Alle Zeit der Welt

Jonas, Mimi & Johannes

In unserem Geschichtspodcast "Alle Zeit der Welt" erwecken wir durch akribische Recherche und schwarzen Humor obskure Gestalten der Geschichte zum Leben und setzen uns mit den eigentümlichsten Weltbildern der Menschheit auseinander. Egal ob es sich dabei um mystische, esoterische, faschistische oder einfach nur absurde Ideen handelt, indem wir uns mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen, können wir die Gegenwart besser verstehen und verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt. Links: https://www.patreon.com/allezeitderwelthttps://www.reddit.com/r/allezeitderwelthttps://www.youtube.com/@allezeitderwelthttps://twitter.com/allezeit_podKontakt: allezeitderweltpodcast@gmail.com #geschichte #geschichtspodcast #allezeitderwelt

  1. Die heiligen Hühner des Krieges: Auguren, Auspizien und der Wille Jupiters

    MAR 26

    Die heiligen Hühner des Krieges: Auguren, Auspizien und der Wille Jupiters

    Rom gegen Karthago. Und bevor die Flotte ausläuft, checkt man erst mal, ob die Hühner fressen. In dieser Folge: die Auguren - ein Geheimclub von Vogelschauern, der Jahrhunderte lang die größte Militärmacht der Antike lenkte. Über heilige Hühner, Leberschau, Ciceros Augurenlächeln und was passiert, wenn man die Hühner ins Meer wirft. #Geschichtspodcast #AllezeitderWelt #AntikesRom #Auguren #RömischeGeschichte #Podcast #Geschichte #Antike Wenn dir unsere Arbeit gefällt, hinterlasse bitte eine Bewertung, abonniere unseren Kanal und unterstütze uns auf Patreon: https://patreon.com/allezeitderwelt Kapitel: 00:00 Intro & Begrüßung 00:32 Die heiligen Hühner des Krieges — Einführung 01:48 Religion, Politik und Zukunftsvorhersage im antiken Rom 03:59 Die Auguren — Roms mächtigste Priesterklasse 05:11 Cicero erklärt die Auguren (De Divinatione) 09:45 Das Collegium Augurum und seine politische Macht 11:18 Von König Numa bis Julius Caesar 12:57 Was macht ein Augur konkret? Die Zeremonie 17:02 Das Augurenlächeln — ein Begriff bis heute 19:33 Die Haruspices: etruskische Eingeweideschau 21:41 Die Katastrophe von Drepana — Pulcher wirft die Hühner ins Meer 27:46 War die Geschichte erfunden? Polybius schweigt 29:35 Claudias berühmter Staukommentar 31:57 Romulus und Remus — Vogelschau als Gründungsakt Roms 36:23 Geier als heilige Vögel (und Zoroastrismus) 38:10 Vom religiösen Ernst zur bürokratischen Routine 40:20 Leberschau, Prodigien und die Kunst der Divination 42:56 Die sibyllinischen Bücher und der Brand des Jupitertempels 45:17 Vogelschau als globales Phänomen — Mesopotamien, Ägypten, Amarna 49:34 Das Ende der Auguren 50:40 408 n.Chr. — Goten vor Rom und die letzte Rückkehr der alten Götter 55:20 Augustinus und der Untergang eines Weltbilds 56:02 Was bleibt bis heute? Auspizien, Inauguration, Augurenlächeln 57:36 Fazit und drei Lektionen aus der Geschichte 59:16 Unterstützer & Abspann

