Papa Mia!?

Bernhard Vosicky

Ein Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Moderator und 2-fach Mädls Papa Bernhard Vosicky findet Familie super und macht Werbung dafür. Damit DU Familie auch super findest! Und unterstützt wird er dabei von anderen Papas, oder zahlreichen weiteren Expert:innen. die bei diesem Vorhaben hilfreich sein können...

  1. 2d ago

    #128 - Mein Kind isst nur Nudeln – und das ist gut so

    Dein Kind isst seit drei Wochen nur Nudeln mit Butter. Du kochst heimlich schon ein zweites Gericht, weil du Angst hast, es fehlt sonst etwas. Ernährungspsychologin Ronia Schiftan sagt: Genau das ist gesundes Essverhalten. Der Satz, der mich seit diesem Gespräch nicht mehr loslässt: "Nährstoffmangel bei Kindern ist extremst selten." Ronia Schiftan ist Ernährungspsychologin, Mutter und hat gerade das Buch „Wie Kinder essen" veröffentlicht. Wir reden über den Moment, den wahrscheinlich jede Familie kennt: Das Kind will wieder nur Nudeln, keine Sauce, kein Gemüse, und du fragst dich, ob du gerade etwas falsch machst, oder dein Kind "anders" ist. Ronias Antwort ist die einfachste und gleichzeitig unbequemste, die ich in diesem Podcast bekommen habe: Nein, machst du nicht. Denn Kinder sind laut Ronia Komponenten-Esser und essen in Phasen, das ist normale Entwicklung, keine Störung. Trotzdem macht uns das nervös, weil wir selbst mit dem Satz groß geworden sind, der Teller muss leer sein. Deshalb kochen viele Eltern heimlich ein zweites Gericht, obwohl das Kind eigentlich genau weiß, was es braucht. Und genau da liegt der Punkt: nicht das Kind hat ein Problem, sondern unsere Angst davor. Besonders relevant für mich als Papa: Ronia beobachtet in ihrer Praxis, dass gerade Väter oft die strengeren, rigideren Vorstellungen mitbringen, was am Tisch richtig und falsch ist. Sie gibt fünf konkrete Fragen mit, an denen du ehrlich checken kannst, ob wirklich Grund zur Sorge besteht, oder ob du dir nur selbst Druck machst. Für dich, wenn dein Kind gerade in einer Nur-Nudeln-Phase steckt und du nicht mehr weißt, ob das noch normal ist. Kapitel (00:00) – Intro(12:50) – Der Safe-Food-Trick: Nudeln im Kühlschrank sind kein Scheitern(14:09) – Die leere Batterie: Warum erschöpfte Kinder nichts Neues probieren(26:25) – Warum Kinder wochenlang nur Nudeln essen (und das okay ist)(29:57) – Die fünf Fragen, die dir sagen, ob wirklich Grund zur Sorge besteht(32:11) – Warum "iss den Salat" das Gegenteil bewirkt Das nimmst du mit Du weißt, warum "nur Nudeln" normales Essverhalten ist und kein Alarmzeichen.Du bekommst fünf Fragen, mit denen du in zwei Minuten checkst, ob wirklich Grund zur Sorge besteht.Du lernst den Safe-Food-Trick, der dir das zweite Kochen erspart, ohne dass sich jemand am Tisch übergangen fühlt.Du erfährst, warum gerade Väter oft die strengeren Regeln mitbringen und wie du deine eigene Anspannung erkennst, bevor sie aufs Kind überspringt. Über Ronia Schiftan Ronia Schiftan ist Psychologin MSc, Fachpsychologin für Gesundheitspsychologie FSP und spezialisiert auf Ernährungs- und Medienpsychologie. Sie berät in ihrer Praxis in Bern Familien rund ums Essverhalten von Kindern und hat mit „Wie Kinder essen" gerade ihr erstes Buch veröffentlicht. Selbst Mutter eines sechsjährigen Kindes, bringt sie neben der Fachexpertise auch die eigene Tischrealität mit ins Gespräch. Links Papa Mia!?Alle Links zu Papa Mia!?Bernhard VosickyRonia SchiftanRonia Schiftan auf InstagramBuch: Wie Kinder essen Über Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast über moderne Vaterschaft, ehrlich erzählt. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern und mit Menschen, die Familien professionell begleiten, über das, worüber Männer sonst schweigen: Überforderung, Zweifel, Stolz und die Frage, was für ein Papa man eigentlich sein will. 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

