge sprechen wir deshalb über seine Krebsdiagnose 2012, die gleichzeitig mit dem ersten Kind und dem Ende beim Radio zusammenfiel. Wir sprechen außerdem über Wochen auf der Kinderintensivstation, über sein neues Projekt Männerbilder, über Pubertät und darüber, was er seinem jüngeren Ich als Vater mitgeben würde. Weil Vaterschaft und Papasein eben nicht nur schöne Momente bedeuten – sondern auch die Fähigkeit, in den härtesten Momenten da zu sein. Themen dieser FolgeVaterschaft, Papasein, Elternsein, moderne Väter, Männerbilder, Väterporträts, Resilienz, Krise, Männergesundheit, Pubertät, Care-Arbeit, Emotionen bei Männern, Selbstständigkeit, Tod und Kinder Kapitel(00:00) – Intro(03:18) – Warum dein Sohn dich gerade für kacke hält – und warum das evolutionär so sein muss(10:28) – Krebsdiagnose, erstes Kind, erste Panikattacke – alles innerhalb eines Jahres(14:53) – Intensivstation mit dem Sohn: „Die eigene Krebsdiagnose war dagegen ein grippaler Infekt"(20:46) – Wie die Väter-Porträts entstanden – und was passiert, wenn Männer wirklich reden(31:05) – Das Fass läuft über: Warum Männer jetzt Stellung beziehen müssenDas sprechen wir in dieser Folge anWarum Pubertät aus evolutionärer Sicht Sinn ergibt – und warum das trotzdem kein Trost istWarum Christian seine Radiokarriere hinter sich gelassen hatKrebsdiagnose Mitte 30: Was das mit einem machtSechs Wochen Kinderintensivstation und was das über Machtlosigkeit als Vater lehrtWarum Väter kaum miteinander redenMännerbilder 2026: Warum Schweigen als Mann keine Option mehr istÜber den Tod normal reden mit Kindern. Und warum das wichtiger ist, als wir denkenWas er seinem jüngeren Ich als Vater mitgeben würdeÜber Papa Mia!?Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Ich bin Bernhard Vosicky, und ich spreche hier wöchentlich über alles, was modernes Papasein heute bedeutet: Väterkarenz, Care-Arbeit, Elternsein, Beziehung und den Alltag zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Weil Väter eine Stimme verdienen. Und weil wir voneinander lernen können. 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat. Alle Links zu Papa Mia!? Alle Links zu Bernhard Vosicky Christian Anderl – Website Christian Anderl – Instagram Christian Anderl – Facebook

    44 min
  5. APR 7

    #118 - Was Unternehmen wirklich von Elternzeit-Papas halten!