    1h 3m
  2. Erich von Däniken II: Interpol, Höhlenmärchen und die Dänikenitis

    MAR 12

    Erich von Däniken II: Interpol, Höhlenmärchen und die Dänikenitis

    1969: Ein Interpol-Fernschreiber aus Wien. Der frisch gebackene Bestsellerautor Erich von Däniken wird am Flughafen verhaftet. Doch der Däniken-Zug lässt sich nicht aufhalten. Im zweiten Teil unserer Däniken-Biografie begleiten wir den erfolgreichsten Sachbuchautoren aller Zeiten durch Skandale, Triumphe und Goldene Bretter vom Kopf: Von der berüchtigten Ecuador-Affäre um eine nie gefundene Metallbibliothek über ein denkwürdiges Playboy-Interview bis zum gescheiterten Mystery Park in Interlaken und fragen: Was bleibt von 49 Büchern und 75 Millionen verkauften Exemplaren? Mit Leif Inselmann Wenn dir unsere Arbeit gefällt, hinterlasse bitte eine Bewertung, abonniere unseren Kanal und unterstütze uns auf Patreon: https://patreon.com/allezeitderwelt Kapitel: 00:00:00 Interpol-Fernschreiber aus Wien00:02:03 Verhaftung, Prozess und Verurteilung00:06:42 Im Gefängnis und der Erfolg geht weiter00:08:07 „Zurück zu den Sternen" und die Spur zu Lanz von Liebenfels00:14:24 Däniken wird zum Star: Doku-Film, Talkshows und Ehrendoktor00:17:03 Die Ecuador-Affäre: Die geheimnisvolle Metallbibliothek00:21:59 Das Spiegel-Interview mit Juan Moricz00:28:00 Das Playboy-Interview: Däniken in der Defensive00:34:53 49 Bücher und immer neue Augenzeugenberichte00:39:47 Kultureller Einfluss: Von Indiana Jones bis Stargate00:43:56 Die Kritiker schlagen zurück: Widerlegungsbücher und „Däniken-itis"00:48:30 Die Präastronautik-Szene: Sitchin, Blumrich und die AAS00:54:28 Der Mystery Park in Interlaken: Aufstieg und Fall01:00:00 Kopp Verlag und das Goldene Brett vom Kopf01:01:48 Dänikens Weltbild: Gott als Supercomputer01:14:55 Methoden der Präastronautik: Interpretative Technologie01:27:47 Das Argument der Ignoranz – Carl Sagan und die „Götter der Lücken"01:31:25 War Däniken Rassist? Eine differenzierte Betrachtung01:39:44 Wohin geht die Präastronautik nach Däniken? Quellen & Literatur: Dänikens Bücher: Däniken, E. von (2015, 11968): Erinnerungen an die Zukunft. Ungelöste Rätsel der Vergangenheit. Kopp Verlag, … und viele mehr Dänikens Vorbilder: Charroux, R. (1966): Phantastische Vergangenheit. Die unbekannte Geschichte der Menschen seit hunderttausend Jahren. Stuttgart. Pauwels, L. / Bergier, J. (1962): Aufbruch ins dritte Jahrtausend. Von der Zukunft der phantastischen Vernunft. Scherz. Literatur über ihn: Gadow, G. (1971): Erinnerungen an die Wirklichkeit. Erich von Däniken und seine Quellen. Fischer Taschenbuch Verlag. J. (2017): Götter-Astronauten. Erich von Däniken und die Paläo-SETI-Mythologie. Perspektiven der Anomalistik 5. LIT Verlag. Roth, H. P. (2025): Erich von Däniken: Sein Leben ‒ Sein Lebenswerk. Ancient Mail Verlag. Weiteres: Móricz, Z. (1973): Zsigmond Móricz: »Er ist nie in den Höhlen gewesen«. Der SPIEGEL 12, 18.03.1973. https://www.spiegel.de/politik/er-ist-nie-in-den-hoehlen-gewesen-a-9e2665f7-0002-0001-0000-000042645392 Playboy Interview (1974): Erich von Daniken. Playboy 08/1974, 51‒64, 151.