  2. Aug 25

    #127 - Skistar Manuel Feller: "Ich bin noch weniger da als mein Papa"

    Wenn er drei Wochen weg war und seine Kinder am Telefon geweint haben, hat ihn das jedes Mal umgehauen. Also hat er irgendwann nicht mehr angerufen. Der Satz, der mich seit diesem Gespräch nicht mehr loslässt:"Das tut richtig weh. Irgendwann hab ich mich distanziert, um dem Schmerz auszuweichen. Hab teilweise gar nicht mehr angerufen. Dass das der falsche Weg ist, hab ich erst im Nachhinein gemerkt." Manuel Feller ist Papa von Lio und Leila und mit Selina verheiratet. Beruflich fährt er Skirennen, und zwar sehr erfolgreich. Genau das ist sein Problem als Vater. Im Winter ist er drei Tage weg, zwei Tage daheim, dann wieder weg, im Herbst drei Wochen am Stück in Südamerika. Wenn er von dort telefoniert hat, haben seine Kinder geweint. Weil ihn das jedes Mal getroffen hat, hat er sich distanziert und teilweise gar nicht mehr angerufen. Heute weiß er, dass genau das der Fehler war, weil du so den Bezug zu deinen Kindern und zu deiner Frau verlierst. Gemerkt hat er es erst, als er sich professionelle Hilfe geholt hat. Er selbst ist mit zehn ins Internat gegangen, sechs Tage die Woche, neun Jahre lang. Im ersten Jahr hat er jedes Mal geweint, wenn er mit seinen Eltern telefoniert hat. Sein Vater war der Mann für Ski, Fischen und Verträge. Auf die Frage nach dem Papa, mit dem man kuschelt, sagt Manuel nur: Wenn du mit zehn weg bist, gibt es das nicht. Deshalb sitzt ihm die Frage quer, was er heute bei seinen eigenen Kindern anders macht. Seine Antwort darauf ist der unbequemste Moment der Folge, und er lässt sie stehen, ohne sie schönzureden. Wir reden über seine Tochter, die ihn monatelang nicht getröstet haben wollte. Über seine Frau, die daheim denselben Job macht und trotzdem keine Auszeit findet. Und über zwei Welten, weil daheim der Halligalli-Papa steht und im Auto der Skifahrer sitzt. Diese Folge ist für dich, wenn dein Job dich regelmäßig von deiner Familie wegholt und du dir schon mal gedacht hast, dass Wegschauen leichter ist als Vermissen. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über Abwesenheit, Bindung und Väter, die viel arbeiten. Kapitel(00:00) – Intro(06:22) – Mit zehn ins Internat: der Papa, mit dem man nicht kuschelt(14:37) – "Was machst du anders als dein Papa?" "Fast gar nichts"(17:25) – Drei Wochen weg: warum er aufgehört hat anzurufen(22:26) – Wenn dich dein eigenes Kind nicht trösten lässt(37:48) – Der eine Rat, den er sich vor der Geburt gewünscht hätteWas du mitnimmstWarum sich Distanz zu den eigenen Kindern wie Schutz anfühlt und was sie dich kostet.Wie ein Vater damit umgeht, wenn sein Kind monatelang nur die Mama will.Was der Alltag daheim mit deiner Partnerin macht, während du unterwegs bist.Warum wir über einen Bandscheibenvorfall reden dürfen und über Überlastung nicht.Über Manuel FellerManuel Feller ist Vater von Lio und Leila und seit Mai 2025 mit Selina verheiratet. Als Skirennläufer gewann er 2026 den Slalom in Kitzbühel, dazu Olympia-Silber in der Teamkombination von Milano Cortina und 2024 die Slalom-Weltcupwertung. Über das Vatersein spricht er hier zum ersten Mal so ausführlich. LinksPapa Mia!? PodcastAlle Links zu Papa Mia!?Bernhard VosickyManuel Feller auf InstagramÜber Papa Mia!?Papa Mia!? ist der Podcast über moderne Vaterschaft, ehrlich erzählt. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern über das, worüber Männer sonst schweigen: Überforderung, Zweifel, Stolz und die Frage, was für ein Papa man eigentlich sein will. 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