    40 Prozent der Väter wollen in Karenz gehen. 16 Prozent tun es wirklich. Die Lücke dazwischen ist kein Zufall – sie hat einen Namen: Unternehmenskultur. Und die ist oft freundlicher auf dem Papier als im echten Büroalltag. Bernhard spricht mit André Romano – langjähriger Experte bei Great Place to Work, heute bei Teach for Austria – darüber, was wirklich passiert, wenn ein Papa seinem Chef sagt: „Ich möchte in Karenz." André kennt beide Seiten: als Experte für Vertrauenskultur in Organisationen – und als Vater, der beim zweiten Kind die Karenz ausgelassen hat. Und es bis heute bereut. „Die meisten Mitarbeiterinnen sind froh, einen guten Job zu haben. Aber umgekehrt sollte das Unternehmen genauso stolz und froh sein, dass es gute Leute hat – und auf sie angewiesen ist." – André Romano Das sind die Themen Warum 40% der Väter in Karenz wollen – und nur 16% wirklich gehenWie Unternehmenskultur auf dem Papier und im Führungsalltag auseinanderfallenWas Sprache mit Rollenbildern macht – und warum „Familienvater" kein Kompliment istWarum Männer in Care-Berufe kaum beworben werden – und was das mit Löhnen zu tun hatWas Unternehmen wirklich davon haben, wenn sie Eltern echte Flexibilität gebenDas schwedische Modell: Firmen, die die Differenz zum Karenzgeld ausgleichen – kein Geschenk, sondern KalkülAndrés persönliche Karenz-Reue – und was er seinem jüngeren Ich raten würdeWarum „Family first" bei Vätern und Müttern oft etwas völlig anderes bedeutetDer eine Hebel: Polarisierung überwinden – zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Männern und FrauenKapitel (00:00) – Intro(01:06) – Familienvater, Powerfrau – warum wir Adjektive brauchen, die wir eigentlich nicht bräuchten(07:42) – 40% wollen, 16% gehen: Was hält Väter wirklich von der Karenz ab?(13:16) – Familienfreundlich auf dem Papier, schwierig beim Chef: Wo Kultur wirklich entscheidet(20:01) – Was Unternehmen davon haben, wenn Eltern bei ihnen arbeiten dürfen statt müssen(29:37) – Schweden zahlen den Unterschied: Kein Geschenk, sondern Kalkül(37:57) – Der eine Hebel: Weg von der Polarisierung, hin zur gemeinsamen SacheAndré Romano 💼 LinkedIn – André RomanoPapa Mia!? – Der Podcast von Papas für Papas 🎙️ Papa Mia!? – alle Links👤 Bernhard Vosicky – alle Links👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    45 min
  6. MAR 31

    #117 - Wie viele Grenzen brauchen Kinder?

    Grenzen setzen klingt so erwachsen. So kontrolliert. So pädagogisch wertvoll. Und dann stehe ich in der Früh vor dem Toaster und versuche, den Toast einer Elfjährigen auf den Quadratmillimeter genau zu buttern – und frage mich: Wer hat hier eigentlich die Kontrolle? Dominik Gocumyan und ich reden in dieser Folge über das, was uns Väter täglich beschäftigt: Wann setze ich eine Grenze durch? Wann gebe ich nach? Und ist das überhaupt die richtige Frage? „Es geht nicht um Grenzen. Es geht um ein Zusammenleben in einem Rahmen, der alle glücklich macht." – Dominik GocumyanWas als Witz über Toastschnitt-Geometrie beginnt, wird zu einem ehrlichen Gespräch über Routinen, Rituale und Empathie – und warum auch wir als Erwachsene ausrasten, wenn Weihnachten plötzlich im falschen Haus stattfindet. Themen dieser Folge: Grenzen setzen, Routinen, Rituale, Elternsein, Vaterschaft, Papasein, Familienleben, Care-Arbeit, moderne Väter, Tagesstruktur, Kinder und Emotionen Kapitel (00:00) – Intro (01:05) – Grenzen oder Routinen? Warum das Wording schon falsch ist (03:15) – Toast-Slices-Gate: Die ungeschriebenen Gesetze des perfekten Frühstückstoasts (08:57) – Empathie statt Durchsetzen: Wann ist eine Grenze wirklich sinnvoll? (11:52) – Das Flugmotorrad: Wie eine kleine Routine die Welt bedeuten kann (16:47) – Weihnachten im falschen Haus: Wenn auch wir Erwachsene an Ritualen hängenDas erwartet dich in dieser Folge Warum „Grenzen setzen" vielleicht das falsche Framing ist – und was besser passt Toast-Slices-Gate: Was der perfekte Frühstückstoast über Kontrolle, Sicherheit und Kinderalltag verrät Das Flugmotorrad – eine kleine Abendroutine, die einem Kind die Welt bedeutet Wann lohnt es sich, eine Grenze durchzusetzen – und wann ist es einfach unser eigenes Problem? Warum Routinen und Rituale nicht nur Kindern, sondern auch uns Vätern Sicherheit geben Die ehrliche Frage: Weichen wir die Grenze auf, weil es sinnvoll ist – oder weil wir eine Ruhe haben wollen?Papa Mia!?🔗 papamia.at/links Bernhard Vosicky🔗 vosicky.at/links Dominik Gocumyan🔗 dieschreibmaschine.at 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    19 min
  7. MAR 17