    1h 43m
  3. Erich von Däniken I: Die Götter aus dem All

    FEB 26

    Erich von Däniken I: Die Götter aus dem All

    Anfang 2026 ist Erich von Däniken im Alter von 90 Jahren verstorben. Für uns Anlass genug, uns diesem außergewöhnlichen Phänomen der Populärkultur endlich ausführlich zu widmen. In dieser ersten Folge unserer zweiteiligen Däniken-Reihe nehmen wir seine Biografie unter die Lupe: die Kindheit im kriegsgeprägten Schaffhausen, die frühen Faszinationen, der lange Weg zum ersten Buch und die Frage, was von seinen Thesen geblieben ist, wenn man sie heute mit anderen Augen betrachtet. Mehr von Leif Inselmann: https://wunderkammer.inselmann.net/ Wenn dir unsere Arbeit gefällt, hinterlasse bitte eine Bewertung, abonniere unseren Kanal und unterstütze uns auf Patreon: https://patreon.com/allezeitderwelt Kapitel: 00:00:00 Intro00:00:41 Nachruf: Däniken im Januar 2026 verstorben00:07:11 Was ist Präastronautik? – Die These auf den Punkt00:08:51 Kindheit im Krieg: Schaffhausen 1935–194500:16:46 Jesuiten-Internat und die erste Glaubenskrise00:24:22 Kellner, Weltreisender, Abenteurer00:28:50 Heirat, Schicksalsschläge & das Leben im Hotel00:32:49 Erste Artikel und der Weg zum Manuskript00:38:29 Der Nazi-Lektor und der Econ-Verlag00:41:46 „Erinnerungen an die Zukunft" – ein Weltbestseller entsteht00:43:02 Nazca, Baalbek, Pyramiden & die Piri-Reis-Karte00:57:04 Die Vorläufer: Atlantis, Theosophie und Charles Fort01:03:49 Panspermie, UFOs & der Zeitgeist der Nachkriegszeit01:12:00 Powell & Bergier: Das Vorbild-Buch01:15:24 Der Plagiat-Vorwurf: Erinnerungen an die Wirklichkeit01:17:45 Däniken und der Zeitgeist der 60er Jahre01:21:31 Ausblick auf Teil 2 & VerabschiedungQuellen & Literatur: Dänikens Bücher: Däniken, E. von (2015, 11968): Erinnerungen an die Zukunft. Ungelöste Rätsel der Vergangenheit. Kopp Verlag, Rottenburg. Däniken, E. von (2015, 11969): Zurück zu den Sternen. Argumente für das Unmögliche. Kopp Verlag, Rottenburg. … und viele mehr Dänikens Vorbilder: Charroux, R. (1966): Phantastische Vergangenheit. Die unbekannte Geschichte der Menschen seit hunderttausend Jahren. Deutscher Bücherbund, Stuttgart. Pauwels, L. / Bergier, J. (1962): Aufbruch ins dritte Jahrtausend. Von der Zukunft der phantastischen Vernunft. Scherz, Bern/München. Literatur über ihn: Gadow, G. (1971): Erinnerungen an die Wirklichkeit. Erich von Däniken und seine Quellen. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. Richter, J. (2017): Götter-Astronauten. Erich von Däniken und die Paläo-SETI-Mythologie. Perspektiven der Anomalistik 5. LIT Verlag, Münster. Roth, H. P. (2025): Erich von Däniken: Sein Leben ‒ Sein Lebenswerk. Ancient Mail Verlag, Groß Gerau. Stiebing, W. H. (1984): Ancient Astronauts, Cosmic Collisions and Other Popular Theories About Man’s Past. Prometheus Books, Buffalo. Story, R. (1976): The Space-Gods Revealed. A Close Look at the Theories of Erich von Däniken. Barnes & Noble Books, New York. Weiteres: Móricz, Z. (1973): Zsigmond Móricz: »Er ist nie in den Höhlen gewesen«. Der SPIEGEL 12, 18.03.1973. https://www.spiegel.de/politik/er-ist-nie-in-den-hoehlen-gewesen-a-9e2665f7-0002-0001-0000-000042645392 Playboy Interview (1974): Erich von Daniken. Playboy 08/1974, 51‒64, 151. #ErichvonDäniken #Präastronautik #Aliens #Geschichte #Podcast #AlleZeitderWelt