  3. Jun 30

    #126 - Familie = Rudel – Warum unsere Kinder Führungskräfte sind | mit Thomas Kenyeri

    Dein Kind fragt dich im Restaurant, wo ihr sitzen wollt. Du fragst zurück. Mein heutiger Gast - Unternehmer Thomas Kenyeri - würde das nie tun. Und er erklärt auch, warum das keine Frage der Strenge ist, sondern der Fürsorge. Das ist bei mir von diesem Gespräch besonders hängengeblienben: „Wenn die Familie nicht funktioniert, funktioniert auch der Mitarbeiter nicht. Das gilt für CEO, für Mitarbeiter, für alle." Worum es in dieser Folge geht Thomas Kenyeri ist Co-Gründer von KESCH und Papa von zwei Teenagern. Er denkt Familie nicht als Gegenpol zum Beruf, sondern als erstes Rudel, dem wir jeden Morgen begegnen. Und in einem Rudel führt jeder, nämlich auch die Kinder. Nicht weil er das romantisch findet, sondern weil er überzeugt ist, dass Kinder Orientierung brauchen, keinen Mitbestimmungsausschuss. Wir reden darüber, wie er seinen Teenagern Eigenverantwortung beibringt, ohne sie zu kontrollieren. Wie er mit seiner Frau die frühe Babyzeit überlebt hat, als er gleichzeitig ein Unternehmen aufgebaut hat. Und warum er einer Mitarbeiterin bei der Scheidung geholfen hat, weil er das für seine Aufgabe als Chef hält. Das klingt nach Konzept, ist bei Thomas aber einfach gelebter Alltag. Diese Folge ist für dich, wenn du merkst, dass du deinen Kindern ständig Entscheidungen überlässt, die eigentlich deine wären. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Familienkultur und Führung. Kapitel (00:00) – Intro(02:22) – Family First: Warum Familie und Business nicht trennbar sind(06:48) – Pubertät? Kennen wir nicht – zwei Teenager, null Drama(10:23) – Exzellenz als Familienphilosophie: 95 Prozent reichen nicht(17:32) – Mit 15 vor Managern aufgestanden und um Rat gebeten(30:04) – Frisch Papa und Unternehmer gleichzeitig: wie sie das überlebt haben(33:38) – Was Tommy braucht, damit es ihm gut gehtWas du aus dieser Folge mitnimmst Du verstehst, warum Kinder keine Entscheidungen wollen, sondern Orientierung.Du bekommst ein konkretes Bild, wie Struktur in einer Familie aussehen kann, ohne dass sie sich wie ein Stundenplan anfühlt.Du siehst, wie man als Paar die härteste Phase mit kleinen Kindern übersteht, wenn man klar redet.Du nimmst mit, was es bedeutet, als Elternteil wirklich zu führen, ohne zu kontrollieren.Über Thomas Kenyeri Thomas Kenyeri ist Co-Gründer und Chief Visionary Officer von KESCH, einer der führenden Eventagenturen Österreichs. KESCH wurde zum besten Arbeitgeber Österreichs ausgezeichnet. Thomas ist Papa von zwei Teenagern, schreibt an einem Buch über Rudelverhalten und Führung, das im Herbst 2026 erscheint, und zeigt auf LinkedIn und Instagram regelmäßig, dass Familie und Business nicht getrennt gelebt werden müssen. 🌐 kenyeri.com 💼 LinkedIn: Thomas Kenyeri 🌐 kesch.com Über Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Experten über moderne Vaterschaft, Care-Arbeit und das, was es wirklich bedeutet, heute Papa zu sein. Ehrlich, nah und ohne Schönfärberei. 🎙️ papamia.at 🔗 Alle Links zu Papa Mia!? 🔗 Alle Links zu Bernhard Vosicky 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

