Der Finanz-Gourmet

private banking magazin

„Der Finanz-Gourmet“ ist ein Podcast des private banking magazin. Regelmäßig unterhalten sich die Hosts Oliver Morath und Carolin Tsalkas mit beeindruckenden Persönlichkeiten aus der Finanz- und Wirtschaftswelt. Dabei geben die Gäste auch viele persönliche Einblicke:  Kulinarische Vorlieben, Weinempfehlungen, Reiseziele und sportliche Aktivitäten werden ebenso besprochen, wie die Herausforderungen des Bankings, der Kapitalmärkte sowie strategische und taktische Managementthemen.  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  1. 4h ago

    Index, Kosten, Konzentration: Benjamin Linn über den Bauplan eines ETFs

    Ein ETF wirkt von außen simpel. Ein Klick, ein Ticker, fertig. Was dahinter wirklich passiert, sehen die wenigsten. Benjamin Linn schon. Er leitet das Client Relationship Management bei Axxion, einer unabhängigen, inhabergeführten Service-KVG aus Grevenmacher an der Mosel, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Bei den Partnern trägt er den Spitznamen Mister Fondsauflage. Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas nimmt er die Zuhörer mit in den Maschinenraum eines ETFs, vom ersten Anruf bis zum Handel an der Börse. Es geht um Market Maker und authorized participants, ohne die an der Börse gar nichts läuft. Um den Unterschied zwischen stumpfen Indexfonds und maßgeschneiderten Strategien, in die das Know-how eines Vermögensverwalters direkt einfließt. Um zwei hartnäckige Mythen: dass jeder ETF automatisch ein Index ist und dass ETFs quasi umsonst sind. Und um die Frage, wie viel Kapital es wirklich braucht, bevor sich ein eigener ETF überhaupt rechnet. So kommen unsere Finanz-Gourmet-Hosts zu der Erkenntnis, dass ein Winzer und ein ETF-Baumeister mehr gemeinsam haben als gedacht: Beide mischen so lange, bis aus Einzelteilen ein großes Ganzes wird. Eine Folge für alle, die wissen wollen, was wirklich passiert, bevor aus einer Idee ein handelbares Produkt wird. Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Index, Kosten, Konzentration: Benjamin Linn über den Bauplan eines ETFs
  2. Jul 23

    Zombie-Tail und 37 Millionen Depots – Detlef Glow stellt ETF-Boom auf den Prüfstand

    Über 700 Milliarden Euro sind zuletzt in europäische Fonds geflossen. Rekordzahlen. Aber ist das die späte Ernte der Zinswende oder eine echte Flucht der Anleger zurück an den Kapitalmarkt?   Diese Frage beantwortet Detlef Glow, Head of Lipper ETF Research bei der LSEG (London Stock Exchange Group). Bei Fondsdaten führt kein Weg an ihm vorbei, seine Kollegen nennen ihn nur "Mister Numbers".  Vom ETF-Boom hat den Mann der Zahlen allerdings keine Statistik überzeugt, sondern sein eigener Fitnesstrainer.    Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt er, warum aktiv und passiv für ihn zwei Seiten derselben Medaille sind, und warum ausgerechnet die passive Welle den aktiven Managern eigentlich neue Chancen eröffnen müsste.    Es geht um Scheinliquidität bei ETFs auf Hochzinsanleihen und europäische Nebenwerte. Um das, was Glow selbst das "Zombie-Tail" nennt: Fonds und ETFs, zu klein zum Überleben, aber zu groß, um einfach zu verschwinden. Glow schaut auf die Zukunft von Tokenisierung und Direct Indexing und stellt sich der Frage, ob der klassische Fondsmantel langfristig ausstirbt.   Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum 37 Millionen deutsche Depots erst der Anfang sind.   Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Zombie-Tail und 37 Millionen Depots – Detlef Glow stellt ETF-Boom auf den Prüfstand
  3. Jul 9