    1h 24m
  4. Karl Kiesewetter: Alchemie in der deutschen Provinz

    FEB 12

    Karl Kiesewetter: Alchemie in der deutschen Provinz

    In dieser Folge von „Alle Zeit der Welt" widmen wir uns einem Mann, über den es bisher keine wissenschaftliche Biografie gibt – obwohl er zu den wichtigsten deutschsprachigen Okkulismushistorikern des 19. Jahrhunderts zählt: Karl (oder Carl) Kiesewetter (1854–1895). Zu Gast ist der Kultur- und Religionswissenschaftler Benjamin Rübsam, der selbst aus Meiningen stammt und diese Forschungslücke schließen will. Gemeinsam erkunden wir Kiesewetters Familiengeschichte – von einem schiffbrüchigen Alchemisten an der niederländischen Küste über das herzogliche Bergwerk Glücksbrunn bis hin zu Rosenkreuzer-Briefwechseln im 18. Jahrhundert. Wir sprechen über Kiesewetters Kindheit, geprägt von Hexengeschichten und mystischen Erlebnissen, seine Selbstexperimente mit halluzinogenen Hexensalben, seine Versuche der psychischen Fernwirkung (inklusive eines Fahrradsturzes) und seine Konflikte mit der Theosophischen Gesellschaft. Am Ende steht ein Grab auf dem Meininger Friedhof mit Rosenkreuzer-Siegel und die Frage, wie ein so einflussreicher Autor so in Vergessenheit geraten konnte. Eine Folge für alle, die sich für Esoterikgeschichte, Okkultismus und die verborgenen Traditionen der deutschen Provinz interessieren. 🔗 Der Artikel von Benjamin Rübsam erscheint noch (Link folgt). Wenn dir unsere Arbeit gefällt, hinterlasse bitte eine Bewertung, abonniere unseren Kanal und unterstütze uns auf Patreon: https://patreon.com/allezeitderwelt Kapitel: 0:00 Intro & Vorstellung des Gastes 4:00 Warum eine Biografie über Karl Kiesewetter? 6:30 Die Familienlegende: Der Alchemist Seton und die Familie Haußen 9:30 Das Bergwerk Glücksbrunn und die herzoglichen Alchemisten 20:30 Der Großvater Johann Salomo Haußen in Meiningen 25:00 Verbindung zum Sagensammler Ludwig Bechstein 37:00 Alchemie und hermetische Philosophie am Meininger Hof 40:30 Rosenkreuzer-Briefwechsel und geheime Netzwerke 50:00 Kiesewetters Kindheit: Hexengeschichten und Kriegsvisionen 53:00 Die Messerstecherei und Großvaters Heilzauber 1:03:00 Erste Veröffentlichungen und Luthers Horoskop 1:05:00 Die Theosophische Gesellschaft und die Zeitschrift „Sphinx" 1:07:00 Selbstexperimente mit halluzinogenen Drogen 1:17:00 Psychische Fernwirkung: Der Fahrradsturz-Versuch 1:21:00 Der Hypnotiseur Hansen in Meiningen 1:30:00 Streit mit der Theosophischen Gesellschaft 1:33:00 Tod, Grab und Rosenkreuzer-Symbolik 1:42:00 Citizen Science: Erforscht eure lokale esoterische Geschichte!

    1h 46m
  5. Okkultes Leipzig um 1900: Wie elitär war Esoterik?

    JAN 29

    Okkultes Leipzig um 1900: Wie elitär war Esoterik?

    Leipzig um 1900 war weit mehr als eine Industriestadt und ein Zentrum des Buchhandels. Die Stadt war ein urbanes Labor für neue religiöse Ideen, okkulte Praktiken und alternative Lebensentwürfe. Gemeinsam mit dem Kultur- und Religionswissenschaftler Benjamin Rübsam schauen wir auf das sogenannte „okkulte Leipzig“: Wer trug dieses Milieu eigentlich? War Esoterik wirklich ein Projekt der gesellschaftlichen Elite – oder eher ein Massenphänomen? Welche Rolle spielten Verlage, Zeitschriften, Cafés und Vereine? Und warum konzentriert sich die Forschung bis heute oft nur auf prominente Figuren wie Aleister Crowley, während die vielen Akteure im Hintergrund unsichtbar bleiben? In dieser ersten Folge geht es um soziale Herkunft, Klassismus, städtische Räume, Lebensreform, Theosophie und die Frage, wie sich „Elite“ im Okkultismus eher als Narrativ denn als Realität entpuppt. Wenn dir unsere Arbeit gefällt, hinterlasse bitte eine Bewertung, abonniere unseren Kanal und unterstütze uns auf Patreon: https://patreon.com/allezeitderwelt Quellen & Hinweise Sammelband Deviantes Leipzig (Buchra Verlag)Forschungen von Dr. Heinz Mürmel u. a.Kapitel 00:00:07 – Einführung: Esoterik, Okkultismus und gängige Klischees 00:00:54 – Leipzig um 1900: Verlagstadt, Urbanität und Überwachung 01:01:31 – Wer trug das okkulte Milieu wirklich? 02:37 – Quellenlage: „Deviantes Leipzig“ und neue Perspektiven 03:38 – Was ist Esoterik? Definitionen und Abgrenzungen 17:54 – Lebensreform, alternative Religiosität und soziale Praxis 20:11 – Okkultismus als „Religion der Oberschicht“? Die These im Check 21:18 – Leipzigs Wachstum, Mittelschicht und soziale Durchmischung 34:14 – Staat, Polizei und der Umgang mit okkulten Vereinen 35:00 – Zeitschriften, Verlage und Okkultismus als Massenphänomen 36:48 – Verleger, Wohnorte und das Problem sozialer Zuordnung 47:25 – Crowley in Leipzig und internationale Verflechtungen 01:17:20 – Theosophische Gesellschaften, Namen und Marketing 01:25:46 – Elite als Narrativ im Okkultismus 01:27:04 – Fazit: Warum das Bild der elitären Esoterik nicht trägt 01:27:06 – Ausblick auf Folge 2: Karl Kiesewetter und die Provinz Ausblick: In Folge 2 steigen wir tiefer ein – mit einer Biografie aus der Provinz: Karl Kiesewetter.