  4. Jun 23

    #125 - Otto Jaus: "Ich war nur Erzeuger, nicht Vater"

    Dein Kind kommt auf die Welt – und du fühlst dich wie ein Kind, dem man ein Kind in die Hand gelegt hat. Otto Jaus ist alles: Schauspieler, Kabarettist, Musiker, Autor. Aber als seine Tochter 2020 geboren wurde, war er vor allem eines: heillos überfordert. In dieser Folge reden wir darüber, was wirklich passiert, wenn man Papa wird. Über das Gefühl, erstmal nur der Erzeuger zu sein. Über Liebe, die man mit Leistung verwechselt hat. Und darüber, warum Therapie das Beste sein kann, was du deinen Kindern schenkst. Der Satz, der mich noch Tage danach beschäftigt hat: "Mein Kind ist mein Spiegel – und ich muss ihn putzen. Je besser ich mich kenne, desto besser kann ich mit meinen Kindern umgehen." Ich kenne dieses Muster aus meinem eigenen Leben: Der schönste Tag war für mich der, an dem ich die Matura geschafft hatte und meine Eltern festlich den Tisch gedeckt haben. Wunderschön, aber gleichzeitig die Belohnung dafür, dass ich etwas geleistet habe. Otto nennt das Liebe mit Leistung verwechseln. Denn wer als Kind nur dann gefeiert wird, wenn er erfolgreich ist, lernt, dass Liebe an Bedingungen hängt. Deshalb reden wir nicht nur über die schönen Seiten. Wir reden über Überforderung, über das Streiten als Paar, über Paartherapie, und darüber, warum man als Mann nicht alles alleine lösen muss. Otto sagt einen Satz, der hängen bleibt: Wenn ihm der Fuß wehtut, geht er zum Arzt. Wenn ihm die Seele wehtut, eben auch. Diese Folge ist für dich, wenn du dich manchmal fragst, ob du als Vater eigentlich weißt, was du tust und ahnst, dass die Antwort darauf bei dir selbst anfängt. Kapitel (00:00) – Intro(02:37) – Der erste Vatertag, an dem die Tochter selbst gebastelt hat und die Tränen gekommen sind(13:43) – "Ich habe Liebe mit Leistung verwechselt" – wie der Einser zur Bedingung für Zuneigung wurde(23:19) – "Ich war nur der Erzeuger" – heillos überfordert mit dem eigenen Kind(41:33) – Warum Otto und seine Frau in Paartherapie gehen – obwohl es gut läuft(47:22) – Der eine Rat an sein früheres Ich: Mach eine TherapieWas du aus dieser Folge mitnimmst Du verstehst, warum du zum Vater nicht geboren wirst, sondern erst über die Jahre einer wirst Du erkennst, ob du selbst Liebe mit Leistung verwechselst Du weißt danach, warum an dir zu arbeiten kein Egotrip ist, sondern das Konkreteste, was du für dein Kind tun kannst.Du nimmst mit, warum Reden, Paartherapie und Sport keine Schwäche sind, sondern Werkzeug.Über Otto Jaus Otto Jaus ist Schauspieler, Kabarettist, Musikkabarettist und Autor. Aufgewachsen in Großebersdorf, war er als Kind bei den Wiener Sängerknaben. Heute lebt er mit seiner Frau Eva und den beiden gemeinsamen Kindern (Tochter, fast sechs; Sohn, zwei) in Perchtoldsdorf. In dieser Folge lässt er die Bühne bewusst draußen und redet als Vater offen über Überforderung, Therapie und das Aufarbeiten der eigenen Prägung. Über Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas – und für alle, die Papas mögen. Bernhard Vosicky spricht mit seinen Gästen über moderne Vaterschaft, Familie und das echte Leben mit Kindern. Ehrlich, persönlich und ohne erhobenen Zeigefinger. Mehr von uns Alle Links zu Papa Mia!?Alle Links zu Bernhard VosickyOtto Jaus – WebsiteOtto Jaus auf Facebook👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