    Mythos Schwellenland – Baki Irmaks Abrechnung mit der alten Weltkarte der Börse

    Achtzig Prozent der Weltbevölkerung. Über fünfzig Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Und in unseren Depots? Kaum ein Prozent. Baki Irmak, Fondsmanager bei The Digital Leaders Fund, hat sein Leben den Emerging Markets verschrieben und einer Landkarte, die seiner Meinung nach längst nicht mehr stimmt. Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas rechnet er schonungslos ab mit alten Einteilungen und Klischees. Was macht ein Land eigentlich zum Schwellenland? Und warum handelt die Börse Taiwan und Südkorea noch immer wie Nebendarsteller, obwohl sie längst Hauptrolle spielen? Es geht um Chiphersteller, die den großen US-Konzernen die Show stehlen. Um die Frage, ob man in China noch mit gutem Gewissen investieren kann. Und um ein Wort, bei dem Irmak fast die Stimme versagt: Fehlallokation. Am Ende gibt Baki auch ein paar persönliche Einblicke. Ein Modelabel, entdeckt über den Kleiderschrank seiner Nichte. Ein Wein aus dem Burgund. Und die Erkenntnis, dass die Schwelle längst überschritten ist. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum das Etikett "Schwellenland" nicht mehr passt. Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Mythos Schwellenland – Baki Irmaks Abrechnung mit der alten Weltkarte der Börse
  4. Jun 25

    Der Markt verschläft seine eigene Reform – Eckhard Sauren über das Altersvorsorgedepot

    Hundertdreißig Milliarden Euro liegen in alten Riester-Verträgen. Und ab Januar gibt es einen Ort, an den ein gutes Stück davon wandern könnte: das neue Altersvorsorgedepot. Das Versprechen: keine teure Garantien, dafür mit mehr Freiheit bei der Geldanlage. Eckhard Sauren, zum dritten Mal zu Gast und mittlerweile Stammgast-Status, ordnet mit Oliver Morath und Caro Tsalkas ein, was die Reform wirklich bedeutet. Warum die Debatte zu sehr auf Kosten und zu wenig auf Leistung schaut. Warum eine hundertprozentige Aktienquote für die Altersvorsorge der falsche Reflex sein kann. Und warum ausgerechnet der Staat als Anbieter für ihn der größte Wackelkandidat im ganzen Entwurf ist. Im zweiten Teil geht es um sein anderes Steckenpferd: den Ruhestandsfonds. Warum monatliche Ausschüttung und Stabilität für ihn zusammengehören, wie sich seine Gebührenphilosophie von der reinen Kostendebatte abhebt und warum er bei Top-Managern lieber mehr zahlt, statt an der falschen Stelle zu sparen. Diese Folge wird präsentiert von Plansecur. Informationen zur wertorientierten Finanzberatung von Plansecur finden Sie hier: https://plansecur.de/ Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Der Markt verschläft seine eigene Reform – Eckhard Sauren über das Altersvorsorgedepot
  5. Jun 11

    Rolex, Darknet, Safe Room – Zeeshan Nasir schützt die Hochvermögenden

    Die schusssichere Weste ist das Letzte, was Zeeshan Nasir empfiehlt. Vorher kommt alles andere: Digitaler Fußabdruck. Hintergrundcheck. Geheimdienstmethoden auf dem Zivilmarkt. Und die Frage, was eigentlich im Darknet über einen steht. Zeeshan Nasir ist Gründer von EPP Risk Management und schützt seit 25 Jahren High Net Worth Individuals in Deutschland und Großbritannien. Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas gibt er Einblicke, die man sonst nicht bekommt. Über London, wo Banden auf Uhrenträger spezialisiert sind. Über das Smartphone in der Tasche, das verrät, wo man ist, wann man nicht zu Hause ist und was im Haus steht. Über Safe Rooms mit Sauerstoffversorgung, die wie normale Zimmer aussehen. Und über den Moment, in dem sehr vermögende Menschen feststellten: Geld allein kauft keinen Ausweg. Eine Folge für alle, die mehr tragen als ihr Portemonnaie und noch nie darüber nachgedacht haben. Diese Folge wird präsentiert von Plansecur. Informationen zur wertorientierten Finanzberatung von Plansecur finden Sie hier: https://plansecur.de/ Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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  6. May 28