    #115 - Väter haben ein Recht auf diese Momente! Wiens Stadtrat Jürgen Czernohorszky über Familie, Karenz und Politik

    Papa Mia!? Folge 115 – Vaterschaft als Recht? Jürgen Czernohorszky im Papa-InterviewMit 23 Vater werden – mitten im Studium. Plötzlich der einzige Mann mit Kinderwagen im Park. Und trotzdem: kein Zweifel, dass es das Richtige war. Jürgen Czernohorszky, Wiener Stadtrat für Klima, Umwelt und Demokratie, spricht im Papa-Interview über seine Erfahrungen als junger Vater, über Väterkarenz in Österreich – und darüber, warum Vaterschaft keine Frage des Glücks, sondern ein gesellschaftliches Recht sein sollte. „Nichts ist wichtiger als das: Beim ersten ausgefallenen Milchzahn dabei zu sein, beim ersten Wort, beim ersten Gehen. Männer haben ein Recht darauf." — Jürgen Czernohorszky Wie verändert Vaterschaft das eigene Leben? Welche Rolle spielen Politik, Arbeitswelt und gesellschaftliche Erwartungen dabei? Und was würde man seinem 23-jährigen Ich heute sagen? Themen dieser Folge: Vaterschaft, Väterkarenz, Care-Arbeit, Familie, Gleichberechtigung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, moderne Väter, Elternsein, Papasein, Rollenbilder. Kapitel (00:00) Intro – Warum Väter ein Recht auf diese Momente haben (02:43) Kindheit ohne präsenten Vater – wie das eigene Papabild entsteht (07:32) Mit 23 Papa geworden – plötzlich der einzige Mann mit Kinderwagen im Park (16:00) Elternalltag organisieren – warum Reden 80 % der Probleme löst (24:25) Väterkarenz in Österreich – warum Papas noch immer selten zuhause bleiben (37:01) Rückblick eines Vaters – was ich meinem 23-jährigen Ich heute sagen würdeDarum geht es in dieser Folge Väterkarenz & Care-Arbeit Warum Österreich bei der Beteiligung von Vätern noch immer zu den Schlusslichtern Europas gehört – und was sich politisch ändern müsste. Vereinbarkeit von Familie und Beruf Wie man als Stadtrat Prioritäten zwischen Klimapolitik und Elternsein setzt – und was das mit modernem Papasein zu tun hat. Das Recht auf Vaterschaft Warum emotionale Momente mit den eigenen Kindern kein Privileg sein sollten, sondern ein gesellschaftlicher Anspruch. Moderne Rollenbilder für Papas Was sich in Arbeitswelt und Gesellschaft ändern muss, damit Väter wirklich präsent im Leben ihrer Kinder sein können. Über den PodcastPapa Mia!? ist der Podcast über moderne Vaterschaft. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Experten und Persönlichkeiten darüber, wie sich Rollenbilder verändern – und was Papas heute wirklich brauchen. 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat. Jürgen Czernohorszky – Links: 🌐 Website 📸 Instagram 🎵 TikTok 👥 Facebook 🦋 Bluesky 🐦 X Papa Mia!? – Links: 🌐 Website ▶️ YouTube 🎵 Playlist des Grauens auf Spotify 📸 Instagram 🎵 TikTok 👥 Facebook

    41 min

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Ein Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Moderator und 2-fach Mädls Papa Bernhard Vosicky findet Familie super und macht Werbung dafür. Damit DU Familie auch super findest! Und unterstützt wird er dabei von anderen Papas, oder zahlreichen weiteren Expert:innen. die bei diesem Vorhaben hilfreich sein können...

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