  5. Jun 14

    #124 - Warum Vatertag nichts mit Feminismus zu tun hat

    Familie ist ein Hemmschuh. Steht nicht im Leitbild, aber es klingt durch – in Kommentaren, in Büros, in Werbekatalogen zwischen Grillzange und Whiskeyflasche. Und solange wir das so framen, braucht es uns nicht wundern, dass kaum einer freiwillig dort sein will. Das Zitat aus dieser Folge, das ich nicht mehr loswerde: „Meine Anliegen sind nicht feministisch, meine Anliegen sind tief egoistisch. Ich will, dass es mir besser geht und wenn das anderen hilft, ist es schön. Aber das ist nicht das Ziel." Worum es in dieser Folge geht Vatertag in Österreich. Dominik Gocumyan ist wieder da und wir reden, wie wir es immer tun: offen, direkt und ohne Scheuklappen. Diesmal geht es um die Frage, die mich eigentlich schon seit Jahren umtreibt, nämlich warum wir Väterkarenz immer als Problem behandeln, das gelöst werden muss – statt als etwas, das man wollen könnte. Denn das Paradoxe ist folgendes: Es gibt genug Männer, die länger in Karenz gehen wollen. Die es aber trotzdem nicht tun. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis davon, wie wir Familie als Gesellschaft beschreiben. Als Belastung. Als Karrierebremse. Als etwas, das einem passiert. Deshalb kämpfen wir seit Jahren um Prozentzahlen, statt an dem echten Problem zu arbeiten: dem Framing. Diese Folge ist für dich, wenn du das Gefühl hast, du willst eigentlich mehr Zeit mit deiner Familie – aber irgendwie sprichst du dafür nie davon, als wäre es etwas Verlorenes. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Väterkarenz und das Framing von Familie. Kapitel (00:00) – Intro(01:15) – Vatertag in Österreich vs. Deutschland: Leiterwagen, Aschenbecher und Kresse-Igel(10:30) – Grillzange, Whiskey, Old Spice: Warum Vatertagsgeschenke so viel über Rollenbilder verraten(16:00) – FM4, Hero of Feminism und warum Bernhard den Preis lieber nicht feministisch nennt(21:00) – FOMO für Väter: Vom Müssen zum Wollen(36:00) – Der größte Hebel: Höherer Deckel, längere Mindestzeit, schwedisches Modell Das nimmst du mit Du verstehst, warum intrinsische Motivation der einzige Weg ist – und warum gesetzlicher Druck das Gegenteil bewirkt.Du weißt, welche zwei konkreten Stellschrauben Väterkarenz in Österreich wirklich verändern könnten.Du erkennst, wie das gesellschaftliche Framing von Familie dazu beiträgt, dass Menschen keine Kinder mehr wollen.Du hast einen Satz im Kopf, den du beim nächsten Gespräch über Vaterschaft brauchen wirst.Über Dominik Gocumyan Dominik Gocumyan ist Unternehmer, Werber und Papa. Er ist einer der wenigen Menschen, mit denen ich wirklich streiten kann – und trotzdem immer klüger rausgehe. In dieser Folge redet er zum zweiten Mal über das, was Vaterschaft für ihn bedeutet: nicht als Gesellschaftsprojekt, sondern als persönliche Entscheidung. Über Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas – und für alle, die Papas mögen. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Menschen, die moderne Vaterschaft und Familie aus unterschiedlichsten Perspektiven kennen. Ehrlich, direkt, manchmal unbequem. Alle Links zu Papa Mia!?Bernhard VosickyDominik Gocumyan – Die Schreibmaschine👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

  6. May 28

    #123 - sein Vater war nie da, deswegen ist er fast immer da. Mit Ö3 Moderator Thomas Kamenar