    Wenn viele raus wollen, kommt kaum einer raus – Eckhard Sauren über Liquidität

    Offene Immobilienfonds gelten als sicher. Risikoklasse 1. Konservativ. Empfehlenswert. Eckhard Sauren sieht das anders. Sauren ist einer der erfahrensten Dachfondsmanager Deutschlands und er hat eine Lieblingsmetapher: Ein Taxi an einem sonnigen Tag zu bekommen ist kein Problem. Silvester, Köln, Regen – da bist du chancenlos. Genau so denkt er über Liquidität in Fonds. Und bei offenen Immobilienfonds, die die BaFin im Visier hat, wird seine Metapher zur Realität. Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt er, warum viele Finanzprodukte ein Liquiditätsproblem haben, das man nur dann erkennt, wenn es bereits zu spät ist. Warum offene Immobilienfonds strukturell falsch konstruiert sind. Warum Risikoklasse 1 manchmal eine Illusion ist. Und warum selbst ein drei Milliarden schwerer Small-Cap-ETF bei echtem Marktstress zur Falle werden kann. Seine Botschaft: Schau dir die Produkte an, solange die Sonne scheint, denn wenn der Regen anfängt ist es meist zu spät. Diese Folge wird präsentiert von Plansecur. Informationen zur wertorientierten Finanzberatung von Plansecur finden Sie hier: https://plansecur.de/ Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Wenn viele raus wollen, kommt kaum einer raus – Eckhard Sauren über Liquidität
  7. May 14

    Flipflops, Millionen-Deals und die Sansibar – wie man auf Sylt Vertrauen aufbaut

    Sven Karkossa und Oliver Hansen von Capitell haben einen Standort, der für Gesprächsstoff sorgt: Sylt. Oliver Morath und Caro Tsalkas wollen wissen, was dahintersteckt und ob das strategischer Weitblick ist oder doch nur schöner Luxus. Es geht um Geschäftsgespräche in der Buhne 16, fast umgerannte Ex-Finanzminister beim Spaziergang und die Frage, warum Vermögende eigentlich lieber bodenständiger sind als ihr Ruf. Zwischen Sansibar-Reservierungslisten für die nächsten zehn Jahre, Saumagen-Carpaccio und einem Büro mit runterlassbaren Vorhängen entsteht das Porträt einer Branche, die sich lieber beim Kunden zeigt als auf dem Gourmet-Festival. Eine Folge über Diskretion, die Kunst, am Nordseestrand Vertrauen aufzubauen und die Frage: was hat ein Riesling mit ernsthafter Vermögensverwaltung zu tun? Mehr als man denken würde.   Diese Folge wird präsentiert von Plansecur. Informationen zur wertorientierten Finanzberatung von Plansecur finden Sie hier: https://plansecur.de/   Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Flipflops, Millionen-Deals und die Sansibar – wie man auf Sylt Vertrauen aufbaut
  8. Apr 30

    „Wenn alle dasselbe posten, sollte man hellhörig werden" – Lea Oetjen über Finfluencer, Scammer und die Macht des Algorithmus

    Telebörse, Telefonhotline, TikTok. Die Tricks sind dieselben geblieben, nur die Reichweite ist explodiert. Lea Oetjen, Host von „Alles auf Aktien", spricht mit Oliver Morath und Carolin Tsalkas darüber, was seriöse Finfluencer ausmacht und woran man Betrüger erkennen kann.   Denn während früher ein paar schwarze Schafe in festen Sendezeiten ihr Unwesen trieben, läuft das heute rund um die Uhr und das auf Plattformen, deren Algorithmen genau das pushen, was die meisten Emotionen auslöst. Schnelle Gewinne. Null Risiko. In drei Wochen zum Millionär. Und wer nicht einsteigt, verpasst es. Die Mechanik dahinter ist erschreckend simpel und erschreckend effektiv. Warum zahlen Menschen 5.500 Euro für CFD-Seminare? Wie funktionieren die gefälschten WhatsApp-Gruppen, in denen selbst die „anderen Mitglieder" Fake sind? Und ab wann wird aus einer Aktienidee eine Empfehlung, die man niemals einer Freundin weitergeben würde? Lea hat darauf klare Antworten. Im Gespräch geht es auch um Deepfakes von bekannten Finanzjournalisten, um die Frage, ob TikTok der natürliche Feind der soliden Geldanlage ist oder vielleicht doch ihr bester Verbündeter und um die Rolle, die Finanzjournalismus spielen kann, wenn er sich konsequent auf eine Seite stellt: die der Hörerinnen und Hörer. Und am Ende? Hat Lea dann doch noch ihr Depot offengelegt. Inklusive Dividenden-Dreiklang. Diese Folge wird präsentiert von Plansecur. Informationen zur wertorientierten Finanzberatung von Plansecur finden Sie hier: https://plansecur.de/ Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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