    1h 39m
  6. Geschichte der Henker: Ehre und Unehrlichkeit in der Frühen Neuzeit

    JAN 1

    Geschichte der Henker: Ehre und Unehrlichkeit in der Frühen Neuzeit

    Warum hat der Henker in unserer Vorstellung eine schwarze Kapuze auf? Warum wurden manche Berufe in der Frühen Neuzeit als „unehrlich“ gebrandmarkt – und was bedeutete das konkret für Betroffene? In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Jutta Nowosadko über das Leben und Wirken von Scharfrichtern in der frühen Neuzeit in Deutschland, über das berühmte „Tagebuch“ des Franz Schmidt, den rechtlichen Begriff der Unehrlichkeit – und darüber, wie die Romantik unser Bild vom Henker bis heute geprägt hat. Eine Folge über Recht, Gewalt, Stigma und das Spektakel der Gerechtigkeit. Wenn dir unsere Arbeit gefällt, hinterlasse bitte eine Bewertung, abonniere unseren Kanal und unterstütze uns auf Patreon: https://patreon.com/allezeitderwelt #henker #geschichte #geschichtspodcast #früheneuzeit #scharfrichter Kapitel: 00:00 – Kann ein Henker ruhig schlafen? 02:00 – Einführung: Henker, Unehre und frühe Neuzeit 05:30 – Was ist „Ehre“? Gesellschaftsbild der Frühen Neuzeit 12:00 – Der unehrliche Beruf: Ausschluss, Alltag, Ambivalenz 18:00 – Vom Akkusationsprozess zur Inquisition: Wandel des Rechts 25:00 – Die Carolina: Staatliches Gewaltmonopol & Strafordnung 30:00 – Franz Schmidt: Malefiz-Chronik & Nürnbergs Henker 37:00 – Öffentliche Hinrichtungen als Spektakel 42:00 – Der Henker als literarische Figur (Romantik vs. Realität) 49:00 – Henker als Heiler: Medizin, Anatomie, „Sünderfett“ 56:00 – Das Ende der Scharfrichterdynastien im 19. Jahrhundert 01:03:00 – Die schwarze Kapuze – eine romantische Erfindung? 01:08:00 – Vom Schreckbild zum Antihelden: Henker in der Popkultur 01:15:00 – Fazit: Was wir vom Henkerbild über Recht & Ordnung lernen 01:18:00 – Outro & Dank an Prof. Dr. Jutta Nowosadko Quellen & Literatur: Jutta Nowosadko, Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit, Paderborn u.a. 1994, zugleich: Essen, Univ. Diss. phil., 1993.Jutta Nowosadko, „Und nun alter, ehrlicher Franz“ – Die Transformation des Scharfrichtermotivs am Bei­spiel einer Nürnberger Malefizchronik, in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 31 (2006), S. 223-245.Jutta Nowosadko, Zwischen Integration und Ausgrenzung. „Unehrliche“ Fremde und alteingesessene „Un­ehrlichkeit“, in: Essener Unikate, Heft 6/7 (1995, unveränderte Neuauflage 1999), Geisteswissenschaft: Fremdsein – Historische Erfahrungen, S. 64-73.Peter Preisendörfer: Staatsbildung als Königskunst, 2000.https://www.pta-forum.de/ausgabe-092012/der-henker-als-heiler/https://www.br.de/radio/bayern2/justiz-in-alter-zeit-zwischen-orthopaedie-und-folter-100.htmlhttps://dn710601.ca.archive.org/0/items/bub_gb_sI5PAAAAYAAJ/bub_gb_sI5PAAAAYAAJ.pdf

    1h 22m

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In unserem Geschichtspodcast "Alle Zeit der Welt" erwecken wir durch akribische Recherche und schwarzen Humor obskure Gestalten der Geschichte zum Leben und setzen uns mit den eigentümlichsten Weltbildern der Menschheit auseinander. Egal ob es sich dabei um mystische, esoterische, faschistische oder einfach nur absurde Ideen handelt, indem wir uns mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen, können wir die Gegenwart besser verstehen und verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt. Links: https://www.patreon.com/allezeitderwelthttps://www.reddit.com/r/allezeitderwelthttps://www.youtube.com/@allezeitderwelthttps://twitter.com/allezeit_podKontakt: allezeitderweltpodcast@gmail.com #geschichte #geschichtspodcast #allezeitderwelt

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