    Er ist seit über 20 Jahren die Stimme von Ö3. Aufgewachsen ist Thomas Kamenar mit einem Vater, der wochenlang nicht zu Hause war – weil die Familie aus der Tschechoslowakei geflüchtet ist, weil der Vater Volleyballtrainer war, weil er später als Unternehmer zwischen Wien und Bratislava unterwegs war. Thomas weiß deshalb sehr genau, wie es sich anfühlt, wenn der Papa fehlt. Und er hat sich früh entschieden, das bei seinen 2 Kindern anders zu machen. Thomas' ehrlichster Moment in dieser Folge: "Du stellst dir immer die Frage, wie wird das wohl sein, wenn ich Papa bin. Die viel wichtigere Frage ist eigentlich nicht, was bin ich für ein Papa – sondern was bin ich dann für ein Partner? Weil ohne diese Partnerschaft funktioniert das Papa-Sein gar nicht." Worum es in dieser Folge geht Thomas Kamenar ist 1979 in der Slowakei geboren und kurz darauf mit seiner Familie nach Österreich geflüchtet. Sein Vater war viel unterwegs, die Rollenaufteilung war klassisch – weil es damals kaum anders möglich war. Was das mit Thomas gemacht hat, merkt er erst jetzt, wo sein Vater versucht, das Verpasste nachzuholen und dadurch die Beziehung zwischen ihnen eine ganz neue Spannung bekommt. Mit 35 hat er Petra kennengelernt, mit 36 ist er zum ersten Mal Papa geworden. Für ihn war immer klar: Kinder kriegen ist die Krönung einer Beziehung und nicht die Hochzeit. Deswegen haben sie auch erst nach der Geburt von Emilia geheiratet. Was das Papa-Sein dann wirklich verändert hat, war trotzdem eine Überraschung – denn die entscheidende Frage war nicht, was er für ein Vater ist, sondern was er für ein Partner ist. Thomas redet in dieser Folge nicht davon, wie toll Papa-Sein ist. Er redet davon, wie oft er gestolpert ist, wie er sich irgendwann professionelle Hilfe geholt hat und was ihm dabei geholfen hat, wieder klaren Kopf zu bekommen. Er ist außerdem jemand, dessen Tochter Emilia das Ö3 Radio Christkindl mitmoderiert hat – und der seinem Sohn Jakob beim Fußball einen Batman-Satz zuruft, der eigentlich für uns alle gilt. Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du als Papa alles geben willst – aber ahnst, dass du dabei manchmal vergisst, auch noch ein guter Partner zu sein. Kapitel (00:00) – Intro(05:15) – Vater auf dem Papier, Papa als aktive Entscheidung(07:50) – Geflüchtet, geprägt, vermisst: Was ein abwesender Vater hinterlässt(18:58) – Mit 36 Papa geworden: Die eigentliche Frage war nie das Kind(23:00) – Rummikub, Muskateller und zehn Jahre Ehe: Was wirklich funktioniert(36:07) – Warum fallen wir, Mr. Wayne? Was Batman über Vaterschaft sagtDas nimmst du mit Du weißt danach, warum die Frage "Was bin ich für ein Partner?" wichtiger ist als "Was bin ich für ein Papa" Du verstehst, wie du durch deine eigene Kindheit geprägt wurdest – und was du daraus für dein Papa-Sein ableiten kannst, ohne es zu deiner Last zu machen.Du nimmst mit, warum professionelle Unterstützung in der Beziehung kein Zeichen von Schwäche ist, sondern genau das Gegenteil.Du nimmst einen Satz mit, den Thomas seinem Sohn beim Fußball zuruft – der aber genauso für dich gilt.Dein Gast heute: Thomas Kamenar Thomas Kamenar ist Ö3-Moderator, Studioinhaber und zweifacher Papa aus Tulln. Er ist seit 2003 fixer Bestandteil des österreichischen Radios – bekannt unter anderem durch das Radio Christkindl auf Ö3, das er zuletzt gemeinsam mit seiner Tochter Emilia moderiert hat. Mit Studio Kamenar begleitet er Unternehmen in der Multimedia-Kommunikation: von Podcast über Videoproduktion bis Fotografie und Voice-Over. Thomas Kamenar auf Ö3Thomas Kamenar auf InstagramThomas Kamenar auf LinkedIn Über Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Hier spricht Bernhard Vosicky mit Vätern, Expertinnen und Experten über alles, was modernes Vatersein ausmacht – ehrlich, direkt und ohne Schönreden. Alle Links zu Papa Mia!?Alle Links zu Bernhard Vosicky 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

  7. May 5

    #122 - Alleinerziehend? Weder Held noch Opfer!

    Du bist alleinerziehend? Dann bist du entweder ein Held oder ein Opfer. So funktioniert das in unserer Gesellschaft. Jubin Honarfar interessiert das nicht. Er ist CEO, zweifacher Papa, seit acht Monaten alleinerziehend – und er nennt sich einfach: Elternteil. Der Satz, der mich seit diesem Gespräch nicht loslässt:"Wenn mir zehn von zehn Mal gesagt wird, du bist ein Opfer, dann nehme ich entweder an, okay, ich bin ein Opfer – oder ich verkörpere vielleicht diese Rolle." Worum geht es in dieser Folge?Jubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, hat zwei Töchter im Alter von fünf und neun Jahren – und ist seit acht Monaten alleinerziehend. Nicht geplant, nicht vorbereitet, quasi über Nacht. Und trotzdem spricht er darüber ohne Selbstmitleid und ohne Heroisierung. Denn er findet: Beides ist falsch. Denn beides drängt in eine Schublade, die niemandem nützt. In dieser Folge reden wir deshalb darüber, was die Gesellschaft mit alleinerziehenden Elternteilen macht – und was es bedeutet, wenn du dich in keine der angebotenen Rollen hineindrängen lässt. Wir reden über Rollenbilder aus dem Elternhaus, über Therapie als Stärke, über Vier-Tage-Woche als gelebte Familienfreundlichkeit. Außerdem darüber, warum ein LinkedIn-Post zu einem Kurzfilm geführt hat, der im Mai beim Filmfestival in Mainz läuft – und warum es trotzdem noch zu wenig alleinerziehende Väter gibt, die über ihre Situation reden. Diese Folge ist für dich, wenn du das Gefühl kennst, dass die Welt von dir erwartet, in eine bestimmte Schublade zu passen – und du eigentlich keine davon willst. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Care-Arbeit und Alleinerziehende.Kapitel(00:00) – Intro(03:04) – Der neugierige Bub, der immer Papa werden wollte(09:10) – Iran, Panikattacken und Pflichtbewusstsein – was das Elternhaus wirklich formt(19:20) – Über Nacht alleinerziehend: 100 Prozent Kinder, null Vorbereitung(21:04) – Weder Held noch Opfer – und warum beides in die falsche Richtung führt(35:40) – Ein LinkedIn-Post, ein Kurzfilm und ein Thema, das sichtbarer werden mussDas nimmst du mitDu weißt danach, warum die Opferrolle so verführerisch ist – und was sie wirklich kostet.Du verstehst, wie Rollenbilder aus dem Elternhaus weiterwirken, auch wenn man es nicht will.Du siehst, was strukturell passieren müsste, damit Alleinerziehen und Erwerbsarbeit wirklich zusammenpassen.Du bekommst den praktischsten Lebenstipp, den ich in 122 Folgen Papa Mia gehört habe.Über Jubin HonarfarJubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, einer Plattform, auf der Menschen aus eigener Berufserfahrung zeigen, was sie tun – damit andere ein ehrlicheres Bild möglicher Karrierewege bekommen. Als alleinerziehender Papa von Estella (9) und Lea (5) hat er auf LinkedIn eine Debatte ausgelöst, die weit über sein eigenes Netzwerk hinausgegangen ist. Das Ergebnis: ein Kurzfilm über alleinerziehende Elternteile, der im Mai 2025 beim Filmfestival in Mainz gezeigt wird. 🌐 Jubin → https://www.jubin.at🌐 WhatchaDo → https://www.whatchado.com📸 Jubin auf Instagram → https://www.instagram.com/jubin_honarfar/💼 Jubin auf LinkedIn → https://at.linkedin.com/in/jubin-honarfar🎙️ Papa Mia!? → https://papamia.at🔗 Alle Links → https://papamia.at/links👤 Bernhard → https://vosicky.at/linksÜber Papa Mia!?Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Hier reden wir über moderne Vaterschaft, Familienleben und Elternsein – ehrlich, direkt und ohne erhobenen Zeigefinger. Weil Väter diese Gespräche brauchen. 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

  8. Apr 28

    121 - Beim Bundeskanzler in Elternzeit: mit Peter L. Eppinger

    Eigentlich solltest du so viel arbeiten, als hättest du keine Familie. Und gleichzeitig so viel für die Familie da sein, als hättest du keine Arbeit. Das geht sich nicht aus. Peter L. Eppinger hat diesen Spagat jahrelang versucht und ihn irgendwann verweigert. Peters ehrlichster Moment in dieser Folge: "Ich habe die glücklichsten Momente in meinem Leben um halb vier in der Nacht gehabt. Saumüde, komplett fertig – aber du hältst einen kleinen Kerl, der sich beruhigt, weil du ihn hältst. Das ist mörderisch stark." Darum geht es in dieser Folge Peter L. Eppinger hat Österreich geweckt als Ö3-Morningshow-Moderator. Danach wechselte er in die Politik, wurde mitten darin zweifacher Papa und ist heute Kommunikationscoach und -trainer. Seinen ersten Sohn bekam er mit 42. In dieser Folge redet er darüber, warum er so lange gewartet hat, wie er seinem damaligen Chef – dem Bundeskanzler – einfach mitgeteilt hat, dass er jetzt in Elternzeit geht, und was er seinem jüngeren Ich heute raten würde. Was mich in diesem Gespräch nicht losgelassen hat, ist eine Beobachtung, die ich selbst immer wieder mache: Familie hat ein Imageproblem. Wir definieren Erfolg über Status, Geld und Karriere – und übersehen dabei, was uns laut der Harvard Study of Adult Development wirklich glücklich macht. Nämlich Beziehungen. Das klingt banal, ist es aber nicht, weil wir trotzdem immer wieder das Falsche priorisieren. Deshalb ist mein Ziel mit diesem Podcast, Familie als etwas darzustellen, wo ich sein will – nicht als Hemmschuh. Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du mehr Zeit mit deinen Kindern verbringen willst – aber irgendwie immer ein Argument findest, warum es gerade nicht geht. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Elternzeit und die Frage, was Papasein heute wirklich bedeutet. Kapitel (00:00) – Intro(02:26) – 22 Jahre Ö3, dann Politik, jetzt Coach: Wer ist Peter L. Eppinger wirklich?(04:15) – Arbeiten wie ohne Familie, da sein wie ohne Job: Der Spagat, der nicht aufgeht(13:55) – Beim Bundeskanzler in Elternzeit – ohne Diskussion, aber auch ohne Freude(15:05) – Make Family Great Again: Warum Familie ein Imageproblem hat(29:52) – Mit 42 Papa geworden: Der perfekte Moment kommt nieDas nimmst du aus dieser Folge mit Du weißt danach, warum der Druck, immer liefern zu müssen, kein persönliches Versagen ist – und was wirklich dahintersteckt.Du bekommst einen anderen Blick auf Elternzeit: nicht als Ausnahme, sondern als Haltung, die man einfordern kann.Du verstehst, warum Familie ein Imageproblem hat – und was wir gemeinsam tun können, um das zu ändern.Du hörst von einem Mann, der bis 42 gewartet hat – und dir sagt, was er seinem jüngeren Ich heute raten würde.Über Peter L. Eppinger Peter L. Eppinger ist Radiomoderator, ehemaliger Politiker und Kommunikationscoach. Er hat bei Ö3 die größte Morningshow des Landes moderiert, war danach im politischen Betrieb tätig und ist heute selbstständig als Kommunikationstrainer und Berater. Zweifacher Papa – und jemand, der Dinge ausspricht, die viele denken, aber nicht sagen. peterleppinger.atInstagram: @peter.eppingerLinkedIn: Peter L. EppingerÜber Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Ich bin Bernhard Vosicky – und ich rede hier mit Vätern, die ihren eigenen Weg gehen. Über Vaterschaft, Papasein, Care-Arbeit und das, was modernes Elternsein heute wirklich bedeutet. papamia.atpapamia.at/linksvosicky.at/links👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

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